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	<title>Lafontaines Linke &#187; Bundestag</title>
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		<title>Heikle Fragen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 06:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Während das Bundesinnenministerium und der Verfassungsschutz weiter bei ihrer Version bleiben, Abgeordnete der Linken im Bundestag würden nicht mit „nachrichtendienstlichen Mitteln“ beobachtet, das niedersächsische Landesamt des Geheimdienstes widersprochen. Offenbar setzt der Geheimdienst aber nicht nur auf Landesebene auch auf V-Leute und andere Quellen, das legen Sperrerklärungen zu Verfassungsschutz-Akten nahe. Klaus Ernst verlangt nun Auskunft über mögliche Spitzel in der Linkspartei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während das Bundesinnenministerium und der Verfassungsschutz weiter bei ihrer Version bleiben, Abgeordnete der Linken im Bundestag würden nicht mit „nachrichtendienstlichen Mitteln“ beobachtet, das niedersächsische Landesamt des Geheimdienstes <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/verfassungsschutz-bespitzelt-linke100.html" target="_blank">widersprochen</a>: Jedenfalls auf Landesebene, so der dortige Oberschlapphut Hans-Werner Wargel, habe man zur Bearbeitung der linken Abgeordneten nicht nur Zeitungsausschnitte und Redemanuskripte gesammelt. Die Behörde habe „punktuell auch nachrichtendienstliche Mittel angewandt“, so Wargel – der hinzufügte, dies habe man auch stets so gesagt. Das steht in Widerspruch zu den Äußerungen der auf Bundesebene Verantwortlichen, passt aber zu dem, worauf betroffene Politiker der Linken nun immer wieder beharren: Mehrere Abgeordnete der Partei haben erklärt, dass ihren Informationen zufolge gegen sie auch geheimdienstlich gearbeitet wurde.</p>
<p>Linksfraktionschef Gregor Gysi warf den Innenbehörden vor, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-im-visier-gysi-bezichtigt-verfassungsschutz-der-luege-1.1264384" target="_blank">zu lügen</a>. Dagmar Enkelmann erklärte, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811080,00.html" target="_blank">sie habe</a> &#8220;erhebliche Zweifel&#8221; an der Version der Behörden und glaube, dass Abgeordnete auch bespitzelt würden. Petra Pau <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186983/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-bundestags-vizepraesidentin-pau" target="_blank">sagte</a>, auch ihr seien nur geschwärzte Akten vom Geheimdienst vorgelegt worden „mit der Begründung, ich könne sonst Rückschlüsse auf die Arbeitsweise des Verfassungsschutzes ziehen“, was als Beleg betrachtet wird, dass womöglich auch verdeckte Ermittler oder V-Leute zum Einsatz gekommen sind. Bodo Ramelow <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186984/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-thueringer-linksfraktionschef-ramelow" target="_blank">wies sogar darauf hin</a>, dass sich ihm 2006 sogar ein Spitzel offenbart habe: 2006 habe sich ihm ein seit längerem bekannter Mann mit den Worten vorgestellt, er sei als V-Mann tätig – offenbar, so Ramelow gegenüber der <em>Mitteldeutschen</em>, aus Furcht, entdeckt zu werden. 2009 hatte das Bundesinnenministerium <a href="dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/139/1613990.pdf" target="_blank">erklärt</a>, es sei mit Blick auf die „Sachakte“, die das Amt zur Beobachtung der Linkspartei angelegt hat, nicht ausgeschlossen, dass sich darin „im Einzelfall auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln gewonnene Informationen befinden“ – die bei der Bespitzelung „anderer Beobachtungsobjekte“ oder im Rahmen der Beobachtung der Linken auf Landesebene angefallen seien.</p>
<p>Auch Sperrerklärungen des Bundesinnenministeriums zu Verfassungsschutz-Akten von Linkenpolitikern legen mehr als nahe, dass in den Akten nicht bloß öffentlich zugängliche Informationen gesammelt wurden. Teilweise sind die Akten, die Linkenpolitiker bereits einsehen konnten oder um deren Einsicht sie vor Gerichten streiten, umfangreich geschwärzt, bisweilen wurden auch große Teile der Akte nicht vorgelegt. Dafür kann es viele Gründe geben, etwa das Bemühen des Geheimdienstes, formale Arbeitsrituale zu verschleiern, Aktenzeichen und handschriftliche Bearbeitervermerke, ja sogar einzelne Unterstreichungen sowie die Kommunikation mit anderen Diensten zu schützen. Ironischer Weise macht das Innenministerium zum Teil auch den Schutz von Persönlichkeitsrechten anderer geltend.</p>
