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	<title>Lafontaines Linke &#187; Medien</title>
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		<title>Träume vom Boulevard</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
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		<category><![CDATA[St. Pauli Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Linksfraktionschef Gregor Gysi so träumt? Ein bisschen zumindest von einer linken Boulevardzeitung, „denn es gibt so viele Leute, die können nicht so viel lesen, die brauchen das übersetzt, einfach, schnell und visuell“. Warum überlasse die Linke „das alles der Bild?“, fragt sich Gysi - und hat keine richtige Antwort darauf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Linksfraktionschef Gregor Gysi so träumt? <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13780740/Gysi-traeumt-von-einer-linken-Boulevard-Zeitung.html" target="_blank">Ein bisschen zumindest</a> von einer linken Boulevardzeitung, „denn es gibt so viele Leute, die können nicht so viel lesen, die brauchen das übersetzt, einfach, schnell und visuell“. Warum überlasse die Linke „das alles der Bild?“, fragt sich Gysi, meint, alle hätten sich damit abgefunden und sagt dann noch, „vielleicht sollten wir es doch mal versuchen“. Was er gleich wieder zurücknimmt, denn Linke seien wohl dazu nicht in der Lage: „Wir haben nicht den Hang zur Oberflächlichkeit. Und den muss man haben, sonst funktioniert eine Boulevardzeitung nicht, auch eine linke Boulevardzeitung nicht“, zitiert den Linksfraktionschef eine Nachrichtenagentur. Einen komplexen Sachverhalt auf drei Punkte zu reduzieren, könnten die Linken nicht. Die Rechten könnten es dagegen immer.</p>
<p>Nun könnte man durchaus der Meinung sein, dass sich die Linke doch im Gegenteil ganz gern damit begnügt, politische Probleme auf kurze Sätze zu bringen und Widersprüche in knalligen Parolen zu versenken. Und genauso könnte man Gysi darauf hinweise, dass die von ihm geleitete parlamentarische Abteilung der Linken – die übrigens <a href="http://www.fr-online.de/politik/linke-politiker-bodo-ramelow--wir-haben-klamauk-geliefert-,1472596,11347224.html" target="_blank">hier von Bodo Ramelos kritisiert</a> wird: „Die Partei ist nicht der Schwanz und die Bundestagsfraktion nicht der Hund.“ – seit geraumer Zeit eine Art linkes <a href="http://www.linksfraktion.de/klar/" target="_blank">Boulevardblatt herausgibt</a>: die <em>Klar</em>. Eine „Massenzeitung“, die jedenfalls mit den Mitteln des Boulevard arbeitet. Ob es einen linken Boulevard überhaupt geben kann, ob die Widersprüche zwischen Vereinfachung, Skandalisierung, Personalisierung auf der einen und Aufklärung, Komplexität, Diskursivität auf der anderen gelöst werden können, bleibt eine offene Frage. Versuche hat es auch in der Bundesrepublik gegeben, manchem galten gar die <em>St. Pauli Nachrichten</em> als linker Boulevard und in der Schweiz wurde der <em>Blick</em> so bezeichnet. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24255&amp;md5=3c16c81b92a54609bbf712d1eb1e3ffa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das höchste Gut</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/das-hoechste-gut-mitglieder-entwicklung-magazin/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Ernst]]></category>
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		<category><![CDATA[Parteireform]]></category>
		<category><![CDATA[Projektgruppe LINKE 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Austritten und Nachwuchssorgen der Linken, die im Bericht der Projektgruppe 2020 zwar nicht erstmals genannt, aber jedenfalls noch einmal auf einen warnenden Nenner gebracht werden, hatte bereits der Tagesspiegel berichtet. Darüber allerdings, was die Partei unternehmen will, um ihr „höchstes Gut“ zu hegen und zu pflegen, steht in der Zeitung nichts. Zielzahlen, neue Strukutur der Geschäftsstellen, Erhöhung des Mindestbeitrags, Mitgliedermagazin: Es soll hiermit, nachdem sich der Vorstand am Wochenende damit befasst hat, nachgetragen werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Austritten und Nachwuchssorgen der Linken, die im <a href="http://www.die-linke.de/fileadmin/download/parteivorstand/2010/111119_beschluss_linke2020_anlage.pdf" target="_blank">Bericht der Projektgruppe 2020</a> zwar nicht erstmals genannt, aber jedenfalls noch einmal auf einen warnenden Nenner gebracht werden, hatte bereits der <em>Tagesspiegel</em> <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/linke-verliert-massiv-mitglieder/5864836.html" target="_blank">berichtet</a>. Darüber allerdings, was die Partei unternehmen will, um ihr „höchstes Gut“ zu hegen und zu pflegen, steht in der Zeitung nichts. Es soll hiermit, nachdem sich der Vorstand am Wochenende damit befasst hat, nachgetragen werden.</p>
<p>Um die „Grundlagen für die politische Handlungsfähigkeit der Partei in den nächsten Jahren sicherzustellen“, wie es die Projektgruppe formuliert hat, sollen bis zum kommenden Frühjahr <a href="http://www.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand20102012/beschluesse/linke2020/" target="_blank">eine Reihe von Maßnahmen</a> zur Beschlussreife gebracht werden. Zunächst sind die Gliederungen der Linken aufgefordert, sich mit dem Abschlussbericht der Projektgruppe zu befassen, im März 2012 soll dann unter anderem über eine „regelmäßige Berichterstattung über die Mitglieder- und Beitragsentwicklung auf allen Ebenen“, Zielzahlen für die Landesverbände, eine neue Geschäftsstellenstruktur sowie die Erhöhung der Mindestbeiträge entschieden werden. Es wird 2012 zudem auch um ein neues Spenden- und Fundraisingkonzept gehen.</p>
<p>Ein Vorschlag der Projektgruppe ist derweil auf den Weg gebracht: Mitglieder ließen sich unter anderem dadurch besser halten, heißt es in ihrem Bericht, wenn sie besser von der Partei informiert würden. „Das wäre durch ein Mitgliedermagazin, das mindestens viermal im Jahre jedem Mitglied zugestellt wird, zu realisieren.“ Schon seit geraumer Zeit wird eine solche Publikation auch von der BAG Rote Reporter <a href="http://die-linke.de/fileadmin/download/parteivorstand/2010/100926_beschluss_ueberwiesene_antraege.pdf" target="_blank">favorisiert</a>. Im vergangenen Winter wurden Mitglieder und Leser linker Publikationen <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2010/12/publikationskonzept-linkspartei-umfrage-disput-bag-rote-reporter/" target="_blank">befragt</a>. Auch Klaus Ernst hatte im Sommer ein Mitgliedermagazin als Teil einer Organisationsreform <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/06/fuenf-vorschlaege-klaus-ernst-parteireform-mitgliederentscheid-hannover-kreisvorsitzende-konferenz/" target="_blank">genannt</a>. Bereits im Herbst 2010 hatte die Bundesgeschäftsführung der Linken „mit der Arbeit an einem integrierten (und weitgehend barrierefreien) Publikationskonzept begonnen, das die Onlinekommunikation, ein Mitgliedermedium und die Prüfung der Herausgabe eines Publikumsmediums umfasst&#8221;.</p>
