<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lafontaines Linke &#187; Parteileben</title>
	<atom:link href="http://www.lafontaines-linke.de/tag/parteileben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lafontaines-linke.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:48:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Ramelows Nachfolge-Debatte</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/11/ramelow-lafontaine-nachfolge-debatte/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/11/ramelow-lafontaine-nachfolge-debatte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=4238</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man sich den medialen Aufmarsch vor Augen führt, der am Mittwoch den Auftritt Oskar Lafontaines im saarländischen Landtag begleitete, kann man erahnen, wie gern der Tross auch bei der morgigen Operation des Linksparteichefs die Kameras laufen ließe. Die Karawane zieht und zieht, und daran ändern auch die hier und da erhobenen Bedenken nichts. Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich den medialen Aufmarsch vor Augen führt, der am Mittwoch den Auftritt Oskar Lafontaines im saarländischen Landtag begleitete, kann man erahnen, wie gern der Tross auch bei der morgigen Operation des Linksparteichefs die Kameras laufen ließe. Die Karawane zieht und zieht, und daran ändern auch die <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/lafontaine-hat-krebs-viel-glueck-oskar-1522572.html" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1171/wenn-der-spiegel-mit-dem-oskar-und-der-sahra-%E2%80%A6" target="_blank">da</a> erhobenen Bedenken nichts. Den Mann jetzt in Ruhe lassen? Sich bei ihm entschuldigen? Eher wird die Geschichte eine Runde weitergedreht – mit Unterstützung aus der Linken. Bodo Ramelow hat heute <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,662010,00.html" target="_blank">erklärt</a>, die Partei müsse sich angesichts des Alters ihres Vorsitzenden auf dessen Nachfolge vorbereiten. „Es muss sowieso ohne Lafontaine gehen“, wird er in der <em>Leipziger Volkszeitung</em> zitiert. „Das hat nichts mit seiner Krebsoperation zu tun.“ Es stimmt wohl, dass die Linkspartei, wie der Thüringer Fraktionschef <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,661961,00.html" target="_blank">sagt</a>, „ohne Lafontaine“ in die kommenden Bundestagswahlen gehen wird. 2013 würde der Saarländer in der heißen Wahlkampfphase seinen 70. Geburtstag feiern. Doch der Zeitpunkt des Vorstoßes von Ramelow einen Tag vor Lafontaines Krebs-Operation irritierte nicht nur viele Genossen. Selbst der <em>Nordbayerische Kurier</em>, bisher nicht wegen besonderer Freundlichkeit gegenüber dem Linksparteichef aufgefallen, sprach von einer „Taktlosigkeit“. Ein Eindruck, der dadurch verstärkt wird, dass Ramelow seine eigene Kandidatur für die Nachfolge „nicht generell“ ausschließen wollte.<span id="more-4238"></span></p>
<p>Eine Bewerbungsrede zur unpassenden Zeit? So nun wohl auch wieder nicht, schließlich kommen diesbezügliche Ambitionen Ramelows nicht überraschend, ein guter Wahlkämpfer ist er zudem. Dass er als mögliche Führungsfiguren gegenüber einer Nachrichtenagentur dann auch noch Katja Kipping, Dietmar Bartsch, Ulrich Maurer, Petra Pau und Dagmar Enkelmann nannte, soll wohl auch so verstanden werden, dass sich hier keineswegs jemand vordrängeln wolle. Seine Äußerungen werden, das musste Ramelow wissen, dennoch anders verstanden. Ebenso wie die erwartbare Tatsache, dass es Kritik von Landesverbänden an der Nachfolge-Debatte zum jetzigen Zeitpunkt geben würde, die in den Medien umgehend als <a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&amp;ct2=de%2F0_0_s_3_0_t&amp;usg=AFQjCNEOdcCa2wXxEtiIbv5y0WhE7gXzcQ&amp;cid=1332862981&amp;ei=vzEES-iBAsjhsAb1vZww&amp;rt=STORY&amp;vm=STANDARD&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.tagesschau.de%2Finland%2Flafontaine244.html" target="_blank">Verschärfung</a> der innerparteilichen Kämpfe ausgelegt werden – typisch, diese Linken, streiten erst recht, wenn der Chef krank ist.</p>
