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	<title>Lafontaines Linke &#187; Linksfraktion</title>
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		<title>Fraktionsspitze bestätigt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Schaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Willi van Ooyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sechs hessischen Landtagsabgeordneten der Linken waren in Klausur im Odenwald. Die Fraktion hat sich zwei Tage „auf Schwerpunkte im laufenden und kommenden Jahr“ verständigt und ihren Vorstand wiedergewählt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sechs hessischen Landtagsabgeordneten der Linken waren in Klausur im Odenwald. Wie man hört, sorgte nicht zuletzt das Essen für gute Stimmung. Die kleinste Fraktion am Wiesbadener Schlossplatz hat sich zwei Tage „auf Schwerpunkte im laufenden und kommenden Jahr“ verständigt und ihren <a href="http://www.linksfraktion-hessen.de/cms/fraktion/vorstand-mainmenu-250.html" target="_blank">Vorstand</a> wiedergewählt. Wie schon 2009 wurden Janine Wissler und Willi van Ooyen als Vorsitzende sowie Hermann Schaus als deren Parlamentarischer Geschäftsführer einstimmig gewählt. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=25306&amp;md5=93280f23b326b9e0ed9199b546c4241f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neskovic gewählt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[Justiziar]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Neskovic]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwochmorgen war das Amt des Fraktionsjustiziars der Linksfraktion im Bundestag zumindest auf deren Website noch verwaist. Im realen Leben ist der Posten aber nun wieder besetzt – mit Wolfgang Neskovic, der zunächst nicht wieder kandidiert hatte, dann keine Mehrheit fand und nun doch noch gewählt wurde ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwochmorgen war der Posten des Justiziars der Linksfraktion im Bundestag zumindest <a href="http://www.linksfraktion.de/vorstand-der-fraktion/" target="_blank">auf deren Website</a> noch verwaist. Im realen Leben ist das Amt nun aber wieder besetzt – mit <a href="http://www.wolfgang-neskovic.de/startseite" target="_blank">Wolfgang Neskovic</a>, der dies seit <del>2005</del> 2009 gewesen war, dessen Wiederwahl aber zunächst an ihm, dann an der fehlenden Mehrheit in der Fraktion gescheitert war. Bei der Vorstandswahl im November 2011 war der parteilose Bundesrichter zunächst <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/wolfgang-neskovic-vorstand-linksfraktion-wahl-kandidatur-justiziar/" target="_blank">nicht erneut</a> angetreten. <a href="http://www.sueddeutsche.de/t5A38Z/304358/Unmut-bei-der-Abstimmung.html" target="_blank">Hintergrund</a> sei eine Meinungsverschiedenheit mit Gregor Gysi über das personelle Vorschlagsrecht der Parteivorsitzenden und des Fraktionschefs in der Satzung der Linksfraktion gewesen, hieß es damals <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/gysi-blockiert-wagenknecht-als-fraktionsvorsitzende/5813308.html" target="_blank">unter anderem</a>. Ein paar Wochen später bewarb sich Neskovic dann doch, <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/wolfgang-neskovic-wahl-justitiar-linksfraktion-durchgefallen/" target="_blank">fiel aber durch</a>: 30 Abgeordnete stimmten für, 31 gegen ihn, drei enthielten sich der Stimme. Dass der 63-Jährige sich im Dezember vergangenen Jahres mit einer eigenen gutachterlichen Stellungnahme in den Streit um die Rechtmäßigkeit einer Mitgliederbefragung vor der Wahl der neuen Parteispitze <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/kritik-an-einmischung-gutachten-mitgliederentscheid-neskovic-ramelow-wawzyniak-lafontaine/" target="_blank">einschaltete</a>, hatte ihm bei den Befürwortern auch Kritik eingebracht. Vielleicht konnte er einige Gegner des Verfahrens damit aber für sich einnehmen: Am Dienstag dieser Woche stand der in der Lausitz direkt gewählte Abgeordnete erneut für das Amt des Justiziars zur Wahl – und wurde gewählt: Wie die <em>Frankfurter Allgemeine</em> berichtet, erhielt er 35 Stimmen, 28 Linken-Abgeordnete votierten gegen ihn, einer enthielt sich. (vk, Foto: Die Linke, Sachsen, CC BY 2.0)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=25258&amp;md5=a760298cd73584f24079a787070e6e96" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jörges&#8217; Thesen</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/harald-weinberg-hans-ulrich-joerges-stern-thesen-klausur-linksfraktion/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktionsklausur]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Ulrich Jörges]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Weinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Linksfraktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Klausur der Linksfraktion hat vor einigen Tagen der Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges Thesen zur Linkspartei und ihrer öffentlichen Wahrnehmung vorgetragen. Die Überlegungen waren von vielen Abgeordneten als interessante Denkanstöße begrüßt worden. Harald Weinberg hat eine Zusammenfassung inzwischen auf Facebook gepostet und uns freundlicherweise erlaubt, diese und einige kurze Gedanken dazu hier als GASTBEITRAG zu dokumentieren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Klausur der Linksfraktion <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/nach-der-klausur-linksfraktion-bundestag-gysi/" target="_blank">hat vor einigen Tagen</a> der Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges Thesen zur Linkspartei und ihrer öffentlichen Wahrnehmung vorgetragen. Die Überlegungen des Journalisten waren von vielen Abgeordneten als interessante Denkanstöße begrüßt worden. Harald Weinberg hat eine Zusammenfassung von Jörges Thesen inzwischen auf Facebook gepostet und uns freundlicherweise erlaubt, diese und einige kurze Gedanken dazu hier als GASTBEITRAG zu dokumentieren</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Von Harald Weinberg<br />
