<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lafontaines Linke &#187; Sachsen</title>
	<atom:link href="http://www.lafontaines-linke.de/tag/sachsen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lafontaines-linke.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 18:44:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Mendl zieht um</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/eva-mendl-ruecktritt-bayern-umzug-sachsen/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/eva-mendl-ruecktritt-bayern-umzug-sachsen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 06:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Mendl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Ziller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=24546</guid>
		<description><![CDATA[Die bayerische Linkenvorsitzende Eva Mendl ist zurückgetreten. Die Nachricht ist nicht mehr ganz so überraschend, nachdem die 56-Jährige dies bereits im vergangenen Jahr dem Landesvorstand angekündigt hatte. Anlass ist offenbar ein ganz persönlicher: Mendls Mann habe in seiner Heimat Sachsen einen Job gefunden. „Politisch gab es keinen Grund zu gehen“, wird ihr Schweinfurter Genosse Wolfgang Ziller in der Mainpost zitiert. Allerdings waren die Querelen in der Bayern-Linken auch an der früheren Berliner PDS-Stadträtin nicht vorbeigegangen. Die Spitze des Landesverbandes wird im April neu gewählt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bayerische Linkenvorsitzende Eva Mendl ist zurückgetreten. Die <a href="http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Linken-Landesvorsitzende-erklaert-ihren-Ruecktritt;art742,6539219" target="_blank">Nachricht</a> ist nicht mehr ganz so überraschend, nachdem die 56-Jährige dies bereits im vergangenen Jahr dem Landesvorstand angekündigt hatte. Anlass ist offenbar ein ganz persönlicher: Mendls Mann habe in seiner Heimat Sachsen einen Job gefunden. „Politisch gab es keinen Grund zu gehen“, wird ihr Schweinfurter Genosse Wolfgang Ziller in der <em>Mainpost</em> zitiert. Allerdings waren die Querelen in der Bayern-Linken auch an der früheren Berliner PDS-Stadträtin nicht vorbeigegangen (siehe etwa <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2010/12/sechs-abwahlantraege-bayern-landesparteitag/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2010/08/bayern-linke-schatzmeister-voss-vorstand-spiegel-sueddeutsche-manipulation-mitgliederlisten/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/" target="_blank">hier</a>). Mendl war seit April 2010 Landesvorsitzende, die Spitze der Bayern-Linken wird im April 2012 neu gewählt. (tos, Foto: Linke)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24546&amp;md5=df0815be7daa947ca5ef82a09521f540" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/eva-mendl-ruecktritt-bayern-umzug-sachsen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24546&amp;md5=df0815be7daa947ca5ef82a09521f540" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Sehr viel höher</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/mitgliederentscheid-zahlen-landesverbaende-osten-westen/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/mitgliederentscheid-zahlen-landesverbaende-osten-westen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Organiationsfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-West]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=24174</guid>
		<description><![CDATA[UPDATE Zwischen 24 und 64 Prozent: Die Beteiligung am Mitgliederentscheid zum Programm fiel in Ost und West deutlich unterschiedlich aus. Die Spitze der Partei will eine Diskussion darüber offenbar aus Sorge vor strömungspolitischen Zuspitzungen nicht forcieren – Länderergebnisse der Basisbefragung werden bisher jedenfalls nicht veröffentlicht. Wir haben trotzdem ein paar Zahlen zur Beteiligung gesammelt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Update:</em> Am Montag spielte sich via Twitter ein kleiner Dialog über den Ausgang des Mitgliederentscheids zwischen Magdeburg und Hamburg ab. Der stellvertretende Vorsitzende der sachsen-anhaltischen Linken, Andreas Höppner, hatte „nur mal so am Rande“ <a href="http://twitter.com/#!/Andreashoeppner/statuses/148491413355630592" target="_blank">angemerkt</a>, dass die Ostlinken „scheinbar mehr Interesse und Zustimmung zum Parteiprogramm als Westlinke“ hätten. „Woran liegt das bzw. Ursachen?“ Aus der Hansestadt <a href="http://twitter.com/#!/Kersten_Artus/statuses/148733754641367041" target="_blank">antwortete ihm</a> die Bürgerschaftsabgeordnete Kersten Artus. Sie glaube nicht, dass die Ost-West-Kluft beim Mitgliederentscheid besondere Erklärungen möglich machten, sondern „eher, dass der Bundesparteitag den Mitgliederwillen ausreichend zum Ausdruck gebracht hat“. Das, <a href="http://twitter.com/#!/Andreashoeppner/statuses/148774530985369600" target="_blank">entgegnete</a> wiederum Höppner, sei „auch möglich, aber trotzdem“ seien die „Mitmachdifferenzen“ zwischen dem Osten und dem Westen „so nicht vollkommen erklärbar“.</p>
<p>Es stellt sich inzwischen die Frage, ob ein Nachdenken über die Beteiligungsquoten in den Landesverbänden überhaupt gewollt ist. Zwar hat Parteichef Klaus Ernst am Montag vor der Presse darauf hingewiesen, dass die Zustimmung im Osten „sehr viel höher“ ausgefallen sei. Detaillierte Zahlen sind aber im Karl-Liebknecht-Haus nicht in Erfahrung zu bringen. Erklärt wird die Zurückhaltung mit einem Versehen während der Auszählung – dabei seien Stimmzettel aus Bayern dem Landesverband Berlin zugeordnet worden, weshalb nun eine genau Auflistung der Landesergebnisse nicht mehr möglich sei. Das klingt nicht besonders nachvollziehbar, die Zahlen für vierzehn Landesverbände müssten ja in der Parteizentrale bekannt sein. Es mindert der Hinweis jedenfalls den entstandenen Eindruck kaum, hier wolle jemand eine öffentliche Diskussion verhindern.</p>