<p>Nicht zuletzt wird indirekt zugegeben, dass die Schwärzungen auch zum Schutz von Quellen, Informanten, einem „Verbindungsmann“ oder dessen „Führer“ vorgenommen wurden. „Der Kläger“, heißt es in einer uns bekannten Sperrerklärung zu einer Verfassungsschutz-Akte eines Abgeordneten der Linken, „könnte von dem konkreten Rahmen der Informationserhebung sowie deren Zeitpunkt auf die Identität der Quelle(n) schließen“. An anderer Stelle wird im Sinne des „Quellenschutzes“ darauf hingewiesen, dass „im Rahmen der Einzelabwägung“ durch das Ministerium nicht danach gefragt wurde, „ob ,man‘ oder ,jemand‘ Rückschlüsse aus bestimmte Informationen ziehen könnte. Maßgeblich war vielmehr, im im konkreten Fall der Kläger (&#8230;) den kreis etwaiger Informanten oder Beschaffungsquellen so eingrenzen könnte, dass diese für die weitere Arbeit des BfV oder anderer Sicherheitsbehörden entwertet oder gefährdet werden könnten“.</p>
<p>Bodo Ramelow hat <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409/2186984/mitteldeutsche-zeitung-linkspartei-und-verfassungsschutz-thueringer-linksfraktionschef-ramelow" target="_blank">erklärt</a>, dass „die vom Verfassungsschutz geschwärzten Akten“ darauf deuteten, „dass dieses Amt genügend zu verbergen hat“. Linken-Chef Klaus Ernst <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/linke-hat-der-verfassungsschutz-v-leute-in-der-linkspartei_aid_706436.html" target="_blank">hat nun verlangt</a>, dass die Bundesregierung Auskunft über mögliche V-Leute in der Partei gebe. Er wolle wissen, so der Bayer, wie viele Verbindungsleute für den Verfassungsschutz des Bundes und der Länder in der oder zur „Bearbeitung“ der Linken tätig sind. Diese Frage liegt einerseits nahe, andererseits birgt sie einen gewissen Sprengstoff – man stelle sich die innerparteiliche Vertrauenslage vor, die Behörden würden zugeben, in der Linken seien fünf oder zehn V-Leute aktiv. Der SPD-Politiker Thomas Oppermann hat bereits angefangen <a href="https://twitter.com/#!/ThomasOppermann/status/161832553966338048" target="_blank">zu sticheln</a>: „Klaus Ernst fragt nach V-Leuten des Verfassungsschutzes in der Linkspartei. Traut er seinen Mitgliedern zu, dass sie die eigene Partei bespitzeln?“ Ein anderer Twitter-Nutzer <a href="https://twitter.com/#!/merte01/status/161838715210170369" target="_blank">wies das zurück</a>: „IMs können aber auch gezielt eingeschleust sein. Was hat das mit Vertrauen zu tun?“</p>
<p>(tos, Foto: Ausriss aus dem Deckblatt einer zur Auskunft vorgelegten Verfassungsschutzakte eines Bundestagsabgeordneten der Linken)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24970&amp;md5=aa7d6103a5de9395962d3f5c83c71393" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gegen die Verteufelung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 07:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch werden über dem Gesundheitsausschuss des Bundestags sprichtwörtliche Rauchschwaden hängen: In einer öffentlichen Anhörung diverser Sachverständiger befasst sich das Gremium mit dem Vorschlag der Linken, Cannabis-Clubs zu erlauben und so auf dem legalisierungspolitischen Wege ein Stück voranzukommen. Die Experten bewerten den Vorschlag unterschiedlich und auch bei anderen Parteien gibt es keinen großen Beifall. Dass eine Reform im Sinne der Konsumenten nötig ist, wird aber auch von der SPD so gesehen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch werden über dem Gesundheitsausschuss des Bundestags sprichtwörtliche Rauchschwaden hängen: In einer öffentlichen <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_01/2012_031/02.html" target="_blank">Anhörung</a> diverser Sachverständiger befasst sich das Gremium mit dem <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/071/1707196.pdf" target="_blank">Vorschlag</a> der Linken, Cannabis-Clubs zu erlauben und so auf dem legalisierungspolitischen Wege ein Stück voranzukommen. Außerdem soll der Besitz von 30 Gramm Haschisch oder Gras zum Eigenbedarf erlaubt, für den Straßenverkehr soll eine wissenschaftlich begründete Höchstgrenze von THC im Blut eingeführt werden. Die Linke, <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/linke-fordern-cannabis-clubs-1777390.html" target="_blank">sagt der</a> zuständige Abgeordnete Frank Tempel, wolle eine eine Debatte über ein neues drogenpolitisches Verständnis anstoßen: „Wir wollen weg von der Verteufelung.“</p>