</em></p>
<p><em>Völlig unabhängig von den aktuellen Veröffentlichungen zu dem &#8220;Gegenströmungs-Dossier&#8221; wollte ich in diesen Tagen mein Versprechen einlösen und mein Gedächtnisprotokoll zu den Thesen von Hans-Ulrich Jörges (Stern) auf der Fraktionskalusur in Facebook veröffentlichen. Ich tue das mit dem nächsten Positing. In Teilen passt es gut zur aktuellen Lage. </em></p>
<p><em>Auf der Klausur der Linksfraktion im Januar 2012 hatten wir Jörges, scharfgeistiger und -züngiger Kommentator des stern, eingeladen, um von ihm eine Aussensicht auf die LINKE zu erfahren. Jörges erfüllte die Erwartungen und formulierte fünf provokante Thesen, denen man sicher nicht in jeder Facette zustimmen muss, die aber sicher bedenkenswert sind. Nachfolgend möchte ich sie aus meinem Gedächtnis darstellen:</em></p>
<p><em>1. These: Die LINKE ist unsolidarisch Gemeint ist die mangelnde Solidarität nach innen, die in einem eklatanten Widerspruch steht zum eigenen politischen Anspruch, DIE Partei der Solidarität zu sein. Die LINKE habe im Vergleich zu ihrer Größe eine große personelle Breite und viele gute Politiker_innen, nutze dies aber nicht zum produktiven Meinungsstreit und zur Darstellung einer linken Pluralität. Stattdessen führe diese Breite ständig zu Machkämpfen und damit zu einer Verengung der Partei auf einige wenige. Damit bleibe die LINKE weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Diesen Punkt hätte die LINKE auch ziemlich exklusiv und es sei daher auch das Hauptproblem in der momentanen Situation.</em></p>
<p><em>2. These: Die LINKE scheut die Demokratie An dem gerade abgesagten Mitgliederentscheid könne man das sehen. Das sei &#8211; jenseits von allen juristischen Fragen &#8211; ein kardinaler Fehler. Das Signal sei, dass man die Mitglieder oder gar Außenstehende nicht einbeziehen will und statt dessen die Entscheidungen in kleinen Zirkeln vordiskutieren möchte. Das sei jedoch nicht mehr zeitgemäß. Offene Vorwahlen (wie in Frankreich bei der PS) und Plebiszite seinen das Gebot der Stunde. Raus aus den Hinterzimmern auch bei innerparteilichen Personalentscheidungen. Dies könne auch zur Politisierung genutzt werden und mache die Partei attraktiver. Die Vorwahlen bei der PS in Frankreich hätten Zehntausende neue Mitglieder gebracht. Andere Parteien seien hier aber auch noch nicht viel weiter. Die SPD habe zwar die Möglichkeit in die Satzung aufgenommen, wolle es aber für die BT-Wahl 2013 ebenfalls noch nicht anwenden. </em></p>
<p><em>3. These: Die LINKE kommuniziert auf Steinzeitniveau Sie lasse in der eigenen Kommunikation keine Interaktivität zu, sondern verharre im Dozieren der eigenen politischen Positionen und Programmpunkte. Interaktive Kommunikation setze allerdings voraus, dass nicht immer die &#8220;Parteilinie&#8221; und die &#8220;reine Lehre&#8221; beibehalten bliebe. Offenheit, Pluralität und die Toleranz gegenüber abweichenden Positionen ist hier Voraussetzung. Macht man dies nicht, dann schneidet man sich auch von der Jugend ab. In der Diskussion räumt Jörges noch mit der Vorstellung auf, er meine hier Kommunikation via Twitter oder Facebook. Nein, er meint die parteieigene Kommunikation. Twitter hält er für &#8220;Schafskacke&#8221; und Facebook für eine große Maschine, um an Daten von Menschen zu kommen, um sie kommerziell zu verwerten. Besser sei hier sogar eine Kampagne gegen FB und für ein offenes Internet.</em></p>
<p><em>4. These: Die LINKE sei bei keinem Thema mehr Meinungsführer Bei den zentralen Themen der LINKEN in den letzten Jahren sei es so, dass SPD und Grüne sie tw. übernommen habe und damit auch die Meinungsführerschaft streitig gemacht habe. Bestimmte andere Themen seien zwar verhältnismäßig exklusiv bei der LINKEN, aber es würde noch zu wenig draus gemacht. Beispiele: Die LINKE lehne ein Europa der Banken und des Kapitals zwar ab, besetze aber das Thema nicht positiv, bleibe also die Antwort auf die Frage schuldig, wie das Gesicht Europas nach ihren Vorstellungen denn aussehen soll. Die LINKE sei die einzige Partei, die bei der Bildungs- und Schulpolitik auf den Wahnsinn eines föderativen Systems mit 16 verschiedenen Schulsystemen hinweise. Aber sie mache es auch nicht zu einem Kernthema, obwohl es ganze Eltern- und Großelterngenerationen beschäftigt. Das Thema Altersarmut sei zwar immer mal wieder angesprochen worden, aber nicht nachhaltig zum Kernthema gemacht worden, obwohl es das zentrale soziale Problem der nächsten Zeit sein werde.</em></p>
<p><em>5. These: Die LINKE praktiziert keine Alternativen, wo sie es könnte, also an der Macht beteiligt ist Das gelte für den Volksentscheid zu den Wasserverträgen in Berlin, aber auch für Rekommunalisierungen im Energiesektor, aber auch bei den Zinshöhen von Dispositionskrediten bei Sparkassen. Damit verspiele die LINKE Glaubwürdigkeit. Zusammenfassende Klammer aus all dem: Beteiligung des Volkes in Form von &#8211; Demokratisierung von Entscheidungen, auch innerparteilich &#8211; Beteiligung am Produktivvermögen &#8211; Ausweitung von Mitbestimmung in Betrieb und Gesellschaft Um aus der momentanen Defensive heraus zu kommen, brauche die LINKE in sich selbst eine Kulturrevolution. </em></p>