<p>Dabei ist die Nachfolge-Debatte, von der jetzt die Rede ist, erst einmal eine Debatte zwischen der Linkspartei und Bodo Ramelow. Ob Realos wie der Berliner Landeschef Klaus Lederer oder Westlinke wie der baden-württembergische Landeschef Bernd Riexinger – niemand stieß ins selbe Horn wie Ramelow. Der rheinland- pfälzische Landesvorsitzende Alexander Ulrich forderte, die Diskussion um die Nachfolge Lafontaines zu beenden. „Diskussionen über einen Generationswdchsel sind unsinnig und zu diesem Zeitpunkt auch pietätlos“, wird der Sprecher der NRW-Linken, Wolfgang Zimmermann, zitiert. Gregor Gysi, der selbst schon die Erfahrung machen musste, mit einer Erkrankung zum Gegenstand öffentlichen Maulzerreißens zu werden, ließ dessen Anregung unterkühlt abtropfen. „Herr Ramelow“, sagte der Linksfraktionschef, könne ja über alles nachdenken, aber die Nachfolge Lafontaines bewege ihn „im Augenblick, ehrlich gesagt, nicht sonderlich“.</p>
<p>Anfang 2010 will der Vorsitzende der Linkspartei abhängig von seinem Gesundheitszustand und den ärztlichen Prognosen, darüber entscheiden, in welcher Form er seine politische Arbeit fortsetzt. <span style="text-decoration: line-through;">Vielleicht äußert sich Lafontaine auch schon früher. Er wolle, <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/linkspartei-chef-oskar-lafontaine-weist-vorwurf-der-waehlertaeuschung-zurueck-1522374.html" target="_blank">heißt es</a>, in den kommenden Tagen eine persönliche Erklärung abgeben.</span> (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=4238&amp;md5=82b1b7e1d8b7e58ea5dcf697b81b842a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/11/ramelow-lafontaine-nachfolge-debatte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=4238&amp;md5=82b1b7e1d8b7e58ea5dcf697b81b842a" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Gemischtes Doppel</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/gemischtes-doppel/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/gemischtes-doppel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 18:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1963</guid>
		<description><![CDATA[Der angebliche Alleinherrscher hält sich zurück und Gysi macht den Lafontaine. In Berlin zeigt die Linke: Eine Partei mit vielen Flügeln braucht mehr als einen Chef. Ein Kommentar auf freitag.de Angenommen, Oskar Lafontaine hätte zu Beginn des Parteitags der Linken eine die Delegierten mitreißende Rede gehalten. Das Echo wäre nach der Kritik am &#8220;Alleinherrscher&#8221; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der angebliche Alleinherrscher hält sich zurück und Gysi macht den Lafontaine. In Berlin zeigt die Linke: Eine Partei mit vielen Flügeln braucht mehr als einen Chef. Ein <a href="http://www.freitag.de/politik/0925-linke-parteitag-wahlen" target="_blank">Kommentar</a> auf freitag.de<span id="more-1963"></span></p>
<p>Angenommen, Oskar Lafontaine hätte zu Beginn des Parteitags der Linken eine die Delegierten mitreißende Rede gehalten. Das Echo wäre nach der Kritik am &#8220;Alleinherrscher&#8221; und &#8220;Egomanen&#8221; wohl in dieser Art ausgefallen: Ein Populist hat seine Partei fest im Griff. Nun hat aber der erste Vorsitzende der Linken keine mitreißende <a href="http://die-linke.de/partei/organe/parteitage/bundestagswahlparteitag_2009/reden/mehr_demokratie_und_freiheit_wagen/" target="_blank">Rede</a> gehalten, sondern eine furchtbar dröge, eine Art Fachvortrag der Forderungen seiner Partei. Kaum ein Wort zu den internen Querelen, viel Finanzpolitik, wenig Wahlkampf. Und so liest man am Tag danach von einem Parteichef &#8220;im Schongang&#8221;, von &#8220;Langeweile&#8221; bei der Linken. Der Mann kann es wirklich niemandem Recht machen.</p>
<p>Lafontaine hat mit einem seiner schlechteren Auftritte auch viele der Genossen enttäuscht. In der Berliner Max-Schmeling-Halle gab es artigen Beifall &#8211; aber keine Begeisterung. Mancher aus dem Mittelbau der Linken schüttelte bratwurstessend den Kopf ob der Zurückhaltung des Parteichefs. Man ist versucht, aus solchen Reaktionen die jeweilige Stellung im Strömungsgefüge abzuleiten. Doch so einfach, wie es mitunter beschrieben wird, ist die Welt der Linken gar nicht. Lafontaine wird in der Partei nicht nur wegen überbordender Autorität kritisiert – sondern auch dafür, dass er die Zügel schleifen lässt. Keineswegs nur von jenen, die sich erhoffen, der Saarländer würde den Reformflügel disziplinieren. Sondern durchaus auch von den Regierungslinken selbst: Lafontaine lasse es zu sehr laufen, heißt es.</p>
<p>Dahinter verbirgt sich die strömungsübergreifende Sorge, ohne starkes Zentrum könne die Partei auseinander fallen. Es geht dabei nicht um platte Negativszenarien, wie sie in Interviewfragen aufscheinen, in denen eine baldige Spaltung der Partei insinuiert wird. Befürchtet wird vielmehr eine schleichende Erosion von unten, der Verlust der Anziehungskraft als Bündnis, die abnehmende Mobilisierungsfähigkeit. In der Partei ist man sich reihum im Klaren darüber, dass ein Ende des fragilen Pluralismus keinen politischen Mehrwert hervorbringt. Deshalb muss zusammenhalten, was sich mitunter nicht zusammengehörig fühlt.</p>