<p>Welche Formen die Tabuisierung im parteipolitischen Raum annehmen kann, musste die Linkspartei gerade erst selbst erfahren. Auf dem Erfurter Programmparteitag <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/10/nicht-nur-weiche-drogen-legalisierung-parteitag-erfurt-programm/" target="_blank">geriet eine</a> Passage zur Legalisierung derart unter medialen Druck, dass führende Politiker für eine Abänderung sorgten – sehr zum Ärger der Antragsteller, die ihre guten Gründe hatten, diese Formulierung vorzuschlagen, und in einer Weise, die den Souverän, also die Delegierten, brüskieren musste. Offenbar <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2010/08/partei-der-hanffreunde-linke-drogenpolitik-umfrage-hanfverband/" target="_blank">ist die Sorge</a>, eine liberale, das heißt von den Bedürfnissen des Konsumenten ausgehende, seinem gesundheitlichen Schutz verpflichtete und gegen die Auswüchse der Illegalisierung gerichtete Drogenpolitik könne in der Gesellschaft zu Abwehrreaktionen führen, immer noch groß. Und zum Teil spielend dabei nicht anderslautende medizinische oder juristische Vorstellungen eine Rolle, sondern lediglich das taktische Zurückweichen vor dem Ressentiment derer, die zwischen einem Joint und schwerster Heroinabhängigkeit einen direkten Zusammenhang sehen.</p>
<p>Im Gesundheitsausschuss des Bundestags werden sich am Mittwoch <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/Liste_Sachverstaendige_25012012_Cannabis.pdf" target="_blank">unter anderen</a> Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und des Hanf-Verbandes mit der Gesetzesinitiative der Linksfraktion befassen. Aus den bereits vorliegenden Stellungnahmen geht ein geteiltes Echo hervor. Sie „begrüße die dem Antrag zugrunde gelegte Initiative, die Strafverfolgung im Hinblick auf die konsumverbundenen Verhaltensweisen mit Cannabisprodukte in der bestehenden Form aufzugeben“, <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/17_14_0237_1.pdf" target="_blank">schreibt die</a> Bremer Juristin Nicole Krumdiek. Im Lichte der vorliegenden Erkenntnisse könne „zusammenfassend gesagt werden, dass die gesundheitlichen und sozialen Gefahren, die von einem moderaten Cannabiskonsum ausgehen, sowohl kalkulierbar als auch hinnehmbar sind“. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/17_14_0237_2.pdf" target="_blank">weist darauf hin</a>, dass die Initiative der Linken „weitgehend deckungsgleich mit meiner <a href="http://cannabispetition.de/eine-seite/" target="_blank">Petition</a> zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten, die mittlerweile von über 31.000 Menschen unterzeichnet wurde“.</p>
<p>Der Hamburger Suchtexperte Rainer Thomasius <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/17_14_0237_3.pdf" target="_blank">weist hingegen</a> darauf hin, „dass Cannabis keine harmlose Substanz ist. Cannabiskonsum birgt wesentliche gesundheitliche und soziale Risiken. Daher sollten aus Sicht des Verfassers Cannabis und dessen Abkömmlinge als nicht verkehrsfähige Substanzen auch weiterhin einem kontrollierten Umgang unterliegen und dem BtMG unterstellt werden.“ In diese Richtung <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/17_14_0237_4.pdf" target="_blank">argumentiert auch</a> der Trierer Staatsanwalt Jörn Patzak, der die Seite <a href="http://www.betaeubungsmittelrecht.info/Startseite.html" target="_blank">Betäubungsmittelrecht.info</a> betreibt – er hält „eine Legalisierung von Cannabis für verfehlt“, <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/17_14_0237_5.pdf" target="_blank">genauso wie</a> die hessische Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok: „Weder die &#8216;Legalisierung&#8217; des Besitzes von Cannabisprodukten bis zu einer Gewichtsmenge von 30 Gramm zum Eigengebrauch nebst der beantragten &#8216;Legalisierung&#8217; des Umgangs mit Cannabissamen noch die Ermöglichung der Einrichtung und des Betriebs von &#8216;Cannabis-Clubs&#8217; dürften wegen der hiermit verbundenen und in letzter Zeit noch größer gewordenen Gefahren, die dem Schutzzweck der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften zuwider laufen, angezeigt sein.“</p>