<p><em>Soweit die Thesen von Jörges, die ich gar nicht näher kommentieren möchte, sondern in erster Linie mal wirken lassen möchte. Nur soviel: In einem kann ich ihm uneingeschränkt recht geben. Die LINKE steht vor einer großen Herausforderung. Und ein einfaches &#8220;weiter so&#8221; reicht nicht aus.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24979&amp;md5=c1353cceee4099e87babdc7a95c6c0ec" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heikle Fragen</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/heikle-fragen-verfassungsschutz-linksfraktion-warg-ernst-ramelow-pau-enkelmann-gysi-methoden/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 06:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Während das Bundesinnenministerium und der Verfassungsschutz weiter bei ihrer Version bleiben, Abgeordnete der Linken im Bundestag würden nicht mit „nachrichtendienstlichen Mitteln“ beobachtet, das niedersächsische Landesamt des Geheimdienstes widersprochen. Offenbar setzt der Geheimdienst aber nicht nur auf Landesebene auch auf V-Leute und andere Quellen, das legen Sperrerklärungen zu Verfassungsschutz-Akten nahe. Klaus Ernst verlangt nun Auskunft über mögliche Spitzel in der Linkspartei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während das Bundesinnenministerium und der Verfassungsschutz weiter bei ihrer Version bleiben, Abgeordnete der Linken im Bundestag würden nicht mit „nachrichtendienstlichen Mitteln“ beobachtet, das niedersächsische Landesamt des Geheimdienstes <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/verfassungsschutz-bespitzelt-linke100.html" target="_blank">widersprochen</a>: Jedenfalls auf Landesebene, so der dortige Oberschlapphut Hans-Werner Wargel, habe man zur Bearbeitung der linken Abgeordneten nicht nur Zeitungsausschnitte und Redemanuskripte gesammelt. Die Behörde habe „punktuell auch nachrichtendienstliche Mittel angewandt“, so Wargel – der hinzufügte, dies habe man auch stets so gesagt. Das steht in Widerspruch zu den Äußerungen der auf Bundesebene Verantwortlichen, passt aber zu dem, worauf betroffene Politiker der Linken nun immer wieder beharren: Mehrere Abgeordnete der Partei haben erklärt, dass ihren Informationen zufolge gegen sie auch geheimdienstlich gearbeitet wurde.</p>
<p>Linksfraktionschef Gregor Gysi warf den Innenbehörden vor, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-im-visier-gysi-bezichtigt-verfassungsschutz-der-luege-1.1264384" target="_blank">zu lügen</a>. Dagmar Enkelmann erklärte, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811080,00.html" target="_blank">sie habe</a> &#8220;erhebliche Zweifel&#8221; an der Version der Behörden und glaube, dass Abgeordnete auch bespitzelt würden. Petra Pau <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186983/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-bundestags-vizepraesidentin-pau" target="_blank">sagte</a>, auch ihr seien nur geschwärzte Akten vom Geheimdienst vorgelegt worden „mit der Begründung, ich könne sonst Rückschlüsse auf die Arbeitsweise des Verfassungsschutzes ziehen“, was als Beleg betrachtet wird, dass womöglich auch verdeckte Ermittler oder V-Leute zum Einsatz gekommen sind. Bodo Ramelow <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186984/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-thueringer-linksfraktionschef-ramelow" target="_blank">wies sogar darauf hin</a>, dass sich ihm 2006 sogar ein Spitzel offenbart habe: 2006 habe sich ihm ein seit längerem bekannter Mann mit den Worten vorgestellt, er sei als V-Mann tätig – offenbar, so Ramelow gegenüber der <em>Mitteldeutschen</em>, aus Furcht, entdeckt zu werden. 2009 hatte das Bundesinnenministerium <a href="dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/139/1613990.pdf" target="_blank">erklärt</a>, es sei mit Blick auf die „Sachakte“, die das Amt zur Beobachtung der Linkspartei angelegt hat, nicht ausgeschlossen, dass sich darin „im Einzelfall auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln gewonnene Informationen befinden“ – die bei der Bespitzelung „anderer Beobachtungsobjekte“ oder im Rahmen der Beobachtung der Linken auf Landesebene angefallen seien.</p>
<p>Auch Sperrerklärungen des Bundesinnenministeriums zu Verfassungsschutz-Akten von Linkenpolitikern legen mehr als nahe, dass in den Akten nicht bloß öffentlich zugängliche Informationen gesammelt wurden. Teilweise sind die Akten, die Linkenpolitiker bereits einsehen konnten oder um deren Einsicht sie vor Gerichten streiten, umfangreich geschwärzt, bisweilen wurden auch große Teile der Akte nicht vorgelegt. Dafür kann es viele Gründe geben, etwa das Bemühen des Geheimdienstes, formale Arbeitsrituale zu verschleiern, Aktenzeichen und handschriftliche Bearbeitervermerke, ja sogar einzelne Unterstreichungen sowie die Kommunikation mit anderen Diensten zu schützen. Ironischer Weise macht das Innenministerium zum Teil auch den Schutz von Persönlichkeitsrechten anderer geltend.</p>