<p>Wir haben uns um Informationen aus den Ländern bemüht. In mehreren Landesverbänden versicherte man, dass vor Ort keine Zahlen vorliegen und man selbst „auf Berlin wartet“. Andere Geschäftsstellen meldeten sich bisher nicht zurück. Aus einigen Ländern konnten wir die Beteiligung erfahren, angesichts der insgesamt hohen Zustimmung (es gab bundesweit nur 668 Nein-Stimmen), die letztlich interessanteste Zahl. In Brandenburg nahmen 64 Prozent der Mitglieder am Votum über das Programm teil, in Thüringen waren es 63 Prozent, in <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/dokumente/Registrierung_15122011_17.00_Uhr.pdf" target="_blank">Sachsen</a> knapp 60 Prozent. Im Berliner Landesverband waren Ende vergangener Woche Abstimmungsunterlagen von 58 Prozent der Mitglieder eingegangen, die Zahl könnte aber danach noch durch weitere eingehende Briefe erhöht worden sein. In <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/eine-panne-keine-panne-mitgliederentscheid-beteiligung-loetzsch-adressen/comment-page-1/#comment-22024" target="_blank">Bayern</a> lag die Quote bei 34 Prozent, im Saarland bei 30 Prozent und in Nordrhein-Westfalen bei 24 Prozent. Nach neuen, unserem Blog vorliegenden Informationen lag die Abstimmungsquote in Niedersachsen bei 39 und in Baden-Württemberg bei 31 Prozent.</p>
<p>Das ist nur ein Ausriss aus dem Gesamtbild, aber ein doch ziemlich aussagefähiger. Sofern in der Linkenspitze die Sorge umgeht, eine Debatte über die Mobilisierungsfähigkeit und letztlich wohl auch über den tatsächlichen Stand der Mitgliederzahlen im Westen könne Zuspitzungen entlang der bekannten Konfliktlinien innerhalb der Partei hervorbringen, ist das sicher nicht ganz falsch. Noch falscher jedoch wäre es, einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, in der sich für die Zukunft der Linken existenzielle Organisationsfragen stellen. Es geht um Mobilisierungsfähigkeit, Realismus in den Karteien, die Gefahr „Potemkinscher Kreisverbände“, regionale Unterschiede und so weiter. Denn auch bei weitgehender Berücksichtigung von Argumenten, denen zufolge die Beteiligung hier und da geringer ausgefallen sei, weil der Parteitag bereits einem allgemein akzeptierten Kompromiss zugestimmt habe, können diese die Unterschiede und ihre Ursachen nicht restlos erhellen. Gerade daran aber müsste die Linke, in der langsam eine neue Debatte über den eigenen Charakter als Mitgliederpartei in Gang kommt – siehe die <a href="http://www.zeitschrift-luxemburg.de/?p=1827" target="_blank">neue Ausgabe</a> der <em>Luxemburg</em> –, doch in Wahrheit ein großes Interesse haben. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24174&amp;md5=76845d66f5fb6aa6d3e1502266c6db7b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/mitgliederentscheid-zahlen-landesverbaende-osten-westen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24174&amp;md5=76845d66f5fb6aa6d3e1502266c6db7b" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Sachsens 60 Prozent</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/eine-panne-keine-panne-mitgliederentscheid-beteiligung-loetzsch-adressen/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/eine-panne-keine-panne-mitgliederentscheid-beteiligung-loetzsch-adressen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 06:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesine Lötzsch]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=24093</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Linken ist der Mitgliederentscheid zum Programm zu Ende gegangen. Auf das Ergebnis dürfte nicht nur die Parteispitze gespannt sein - nicht zuletzt, was die Beteiligung angeht. In Sachsen haben fast 60 Prozent der Genossen ihr Votum abgegeben, in anderen Landesverbänden wird eine weit geringere Quote erwartet. Mangelnde Fähigkeit zur Mobilisierung, Karteileichen, handwerkliche Fehler? Vor letzterem hat bereits  Linkenchefin Lötzsch mit einem Satz gewarnt, der legendär werden könnte: „Wir können nicht den demokratischen Sozialismus einführen, wenn wir nicht die richtigen Adressen haben.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Linken ist am Donnerstag der Mitgliederentscheid zum Programm zu Ende gegangen. Die Auszählung findet am Sonntag im Berliner Karl-Liebknecht-Haus – und auf das Ergebnis dürfte nicht nur die Parteispitze gespannt sein. Zwar gibt es wenig Zweifel daran, dass die Genossen dem in Erfurt beschlossenen Papier zustimmen. Wohl aber daran, dass die von den Bundesgeschäftsführern zuletzt noch einmal erbetene „hohe Beteiligung“ auch in allen Landesverbänden erreicht wird. Nach <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/noch-nicht-befriedigend-mitgliederentscheid-programm-zwischenstand/" target="_blank">Berichten</a> über einen schleppenden Verlauf der Basisbefragung hatten manche Zwischenstände auf eher geringe Quoten hingedeutet. Erste positive Ergebnisse zur Beteiligung gibt es aber auch schon: Im mitgliederstärksten Landesverband Sachsen haben <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/dokumente/Registrierung_15122011_17.00_Uhr.pdf" target="_blank">fast 60 Prozent</a> der Genossen ihr Votum zum Programm abgegeben.</p>