<p>Allen schönen alternativen Organisationsutopien zum Trotz ist die Linkspartei dabei auf die einigende und ausgleichende Kraft einer Parteispitze angewiesen. In den vergangenen Wochen entstand der Eindruck, ein dominanter Oskar Lafontaine beherrsche diese Rolle nicht und grenze einen Teil der Partei aus. Aber der Saarländer ist ja nicht allein. Es war Gregor Gysi, der auf dem Parteitag die Delegierten mit seiner <a href="http://die-linke.de/partei/organe/parteitage/bundestagswahlparteitag_2009/reden/je_staerker_die_linke_desto_sozialer_das_land/" target="_blank">Rede</a> begeisterte, in der all jene Knackpunkte angesprochen wurden, die Lafontaine wohlweislich ausgespart hatte: den Streit, den Wahlkampf, die Unterschiede. Gysi konnte unbelastet von öffentlichen Vorwürfen für Integration sorgen, er war zuvor nicht in den Ruf geraten, die Reformer aus welchen Gründen auch immer gängeln zu wollen. Und er kommt selbst aus dem Osten, was man bei dieser Partei allen Sonntagsreden über das Zusammenwachsen zum Trotz nicht zu gering schätzen sollte.</p>
<p>Diese Rollenverteilung war äußerst vernünftig – und ist es nicht nur für den Augenblick. In einer Partei mit vielen Flügeln wird eine Person allein niemals als Kraftzentrum wirken können. Wenn ein gewisses Maß an Vielfalt aber als Vorteil begriffen wird – weil Reformorientierung ohne den Stachel der Systemkritik zur Anpassung neigt und radikale Forderungen ohne realistische Durchsetzungsperspektive zum Sektierertum – dann muss sich das auch organisatorisch niederschlagen. Mindestens die Doppelspitze in der Partei, mit der es nach Auslaufen der bisher gültigen Übergangsregeln im kommenden Jahr vorbei sein würde, sollte deshalb erhalten bleiben. Wenn man dann auch noch dazu käme, diese den eigenen Ansprüchen gemäß nicht nur mit älteren Männern zu besetzen, wäre die Integrationskraft gleich noch ein bisschen größer.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1963&amp;md5=f8424c7740b3601aa345aa5b7be22729" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/gemischtes-doppel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1963&amp;md5=f8424c7740b3601aa345aa5b7be22729" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Zwei Jahre neue Linke</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/zwei-jahre-linkspartei-gruendung-2007/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/zwei-jahre-linkspartei-gruendung-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1879</guid>
		<description><![CDATA[Ja nun: Wie feiert man den zweiten Geburtstag einer Partei? Man wird es sehen. Morgen, nicht heute. Glückwünsche gab es aber bereits. Der Doppelparteitag, mit dem alles begann, startete am 15. Juni – die eigentliche Gründung war aber einen Tag später. Wo die Partei heute steht, ist wie immer eine Frage der Perspektive. „Darf‘s noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja nun: Wie feiert man den zweiten Geburtstag einer Partei? Man wird es sehen. Morgen, nicht heute. <a href="http://die-linke.de/wahlen/kampagne/zur_sache/detail/zurueck/zur-sache/artikel/die-bevoelkerung-wird-nicht-zulassen-dass-angie-und-guido-die-republik-noch-neoliberaler-machen/" target="_blank">Glückwünsche</a> gab es aber bereits. Der Doppelparteitag, mit dem alles begann, startete am 15. Juni – die eigentliche <a href="http://die-linke.de/partei/organe/parteitage/gruendungsparteitag/" target="_blank">Gründung</a> war aber einen Tag später. Wo die Partei heute steht, ist wie immer eine Frage der Perspektive. „Darf‘s noch radikaler sein?“, <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Linke-Linkspartei;art122,2822481" target="_blank">fragt</a> der <em>Tagesspiegel</em> – und die <em>Frankfurter Allgemeine</em> sieht die Realos Morgenluft wittern. Das alles mit Blick auf den Wahlparteitag am Wochenende. „Heftiger Krach“ wird vorausgeahnt, eine wachsende Spaltung zwischen „Verbalradikalismus West und Volkspartei Ost“ bilanziert. Es ist wohl auch dies etwas komplizierter. Wenn man noch einmal liest, was kurz nach der Gründung <a href="http://lafontaines-linke.de/2007/07/licht-aus-schluss-und-neubeginn/" target="_blank">geschrieben</a> wurde, hat sich so viel gar nicht verändert. Wir und die. Das ist geblieben.