<p>Nicht zuletzt wird indirekt zugegeben, dass die Schwärzungen auch zum Schutz von Quellen, Informanten, einem „Verbindungsmann“ oder dessen „Führer“ vorgenommen wurden. „Der Kläger“, heißt es in einer uns bekannten Sperrerklärung zu einer Verfassungsschutz-Akte eines Abgeordneten der Linken, „könnte von dem konkreten Rahmen der Informationserhebung sowie deren Zeitpunkt auf die Identität der Quelle(n) schließen“. An anderer Stelle wird im Sinne des „Quellenschutzes“ darauf hingewiesen, dass „im Rahmen der Einzelabwägung“ durch das Ministerium nicht danach gefragt wurde, „ob ,man‘ oder ,jemand‘ Rückschlüsse aus bestimmte Informationen ziehen könnte. Maßgeblich war vielmehr, im im konkreten Fall der Kläger (&#8230;) den kreis etwaiger Informanten oder Beschaffungsquellen so eingrenzen könnte, dass diese für die weitere Arbeit des BfV oder anderer Sicherheitsbehörden entwertet oder gefährdet werden könnten“.</p>
<p>Bodo Ramelow hat <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186984/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-thueringer-linksfraktionschef-ramelow" target="_blank">erklärt</a>, dass „die vom Verfassungsschutz geschwärzten Akten“ darauf deuteten, „dass dieses Amt genügend zu verbergen hat“. Linken-Chef Klaus Ernst <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/linke-hat-der-verfassungsschutz-v-leute-in-der-linkspartei_aid_706436.html" target="_blank">hat nun verlangt</a>, dass die Bundesregierung Auskunft über mögliche V-Leute in der Partei gebe. Er wolle wissen, so der Bayer, wie viele Verbindungsleute für den Verfassungsschutz des Bundes und der Länder in der oder zur „Bearbeitung“ der Linken tätig sind. Diese Frage liegt einerseits nahe, andererseits birgt sie einen gewissen Sprengstoff – man stelle sich die innerparteiliche Vertrauenslage vor, die Behörden würden zugeben, in der Linken seien fünf oder zehn V-Leute aktiv. Der SPD-Politiker Thomas Oppermann hat bereits angefangen <a href="https://twitter.com/#!/ThomasOppermann/status/161832553966338048" target="_blank">zu sticheln</a>: „Klaus Ernst fragt nach V-Leuten des Verfassungsschutzes in der Linkspartei. Traut er seinen Mitgliedern zu, dass sie die eigene Partei bespitzeln?“ Ein anderer Twitter-Nutzer <a href="https://twitter.com/#!/merte01/status/161838715210170369" target="_blank">wies das zurück</a>: „IMs können aber auch gezielt eingeschleust sein. Was hat das mit Vertrauen zu tun?“</p>
<p>(tos, Foto: Ausriss aus dem Deckblatt einer zur Auskunft vorgelegten Verfassungsschutzakte eines Bundestagsabgeordneten der Linken)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24970&amp;md5=aa7d6103a5de9395962d3f5c83c71393" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Energiestrategie 2030</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/energiestrategie-2030-brandenburg-linksfraktion-tack-christoffers/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rot-Rot]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen liegt der Entwurf für die „Energiestrategie 2030“ im Land Brandenburg vor (sowie dazugehörige "Maßnahmen"). In dem 54 Seiten umfassenden Papier „werden die Schwerpunkte und Ziele“ einer Politik formuliert, die in der Linken immer wieder für Konflikte sorgt. Dass es da unterschiedliche Interessen, Horizonte, Befürchtungen gibt, ist normal. Und nun kann über den Entwurf der Energiestrategie 2030 ja auch diskutiert werden. Die Linksfraktion im Landtag hat dazu ein Positionspapier beschlossen – ohne Gegenstimme bei vier Enthaltungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen liegt der <a href="http://www.energie.brandenburg.de/media_fast/bb1.a.2865.de/Entwurf_ES-2030.pdf" target="_blank">Entwurf</a> für die „Energiestrategie 2030“ im Land Brandenburg vor (sowie dazugehörige &#8220;<a href="http://www.energie.brandenburg.de/media_fast/bb1.a.2865.de/Entwurf_ES-2030_Anlage.pdf" target="_blank">Maßnahmen</a>&#8220;). In dem 54 Seiten umfassenden Papier „werden die Schwerpunkte und Ziele“ einer Politik formuliert, die in der Linken immer wieder für Diskussionen sorgt – etwa wenn es um die Braunkohleverstromung oder die CCS-Technologie geht. Im Vorfeld der Veröffentlichung des Entwurfs, den die Linken-Minister Ralf Christoffers (Wirtschaft) und Anita Tack (Umwelt) erarbeitet haben, hatte es auch ziemlich viel Unruhe gegeben: Von einem voll entbrannten <a href="http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/601711/" target="_blank">Richtungsstreit</a> war die Rede, von <a href="http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Platzecks-Kohlekurs-spaltet-Rot-Rot;art25,3591768" target="_blank">Drohungen</a>, die Fraktion zu verlassen, von lautstarken <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12232258/62249/Beim-Kohle-Thema-belauern-sich-Minister-der-Linken.html" target="_blank">Wortgefechten</a> und so fort. <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/ein-streit-kein-streit-rot-rot-brandenburg-energiepolitik-rkaftwerk-jaenschwalde-tack-christoffers/" target="_blank">Hier im Blog</a> war das als Teil beziehungsweise Fortsetzung eines schon länger währenden Konfliktes „um energiepolitische und Transformationsfragen“ interpretiert worden: auch in der Linken würden Vertreter eines alten technologischen Paradigmas (zentral, emissionslastig, exportorientiert) und Vertreter eines schnelleren Pfadwechsels (dezentral, erneuerbar, eigenbedarfsorientiert) miteinander konkurrieren. Außerdem gehe es bei der Energiestrategie nicht „nur“ um Klimaschutz, sondern auch um andere Politikziele der Linken – etwa Rekommunalisierung und Demokratisierung. Dass es da unterschiedliche Interessen, Horizonte, Befürchtungen gibt, ist normal. Und nun kann über den Entwurf der Energiestrategie 2030 ja auch diskutiert werden. Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag hat dazu ein <a href="http://www.dielinke-fraktion.brandenburg.de/fileadmin/download/PDF/Flyer/2011/ES_2030_-_Fraktionsbeschluss.pdf" target="_blank">Positionspapier</a> beschlossen – ohne Gegenstimme bei vier Enthaltungen. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24906&amp;md5=8db6b21f098940b0f6fc96260e33b750" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nach der Klausur</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[8. März]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Abschluss der Klausur der Linksfraktion hat deren Vorsitzender Gregor Gysi eine Art Moratorium gefordert: „Wir wollen gerne, dass die Personaldebatte verschoben wird bis vier Wochen vor dem Parteitag.“ Nach dem Ende des zweitägigen Treffens der linken Abgeordneten in Berlin, mahnte er an, wieder in die Erfolgsspur zu kommen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich nicht nur aus sich selbst, sondern auch aus dem Agieren der Konkurrenz im „Mitte-linken Lager“. Auf der Klausur hatten die linken Abgeordneten zuvor unter anderem Vorträge von Stephan Schulmeister und Richard Detje zur Krise sowie von Hans-Ulrich Jörges über die Wahrnehmung der Partei in der Öffentlichkeit gehört]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss der Klausur der Linksfraktion hat deren Vorsitzender Gregor Gysi eine Art Moratorium gefordert: „Wir wollen gerne, dass die Personaldebatte verschoben wird bis vier Wochen vor dem Parteitag.“ Das klang vor ein paar Tagen noch <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/gewisser-kreis-gysi-personal-entscheidung-mitglieder-doppelspitze/" target="_blank">ein wenig anders</a>, allerdings hat sich mit dem Beschluss des Vorstandes, den Antrag auf Mitgliederbefragung zurückzuweisen, auch die Lage verändert. Nach der parteiinternen Diskussion über das Verfahren zur Beteiligung der Basis bei der Wahl der neuen Parteispitze hat Gysi nun auch eine Überarbeitung des Parteiengesetzes <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/94109/news/Gysi-bringt-Gesetzesaenderung-wegen-Mitgliederentscheids-ins-Spiel" target="_blank">angeregt</a>. Nach dem Ende des zweitägigen Treffens der linken Abgeordneten in Berlin, mahnte er an, wieder in die Erfolgsspur zu kommen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich nicht nur aus sich selbst, sondern auch aus dem Agieren der Konkurrenz im „Mitte-linken Lager“: Die Berichte von den Klausuren von SPD und Grünen jedenfalls zeigen, dass sich Themen wie Soziale Gerechtigkeit zumindest rhetorisch auch andere wieder stärker zu eigen machen. Und dass sie, wie die SPD, auch neue Beteiligungsverfahren propagieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Tageszeitung: Kollektive Selbstbeschwörung &#8211; <a href="https://www.taz.de/Fraktionsklausur-der-Gruenen/!85612/" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>FTD: Grüne entdecken soziale Gerechtigkeit &#8211; <a href="https://www.ftd.de/politik/deutschland/:neu-entdecktes-thema-gruene-entdecken-die-soziale-gerechtigkeit/60151573.html" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Welt: Wer &#8220;Wulff&#8221; sagt, muss 5 Euro spenden &#8211; <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13813916/Wer-Wulff-oder-FDP-sagt-muss-5-Euro-spenden.html" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Freie Presse: Grüne sehen rot &#8211; <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Gruene-sehen-rot-artikel7875626.php" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Handelsblatt: Grüne setzen auf Wirtschaft und Werte &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a>Weimarer Erklärung der Grünen &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a>Erklärung zur Zukunft der Europäischen Union &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a> </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>SPD-Fraktion: Zwischenbericht Projekt Zukunft &#8211; <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,15589,00.pdf" target="_blank">hier</a><br />
Vorwärts: SPD-Fraktion startet „Zukunftsdialog“ &#8211; <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/spd-fraktion-startet-ae-zukunftsdialog-online-ae" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>dapd: SPD-Fraktion bereitet sich aufs Regieren vor &#8211; <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/93891/news/SPD-Fraktion-bereitet-sich-aufs-Regieren-vor" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>ARD.de: Zum Kanzleramt links ab? &#8211; <a href="http://www.tagesschau.de/inland/spdfraktionsklausur100.html" target="_blank">hier</a></em></p>