<p>Die Beteiligungsfrage wird ein paar Diskussionen auslösen, die Linien, entlang derer sich die Interpretationen bewegen werden, sind schon gezogen: Wegen der großen Zustimmung in Erfurt und aufgrund des Fehlens einer Alternative sei die Motivation zum Votum eher gering, sagen die einen. Eine hohe Beteiligung werde die Mobilisierungsfähigkeit der Linken erweisen, behaupten die anderen. Man darf erwarten, dass die unterschiedlichen Quoten in den Ländern auch ins Blickfeld genommen werden – hinter geringer Beteiligung lasse sich, so eine weitere Vermutung, auch auf die Frage möglicher Karteileichen schließen. Das gilt auch mit Blick auf den hohen Rücklauf wegen fehlender Adressen, der inzwischen zu einem <a href="https://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/zurueck/nachrichten/artikel/10-fragen-und-10-antworten/" target="_blank">legendären Satz</a> der Vorsitzenden geführt hat, der den Mitgliederentscheid und wohl auch die Linkspartei selbst überleben wird: „Wir können nicht den demokratischen Sozialismus einführen, wenn wir nicht die richtigen Adressen haben.“ Zu oft schon seien in der Geschichte, schreibt Gesine Lötzsch weiter, „großartige Ideen an handwerklichen Fehlern gescheitert.“</p>
<p>Apropos Fehler. Zunächst hieß es auf der Website der Linken, es habe bei der Herstellung der Unterlagen für die Basisbefragung „eine bedauerliche Panne gegeben“. Anders als angekündigt sei die Mitgliedsnummer nicht ins Anschreiben eingedruckt worden, was zu vielen Nachfragen geführt habe. In einigen Landesverbänden wurde daher vermutet, dass eine möglicherweise geringe Beteiligung auch darauf zurückzuführen sei. Inzwischen liest man auf der Homepage der Partei etwas ganz anderes, von einer Panne ist dort jedenfalls <a href="https://www.die-linke.de/programm/mitgliederentscheid/" target="_blank">nicht mehr die Rede</a>: „Viele Fragen gibt es zur Mitgliedsnummer, die auf Grund der Kritik am Verfahren vom letzten Jahr nicht mit verschickt wurde.“ (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24093&amp;md5=86b4d3c673c36e366c59a3dc09b6ce59" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/eine-panne-keine-panne-mitgliederentscheid-beteiligung-loetzsch-adressen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24093&amp;md5=86b4d3c673c36e366c59a3dc09b6ce59" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Ein Viertel der Mitglieder</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/ein-viertel-der-mitglieder-mitgliderentscheid-quorum-landesverbaende-elgersburg/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/ein-viertel-der-mitglieder-mitgliderentscheid-quorum-landesverbaende-elgersburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 22:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elgersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knut Korschewsky]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Satzung]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=23963</guid>
		<description><![CDATA[UPDATE „Spitzenpolitiker der Linken haben sich mehrheitlich gegen ein Mitgliedervotum zur Entscheidung über den neuen Parteivorstand ausgesprochen.“ So beginnt eine Agenturmeldung. Eine Entscheidung hat es freilich in Elgersburg noch nicht gegeben - im Januar wird das Thema erneut auf Spitzenebene besprochen. Dann womöglich unter anderen Voraussetzungen: Offenbar hat sich am Wochenende nämlich auch die Sächsische Linke für einen Mitgliederentscheid ausgesprochen, damit rückt das in der Satzung vorgeschriebene Quorum für einen solchen Antrag näher ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Spitzenpolitiker der Linken haben sich mehrheitlich gegen ein Mitgliedervotum zur Entscheidung über den neuen Parteivorstand ausgesprochen.“ So beginnt <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;tx_ttnews[tt_news]=127039&amp;cHash=6d7635afd5ed76e3e5dccc312f1e129a" target="_blank">die Meldung</a> bei einer Nachrichtenagentur, die &#8211; das soll hier nicht weiter vertieft werden, die öffentliche Wahrnehmung auf eine Weise bestimmen dürfte, welche der Linken in Sachen Basisdemokratie kein gutes Zeugnis ausstellt. Eine Entscheidung hat es freilich in Elgersburg noch gar nicht gegeben. „Der Bundesvorstand sowie die Landes- und Fraktionsvorsitzenden wollen noch einmal mit der Basis diskutieren und im Januar 2012 entscheiden, wie sie weiter vorgehen.“ In der <a href="https://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/zurueck/aktuell/artikel/erweiterte-fuehrung-der-linken-tagte-in-elgersburg/" target="_blank">offiziellen Mitteilung</a> der Partei ist zu erfahren, dass das Thema „von der Mehrheit der Landesverbände zurückhaltend oder ablehnend beurteilt“ wurde. Der Thüringer Landesvorsitzende Knut Korschewsky wird mit den interessanten Worten <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;tx_ttnews[tt_news]=127039&amp;cHash=6d7635afd5ed76e3e5dccc312f1e129a" target="_blank">zitiert</a>, „bei einem solchen Votum können sich die Kandidaten gar nicht richtig vorstellen, nicht ihre Argumente in Diskussionen vorbringen“.</p>