<p>Nun also hat der Vorstand die „Umsetzung“ <a href="http://www.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand20102012/beschluesse/umsetzungdesantragesp04derbagrotereporteranden2parteitagderlinkenmedienkonzept/" target="_blank">beschlossen</a>: Eine „Projektgruppe für das Mitgliedermagazin“ soll „das entwickelte Konzept für ein Mitgliedermagazin“ so umsetzen, „dass möglichst zum 1. Quartal 2012 eine erste Ausgabe“ erscheinen und kostenlos an alle Mitglieder verschickt werden kann. 260.000 Euro stehen im kommenden Jahr dafür zur Verfügung. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23457&amp;md5=28d070204ff03626280961f588d87f2e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>40 Jahre ak</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/40-jahre-analyse-kritik-arbeiterkampf-kb/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 04:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[analyse & kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunistischer Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob man beim Kommunistischen Bund im Jahr 1971 davon ausgegangen ist, dass der „Arbeiterkampf“ einmal seinen 40. Geburtstag feiern würde, lässt sich so leicht nicht beantworten. Die Frage ist angesichts der neuen Ausgabe der ak, die schon lange analyse &#038; kritik heißt, aber auch nicht die allerwichtigste. „Unsere Zeitung hat einen bestimmten Zweck: Sie soll diejenigen Bewegungen unterstützen und Teil der Bewegung sein, die die Verhältnisse zum Tanzen bringen, sie soll einen Gebrauchswert für politisch aktive Linke haben". Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Außer: Glückwunsch und Weiter so!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob man beim Kommunistischen Bund im Jahr 1971 davon ausgegangen ist, dass der „Arbeiterkampf“ einmal seinen 40. Geburtstag feiern würde, lässt sich so leicht nicht beantworten. Die Frage ist angesichts der <a href="http://www.akweb.de/" target="_blank">neuen Ausgabe der ak</a>, die schon lange <em>analyse &amp; kritik</em> heißt, aber auch nicht die allerwichtigste. Sicher: Das Blatt hat eine Geschichte, die sich noch in der Nummer 566 niederschlägt, und doch ist die Zeitung heute eine andere – so wie die Linke, für die ak eine Bedeutung hat, längst eine andere ist als vor vier Jahrzehnten. In der Zwischenzeit sind KB-Leute zu den Grünen und in die PDS gegangen, haben sich in antideutsche Zusammenhänge zurückgezogen oder sind, eine neue Generation zumal, in der Bewegungslinken aktiv.</p>
<p><em>          Gaston Kirsche: Zeitung als Kollektiv &#8211; <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/211203.zeitung-als-kollektiv.html" target="_blank">hier</a></em><br />
<em><em>          </em>Avanti: Kritik im Handgemenge &#8211; <a href="http://avanti-projekt.de/berlin/ereignis/40-jahre-ak" target="_blank">hier</a></em><br />
<em><em>          </em>Junge Welt: Kommunismus on my mind &#8211; <a href="http://www.jungewelt.de/2011/11-18/011.php" target="_blank">hier</a></em></p>
<p><em></em>Wer wissen will, was die westdeutschen Linken über die „Wiedervereinigung“ dachten, wie sie die politischen Möglichkeiten eines bundesweiten Wahlantritts der PDS einschätzten, welche Spuren die Aufarbeitung der realsozialistischen Geschichte und der bundesrepublikanischen Linken hinterlassen hat, der wird ak heute genauso schätzen wie als Debattenorgan einer Bewegungslinken: „Unsere Zeitung hat einen bestimmten Zweck: Sie soll diejenigen Bewegungen unterstützen und Teil der Bewegung sein, die die Verhältnisse zum Tanzen bringen, sie soll einen Gebrauchswert für politisch aktive Linke haben“, <a href="http://www.akweb.de/ak_s/ak566/17.htm" target="_blank">schreibt die Redaktion</a> in der Jubiläumsausgabe. Ihre Arbeit versteht sie „als speziellen Beitrag zur Formierung einer außerparlamentarischen Linken in der Bundesrepublik. Mit der aktuellen Ausgabe haben wir die Produktion, die Arbeitsweise und das Äußere den sich verändernden Bedingungen angepasst. Wir hoffen, zum Besseren“.</p>
<p>Das ist gelungen. Das neue Layout stammt von <a href="http://www.andreashomann.de/detail.php?bereich=2003&amp;k=52&amp;i=130" target="_blank">Andreas Homann</a>. Online kann man hier <a href="https://www.facebook.com/pages/ak-analyse-kritik-Zeitung-f%C3%BCr-linke-Debatte-und-Praxis/183921262475" target="_blank">auf Facebook</a> und hier <a href="https://twitter.com/#!/analysekritik" target="_blank">auf Twitter</a> folgen. Damit es sich politisch auszahlt, braucht die Zeitung neue Leser, neue Debatten und neue Bewegungen. Der kleine Film hier ist von <a href="http://leftvision.de/" target="_blank">leftvision</a> und erzählt ein bisschen von der Geschichte – der von ak und der des KB. Für uns, die wir die Zeitung als Leser schätzen und für die wir gelegentlich sogar als Autoren schreiben, bleibt zu sagen: Glückwunsch und vor allem: Weiter so!</p>
<p><object style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5grd9truTgs?version=3&amp;feature=player_profilepage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5grd9truTgs?version=3&amp;feature=player_profilepage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und noch ein historisches Fundstück:<br />
Der Film zum 15. Geburtstag des Kommunistischen Bundes</p>