<p>Agenturberichten zufolge will die Linke 2012 &#8220;Politik für die Menschen&#8221; machen, wobei zu den zentralen Thema die Rentenpolitik und die Altersarmut zählten. Darüber hinaus soll der Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse fortgesetzt werden. Gysi kündigte zudem einen Antrag &#8220;zur sozialen Stellung der Selbstständigen&#8221; an. Ein weiteres, das Profil der Linken schärfende Thema, soll die Bildungspolitik sein. Ihre Positionen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode hat die Linksfraktion in einem <a href="http://www.linksfraktion.de/folder/uns-frieden-soziale-gerechtigkeit-demokratie/" target="_blank">Werbeheftchen</a> zusammengefasst, das auf der Website mit einem Zitat von Gregor Gysi beworben wird: &#8220;Ich verspreche Ihnen: Links wirkt weiter.&#8221; Auf der Klausur hatten die Abgeordneten am Freitag und Samstag unter anderem Vorträge von Stephan Schulmeister und Richard Detje zur Krise, ihres möglichen Weiterverlaufs sowie ihre unmittelbare Bearbeitung etwa durch Beschäftigte. Zur Diskussion lag ein Papier von Harald Pätzolt und Olaf Miemiec vor, von dem ein Teil die Frage der Commons betrifft, der <a href="http://lukrezia-jochimsen.de/images/2012/01/KapitelII.pdf" target="_blank">hier eingesehen</a> werden kann. Wie man hört sorgte vor allem der Auftritt Hans-Ulrich Jörges vom <em>Stern</em> für eine gewisse Begeisterung – obgleich er nicht mit Kritik an der Linken sparte und ihr unter anderem vorwarf, einen unsolidarischen Umgang untereinander zu pflegen, was ganz im Gegensatz zu dem von ihr vertretenen Anspruch stehe, der den Wert Solidarität ins Zentrum ihres Zielkatalogs stellt. Einen konkreten Plan gibt es für den 8. März: Dann wollen sich die Männer der Linksfraktion in Betrieben an „typischer Frauenarbeit“ versuchen, im Bundestag sollen dann zugleich alle Reden von den Frauen der Linksfraktion gehalten werden. Die Aktion wurde bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung beschlossen: Aussuchen sollen sich die männlichen Abgeordneten die Jobs nicht, sie werden von den Frauen zugeteilt, hieß es. (tos, Foto: Linksfraktion)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24711&amp;md5=dfba514b330ce158aa38aade0358a2b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alles verändert sich</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/alles-veraendert-sich-transformation-konversion-auto-ruestung-bundeswehr-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 22:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über die Frage, wie ein sozial-ökologischer Umbau vorankommen kann und welche Widersprüche dabei zutage treten, wird nicht erst seit der großen Krise von 2008 ff. diskutiert. Seit geraumer Zeit hängt das Thema Konversion allerdings ziemlich weit vorn auf der politischen Bühne – und das vor allem mit Blick auf ganz verschiedene Sektoren. Drei Beispiele ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Frage, wie ein sozial-ökologischer Umbau vorankommen kann und welche Widersprüche dabei zutage treten, wird nicht erst seit der großen Krise von 2008 ff. diskutiert. Seit geraumer Zeit hängt das Thema Konversion allerdings ziemlich weit vorn auf der politischen Bühne – und das vor allem mit Blick auf ganz verschiedene Sektoren. Gewerkschafter, Linke aller möglichen Schattierungen, Grüne und andere diskutieren über verschiedene Wege, die jeweils auch ganz unterschiedliche Ziele haben. Mal geht es um eine weit reichende Transformation, mal um „Just Transition“, mal um einen Green New Deal. Mögen sich einzelne Akteure auch voneinander abgrenzen, debattieren sie doch auf einem gemeinsamen Feld. Was bisweilen fehlt, ist die politische Korrespondenz zwischen unterschiedlichen Ansätzen, Voraussetzungen, Zielen, denen doch immerhin ein gemeinsamer Gedanke zugrunde liegt: So wie bisher geht es nicht weiter, der Übergang zu einem neuen Modus allerdings wirft politische, ökonomische und soziale Fragen der Veränderung auf. Drei Baustellen werden zurzeit vorrangig diskutiert.</p>
<p>Erstens: der <strong>Bereich militärischer Produktion und von Bundeswehrstandorten</strong>, die bei einem Einstieg in den friedenspolitischen Umbau mit tief greifenden Verwerfungen zu rechnen haben. Eine Konferenz der Linksfraktion hat mit Blick auf die Bundesreform und die weiter reichenden Forderungen der Linken im vergangenen September <a href="http://www.linksfraktion.de/themen/bundeswehr-konversion-militaerischer-standorte/" target="_blank">viel Material</a> zusammengetragen. Es gibt im Gewerkschaftslager eine Diskussion, in der auf der einen Seite die Sorge um Jobs und auf der anderen friedenspolitische Positionen miteinander ringen. Nach <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708097.pdf" target="_blank">Angaben</a> der Bundesregierung arbeiten rund 80.000 Menschen im „Kernbereich der deutschen wehrtechnischen Industrie“.</p>
<p>Zweitens: <strong>die Automobilbranche</strong>. Einen Überblick über den Stand der linken Konversionsdiskussion findet sich in einem <a href="http://www.rosalux.de/news/37683/2363/die-globale-oekonomie-des-autos.html" target="_blank">Sammelband</a>, der auf eine <a href="http://auto-mobil-krise.blog.rosalux.de/" target="_blank">Tagung</a> im vergangenen Jahr zurückgeht. Darin werden Entwicklungen, Strategien und Widersprüche der globalen Automobilproduktion analysiert, sowie die strategischen Widersprüche innerhalb der Gewerkschaften und zwischen Gewerkschaften und ökologischer Bewegung aufgegriffen. Mario Candeias <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Candeias_M_2011_Konversion.pdf" target="_blank">in seinem Beitrag</a>: „Abstrakt gesprochen sind der Schutz der Umwelt, ein sozialer Ausgleich und Gute Arbeit für Alle keine grundsätzlich gegensätzlichen Ziele. Unabhängig von den weitergehenden Vorstellungen der unterschiedlichen Gruppen der so genannten Mosaik-Linken sind sich alle einig, dass es um diese (Mindest)Anforderungen einer gesellschaftlichen Transformation geht. Bei der Umsetzung, den Einstiegen und Übergängen bestehen jedoch erhebliche Differenzen, strategische Widersprüche, gegensätzliche politische Taktiken, fallen kurz- und mittelfristige Perspektiven auseinander, entstehen Zielkonflikte. Im Ergebnis agieren die unterschiedlichen Gruppen getrennt voneinander.“ In dem Buch geht über dies um einen skeptischen Blick auf den Trend zu Elektroautos und schließlich um Perspektiven einer postfossilen Mobilität und einer weitergehenden sozial-ökologischen Transformation.</p>