<p>Es gibt auch andere Argumente, die gegen eine Basisbefragung vorgetragen wurden. Abgesehen von formalen Gründen, etwa was die Kosten angeht, wurde gegen einen Mitgliederentscheid  unter anderem vorgebracht, ein solche würde die mediale Logik nähren, die Politik personalisiert. Sogar der Vorwurf der &#8220;Entdemokratisierung&#8221; wurde gegen ein solches Verfahren vorgebracht. Die Frage „eines transparenten Prozesses zur Findung der gesamten künftigen Parteiführung“ wird auf der Website der Partei nach der Elgersburger Runde als eine der Aufgaben bezeichnet, denen sich die „erweiterte Führung der Linken stellen muss, um gemeinsam erfolgreich in die kommenden politischen Auseinandersetzungen und Wahlkämpfe zu ziehen“. Hier klingt zumindest die Frage durch, in welcher Weise die Personaldebatte die Wahlen in Schleswig-Holstein beeinflussen könnte.</p>
<p>Die Elgersburger Vertagung ist das eine. Die Positionen einiger Landesverbände das andere. Selbst wenn diese in der Minderheit sind, aber gerade für diese gibt es ja per Satzung einen Schutz. Nach den Vorständen der Partei in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein hat sich nun nämlich offenbar auch die Sächsische Linke dazu entschieden, einen Mitgliederentscheid zu fordern. Damit rückt das in der <a href="https://www.die-linke.de/partei/dokumente/ordnungfuermitgliederentscheidederparteidielinke/" target="_blank">Ordnung</a> für Mitgliederentscheide geforderte Quorum näher, nach dem eine solche Basisbefragung stattfindet, wenn ein entsprechender Antrag von Landesverbänden gestellt würde, „die gemeinsam mindestens ein Viertel der Mitglieder repräsentieren“. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig-Holstein kommen zusammen &#8211; nach den Ende 2010 <a href="https://www.die-linke.de/partei/fakten/mitgliederzahlendezember2010/" target="_blank">ermittelten Zahlen</a> &#8211; auf über 30 Prozent der Gesamtmitglieder.</p>
<p>Ein wenig offen ist noch die Haltung des Landesvorstands Sachsen-Anhalt, <a href="http://www.matthias-hoehn.de/start/aktuell/position_zum_mitgliederentscheid/" target="_blank">der beschlossen hatte</a>, vor der Elgerbsurger Runde &#8220;keine abschließende Entscheidung über die Beantragung eines Mitgliederentscheids&#8221; herbeizuführen. Der Beschluss von voriger Woche war aber allgemein als Votum für eine Basisbefragung interpretiert worden. Wenn die entsprechenden Beschlüsse vorliegen, wäre zu erwarten, dass die Forderung nach einem Mitgliederentscheid jetzt auch dem Geschäftsführenden Parteivorstand zugehen, der diese zu prüfen und „spätestens vier Wochen nach Eingang“ über die Zulässigkeit zu entscheiden hat. Das wäre dann im Januar, wenn die Bundes- und Landesspitzen nach derzeitigem Stand „erneut zusammen kommen, um gemeinsame Verabredungen für das weitere Verfahren zu treffen“. (tos)</p>
<p><em>(Die Passage zum Landesvorstand Sachsen-Anhalt wurde nachträglich ergänzt, es gibt dort noch &#8220;keine abschließende Entscheidung&#8221;. Die drei genannten Länder ohne Sachsen-Anhalt kommen nach den Mitgliederzahlen Ende 2010 zusammen auf 24,45 Prozent. Zu einer interessanten Frage könnte es nun also auch werden, wie sich die Mitgliederzahlen bis Ende 2011 entwickelt haben. vk)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23963&amp;md5=a0c715cf38131818f2609e4d6e917519" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/ein-viertel-der-mitglieder-mitgliderentscheid-quorum-landesverbaende-elgersburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>123</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23963&amp;md5=a0c715cf38131818f2609e4d6e917519" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Kritik an Dynamo-Strafe</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/kritik-an-dynamo-dresden-ausschluss-bartsch-meiwald/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/kritik-an-dynamo-dresden-ausschluss-bartsch-meiwald/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DFB-Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Linksfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Meiwald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=23540</guid>
		<description><![CDATA[Der Ausschluss von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden aus dem Pokal der kommenden Saison ist in der Linkspartei auf scharfe Kritik gestoßen. Die sportpolitische Sprecherin der Fraktion im Landtag, Verena Meiwald, sagte, mit der Entscheidung würden „friedliche Fans bestraft“. Der Fraktionsvize im Bundestag, Dietmar Bartsch, erklärte, die Strafe löse "das Gewaltproblem beim Fußball in keiner Weise“. Offenbar sei man zudem „bei im Osten beheimateten Vereinen mit drakonischen Strafen schnell bei der Hand“. Bartsch weiter: „So spaltet man Fußball-Deutschland.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=500014&amp;tx_dfbnews_pi1[showUid]=30238&amp;tx_dfbnews_pi1[sword]=dynamo&amp;tx_dfbnews_pi4[cat]=145" target="_blank">Ausschluss</a> von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden aus dem Pokal der kommenden Saison ist in der Linkspartei auf scharfe Kritik gestoßen. Die sportpolitische Sprecherin der Fraktion im Landtag, Verena Meiwald, <a href="http://www.linksfraktionsachsen.de/index.php?section=news&amp;cmd=details&amp;newsid=1764&amp;teaserId=6" target="_blank">sagte</a>, mit der Entscheidung würden „friedliche Fans bestraft“ und die positive <a href="http://www.dynamo-dresden.de/de/fans/fanprojekt.html" target="_blank">Fanarbeit</a> bei dem Verein ignoriert. Offenbar sei ein Exempel statuiert worden und es dränge sich „der Verdacht auf, dass hier nur ein Sündenbock für das Versagen des gesamten Fußballverbandes gesucht wurde“. Der Fraktionsvize im Bundestag, Dietmar Bartsch, <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/ausschluss-dynamo-dresden-loest-gewaltproblem-fussball-nicht-2011-11-25/" target="_blank">erklärte</a>, mit dem Ausschluss habe „der DFB das Dialog-Angebot an die Fans vom Runden Tisch genommen. Die Strafe löst das Gewaltproblem beim Fußball in keiner Weise“. Es sei „auffallend, dass der DFB selbst explizit von einem Exempel spricht, dass Rechtsstaatlichkeit eigentlich verbietet“. Auffallend sei zudem, dass gegenüber dem 1. FC Kaiserslautern und der SG Eintracht Frankfurt, bei deren Pokalspiel es ebenfalls schwere Ausschreitungen gegeben hatte, „bis heute noch nicht mal ein Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses vorliegt“. Offenbar sei „man bei im Osten beheimateten Vereinen mit drakonischen Strafen schnell bei der Hand“. Dies sei aber angesichts der ökonomische Lage der Vereine in den neuen Ländern eine „Existenzbedrohung“. Bartsch: „So spaltet man Fußball-Deutschland.