<span id="more-1879"></span>Am Abend des Doppelparteitags „<em>gehen in beiden Sälen die Stars ans Rednerpult und haben das letzte Wort. Gregor Gysi lässt bei der PDS noch einmal die Stimmung kochen. Schon nach wenigen Minuten hat er mehr Beifall bekommen, als es den ganzen Tag über bei der Linkspartei gab. Er erinnert an die Wende in der DDR, an die schweren Anfänge, an die Erfolge und Beschränkungen als Ostpartei. »Ich habe das Licht angemacht, jetzt mache ich es wieder aus«, sagt er und versucht die Wehmut über den endgültigen Abschied von der PDS zu vertreiben, die unverkennbar durch den Saal wabert. Um 22.20 Uhr ist Gysi fertig. Kurz danach kommt nebenan auch Lafontaine zum Schluss, nicht ohne seinen Parteifreunden noch einmal eingebläut zu haben, dass es nun nicht mehr »die« und »wir« gebe, sondern nur noch »wir«. Um 22.40 Uhr sind PDS und Wahlalternative endgültig Geschichte. Die Delegierten gehen, die Handwerker kommen. Über Nacht schieben sie die Trennwände in der Halle beiseite. Am nächsten Tag wird hier die neue Linkspartei gegründet.</em>“ In <a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm" target="_blank">Umfragen</a> hatte man seinerzeit bei allen Instituten Werte, die denen von heute etwa entsprechen. Vor einem Jahr, zum ersten Geburtstag, war es allerdings schon einmal deutlich mehr. Wo steht die Linke heute? Antworten werden mit Spannung erwartet.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1879&amp;md5=71145a773598a83e61275673f0a35f31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/zwei-jahre-linkspartei-gruendung-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1879&amp;md5=71145a773598a83e61275673f0a35f31" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Neues zur Affenarsch-Aff&#228;re</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/diether-dehm-affenarsch-polizei/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/diether-dehm-affenarsch-polizei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 11:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1835</guid>
		<description><![CDATA[In dem ganz Deutschland bewegenden Skandalfall um Diether Dehms Manieren sind jetzt Filmaufnahmen zugänglich, die das Affenarsch-Rätsel um den niedersächsischen Landeschef der Linken nur noch größer werden lassen. Wie auf den Bildern von RTL-Regional zu sehen ist, haben sich Dehm und ein aufgeregt mit seiner riesigen Dienstbrieftasche wedelnder Polizist jede Menge zu sagen, zum Beispiel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem ganz Deutschland bewegenden Skandalfall um Diether Dehms Manieren sind jetzt <a href="http://www.rtlregional.de/player.php?id=6742" target="_blank">Filmaufnahmen</a> zugänglich, die das Affenarsch-Rätsel um den niedersächsischen Landeschef der Linken nur noch größer werden lassen. Wie auf den Bildern von RTL-Regional zu sehen ist, haben sich Dehm und ein aufgeregt mit seiner riesigen Dienstbrieftasche wedelnder Polizist jede Menge zu sagen, zum Beispiel, dass sie sich &#8220;gar nichts zu sagen&#8221; hätten. Man vernimmt auch das schöne Wort &#8220;Hackklötzchen&#8221; – Ärger wegen Beamtenbeleidigung droht dem &#8220;linken Liedermacher&#8221; allerdings wegen der Verwendung des Wortes &#8220;Affenarsch&#8221;. Die Ausrede, er habe damit seine &#8220;zärtliche&#8221; Zuneigung gegenüber dem Fraktionschef Manfred Sohn zum Ausdruck bringen wollen, wird durch das Video ebenso widerlegt wie der Vorwurf, Dehm habe den Polizisten gemeint. Sohn bringt die Sachlage klar auf den Punkt: Beleidigt wurde &#8220;sieben Treppenstufen&#8221; nach dem Streit mit dem Polizisten. Und wenn man genau hinschaut könnte ja auch der Kameramann gemeint gewesen sein. Von einer Anzeige des Senders RTL ist allerdings nichts bekannt. Der Fall soll nach Informationen aus Justizkreisen demnächst bei Richterin Barbara Salesch verhandelt werden.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1835&amp;md5=144ac1770a9a365b59a38b15f637b218" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/diether-dehm-affenarsch-polizei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1835&amp;md5=144ac1770a9a365b59a38b15f637b218" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Aufrufe zur Geschlossenheit</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/linkspartei-europawahl-ergebnis-bilanz/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/linkspartei-europawahl-ergebnis-bilanz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Strömungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1806</guid>