<p>Drittens: <strong>der Bereich Klimaschutz</strong>. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat unlängst einen <a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Strukturwandel.pdf" target="_blank">interessanten Band</a> veröffentlicht, in dem der Frage nachgegangen wird, „wie Klimapolitik Wirtschaft und Arbeitswelt verändert“. Die Autoren, <a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen-strukturwandel-und-klimaschutz-wie-klimapolitik-wirtschaft-und-arbeitswelt-veraendert-13704.html" target="_blank">heißt es im Vorwort</a>, „zeichnen ein differenziertes Bild der Kosten, Chancen und Unwägbarkeiten, die der ökologische Umbau der Industriegesellschaft mit sich bringt. Ihr wichtigstes Ergebnis: Die Beschäftigungsbilanz einer forcierten Klimapolitik fällt positiv aus. Die ökologische Wende wird per Saldo keine Jobs kosten; es werden vielmehr bis zu einigen Hunderttausend neue Arbeitsplätze entstehen. Das ist die gute Nachricht. Ganz ohne Härten wird eine forcierte Klimapolitik nicht vonstattengehen.“ Die drei Punkte, die dann hervorgehoben werden, sind wichtige Baustellen auf für linke Interventionen. „Erstens entstehen der Allgemeinheit durch forcierte Klimapolitik tatsächlich erhebliche Kosten. Sie werden verursacht durch zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur. Die Folgekosten eines ungebremsten Klimawandels fielen jedoch erheblich höher aus. Zweitens kann eine Politik des forcierten Klimaschutzes den Trend zu prekärer Beschäftigung eher verstärken. Drittens erfordern die neuen Arbeitsplätze im Schnitt höhere Qualifikationen. In der Folge werden sich die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte weiter verschlechtern.“</p>
<p>Angesichts der Dynamik der Finanzkrise und der bis ins den herrschenden Block hinein reichenden Neigung, zumindest ein bisschen Regulierung zum Erhalt des Modus vivendi durchzusetzen, wird man sich darüber hinaus auch über die Konversion der Finanzindustrie Gedanken machen müssen. Die Linke fordert einen weitreichenden Umbau, ohne allerdings bisher besonders viel darüber zu reden, was dieser für Folgen für die Beschäftigten usw. hat. Dies betrifft andere politische Zielsetzungen und ihre Auswirkungen auf den Status quo von Beschäftigung, regionalen Wirtschaftsstrukturen, Umbau-Anforderungen und so weiter ebenso. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24686&amp;md5=39a0d7e06370e59f4794fb62cf197fee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Programm missachtet</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Linksfraktion wird derzeit ein Antrag vorbereitet, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werde soll, Alleinerziehende künftig „gebührend“ zu unterstützen. Es geht um ein ganzes Paket von sozialpolitischen Forderungen - darunter auch eine Kindergrundischerung. Doch die Formulierung im bisherigen Entwurf stößt auf Kritik in den eigenen Reihen. Nicht zuletzt, weil die betreffende Passage dem Programm zuwiderläuft. Es könnte die erste Bewährungsprobe für den Erfurter Kompromiss werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Linksfraktion wird derzeit ein Antrag vorbereitet, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werde soll, Alleinerziehende künftig „gebührend“ zu unterstützen. Es geht um ein ganzes Paket von sozialpolitischen Forderungen, mit denen „Armut und Stigmatisierung von Alleinerziehenden sowie eine daraus resultierende strukturelle Benachteiligung von Kindern in Einelternfamilien“ bekämpft werden sollen – im Sinne einer, wie es im Antragsentwurf heißt, „modernen und zukunftsweisenden Familienpolitik“. Doch der bisherige Stand hat an mindestens einem Punkt deutliche Kritik hervorgerufen: In Sachen Kindergrundsicherung haben die Bundestagsabgeordneten Cornelia Möhring und Katja Kipping sowie deren Mitarbeiter Sonja Kiesbauer und Ronald Blaschke dem zuständigen familienpolitischen Sprecher Jörn Wunderlich  <a href="http://www.katja-kipping.de/serveDocument.php?id=171&amp;file=2/8/16e.pdf" target="_blank">Änderungsvorschläge</a> übermittelt. Ablehnung die Antragsformulierung zur  Kindergrundsicherung betreffend kommt zudem von Werner Schulten, der im Linkenvorstand für Sozialpolitik zuständig ist. Es geht darum, wie es in einem <a href="http://www.katja-kipping.de/serveDocument.php?id=172&amp;file=d/9/2f4.pdf" target="_blank">Schreiben Schultens</a> heißt, dass der Antragsentwurf Beschlüsse des Programmparteitags in Erfurt missachte. Karina Ossendorff, die im Landesvorstand der NRW-Linken sitzt, schreibt, die &#8220;genannten grundsätzlichen Kritiken an der Passage zur Kindergrundsicherung im Alleinerziehenden-Antrag waren dem antragführenden Abgeordneten bekannt, führten aber nicht zu einer Änderung seiner Position. Im Gegenteil: Leider stimmte auch ein Großteil der Abgeordneten im Fraktionsarbeitskreis im Dezember 2011 dem Antrag inklusive der kritisierten Passage zu.