<p><object style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/YfRhTVTLzX0?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/YfRhTVTLzX0?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><object style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/Noo930YRND8?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 280px; width: 460px;" width="460" height="280" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/Noo930YRND8?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23413&amp;md5=0aa7620606d5013d9e981e616e5e8fea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hegemonie ohne Amt</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 08:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Feldenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Sahra Wagenknecht]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die neue Mitte“, hat der Spiegel ein langes Porträt von Sahra Wagenknecht überschrieben. Die ausführliche Würdigung hat eine gewisse Ironie, hatte die Linken-Vize doch oft Grund, sich über die "infamen Methoden" des Magazins zu beschweren, das seine "ganze Macht" nutze. Eine Macht, die nun wiederum Wagenknecht nutzt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die neue Mitte“, hat der <em>Spiegel</em> ein langes Porträt von Sahra Wagenknecht überschrieben: vier Seiten und ein großes Foto vor einer Bücherwand, über dessen Entstehung das Magazin mitteilt, die Linken-Politikerin habe lieber nicht vor dem Marx-Porträt abgelichtet werden wollen, „auch weil der wohl nicht mehr zu ihrem neuen Image einer eher moderaten Kapitalismuskritikerin passt. Wagenknecht erfährt als intellektuelle Linke derzeit große Aufmerksamkeit“, heißt es weiter. Und: „Es hat den Anschein, als könne sie selbst nicht glauben, wie beliebt sie plötzlich ist.“ Daran besteht kein Zweifel. Dass sich die neue Prominenz, die Wagenknecht nicht bloß zugefallen ist, sondern die sie sich mit medialer Hartnäckigkeit erarbeitet hat, ausgerechnet in einem <em>Spiegel</em>-Porträt niederschlägt, wie man es in diesem Umfang über Linke nur selten gelesen hat, hat freilich eine gewisse Ironie.</p>
<p>Wagenknecht hat sich immer mal wieder über das Magazin beschwert: Das Blatt arbeite „mit infamen Methoden“, <a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/958.schmutzkampagne-gegen-die-linke.html" target="_blank">schrieb sie</a> vor ein paar Monaten, als der Spiegel mal wieder ein Zitat der frühen PDS-Politikerin brachte. Und weil allen der <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/lafontaine-das-medien-perpetuum-mobile/" target="_blank">Vorwurf</a> präsent ist, demzufolge das Magazin aus den Reihen der Linken mit Privatem über die Parteivize <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/tom-strohschneider/lafontaine-wagenknecht-und-der-spiegel" target="_blank">versorgt worden</a> sein soll, wies Wagenknecht auch die „Schmutz-Berichterstattung“ des Blattes zurück. Und auch schon früher hatte sie grundsätzliche Kritik an de &#8220;Konzernmedien&#8221; (Diether Dehm) <a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/716.ich-war-ein-kind-das-gern-allein-war.html?sstr=spiegel" target="_blank">geäußert</a>, nachdem das Nachrichtenmagazin <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,674993,00.html" target="_blank">dieses</a> oder <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67398808.html" target="_blank">jenes</a> geschrieben hatte: „Ich hatte das Gefühl, keinen Einfluss darauf zu haben, wie ich wahrgenommen werde. <em>Bild</em> und <em>Spiegel</em> nutzen ihre ganze Macht.“</p>
<p>Und nun? Wagenknecht bedient sich jetzt dieser Macht, lässt sich ausführlich porträtieren, nutzt die medialen Betriebsregeln, die nach Personalisierung verlangen. Sie tut dies derzeit erfolgreicher als alle andere Linken-Politiker, und an dieser Einschätzung wird auch nichts falscher, wenn man den <em>Spiegel</em>-Sound berücksichtigt, der das Porträt von Markus Feldenkirchen natürlich durchzieht. Dessen Text hinterlässt aber aber einen klaren Tenor: Wagenknecht, die Beliebte, die jedoch auch ein Biest sein kann, etwas herrisch im Auftreten und bürgerlich in der Attitüde. Wagenknecht, die Frau, die lustiger wirken kann „als die strenge Dame aus dem Fernsehen“. Wagenknecht, eine Linke, die lieber im großen Theater spricht als in der Kleingartenanlage und deren Wende-Biografie so widersprüchlich ist wie ihre Wandlung interessant. Wagenknecht, die eigentlich ganz nette und obendrein attraktive &#8220;Kommunistin&#8221;.</p>
<p>Wird hier die Frontfrau des antikapitalistischen Flügels der Linken medial eingemeindet? Oder zeigt sich im Wandel der Berichterstattung über sie sogar die Verschiebung im Diskurs, die viele mit dem &#8220;Die Linken hatten vielleicht Recht&#8221;-Text von Frank Schirrmacher in der <em>Frankfurter Allgemeinen</em> in Verbindung bringen? Was bringt es der Linkspartei. Und was ihrer zurzeit prominentesten Vertreterin? Ohne Umschweife lässt sich sagen: Das Gesicht der Linken ist zurzeit Wagenknecht. Zwar saß gestern Gregor Gysi <a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/716.ich-war-ein-kind-das-gern-allein-war.html?sstr=spiegel" target="_blank">bei Günter Jauch</a> – eine Woche <a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/rueckblick/aktuellesendung119.html" target="_blank">nach dem Auftritt</a> seiner designierten Stellvertreterin in der Fraktionsspitze hat das aber zweierlei gezeigt: Die Linkspartei ist zumindest auf dem Parkett der Polit-Talkshows derzeit sehr präsent. Und: Der Witz von Gysi kommt bei Krisen-Themen weniger gut an als die Kenntnis von Wagenknecht. Im <em>Spiegel</em> wird nun ein Spin fortgeschrieben, der auch im <em>Tagesspiegel</em> <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/die-ambitionen-der-sahra-wagenknecht/5795570.html" target="_blank">schon zu lesen</a> war: Auch wenn sich Sahra Wagenknecht bereits mehrfach und „definitiv“ gegen eine Bewerbung um den Vorsitz der Partei ausgesprochen habe, sei das doch noch nicht die endgültige Absage. „Sie selbst lehnt eine Kandidatur zwar noch ab, weil ihr der Job zu stressig sei und weil sie sich nicht auf eine Kampfkandidatur gegen die Vorsitzende Gesine Lötzsch einlassen wolle“, heißt es in dem Großporträt. „Doch der Druck auf sie wird wachsen.“</p>
<p>Wird er? Beliebt ist Wagenknecht bei der Basis, weniger im Apparat. Für ihre Rolle braucht sie eigentlich kein größeres Büro im Karl-Liebknecht-Haus, wo sie als Parteivize ohnehin längst ziemlich weit oben in der Nomenklatura steht. Lötzsch und Ernst angeschlagen, Gysi als heimlicher Chef und &#8220;Zentrist&#8221; mit deutlichen Verbrauchsspuren, Dietmar Bartsch kaum wahrnehmbar, Katja Kipping bei der Familiengründung. Natürlich ist da noch Oskar Lafontaine, aber der hat ja schon, was Sahra Wagenknecht nun ebenfalls erreicht hat: Hegemonie ohne (das  oberste) Amt. Muss man da noch Vorsitzende sein wollen, wo das doch nur dazu führt, ständig kritisiert zu werden? (tos, Foto: Gorinin, CC BY-SA 3.0)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23083&amp;md5=fc81ae8156e7f18e1be0f3b1e82ba78d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dank nicht für alle</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/dank-nicht-fuer-alle-kommentare-presseecho-erfurter-parteitag/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 22:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Dreibus]]></category>