		<description><![CDATA[Die Spitzen der Linken haben den innerparteilichen Streit als einen der Hauptgründe für das magere Abschneiden der Partei bei den Europawahlen ausgemacht. Lothar Bisky sagt mit Blick auf das Ergebnis von 7,5 Prozent, wenn sich eine Partei streite, „wird sie zu Recht bestraft“. Dietmar Bartsch nannte die Parteiaustritte von Wechselberg und Kaufmann „wenig hilfreich“, Gregor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Spitzen der Linken haben den innerparteilichen Streit als einen der Hauptgründe für das magere Abschneiden der Partei bei den Europawahlen ausgemacht. Lothar Bisky sagt mit Blick auf das Ergebnis von 7,5 Prozent, wenn sich eine Partei streite, „wird sie zu Recht bestraft“. Dietmar Bartsch nannte die Parteiaustritte von Wechselberg und Kaufmann „wenig hilfreich“, Gregor Gysi fordert die Strömungen auf, sich weniger mit sich selbst, sondern mit der Gesellschaft zu beschäftigten. Schuldige werden dennoch gesucht: Oskar Lafontaine sprach von einer &#8220;Kampagne&#8221; gegen die Linke. Und Tobias Pflüger, der es <a href="http://tobiaspflueger.twoday.net/" target="_blank">nicht</a> wieder ins EU-Parlament schaffte, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0608/europawahl2009/0053/index.html" target="_blank">machte</a> André Bries <em>Spiegel</em>-Beitrag (mehr hier) als „Wahlsabotage“ aus. Man darf sicher auf weitere Wahlnachlesen gespannt sein. Als Lehre aus der Europawahl soll nun gelten, Auseinandersetzungen zu „verhindern“, so Bisky. Dafür soll der Wahlparteitag in zwei Wochen das nötige „Signal der Geschlossenheit“ aussenden, was zugleich wohl auch ein Aufruf an die Flügel ist, den mit dem Programmentwurf gefundenen Kompromiss „nicht zur Unkenntlichkeit“ zu zerreden, wie Bartsch <a href="http://die-linke.de/wahlen/kampagne/die_woche/detail/zurueck/die-woche/artikel/voran-kommen-wir-nur-gemeinsam/" target="_blank">hofft</a>. Als alleinige Ursache für das Abschneiden bei der Europawahl wird die linke Diskussionskultur kaum herhalten können. Auffällig sind allerdings die Rückgänge im Osten. Absolut hat die Linke in den „neuen Ländern“ über 90.000 Stimmen gegenüber 2004 verloren. Eine ausführliche <a href="http://www.benjamin-hoff.de/article/3397.wahl-zum-europaeischen-parlament-2009.html" target="_blank">Wahlanalyse</a> gibt es wieder von Benjamin Hoff und Horst Kahrs.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1806&amp;md5=43dfc1901f6165d238018d4f3c331712" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/linkspartei-europawahl-ergebnis-bilanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1806&amp;md5=43dfc1901f6165d238018d4f3c331712" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Nun auch Weckesser</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/weckesser-linkspartei-austritt-ostrowski/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/weckesser-linkspartei-austritt-ostrowski/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 13:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1728</guid>
		<description><![CDATA[Die Liste mehr oder weniger prominenter Abgänge bei der Linken ist um einen Namen länger: Im Tagesspiegel vom Dienstag erfährt man, dass Ronald Weckesser aus der Partei ausgetreten ist. Die Austrittsbegründung ist dort ebenfalls abrufbar. Ein wenig hat das Ganze den Charakter eines Wettlaufs: Weckesser teilt mit, er habe sich schon länger mit dem Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liste mehr oder weniger prominenter Abgänge bei der Linken ist um einen Namen länger: Im <em>Tagesspiegel</em> vom Dienstag <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Ronald-Weckesser-Die-Linke;art122,2812242" target="_blank">erfährt</a> man, dass Ronald Weckesser aus der Partei ausgetreten ist. Die Austrittsbegründung ist dort ebenfalls <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/lafontaine-ist-ein-rachsuechtiger-egomane/1526266.html" target="_blank">abrufbar</a>. Ein wenig hat das Ganze den Charakter eines Wettlaufs: Weckesser teilt mit, er habe sich schon länger mit dem Gedanken getragen und habe nun &#8220;einfach Pech, dass andere schneller, entschiedener waren&#8221;. Schwere Geschütze fährt der seit seiner Zustimmung zum Verkauf der Dresdner Wohnungsgesellschaft Woba <a href="http://lafontaines-linke.de/2008/09/neues-aus-dresden/" target="_blank">umstrittene</a> Politiker gegen den Spitzenkandidten der sächsischen Linken auf: Er