“ (vk)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23540&amp;md5=1d6fcac448bb82194e6fc152ba4a8283" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/kritik-an-dynamo-dresden-ausschluss-bartsch-meiwald/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23540&amp;md5=1d6fcac448bb82194e6fc152ba4a8283" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Nazi-DVD per Post</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/nazi-dvd-per-post-sachsen-anhalt-zwickauer-zelle/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/nazi-dvd-per-post-sachsen-anhalt-zwickauer-zelle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gudrun Tiedge]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Höhn]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikale]]></category>
		<category><![CDATA[Rico Gebhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickauer Zelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=23311</guid>
		<description><![CDATA[Mindestens zwei Bekenner-DVD der rechtsradikalen Zwicker Zelle sind inzwischen bei der Linkspartei eingegangen – sie waren jedoch an frühere PDS-Büros in Sachsen und Sachsen-Anhalt adressiert. Das wirft nun einige Fragen auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens zwei Bekenner-DVD der rechtsradikalen Zwicker Zelle sind inzwischen bei der Linkspartei eingegangen – sie waren jedoch an frühere PDS-Büros adressiert. Das wirft nun einige Fragen auf. Bereits in der ersten Hälfte der vergangenen Woche fand sich einer der Filme ohne Anschreiben im sachsen-anhaltischen Halle. Warum die DVD ausgerechnet der Linken übermittelt worden sei, könne man sich in der Partei nicht erklären, ließ zunächst die Parteisprecherin Anke Lohmann wissen. Landeschef Matthias Höhn <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-24168/bekenner-dvd-zu-doener-morden-massloser-rassistischer-hass_aid_683977.html" target="_blank">sagte später jedoch</a>, das Video sei offenbar eine Botschaft der Rechtsradikalen gegenüber der Linken. Auch die Landtagsabgeordnete Gudrun Tiedge <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1321170755307&amp;openMenu=987490165154&amp;calledPageId=987490165154&amp;listid=994342720546" target="_blank">sagte</a>, man müsse die DVD-Einsendung als „unterschwellige Drohung verstehen“. Am Freitag <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Bekenner-DVD-der-Terrorzelle-aus-Zwickau-auch-in-Sachsen-verschickt-artikel7817764.php" target="_blank">ging eine zweite</a> DVD bei der Linken in Sachsen ein. Auch diese war an ein nicht mehr existierendes Büro der damaligen PDS, in diesem Fall in Riese, adressiert. „Ich gehe inzwischen davon aus, dass in den nächsten Tagen weitere Exemplare auftauchen werden“, wird Landeschef Rico Gebhardt zitiert. Die Bekenner-Filme wurden offenbar unmittelbar den Behörden übergeben. Die Thüringer Landtagsabgeornete Katharina König <a href="https://twitter.com/#%21/KatharinaKoenig/status/135905064144470016" target="_blank">kommentiert dies knapp</a>: &#8220;Ich check nicht, warum.&#8221; Die <em>Mitteldeutsche Zeitung</em> fragt sich nun, wann und von wem die DVD verschickt wurde &#8211; und warum die Umschläge PDS-Adressen trugen. „Waren die DVDs versandbereit, bevor das Parteikürzel „PDS“ im Jahre 2007 verschwand?“ Immerhin hatten sich die Sozialisten bereits im Sommer 2005 den Beinamen Linkspartei zugelegt, das Kürzel PDS verschwand dann endgültig zwei Jahre später mit der Fusion. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23311&amp;md5=98f27c166ba192aaa6c98ab93a0ff4cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/nazi-dvd-per-post-sachsen-anhalt-zwickauer-zelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23311&amp;md5=98f27c166ba192aaa6c98ab93a0ff4cb" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Urwahl-Aufträge</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/urwahl-mitgliederentscheid-vorstand-auftrag-sondierung-landesverbaende/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/urwahl-mitgliederentscheid-vorstand-auftrag-sondierung-landesverbaende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgeschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Jannine Menger-Hamilton]]></category>