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		<description><![CDATA[„Natürlich gehört auch dazu“, so hat es der Bundesgeschäftsführer der Linken, Werner Dreibus zum Abschluss des Erfurter Parteitags formuliert, „der Dank an die Journalistinnen und Journalisten, Dank für die vielen Beiträge, Dank nicht für alle, aber Dank für das stetige Bemühen für, uns sozusagen in der Öffentlichkeit darstellen zu können. Vielen Dank.“ Kommentare zum neuen Programm der Linken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neues Deutschland</strong>: Zunächst markiert das Erfurter Programm nur eine unerlässliche Selbstorientierung der Partei. Daraus einen Handlungsrahmen linker Politik öffentlich erkennbar zu machen und für diesen ein Maß an Zustimmung in der Gesellschaft zu gewinnen, das die anderen Parteien in ihr Kalkül ziehen müssen, ist die nächst folgende Aufgabe &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/59019/2134626/neues-deutschland-zum-parteitag-der-linken" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Berliner Zeitung</strong>: Die Linke hat jetzt auch ein Parteiprogramm. Es macht die Partei noch linker, noch randständiger. Die große Leistung der Linken besteht darin, es ohne wüste Redeschlachten und Verletzungen verabschiedet zu haben. Ja, es gab keine Katastrophe. Man hat sich drei Tage manierlich benommen. Nur: Die Konflikte bleiben, die Lager bleiben, der Streit um das künftige Führungspersonal beginnt erst. So gesehen hat sich nichts verändert &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/100787/2134615/berliner-zeitung-kommentar-zum-parteitag-der-linken" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>stern.de</strong>: Ohne Oskar geht es nicht weiter: Die Linke hat ein neues Parteiprogramm verabschiedet, doch die tiefe Führungskrise bleibt bestehen. Entweder übernimmt Oskar Lafontaine wieder das Steuer und macht die Partei zukunftsfähig, oder die Linke verschwindet in der Bedeutungslosigkeit &#8211; <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/zukunft-der-linkspartei-ohne-oskar-geht-es-nicht-weiter-1742169.html" target="_blank">hier </a></p>
<p><strong>Tageszeitung</strong>: Die Linkspartei muss sich von ihrer negativen Fixierung auf die Sozialdemokratie lösen. Sie muss mehr eigenes Gewicht bekommen, auch Selbstvertrauen, das sich nicht nur aus Abgrenzung speist. Als ewiger Aufpasser der SPD wird sie wirklich überflüssig &#8211; <a href="https://www.taz.de/Kommentar-Linkspartei/!80473/" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Mitteldeutsche Zeitung</strong>: Die Linke stellte richtige Fragen. Doch sie geht analytisch beispielsweise schon in dem Augenblick fehl, in dem sie Griechenlands Krise allein den Finanzmärkten zuschreibt, nicht aber dem hellenischen Staatsversagen. Das ist typisch. Sie macht die Realität ihrer Ideologie untertan &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2134642/mitteldeutsche-zeitung-zur-linkspartei" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Westdeutsche Zeitung</strong>: Gewinner des Parteitags der Linken ist allenfalls die SPD. Sie hat künftig links von der Mitte wieder mehr Spielraum &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/62556/2134637/westdeutsche-zeitung-das-selbsgewaehlte-gefaengnis-der-linken-von-lothar-leuschen" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Telepolis</strong>: Rosa Luxemburg erklärte bei der Gründung der KPD um die Jahreswende 1918/19, dass man nun wieder bei Marx angelangt sei. Die Linke ist nach Erfurt im Oktober 2011 wieder bei Willy Brandt &#8211; <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35751/1.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>süddeutsche.de</strong>: Das Programm überbrückt diese Gegensätze nicht, es hält sie nur fest. Allen wichtigen Teilen der Partei war klar, dass offener Dissens die Linke in ihrer Existenz bedroht hätte. Die gefundenen und in Erfurt äußerst erfolgreich verteidigten Kompromisse waren für den Fortbestand notwendig. Hinreichend sind sie nicht &#8211; <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/erstes-parteiprogramm-der-linken-revolution-mit-prozent-beschlossen-1.1171393" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Potemkin</strong>: Historiendrama ohne Geschichtsglanz: Die Linke hat ein neues Programm, aber keine neuen Idee &#8211; <a href="http://www.potemkin-zeitschrift.de/2011/10/23/historiendrama-ohne-geschichtsglanz-die-linke-hat-ein-neues-programm-aber-keine-neuen-idee/?fb_ref=.TqRLRV69jIQ.like&amp;fb_source=home_multiline" target="_blank">hier </a></p>
<p><strong>Neue Osnabrücker Zeitung</strong>: Zwar sind sicher viele Menschen in Deutschland gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Rente mit 67. Aber diese tagespolitisch glaubwürdigen Programmpunkte befreien die Linke nicht von ihrem Ruf, dem einer zerstrittenen Partei mit zu großen und längst überholten Visionen &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/58964/2134249/neue-oz-kommentar-zu-parteien-linke" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Rheinische Post</strong>: Die Vorstellung, das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ließe sich in einen &#8220;demokratischen Sozialismus&#8221; umgestalten, ist eine Utopie. Es gibt in der ganzen Welt kein Beispiel dafür, dass diese beiden gegensätzlichen Begriffe in einem System zum Wohle der Bevölkerung vereint werden könnten &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/30621/2134648/rheinische-post-links-draussen-kommentar-von-eva-quadbeck" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Lausitzer Rundschau</strong>: Die linke Programmwelt kennt kaum Zwischentöne, nur Schwarz und Weiß, nur Gut und Böse. Gezeichnet wird das Bild einer durch und durch finsteren Gesellschaft, in der die Armut grassiert und der Markt sein Unwesen treibt. In dieser furchtbaren Welt scheinen auch Reformen zwecklos zu sein. So gehört der Kapitalismus letztlich abgeschafft &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/47069/2134646/lausitzer-rundschau-linke-einigt-sich-auf-parteiprogramm" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Stuttgarter Nachrichten</strong>: Im Rausch waren die Delegierten in Erfurt schon. Voller Selbstüberschätzung beanspruchen sie das Copyright sozialdemokratischer Grundsätze, als gäbe es kein Morgen: Kaum etwas von dem, was sie in ihrem ersten Programm