wolle André Hahn nicht auf dem Weg ins Ministerpräsidentenamt unterstützen, da dessen Charakter dagegen spreche. Die Begründung Weckessers hat sonst jenen Tenor, den man schon von Carl Wechselberg und Sylvia-Yvonne Kaufmann kennt: zu viel Populismus, Weg zur Sekte, zu viel Oskar Lafontaine. Einen neuen Akzent setzt der 60-Jährige mit dem Hinweis, der Linkspartei fehlten die Vierzig- bis Fünzigjährigen – und dem Vorwurf, „die ganz Jungen“, namentlich wird Katja Kipping genannt, seien zu „ungeduldig“ und könnten „nicht abwarten“. Ob Weckesser sein im Herbst ohnehin auslaufendes <a href="http://www.linksfraktionsachsen.de/index.php?section=memberdir&amp;cmd=&amp;mid=47" target="_blank">Landtagsmandat</a> behält, ist bisher nicht bekannt. Die Partei hat ihn zur Rückgabe aufgefordert und scheint kaum traurig über den Abgang: Weckesser stehe schon &#8220;seit längerem der CDU politisch und menschlich näher als den Linken&#8221;, wird Landesgeschäftsführer Rico Gebhardt heute in den Nachrichtenagenturen zitiert. Im Zusammenhang mit einer <a href="http://lafontaines-linke.de/2008/09/linke-stimmen-fur-npd-antrag/" target="_blank">Abstimmung</a> im Dresdner Stadtrat hatte die Linksfraktion bereits im vergangenen Herbst ein Ausschlussverfahren gegen Weckesser angestrengt, das mit einer Art <a href="http://lafontaines-linke.de/2008/12/linkspartei-sachsen-weckesser/" target="_blank">Duldung</a> endete. Dessen Mitarbeiterin Christine Ostrowski war schon Anfang 2008 aus der Linkspartei <a href="http://www.lr-online.de/regionen/Sachsen;art1047,1892389" target="_blank">ausgetreten</a>.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1728&amp;md5=b6f118515f47b75bac3745af1e814dde" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/06/weckesser-linkspartei-austritt-ostrowski/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1728&amp;md5=b6f118515f47b75bac3745af1e814dde" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Forum ruft zum Bleiben auf</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-forum-aufruf-stroemungsstreit/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-forum-aufruf-stroemungsstreit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 15:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Strömungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1705</guid>
		<description><![CDATA[Nach den Austritt von Sylvia-Yvonne Kaufmann aus der Linken hat deren Reformerflügel zum Verbleib in der Partei aufgerufen. Man halte die die Entscheidung der Europapolitikerin und anderer für falsch und habe „dafür kein Verständnis&#8221;. Ebenso wenig allerdings könne man die „offen zur Schau gestellte Freude&#8221; über die Abgänge akzeptieren. Weder sei Zerrissenheit im Wahlkampf gefragt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Austritt von Sylvia-Yvonne Kaufmann aus der Linken hat deren Reformerflügel zum Verbleib in der Partei aufgerufen. Man halte die die Entscheidung der Europapolitikerin und anderer für falsch und habe „dafür kein Verständnis&#8221;. Ebenso wenig allerdings könne man die „offen zur Schau gestellte Freude&#8221; über die Abgänge akzeptieren. Weder sei Zerrissenheit im Wahlkampf gefragt noch eine Linke ohne Pluralismus. Alle, die sich mit dem Gedanken eines Austritts tragen, seien aufgefordert „gemeinsam in unserer Partei nach Antworten&#8221; zu suchen. Die Linke müsse mehr sein als Protestpartei oder SPD minus Schröder. Das vollständige <a href="http://www.forum-ds.de/article/1828.ringen_wir_darum_in_unserer_partei.html" target="_blank">Papier</a>, das von den Sprechern und Koordinatoren des Forum Demokratischer Sozialismus unterzeichnet wurde, findet sich hier. Einen knappen <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/149562.linke-politik-ist-kein-selbstzweck.html" target="_blank">Bericht</a> gab es heute auch schon im <em>Neuen Deutschland</em>.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1705&amp;md5=0a0f944c7f98bccb23d7818c33ae1367" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-forum-aufruf-stroemungsstreit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1705&amp;md5=0a0f944c7f98bccb23d7818c33ae1367" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Emali auf &#196;quidistanz</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/emali-auf-aequidistanz/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/emali-auf-aequidistanz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 06:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Strömungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1697</guid>