		<category><![CDATA[Landesvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=23093</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Bewegung auf dem Weg zu einem möglichen Mitgliederentscheid über die kommende Linken-Spitze: Die Landesvorstände der Partei in Schleswig-Holstein und Sachsen haben ihre Vorsitzenden beauftragt, Gespräche mit anderen Landesverbänden zu führen. Die Nordost-Linke setzt auf eine Urwahl möglichst im ersten Quartal 2012, so dass der Parteitag im Juni die Vorsitzenden bestätigen kann. Das wird auch im Nordwesten befürwortet, wo die Linke im Mai eine Landtagswahl zu bestehen hat. Überdies wird vorgeschlagen, künftig nur noch eine/n Bundesgeschäftsführer/in zu wählen und auf die Parteibildungsbeauftragten zu verzichten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Bewegung auf dem Weg zu einem möglichen Mitgliederentscheid über die kommende Linken-Spitze: Die Landesvorstände der Partei in Schleswig-Holstein und Sachsen haben ihre Vorsitzenden beauftragt, Gespräche mit anderen Landesverbänden zu führen, berichtet die <em>Frankfurter Allgemeine</em>. Auch die Nordost-Linke hat einen <a href="http://www.originalsozial.de/uploads/media/LV-05-11-2011.pdf" target="_blank">Beschluss</a> gefasst: Der setzt auf eine Urwahl möglichst im ersten Quartal 2012, so dass der Parteitag im Juni die Vorsitzenden bestätigen kann. Das wird auch im Nordwesten befürwortet, wo die Linke im Mai eine Landtagswahl zu bestehen hat. „Wir stellen uns es wenig hilfreich vor“, zitiert die <em>Süddeutsche Zeitung</em>Landeschefin Jannine Menger-Hamilton, „wenn so eine Personaldebatte mitten in unseren Wahlkampf fällt.“ Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern äußert die Hoffnung auf &#8220;zügige Klarheit in Personalfragen und ein baldiges Ende der Personaldebatten&#8221;. Zur Vorbereitung der Mitgliederbefragung sollen Regionalkonferenzen durchgeführt werden, auf denen sich die Kandidierenden den Mitgliedern stellen. Außerdem plädiere man dafür, &#8220;ab 2012 zur alten Regelung bei der Zahl der BundesgeschäftsführerInnen zurückzukehren&#8221; und künftig auf die Parteibildungsbeauftragten zu verzichten. Nach dem Statut der Partei kann eine Urabstimmung unter anderem auf Antrag von acht Landesverbänden durchgeführt werden. Der Weg über dieses Quorum wurde seinerzeit auch beim Mitgliederentscheid über die Doppelspitze gewählt. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23093&amp;md5=bde9c8f6e1b1a56794561720e194b48a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/urwahl-mitgliederentscheid-vorstand-auftrag-sondierung-landesverbaende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23093&amp;md5=bde9c8f6e1b1a56794561720e194b48a" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Parteitag in Sachsen</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/parteitag-in-sachsen-gebhardt-wahlen-2014-vorstand/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/parteitag-in-sachsen-gebhardt-wahlen-2014-vorstand/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 07:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bautzen]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Falken]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Bartl]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Matthes]]></category>
		<category><![CDATA[Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Rico Gebhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Rot-Grün]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Scheel]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2014]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=23041</guid>
		<description><![CDATA[Die sächsische Linke kommt zu einem Parteitag in Bautzen zusammen. Landeschef Gebhardt stellt sich zur Wiederwahl, um einen Stellvertreter-Platz gibt es ein kleines Rennen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sächsische Linke kommt am Wochenende zu einem <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/default.asp?iid=2875&amp;mid=0&amp;uid=0" target="_blank">Parteitag</a> in Bautzen zusammen. Die Zeitungen interessieren sich vor dem Delegiertentreffen vor allem für die anstehende <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/tools/download.aspx?dok=48A45227-D117-44F7-B58A-FC2BBD31D17B" target="_blank">Neuwahl</a> des Landesvorstands. Linkenchef Rico Gebhardt stellt sich zur Wiederwahl, um einen der beiden Stellvertreter-Plätze gibt es ein kleines Rennen. Auf der Tagesordnung stehen allerdings auch  Inhalte: unter anderem „Sozialpolitische Leitlinien“ (<a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/vorsorgende-leitlinien/" target="_blank">siehe hier</a>) und ein <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/tools/download.aspx?dok=94177EF4-AF1E-4D7F-89B3-801E7C17B855" target="_blank">Leitantrag</a>, mit dem die „linke Gestaltungspartei“ ihren „Fahrplan für die Wahlen 2013/2014“ skizziert. Unmittelbar vor dem Parteitag hat Gebhardt <a href="http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=983&amp;showNews=1060265" target="_blank">erklärt</a>, die Linke stehe für eine „radikale und linke Realpolitik“ und wolle die Möglichkeiten der Kooperation mit SPD und Grünen ausloten: Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Parteien müssten stärker herausgearbeitet und öffentlich gemacht werden, so Gebhardt, wenn Rot-Rot-Grün bis zum Wahljahr 2014 mehr als nur eine arithmetische Variante werden solle. Gebhardt, der vor zwei Jahren Cornelia Ernst an der Spitze der Landeslinken abgelöst hatte, sieht die Partei trotz Mitgliederschwundes auf dem Weg der Konsolidierung vorangekommen. Jährlich verliert der Landesverband etwa 300 Mitglieder. „Wir haben uns nicht neu erfunden, aber neue Gemeinsamkeiten gefunden“, wird Gebhardt <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/linke-mit-wahl-parteitag-gebhardt-fuehlt-sich-in-berlin-wieder-ernst-genommen/r-mitteldeutschland-a-111940.html" target="_blank">zitiert</a>. Bei der Vorstandswahl soll die Zahl der Stellvertreter auf zwei sinken, die Amtsinhaber Sebastian Scheel und Klaus Bartl – beide Landtagsabgeordnete – ziehen sich aus persönlichen Gründen zurück; Cornelia Falken kandidiert erneut. Um den zweiten Vizeposten konkurrieren Bundesvorstand Stefan Hartmann und der Freiberger Michael Matthes. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23041&amp;md5=273e10161a04ee772ea85a69c9764c23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/parteitag-in-sachsen-gebhardt-wahlen-2014-vorstand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23041&amp;md5=273e10161a04ee772ea85a69c9764c23" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Vorsorgende Leitlinien</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/vorsorgende-leitlinien/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/vorsorgende-leitlinien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 06:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Pellmann]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Kipping]]></category>
		<category><![CDATA[Landesparteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Radikale Realpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=22514</guid>
		<description><![CDATA[Wenn sich in knapp drei Wochen die Sächsischen Linken zu einem Parteitag treffen, wird ein „Fahrplan“ für die nächsten Wahlen im Freistaat auf der Tagesordnung stehen. Man wolle „linke Gestaltungspartei“ sein und, so der Leitantrag, eine „radikal linke Realpolitik“ verfolgen. Als „erstes sichtbares Ergebnis“ der „Neuorientierung“ wird der Entwurf für „Sozialpolitische Leitlinien“ bezeichnet, ein 15-seitiges Papier, das Katja Kipping und Dieter Pellmann vorgestellt haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich in knapp drei Wochen die Sächsischen Linken zu einem <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/default.asp?iid=2875&amp;mid=0&amp;uid=0" target="_blank">Landesparteitag</a> treffen, wird ein „Fahrplan“ für die kommenden Wahlen im Freistaat auf der Tagesordnung stehen. Man wolle „linke Gestaltungspartei“ sein und, so steht es im <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/tools/download.aspx?dok=94177EF4-AF1E-4D7F-89B3-801E7C17B855" target="_blank">Leitantrag</a>, eine „radikal linke Realpolitik“ verfolgen. Als ein „erstes sichtbares Ergebnis“ der damit verbundenen „Neuorientierung“ <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/209161.nicht-nur-ein-akt-der-mildtaetigkeit.html" target="_blank">hat das</a> <em>Neue Deutschland</em> den Entwurf für „Sozialpolitische Leitlinien“ bezeichnet, ein <a href="http://www.katja-kipping.de/serveDocument.php?id=161&amp;file=f/7/c7a.pdf" target="_blank">15-seitiges Papier</a>, das Katja Kipping und Dieter Pellmann vorgestellt haben. Es finden sich darin Forderungen nach einem Mindestlohn, einer Mindestsicherung sowie nach einer Kindergrundgrundsicherung. Weil man, wie Kipping es formuliert, „einen ganzheitlichen Gestaltungsanspruch“ verfolgt, behandelt der Entwurf auch Fragen der Rekommunalisierung, der Demokratie und der Bildung. Vorgeschlagen ist zudem eine Mindestrente von 900 Euro, die allen zu Gute kommen soll, die trotz gesetzlicher Rente und Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegen. Die Zielmarke wurde auch im Berliner Parteivorstand <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/linke-schlagen-mindestrente-von-900-euro-vor--alle-berufsgruppen-sollen-einzahlen/r-mitteldeutschland-a-110123.html" target="_blank">diskutiert</a>, wo auch höhere Summen eine Rolle gespielt haben. „Man hat sich am Ende in der Mitte getroffen“, wird Kipping zitiert. Die von der Vizevorsitzenden der Linken verfolgte Idee eines Grundeinkommens ist bei der Diskussion der sächsischen Leitlinien umstritten geblieben, die Frage soll von der Partei beantwortet werden, wenn das Papier nach dem Parteitag in den Gliederungen diskutiert wird. Es <a href="http://www.katja-kipping.de/article/501.sozialpolitische-leitlinien-fuer-sachsen.html" target="_blank">gehe insgesamt</a> darum, so Kipping zu den Leitlinien, Sozialpolitik nicht „als notdürftige nachträgliche Reparatur gesellschaftlicher Fehlentwicklungen“ zu begreifen, sondern als „vorsorgend“. Unter der Überschrift des „vorsorgenden Sozialstaates“ werden schon länger grundsätzliche Überlegungen zur Sozialpolitik angestellt. Die Formel findet sich im Hamburger <a href="http://www.spd.de/linkableblob/1778/data/hamburger_programm.pdf" target="_blank">SPD-Programm</a> und ist sowohl bei linken Sozialdemokraten als auch in der Linkspartei schon auf Widerspruch gestoßen: Karl Lauterbach hat die „Floskel“ einmal mit dem Argument <a href="https://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&amp;dig=2007%2F09%2F05%2Fa0095" target="_blank">zurückgewiesen</a>, dass es eine Binsenweisheit sei, dass jeder Sozialstaat vorsorgen muss. Oskar Lafontaine sprach von einer „unglaublichen Vokabel“, die von jenen verwendet werde, „die die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung zerstört und die Krankenversicherung schwer beschädigt haben“. Womit freilich die SPD gemeint ist und nicht die Sozialpolitikerin Kipping. Die legt hier nicht zum ersten Mal in der Diskussion um sozialpolitische Konzepte vor: Unter der Überschrift „Sind wir hier bei Wünsch dir was?“ <a href="http://www.sw.fh-jena.de/fbsw/profs/michael.opielka/downloads/doc/2006/Kipping_Opielka_Ramelow_Sind_wir_hier_bei_Wuensch_dir_was_Utopie_kreativ_186_April_2006_333-336.pdf" target="_blank">veröffentlichten</a> sie, Bodo Ramelow und Michael Opielka schon 2006 „Thesen für einen neuen Sozialstaat“. (tos)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22514&amp;md5=a12454bc5688f1fe57f70c69e3b165ef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/vorsorgende-leitlinien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22514&amp;md5=a12454bc5688f1fe57f70c69e3b165ef" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Komplett fragwürdig</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/komplett-fragwuerdig-sachsen-proteste-nazi-antifa-justiz/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/komplett-fragwuerdig-sachsen-proteste-nazi-antifa-justiz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 21:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[André Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