niederschrieben, wird Einzug in Regierungshandeln finden &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/39937/2134645/stuttgarter-nachrichten-linken-parteitag" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Südwest Presse:</strong> Der Burgfrieden zwischen Ost und West, zwischen Reformern und Parteilinken scheint zerbrechlich. Zudem findet die entscheidende Nagelprobe dafür nicht auf einem Parteitag, sondern im politischen Alltag statt. Da muss die Linke ihren Gestaltungswillen erst noch beweisen. Der Parteitag hat die Zweifel daran, ob sie dieses will und kann, nicht ausgeräumt &#8211; aller demonstrierten Einigkeit zum Trotz &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/59110/2134644/suedwest-presse-leitartikel-die-linke" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Neue Westfälische</strong>: Selbst für jene, die dem Kapitalismus kritisch gegenüberstehen, hat diese Linke keine konkrete Utopie anzubieten. Auch nach dem Erfurter Harmonie-Parteitag wird sich das kaum ändern &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/65487/2134665/neue-westfaelische-bielefeld-kommentar-die-linke-und-ihr-erfurter-parteitag-weltfremd-hubertus" target="_blank">hier </a></p>
<p><strong>Junge Welt</strong>: So unklar es ist, ob Erfurt einen Linksruck signalisierte, so deutlich hat sich herausgestellt, dass die Parteirechte auf dem Rückzug ist. (&#8230;) Die um die Regierungssozialisten gruppierten Parteirechten bildeten mit Rückendeckung des Karl-Liebknecht-Hauses den hegemonialen Block in der Partei &#8211; nicht online</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22699&amp;md5=b052cfea0a1204dbdb7525e2961dc40b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Streit, kein Streit</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 12:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
		<category><![CDATA[Laizismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachrichtengewitter ist am Mittwoch aufgezogen: „Ramelow will Linkspartei wegen Streit um Kirchen verlassen“, tickert epd um 10.19 Uhr. Wirklich? Sechs Minuten später hängt die Agentur ihre Meldung etwas tiefer: „Ramelow erwägt Austritt aus Linkspartei wegen Streit um Kirchen“. Um 10.41 Uhr zieht dapd nach: „Ramelow schließt Parteiaustritt aus Linke nicht aus“. Was für ein Streit? Die Antwort lieferte Ramelow um 12.11 Uhr selbst: Wenn in Erfurt der Leitantrag angenommen werde, „gibt es keinen Grund für mich, die Partei zu verlassen“. Eine kleine Aufklärung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines Nachrichtengewitter ist am späten Mittwochmorgen aufgezogen: „Ramelow will Linkspartei wegen Streit um Kirchen verlassen“, tickert epd um 10.19 Uhr unter Berufung auf ein Rundfunkinterview. Wirklich? Sechs Minuten später hängt die Agentur ihre Meldung etwas tiefer: „Ramelow erwägt Austritt aus Linkspartei wegen Streit um Kirchen“. Um 10.41 Uhr zieht dapd nach: „Ramelow schließt Parteiaustritt aus Linke nicht aus“. Was für ein Streit? Dass der Thüringer Fraktionschef und ehemalige religionspolitische Sprecher im Bundestag engagiert eine Art <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/06/gott-und-die-welt-kirchentag-dresden-luxemburg-stiftung/" target="_blank">Glaubensstreit</a> in der Partei führt, in dem er vor „fanatischen Atheismus“ warnt und die Kirche als „Teil der Lösung“ ansieht, nicht als Teil des Problems, war schon <a href="http://www.lafontaines-linke.de/?s=religion" target="_blank">länger bekannt</a>. Weshalb also die Aufregung? Die Antwort lieferte Ramelow um 12.11 Uhr selbst, wiederum via Evangelischen Pressedienst: Wenn in Erfurt der Leitantrag zum Grundsatzprogramm angenommen werde, „gibt es keinen Grund für mich, die Partei zu verlassen“.</p>
<p>Am vergangenen Wochenende war die Passage zu den Glaubensgemeinschaften im Parteivorstand zwar noch einmal verändert worden. Aber auch damit zeigt sich Ramelow zufrieden: Nach der neuen Fassung verteidigt die Linke „das Recht aller Menschen auf ein Bekenntnis zu einer Weltanschauung oder Religion“ &#8211; zuvor war dort formuliert worden, die Linke verteidige „das Recht aller Menschen auf freie Religionsausübung“. Präzisiert wurden auch die Abschnitte zu den Arbeitnehmerrechten von Kirchenbeschäftigten und zum Religionsunterricht. Neu ist außerdem ein ganzer Absatz zur historischen Verantwortung der Linken für das in der DDR gegenüber Gläubigen begangene Unrecht.</p>
<p>Mit Blick auf Änderungsanträge, in denen sich Laizismus, so schreibt es die Agentur unter Berufung auf Ramelow, „als Kampfbegriff gegen Glaube und Religion durchziehe“, ist dem Wahl-Thüringer aber vor allem die Erläuterung des Begriffes in der Neuformulierung wichtig. So viele Änderungsbegehren zu den religionspolitischen Aussagen der Linken gibt es nicht, und den Laizismus darin als Kampfbegriff zu verstehen, gehört auch einiges dazu. Zwei Anträge kommen aus dem Kreisverband Coburg und bringen unter anderem eine Formulierung ein, die aus dem alternativen Programmentwurf von Halina Wawzyniak und Raju Sharma stammt (PR.140 und PR.141). Ein weiterer ist strömungsübergreifend eingereicht worden und plädiert für ein klares Bekenntnis der Linken als „laizistische Partei“ sowie die Einstellung staatlicher Zahlungen an Glaubensgemeinschaften.</p>
<p>Gegen Mittag hatte sich das Meldungsgewitter dann übrigens endgültig verzogen. Bodo Ramelow, meldete dapd um 13.48 Uhr, sehe derzeit keinen Grund mehr für Austrittsüberlegungen und <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/66253/news/Ramelow-derzeit-keinen-Grund-mehr-fuer-Austrittsueberlegungen" target="_blank">zitiert ihn mit</a> den Worten: „Die Partei wird mich noch lange erdulden dürfen.“ (tos)</p>
<p>____________</p>
<p><em>neue Fassung</em><br />
<em>DIE LINKE verteidigt das Recht aller Menschen auf ein Bekenntnis zu einer Weltanschauung oder Religion. Sie tritt ein für den Schutz weltanschaulicher und religiöser Minderheiten. Laizismus bedeutet für uns die notwendige institutionelle Trennung von Staat und Kirche.</em><br />
<em>Wir stellen uns unserer historischen Verantwortung stellen und haben die Lehren aus dem in der DDR begangenen Unrecht gegenüber Gläubigen gezogen. Bereits im Jahr 1990 hat der Parteivorstand der PDS sich zur Verantwortung an einer verfehlten Politik der SED bekannt, die tragische Schicksale, Benachteiligung, Verdächtigung und ohnmächtige Betroffenheit auslöste und die Gläubigen, Kirchen und Religionsgemeinschaften um Versöhnung gebeten.</em><br />