		<description><![CDATA[Bisher hier noch nicht vermeldet: Die Emanzipatorische Linke hat sich am vergangenen Samstag als Strömung in der Linkspartei konstituiert. Im April 2006, als das Gründungspapier „Freiheit und Sozialismus&#8221; erschien, hieß es noch, es gehe „nicht um eine Gruppe, der man per Unterschrift beitritt oder eine weitere Strömung&#8221;. Inzwischen, antwortet Christoph Spehr heute auf eine Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher hier noch nicht vermeldet: Die Emanzipatorische Linke hat sich am vergangenen Samstag als Strömung in der Linkspartei konstituiert. Im April 2006, als das <a href="http://www.emanzipatorische-linke.de/freiheit_und_sozialismus" target="_blank">Gründungspapier</a> „Freiheit und Sozialismus&#8221; erschien, hieß es noch, es gehe „nicht um eine Gruppe, der man per Unterschrift beitritt oder eine weitere Strömung&#8221;. Inzwischen, <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/149505.da-ist-noch-platz-fuer-eine.html" target="_blank">antwortet</a> Christoph Spehr heute auf eine Frage des <em>Neuen Deutschland</em>, sehe man die „Notwendigkeit, dass man sich organisieren muss, wenn einem Anliegen wichtig sind&#8221;. Dennoch wolle man „eine Strömung der anderen Art&#8221; sein &#8211; die Diskussion, was das sein könne, laufe noch. Auf der <a href="http://www.emanzipatorische-linke.de/node/144" target="_blank">Website</a> der Emali kann man nicht nur die nun nötige Eintrittsbürokratie herunterladen, sondern auch ein <a href="http://emanzipatorische-linke.de/files/emaly/anders%20leben%20anders%20arbeiten%20anders%20kaempfen_2-0.doc" target="_blank">Papier</a> im Entwurfsstadium, das den politischen Rahmen der Strömung absteckt. Ihren Platz in der Linkspartei sieht die Emali nicht auf einer imaginären Rechts-Linke-Linie. Der „Abstand zu den anderen Strömungen ist jeweils ähnlich groß&#8221;, so Spehr, es gebe Überschneidungen mit den drei großen Zusammenschlüssen &#8211; aber auch „viele Punkte, die nirgends so richtig aufgehoben sind&#8221;. Kritik der Arbeitsgesellschaft, feministische und ökologische Perspektiven, Freiheitsrechte &#8230; Spehr hofft, die Emali könne &#8220;wichtiger Bezugspunkt werden für viele, die erst in den letzten Jahren eingetreten sind&#8221;.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1697&amp;md5=a5995367f2fee84af75f2e0d662e4d67" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/emali-auf-aequidistanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1697&amp;md5=a5995367f2fee84af75f2e0d662e4d67" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Austritt ja, kein Wechsel</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-bossmann-spd-pankow/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-bossmann-spd-pankow/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 21:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1659</guid>
		<description><![CDATA[Ein halbes Dementi: Die Meldung der Berliner Zeitung, der frühere Pankower Baustadtrat und Bezirksvorstand Andreas Bossmann sei aus der Linkspartei ausgetreten und zur SPD gegangen, hat zwar schon die Runde gemacht (etwa hier und hier und hier) &#8211; ist aber nur zur Hälfte richtig. Den Eintritt des 52-Jährigen bei den Sozialdemokraten hat es offenbar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein halbes Dementi: Die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/128326/index.php" target="_blank">Meldung</a> der <em>Berliner Zeitung</em>, der frühere Pankower Baustadtrat und Bezirksvorstand Andreas Bossmann sei aus der Linkspartei ausgetreten und zur SPD gegangen, hat zwar schon die Runde gemacht (etwa <a href="http://www.jungewelt.de/2009/05-23/050.php" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.neues-deutschland.de/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-bossmann-spd-liebich-pankow/" target="_blank">hier</a>) &#8211; ist aber nur zur Hälfte richtig. Den Eintritt des 52-Jährigen bei den Sozialdemokraten hat es offenbar nicht gegeben. Das Blatt hatte den Wechsel auf ziemlich anschauliche Weise geschildert, „ein Maiabend in der Kulturbrauerei“, Müntefering und Thierse seien auch dabei gewesen und Bossmann habe dem SPD-Chef bei dieser Gelegenheit mitgeteilt, „dass er die SPD gerne unterstützen und Sozialdemokrat werden wolle“. Der Wechsel sei inzwischen „bekannt“ geworden und sogar im Willy-Brandt-Haus wäre davon die Rede &#8211; in Wahrheit