		<category><![CDATA[Immunität]]></category>
		<category><![CDATA[Janine Wissler]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar König]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Willi van Ooyen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lafontaines-linke.de/?p=22397</guid>
		<description><![CDATA[Der Verfolgungswahn der Dresdner Staatsanwaltschaft geht in die nächste Runde: An diesem Mittwoch soll dem Vorsitzenden der sächsischen Linksfraktion, André Hahn, wegen seiner Teilnahme an Protesten gegen Neonazis endgültig die Immunität als Abgeordneter entzogen werden. Dabei werden allem Anschein nach CDU und FDP mit der rechtsextremen NPD stimmen. Dabei stellt sich das Vorgehen der sächsischen Polizei und Staatsanwälte in Sachen Antinaziproteste immer mehr als komplett fragwürdig dar, wie auch jüngste Gerichtsentscheidungen bekräftigen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verfolgungswahn der Dresdner Staatsanwaltschaft geht in die nächste Runde: An diesem Mittwoch soll dem Vorsitzenden der sächsischen Linksfraktion, André Hahn, endgültig die Immunität entzogen werden. Dann wäre der Weg frei, ihn wegen vermeintlicher Rädelsführerschaft bei den Blockaden des Naziaufmarschs im Februar 2010 anzuklagen. Hahn, der in dieser Sache ebenso strafrechtlich verfolgt wird wie seine Amtskollegen Janine Wissler und Willi van Ooyen aus Hessen sowie Bodo Ramelow aus Thüringen, kann bei der wohl abschließenden Entscheidung im Landtagsplenum wieder mit Unterstützung nicht nur aus der eigenen Fraktion, sondern auch von SPD und Grünen rechnen. Deren Vertreter hatten kürzlich schon im Immunitätsausschuss für Hahn und gegen das Ansinnen der Staatsanwaltschaft gestimmt. Da Entscheidungen in diesem Ausschuss nur einstimmig getroffen werden können, muss nun der gesamte Landtag abstimmen; bei dieser Gelegenheit soll es auch eine Debatte geben. Dabei wird es allen Ankündigungen und Anzeichen zufolge eine Mehrheit von CDU FDP und NPD gegen Hahn geben. Dass die beiden Regierungsparteien gemeinsam mit den Neonazis gegen einen Abgeordneten stimmen, der wegen Protesten gegen Nazis die Strafverfolger auf dem Hals hat, ist ein starkes Stück.</p>
<p>Ob am Ende ein Verfahren gegen Hahn mit einem Urteil endet, ist allerdings längst nicht ausgemacht. Denn das Vorgehen der sächsischen Polizei und Staatsanwälte in Sachen Naziproteste stellt sich immer mehr als komplett fragwürdig dar. Erst vor einigen Wochen hatte der wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Rechtmäßigkeit der Ermittlungen gegen Hahn, Wissler, van Ooyen und Ramelow <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/keine-grundlage-ermittlungen-dresden-blockade-hahn-ramelo/">in Frage gestellt</a>. Weil nämlich zum sogenannten Tatzeitpunkt – im Februar 2010 – das sächsische Versammlungsgesetz rechtswidrig war (so ein Urteil des sächsischen Verfassungsgerichtshofes), fehle diesen Ermittlungen die Rechtsgrundlage. Genau deshalb hat das Dresdner Amtsgericht erst am Montag dieser Woche einen Prozess gegen eine Teilnehmerin der Naziblockaden abgeblasen.</p>
<p>Doch das ist längst nicht die einzige Fehlleistung. Schwer in die Kritik gerieten die Dresdner Polizei und Sachsens Innenministerium wegen der massenhaften Erfassung von Handydaten während der Antinazi-Proteste im Februar dieses Jahres. Ebenfalls in diesem Jahr stürmten 120 Polizisten das Haus der Begegnung, weil man dort angeblich Linksradikale vermutete. Die Haustür wurde mit einer Kettensäge zerstört, dann nahm man die in dem Haus befindlichen Büros der Linkspartei auseinander und hielt zwei anwesende Mitarbeiter widerrechtlich über Nacht fest. Sowohl die Erstürmung des Hauses als auch die Razzia bei der Linken und die Behandlung der Mitarbeiter wurden inzwischen von Gerichten als rechtswidrig eingestuft. Der Freistaat Sachsen musste den entstandenen Schaden von über 5000 Euro begleichen. Zudem fand auf Veranlassung sächsischer Behörden eine skandalöse <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/08/verfolgungswahn/">Razzia</a> bei dem Jenaer Jugendpfarrer Lothar König statt, dem vorgeworfen wird, Teilnehmer der Antinazi-Proteste zu Gewalt angestachelt zu haben. Faktisch haben die sächsischen Behörden im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Nazis so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. An Zufall mag dabei kaum jemand glauben. (wh)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22397&amp;md5=3739f78175509c1ffed84b796da72620" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/komplett-fragwuerdig-sachsen-proteste-nazi-antifa-justiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>31</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22397&amp;md5=3739f78175509c1ffed84b796da72620" type="text/html" />"
	</item>
	</channel>
</rss>