<em>DIE LINKE achtet die Kirchen und Religionsgemeinschaften, ihre soziale Tätigkeit und ihre Unabhängigkeit. Allerdings müssen die Grundrechte und Arbeitnehmerrechte auch in den Kirchen und Religionsgemeinschaften und in deren Einrichtungen Geltung haben, auch das Streikrecht und das Betriebsverfassungsgesetz.</em><br />
<em>Niemand, der sich nicht bekennt, darf in irgendeiner Weise benachteiligt werden. Wir wenden uns gegen jeglichen politischen Missbrauch von Religion. Schulen sollen Wissen über Religionen vermitteln und die wechselseitige Toleranz der Glaubensgemeinschaften fördern. Der Unterricht ist im Rahmen des Bildungsauftrags des Staates durch staatlich anerkannte Lehrkräfte zu leisten, unabhängig von kirchlicher oder religionsgemeinschaftlicher Einflussnahme.</em></p>
<p><em>alte Fassung</em><br />
<em>DIE LINKE verteidigt das Recht aller Menschen auf freie Religionsausübung. Sie tritt ein für den Schutz religiöser Minderheiten. Staat und Kirchen sind zu trennen. DIE LINKE achtet die Kirchen und Religionsgemeinschaften, ihre soziale Tätigkeit und ihre Unabhängigkeit. Allerdings müssen die Grundrechte und Arbeitnehmer rechte auch in den Kirchen und Religionsgemeinschaften und in deren Einrichtungen Geltung haben. Niemand, der sich nicht bekennt, darf in irgendeiner Weise benachteiligt werden. Wir wenden uns gegen jeglichen politischen Missbrauch von Religion. Schulen sollen Wissen über Religionen vermitteln und die wechselseitige Toleranz der Glaubensgemeinschaften fördern.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22541&amp;md5=cc87e54e0966ba1c8628e81035f09e63" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>jW-Stand im Vorstand</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/junge-welt-stand-erfurter-parteitag-sharma-wawzyniak-woop-schubert/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Gerry Woop]]></category>
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		<category><![CDATA[Junge Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Katina Schubert]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Raju Sharma]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorstand der Linken bleibt das Thema Junge Welt auf der Tagesordnung. Auf der Sitzung am Wochenende haben sich vier Mitglieder gegen die Entscheidung des Gremiums gewandt, der Zeitung auf dem Erfurter Parteitag einen Stand zur Verfügung zu stellen. Raju Sharma, Katina Schubert, Halina Wawzyniak und Gerry Woop begründeten dies mit der Mauer-Provokation des Blattes vom August. Für den Parteitagsstand sollen dem Vernehmen nach etwa zwei Drittel des Vorstandes votiert haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorstand der Linken bleibt <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/09/von-allen-akzeptiert-junge-welt-anzeigenboykott-linksfraktion-kompromiss/" target="_blank">das Thema</a> <em>Junge Welt</em> auf der Tagesordnung. Auf der Sitzung am Wochenende haben sich vier Mitglieder gegen die Entscheidung des Gremiums gewandt, der Zeitung auf dem Erfurter Parteitag einen Stand zur Verfügung zu stellen. Raju Sharma, Katina Schubert, Halina Wawzyniak und Gerry Woop begründeten dies mit der <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/08/rufe-nach-boykott/" target="_blank">Mauer-Provokation</a> des Blattes vom August. „Spätestens hier war der Punkt erreicht, an welchem eine privilegierte Partnerschaft mit dieser Zeitung für uns unmöglich wurde“, heißt es in einem <a href="http://www.raju-sharma.de/politik/details_fuer_reden/zurueck/aktuell-4a1078eb57/artikel/minderheitenvotum-stand-der-jungen-welt-auf-dem-parteitag-der-linken/" target="_blank">Minderheitenvotum</a>. Die Linkspartei sei zwar „nicht verantwortlich für die Titelblätter und Aussagen von Zeitungen“, wohl aber dafür, „zu welchen Zeitungen sie durch die Einräumung eines Stands beim Parteitag eine besondere Nähe zum Ausdruck bringt“. Eine besondere Nähe zur <em>Jungen Welt</em>, wie sie in der Entscheidung nahe gelegt werde, wolle man nicht mittragen. Für den Parteitagsstand sollen dem Vernehmen nach etwa zwei Drittel des Vorstandes votiert haben. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=22499&amp;md5=f536a2956eac78e44c2ddfb3c25f031d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Moderat aktualisiert</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/09/moderat-aktualisiert-zeitschrift-sozialismus-layout/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann die "Sozialismus" zu den wichtigsten Zeitschriften der gewerkschaftlichen und politischen Linken in Deutschland zählen. Dass die Auflage mit 3.500 Exemplaren nicht in den Himmel wächst, steht in einem auch anderen Publikationen bekannten Widerspruch zum oft interessanten Inhalt - siehe die Kommentare zur Linkspartei. Natürlich braucht die Redaktion Leser, Abos, Beiträge. Einen kleinen Beitrag für größere Attraktivität hat sie selbst mit dem Septemberheft geleistet: Die "Sozialismus" hat sich ein dezent neues Layout verpasst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann die <a href="http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/" target="_blank"><em>Sozialismus</em></a> zweifellos zu den wichtigsten Zeitschriften der gewerkschaftlichen und politischen Linken in Deutschland zählen. Dass die Auflage mit 3.500 Exemplaren nicht in den Himmel wächst, steht in einem auch bei anderen Publikationen bekannten Widerspruch zum oft interessanten Inhalt der Hefte &#8211; etwa die <a href="http://www.sozialismus.de/suche/?words=linkspartei&amp;gms_website=&amp;gms_order=score&amp;submit.x=0&amp;submit.y=0" target="_blank">Kommentare</a> zur Linkspartei. Die gegenwärtige Entwicklung <a href="http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/spendenaufruf/" target="_blank">beschreibt</a> die Redaktion als „Tendenz zu einem autoritären Kapitalismus“, der einerseits mit einer „Entzivilisierung der Eliten“ einhergeht, andererseits Entwicklungen im Alltagsbewusstsein zeigt, „die eine Delegitimierung des kapitalistischen Systems zum Ausdruck bringen. Es entsteht Wut ohne Adressaten und Alternativen.“ Die Linke, nicht nur die gleichnamige Partei, in deren Umfeld die <em>Sozialismus</em> erscheint, stehe „also einmal mehr vor immensen Herausforderungen“, was auf andere Weise für die Redaktion selbst auch gilt: sie braucht Leser, Abos, Diskussionsbeiträge. Einen kleinen Beitrag für größere Attraktivität des Heftes hat man mit der Septembernummer schon einmal geleistet: Die <em>Sozialismus</em> hat sich eine „moderate Aktualisierung des Layouts“ verpasst. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=21688&amp;md5=c32816a3cad909f33263fea853e5bf4d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Prinzip Schmähung</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/09/prinzip-schmaehung-ramelow-thueringer-allgemeine-leserbrief/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 06:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Thüringen erlebt gerade einen Medienstreit - wegen des unterirdischen Leserbriefs. Die Landespartei sieht „eine beispiellose Kampagne“ gegen Bodo Ramelow laufen; der fragt sich, ob der Vorgang lustig oder traurig ist. Und die Thüringer Allgemeine walzt sich eine Geschichte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thüringen erlebt gerade einen Medienstreit &#8211; wegen des unterirdischen Leserbriefs. Die Landespartei <a href="http://www.korschewsky.de/nc/presse/detail/zurueck/aktuell-9adbfde91f/artikel/erklaerung-des-landesvorsitzenden-der-partei-die-linke-thueringen-zu-einem-bericht-in-der-thueringe/" target="_blank">sieht</a> „eine beispiellose Kampagne“ gegen Bodo Ramelow laufen; der selbst fragt sich, ob der Vorgang eher lustig oder doch traurig ist. Die <em>Thüringer Allgemeine</em> hat Ende Juni den Schmähbrief eines Linken-Mitglieds <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Leserbrief-Joachim-Schlaack-ueber-den-Antisemitismusstreit-in-der-Linken-1602874104" target="_blank">abgedruckt</a>, in dem es im besten Stasideutsch heißt, Ramelow habe „objektiv Zersetzungstätigkeit und parteischädigendes Verhalten“ an den Tag gelegt. Nun schlachtet das Monopolblatt auch Ramelows <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Was-Bodo-Ramelow-ueber-Schmierenfinken-denkt-1935658974" target="_blank">Erwiderung</a> aus sowie dessen Kritik an einem Beitrag, der ein <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/06/die-stadt-verlassen-ramelow-antisemitismus-nahost-linke-am-scheideweg-essay/" target="_blank">Interview</a> Ramelows mit dem <em>Spiegel</em> zum Aufhänger nimmt. Alles schon eine Weile her, wird das jetzt ausführlich hochgekocht. „So viel Raum gibt man natürlich nicht unseren politischen Vorschlägen, sondern nur der Kritik an uns“, <a href="http://www.bodo-ramelow.de/nc/politik/aktuell/post/2011/09/02/traurig-oder-lustig/" target="_blank">findet</a> Ramelow. Das Blatt hingegen <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Bodo-Ramelow-wehrt-sich-gegen-Presse-Attacken-341523159" target="_blank">meint</a>, der Vorgang „verlangt nach Öffentlichkeit und einer Debatte auf unserer Leserseite“. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=21613&amp;md5=5acbcfdb93f78eaf2f6eea364b39470c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit und ohne Mäkelei</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 18:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Leitantrag]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen sehen „nichts wirklich Überraschendes“ im Programm der Linken, den anderen „schießt der ideologische Sperrmüll“ ins Auge, ja sogar „marxistisch-leninistische Klassentheorie“. Mancher immerhin lässt bei ihren Kommentaren über den Leitantrag die Reflexautomatik ausgeschaltet und schreibt, man könnte den Entwurf ja beinahe „mal ganz ohne Mäkelei begrüßen“. Wer hofft, da suche eine Partei nach einer großen Erzählung, „die in der Auseinandersetzung neugierig macht, nicht abstößt; eine politische Kraft, die die Verhältnisse zum Tanzen bringt und nicht sich selbst“, der findet hier eine kleine Übersicht aus den Zeitungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen sehen „nichts wirklich Überraschendes“ im Programm der Linken, den anderen „schießt der ideologische Sperrmüll“ ins Auge, ja sogar „marxistisch-leninistische Klassentheorie“. Mancher immerhin lässt bei seinem Kommentar über den Leitantrag die Reflexautomatik ausgeschaltet und schreibt, man könnte den Entwurf ja beinahe „mal ganz ohne Mäkelei begrüßen“. Wer hofft, da suche eine Partei nach einer großen Erzählung, „die in der Auseinandersetzung neugierig macht, nicht abstößt; eine politische Kraft, die die Verhältnisse zum Tanzen bringt und nicht sich selbst“, der findet hier eine kleine Übersicht aus den Zeitungen.</p>
<p><em>Berliner Zeitung:</em> „Wüsste man nicht, unter welchen Umständen es entstanden ist, könnte man das fast fertige Parteiprogramm der Linken mal ganz ohne Mäkelei begrüßen. Stellt es doch Fragen, die im politischen Spektrum kaum noch jemand stellt. (&#8230;) War das mit dem Kapitalismus wirklich der Weisheit letzter Schluss? Eine linke Partei ist schon deshalb notwendig, weil sie all das fragt und damit den Dreisatz der Bequemen erschüttert: Das haben wir schon immer so gemacht, das haben wir noch nie so gemacht; da könnte ja jeder kommen.&#8221; &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/100787/2077323/berliner-zeitung-pressestimme-die-berliner-zeitung-zum-programm-der-linkspartei" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Neues Deutschland:</em> „Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen in der Linken als Mühen der Ebene zu umschreiben ist eher verharmlosend. Manchmal meint man, Grabenkämpfen beizuwohnen. (&#8230;) Hier könnte das künftige Parteiprogramm eine heilsame Wirkung entfalten: als Substanz dessen, was diese Partei zusammenhält. (&#8230;) Gekommen, um zu bleiben &#8211; das hatte die Linke seinerzeit versprochen. Es wäre schön, wenn sie selbst bleiben (oder werden) könnte, worauf ihr Beginn hoffen ließ.“ &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/59019/2077288/neues-deutschland-zum-programmentwurf-der-linken" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Frankfurter Allgemeine:</em> „Ob die Kompromisse und Formulierungen, die in der Partei nun gefunden wurden, die Zeit bis zum Erfurter Parteitag im Oktober überstehen, hängt vor allem vom Parteivorstand selbst ab. Denn es war die Führungsspitze der Partei, die im vergangenen Jahr mit zum Teil auf offener Bühne ausgetragenen Konflikten und Affären dafür sorgte, dass die 2007 aus PDS und WASG fusionierte Partei einen zerrissenen Eindruck machte. (&#8230;) Der Text entscheidet viele Konflikte nicht, sondern lässt beide Positionen als legitim zu. Der Lafontaine-Ton ist aber immer noch hörbar.&#8221; &#8211; <a href="http://www.faz.net/artikel/C30923/linkspartei-alle-wege-fuehren-nach-links-30461541.