&#8221; Die Fraktion wird offenbar im Januar über den Amntrag beraten. &#8220;Bei einer Zustimmung wäre der Konsens des Parteitags zum Programm bereits nach einem Vierteljahr aufgekündigt&#8221;, meint Ossendorff. &#8220;Die möglichen parteipolitischen Folgen&#8221; seien &#8220;unabsehbar.&#8221; (vk, Foto: Odi kož, CC BY 2.0)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24570&amp;md5=cfb35c77240e9ba2e00467df5ffef59b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksfraktion plus 6</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:15:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Linksfraktion ist im Bundestag mit ihrem Vorstoß zur Aussetzung und schnellstmöglichen Rücknahme der Rente mit 67. Bei der Abstimmung über den Entschließungsantrag zu einer Großen Anfrage über Stand und Zukunft der Altersvorsorge, der Beschäftigungslage Älterer und ihrer sozialen Situation fand die Linke lediglich sechs Unterstützer bei der SPD. 16 Enthaltungen bei SPD und Grünen lassen eine gewisse Sympathie mit der Kritik an der Heraufsetzung des Eintrittsalters und der damit einhergehenden, faktischen Rentenkürzung erkennen. Mehr aber auch nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linksfraktion ist im Bundestag mit ihrem Vorstoß zur Aussetzung und schnellstmöglichen Rücknahme der Rente mit 67. Bei der Abstimmung über den <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/081/1708151.pdf" target="_blank">Entschließungsantrag</a> zu einer <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/079/1707966.pdf" target="_blank">Großen Anfrage</a> über Stand und Zukunft der Altersvorsorge, der Beschäftigungslage Älterer und ihrer sozialen Situation fand die Linke lediglich sechs Unterstützer bei der SPD. 16 Enthaltungen bei den Sozialdemokraten und den Grünen lassen eine gewisse Sympathie mit der grundlegenden Kritik an der Heraufsetzung des Renteneintrittsalters und der damit einhergehenden, faktischen Kürzung der Altersvorsorge erkennen. Mehr aber auch nicht. (Zwischen der <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/37044819_kw50_angenommen_abgelehnt/index.html" target="_blank">Ergebnisnachricht</a> auf bundestag.de und der schriftlichen <a href="http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/namabst151211-1-1.pdf" target="_blank">Ergebnisliste</a> gibt es eine kleine, letzten Endes politisch aber unerhebliche Differenz.) Keine Mehrheit fand auch der <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/081/1708150.pdf" target="_blank">Antrag</a> der Sozialdemokraten, den für 2012 vorgesehene Einstieg in die Erhöhung auszusetzen, weil die Voraussetzungen dafür nicht gegeben seien. (tos, Foto: DGB)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24076&amp;md5=e7aede154950a8c8327fe5c0d5f2f51d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erklärung gegen Rechts</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 19:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
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		<category><![CDATA[Elgersburger Erklärung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Elgersburger Runde hat sich keineswegs nur „dem Austausch der Auffassungen“ über die Frage eines Mitgliederentscheids gewidmet - sondern auch dem Engagement gegen Rechtsradikalismus. Die versammelte Linken-Spitze verabschiedete einstimmig die „Elgersburger Erklärung gegen Rechts“. Darin werden unter anderem Union, SPD und FDP aufgefordert, ihren Widerstand gegen die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses aufzugeben. Bisher wollen lediglich Linke und Grüne ein solches Gremium einsetzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, die Elgersburger Runde hat sich keineswegs nur „dem Austausch der Auffassungen“ über die Frage eines Mitgliederentscheids gewidmet &#8211; sondern auch dem Engagement gegen Rechtsradikalismus. Die versammelte Linken-Spitze <a href="https://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/zurueck/presseerklaerungen/artikel/solidaritaet-aufklaerung-handeln-elgersburger-erklaerung-gegen-rechts/" target="_blank">verabschiedete einstimmig</a> die „Elgersburger Erklärung gegen Rechts“. In dem Papier stellt sich die Partei an die Seite aller, „die sich der Gefahr von rechts entgegenstellen“ und verspricht weiterhin „praktische Solidarität“. Die Linke spricht sich unter anderem für die Aufstockung der Programme gegen Rechts und ein Verbot der NPD aus. Außerdem werden Union, SPD und FDP aufgefordert, ihren Widerstand gegen die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses aufzugeben. Bisher wollen lediglich Linke und Grüne ein solches Gremium einsetzen. „Wir sind dabei, einen Antrag vorzubereiten“, wird der Grüne Hans-Christian Ströbele in der <em>Mitteldeutschen</em> <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2163285/mitteldeutsche-zeitung-rechtsterror-vierkoepfige-kommission-soll-sicherheitspannen-im-rechtsterror" target="_blank">zitiert</a>. „Der Untersuchungsausschuss zum Rechtsterror muss und wird kommen“, sagt auch Linken-Chef Klaus Ernst. Die SPD sei gut beraten, ihn nicht zu blockieren. Linksfraktionschef Gregor Gysi habe in einem Schreiben an alle anderen Fraktionen eindeutig für einen solchen Untersuchungsausschuss plädiert, heißt es. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=23977&amp;md5=ba730281238ef93d70021385b34a4b65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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