aber nur als Wunsch. Die Linkspartei <a href="http://www.die-linke-pankow.de/politik/presse/detail/zurueck/aktuell-1/artikel/zur-meldung-ueber-den-parteiwechsel-von-andreas-bossmann/" target="_blank">erklärt</a> nämlich, zwar habe die SPD Bossmann einen Übertritt „umgehend“ angeboten, dieser habe „zum jetzigen Zeitpunkt jedoch abgelehnt“. Der Bezirkschef der Linken, Sören Benn, hält den Bericht der <em>Berliner Zeitung</em> für „dilletantische Recherche oder absichtsvolle Fehlinformation“ und hält es für möglich, dass die Sozialdemokraten „Absetzbewegungen mit Fehlinformationen über vereinzelte Übertritte künstlich anzufeuern“ versuchten. Müntefering hatte nach Sylvia-Yvonne Kaufmanns Wechsel „indirekt um weitere Überläufer aus der Linkspartei <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/183/468746/text/" target="_blank">geworben</a>“. Auch Generalsekretär Hubertus Heil breitete am 14. Mai die Arme aus: „Wer sich zu den Grundwerten der Sozialdemokratie bekennt, dem stehen unsere Türen offen.“ Bossmann hat die Einladung bisher nicht angenommen.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1659&amp;md5=e437da30d8a1eb8bd5be57eef2b7bd50" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/linkspartei-bossmann-spd-pankow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1659&amp;md5=e437da30d8a1eb8bd5be57eef2b7bd50" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Der Kommissar geht um</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/dehm-liebich-email-kaufmann/</link>
		<comments>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/dehm-liebich-email-kaufmann/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 07:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteileben]]></category>
		<category><![CDATA[Strömungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lafontaines-linke.de/?p=1618</guid>
		<description><![CDATA[Ein kurzer Nachtrag zur Dehm-Liebich-Kiste: Wenn man die Linkspartei vor allem als Summe der in ihr geführten Konflikte wahrnimmt, kann einem ganz schön gruselig werden. Ist es nur ein falscher Eindruck oder mehren sich die Vorwürfe in Stil und Ton vergangen geglaubter Zeiten? Das geht schon mit der inflationären Verwendung der Totschlagvokabel „Sektierertum&#8221; los. Eifrige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Nachtrag zur Dehm-Liebich-Kiste: Wenn man die Linkspartei vor allem als Summe der in ihr geführten Konflikte wahrnimmt, kann einem ganz schön gruselig werden. Ist es nur ein falscher Eindruck oder mehren sich die Vorwürfe in  Stil und Ton vergangen geglaubter Zeiten? Das geht schon mit der inflationären Verwendung der Totschlagvokabel „Sektierertum&#8221; los. Eifrige Ermittler entdecken bei der innerparteilichen Konkurrenz „parteischädigendes Verhalten&#8221;, die <a href="http://lafontaines-linke.de/2009/02/linkspartei-querelen/" target="_blank">Drohung</a> man werde sich nun häufiger vor der Schiedskommission treffen, steht im Raum. Leuten, die als störend empfunden werden, wird die Mitgliedschaft verweigert. Was kommt als nächstes? Der Umtausch der Parteidokumente? Die <a href="http://lafontaines-linke.de/2009/04/ramelow-linksparei-sektierertum-spehr/" target="_blank">autoritäre Versuchung</a> ist keine Spezialität des einen oder anderen Flügels. Letztes Beispiel: Dieter Dehms desavouierende <a href="http://lafontaines-linke.de/2009/05/dehm-liebich-email-kaufmann-korte/" target="_blank">Email</a> an Stefan Liebich. „Wer schreibt hier eigentlich wem? Ein Genosse einem Genossen? Der Politkommissar dem Abweichler? Oder doch eher der Bewährungshelfer dem Straffälligen?&#8221;, fragt sich mein Ex-Kollege Wolfgang im <em>Neuen Deutschland</em> von heute &#8211; und fühlt sich „an die Praxis der DDR-Behörden, die bei so genannter Republikflucht auch die Mitwisserschaft unter Strafe stellten&#8221; erinnert. „Kaufmann ist rübergemacht, Liebich hat&#8217;s gewusst &#8211; das ist letztlich der Vorwurf. Eine Art politische Sippenhaft&#8221;. Den ganzen Kommentar gibt es <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/149077.unter-genossen.html" target="_blank">hier</a> zu lesen.</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1618&amp;md5=496c9866861d56e6551014ec6e05ffbc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lafontaines-linke.de/2009/05/dehm-liebich-email-kaufmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1618&amp;md5=496c9866861d56e6551014ec6e05ffbc" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