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Deutschlandfunk:</em> „Auch nach kosmetischen Veränderungen, schießt der ideologische Sperrmüll im lang versprochenen Parteiprogramm der Linken ins Auge. (&#8230;) Hoch lebe die marxistisch-leninistische Klassentheorie! Ja, das könnte Karl Liebknecht, als dessen Widergänger sich Oskar Lafontaine auch gerne inszeniert, kaum anders zu Papier gebracht haben. (&#8230;) Wie gut, dass Parteiprogramme eigentlich praktisch keine Bedeutung haben.“ &#8211; <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kommentar/1502057/" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Süddeutsche Zeitung:</em> „Banken und Stromkonzerne verstaatlichen und überhaupt den Kapitalismus überwinden, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, höhere Steuern für Vermögende &#8211; darauf können die allermeisten Linken sich immer einigen, das sind quasi die Anzünder, die ein behagliches Lagerfeuer ergeben. Das Problem bleiben die, die um dieses Feuer versammelt sind. In dieser Partei ist etwas zusammen, das nicht zusammengehört. (&#8230;) Solche Leute mögen sich auf ein Papier einigen. Aber auf eine gemeinsame Politik?“ &#8211; <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/die-linke-programmentwurf-am-linken-lagerfeuer-1.1119037" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Weser-Kurier:</em> „Das Programm selbst enthält keine großen Überraschungen, eher viel linke Folklore und Forderungen, von denen wohl niemand ernsthaft glaubt, sie in einer Koalition durchsetzen zu können. (&#8230;) All das mag zwar das linke Herz wärmen und die eigene moralische Überlegenheit suggerieren &#8211; mit politischem Gestaltungswillen hat es allerdings nichts zu tun.“ &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/30479/2077322/weser-kurier-zum-entwurf-eines-grundsatzprogramms-der-linken-schreibt-der-in-bremen-erscheinende" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Mitteldeutsche Zeitung: </em>„Wer freilich Banken verstaatlichen will, der macht nicht eben den Eindruck, als habe er aus dem Staatssozialismus Marke DDR viel gelernt. Dass Teile der Partei nicht &#8220;unwiderruflich&#8221; mit dem Stalinismus brechen wollen, lässt tief blicken. Der Anti-Militarismus der Linkspartei wiederum hat etwas sehr Schematisches. (&#8230;) Kurzum: Grundsätze sind dann am besten, wenn sie auch vor der Realität bestehen können. Daran sind hier Zweifel erlaubt.“ &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2077334/mitteldeutsche-zeitung-zu-linke-programm" target="_blank">hier</a><em><br />
</em></p>
<p><em>Westfalen-Blatt:</em> „Der alte Kampf innerhalb der Linken wird sich auch nach der Abstimmung über ein neues Parteiprogramm nicht in Luft auflösen: Die Realisten stehen den Hardlinern gegenüber. (&#8230;) Die erhoffte Verschmelzung von WASG und Linkspartei zu einer politischen Macht ist gescheitert. (&#8230;) Da können die Linken-Chefs noch so oft betonen, dass Berichte über Streitereien jeglicher Grundlage entbehren und eine Zustimmung zum Parteiprogramm von 90 Prozent erwartet wird. Selbst wenn das eintritt, bleibt die innere Zerrissenheit der Linken. Die kann auch nicht durch ein Radikalprogramm gekittet werden.“ &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/66306/2077337/westfalen-blatt-das-westfalen-blatt-bielefeld-zum-programm-der-linken" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Neue Osnabrücker Zeitung:</em> „Warum soll jemand die Linke wählen? Das verstaubte Wünsch-dir-was-Programm voller Träume jedenfalls ist alles andere als ein Meilenstein. (&#8230;) Die Probleme für die Partei werden verschärft durch das Führungsduo: Gesine Lötzsch und Klaus Ernst wirken im Vergleich zu den prominenten Rhetorik-Talenten Gregor Gysi und Oskar Lafontaine wie eine politische Miniaturausgabe. Hinzu kommt, dass der Linken auch vier Jahre nach der Fusion von westdeutscher WASG und ostdeutscher Linkspartei das Zusammenwachsen noch nicht gelungen ist. Auch die 41 Seiten des neuen Parteiprogramms werden daran nichts ändern. Erstaunlich nur, dass die Sozialdemokraten nicht vom Niedergang der Linken profitieren.“ &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/58964/2077354/neue-oz-kommentar-zu-parteien-linke-programmentwurf" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Leipziger Volkszeitung:</em> „Dass allein die Programmdebatte den gewünschten harmonischen Wohlklang bringt, darf bezweifelt werden. Von der Verstaatlichung privater Banken bis zur Auflösung der Nato kam nichts Wirklich Überraschendes auf den Tisch.“</p>
<p><em>Märkische Allgemeine: </em>„Ob jetzt Ruhe einkehrt, ist fraglich. Einige Passagen des Entwurfs sind so formuliert, dass sie der Partei zwar ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen, aber auch jede Aussicht auf Regierungsbeteiligung im Bund verstellen. Bankenverstaatlichung, politische Streiks, Austritt aus der Nato, Ablehnung auch humanitärer Einsätze der Bundeswehr: Das mag linker Selbstvergewisserung dienen, aber realistisch ist es nicht.“</p>
<p><em>Ludwigsburger Kreiszeitung:</em> „Die Bandbreite der Deutungsfelder reicht von den Hürden für Regierungsbeteiligungen bis zum Stellenwert der geforderten Verstaatlichung zentraler Wirtschaftsbereiche.“</p>
<p><em>Märkische Oderzeitung:</em> „Klaus Ernst macht gern die Medien für das schlechte Erscheinungsbild der Linken verantwortlich. (&#8230;) Dafür halten sie die eigene Partei für die einzige politische Kraft, die weiß, wie man die globalen Probleme der Menschheit lösen kann. Dass große Teile des Volkes die Avantgarde-Funktion der Linken noch nicht begriffen haben, liege daran, dass die politische Konkurrenz bei den Linken abschreibt. Das ist einfach nur Größenwahn.“</p>
<p><em>Lübecker Nachrichten</em>: „Auf scharfe Kapitalismuskritik, gnadenlose Umverteilung und Radikal-Pazifismus hat man sich geeinigt. Die roten Haltelinien, die die Linke vor Koalitionen abhalten sollen, ziehen sich durch das ganze Programm. Es ist ein Entwurf des Mit-uns-nicht. Im Grunde hat sich die Partei für koalitionsunfähig erklärt.“</p>
<p><em>Rhein-Neckar-Zeitung:</em> „Man kann zumindest nicht sagen, sie hätten etwas verschleiert. Doch das ist dann auch das einzige Positive, das man dem Programm der Linkspartei abgewinnen kann. Wenn es überhaupt in dieser Form verabschiedet wird. Denn neben einigen grundgesetzwidrigen Vorhaben, wie der Verstaatlichung von Banken, finden sich vor allem Punkte, die jegliche Regierungsbeteiligung der Linken verhindern dürften.“</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=20797&amp;md5=2bd6915b0752d96126a4316aece07971" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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