<p>Das Bild ist so alt wie die Kriminalisierung von Cannabis: auf der einen Seite stehen beharrliche Verbotsbefürworter, auf der anderen die Anhänger der Legalisierung – und jeder pocht auf seine Argumente. Mit der Diskussion über den Vorschlag der Linken, mit den Clubs eine Brücke zwischen dem Wunsch nach Prävention, Jugend- und Gesundheitsschutz, Sorge vor begleitender Kriminalität, Verkehrssicherheit auf der einen und den Bedürfnissen selbstbestimmter Konsumenten sowie der finanziellen Einspar- udn Einnahmemöglichkeiten eines staatlich kontrollierten Marktes zu bauen, hat zunöchst einmal für hochgezogene Augenbrauen bei der parteipolitischen Konkurrenz gesorgt. Sie halte &#8221; von Cannabis-Clubs überhaupt nichts&#8221;, wird die drogenpolitische Expertin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/linke-fordern-cannabis-clubs-1777390.html" target="_blank">zitiert</a>. Und auch ihre SPD-Kollegin Angelika Graf hat &#8220;eine ganze Reihe von Vorbehalten&#8221;. Andererseits mahnt auch die Sozialdemokratin reformpolitische Bewegung im Sinne der Konsumenten an: &#8220;Da sollten wir uns etwas überlegen.&#8221; Die Anhörung am Mittwoch wird dazu ein kleiner Beitrag sein. (tos)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24956&amp;md5=bc28a076f32c5ae16b757d3251c97f4b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lays Immunität</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/caren-lay-immunitaet-blockade-dresden-sachsen-bundesta/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 22:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Caren Lay]]></category>
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		<category><![CDATA[Lothar König]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Dresdner Staatsanwaltschaft ist in ihrem Verfolgungseifer gegen Antifaschisten einfach nicht bremsen. Nun hat sie beantragt, die Immunität der Linke-Bundesgeschäftsführerin Caren Lay aufzuheben. Der Vorwurf: Sie soll im Februar 2011 aktiv die Blockade der Dresdner Nazidemo betrieben zu haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dresdner Staatsanwaltschaft ist in ihrem Verfolgungseifer gegen Antifaschisten einfach nicht bremsen. Noch sind Verfahren gegen Politiker der Linken wegen der Blockade des Dresdner Naziaufmarschs aus dem Jahre <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/erkenntnisresistent-dresden-blockade-strafverfahren-ramelow-wissler-ooyen-hahn/">2010</a> anhängig, aber längst sind sie Ermittler auch in Sachen 2011 aktiv. Den Jenaer Jugendpfarrer Lothar <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/08/verfolgungswahn/">König</a> ereilte gar eine Hausdurchsuchung; nun geht die Dresdner Behörde erneut gegen eine Linkspolitikerin vor. Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, die Immunität der Bundestagsabgeordneten Caren Lay aufzuheben. Lay, die auch Bundesgeschäftsführerin ihrer Partei ist, wird <a href="http://www.mdr.de/sachsen/ermittlungen-gegen-linken-abgeordnete100.html">vorgeworfen</a>, im Februar 2011 aktiv die Blockade der Nazidemo betrieben zu haben. Der Antrag muss nun im Immunitätsausschuss des Bundestages behandelt werden; Lay forderte das Gremium auf, das Ansinnen abzulehnen. Offenbar will man rechtzeitig vor dem nächsten Naziaufmarsch in der Elbestadt die Nazigegner mit juristischem Druck beeindrucken. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24950&amp;md5=f86aeae03dca0906f285a204de924c61" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterkomplexe Debatte</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/unterkomplexe-debatte-syrien-iran-aufruf-bundestag/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wh</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil sechs Bundestagsabgeordnete der Linken einen Aufruf gegen militärische Drohungen in Richtung Syrien und Iran unterschrieben haben, setzten Union und FDP am Donnerstag eine Aktuelle Stunde dazu auf die Tagesordnung des Parlaments. Es wurde eine Lehrstunde in platter Frontalagitation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil sechs Bundestagsabgeordnete der Linken einen <a href="http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/?p=402">Aufruf</a> gegen militärische Drohungen in Richtung Syrien und Iran <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/kriegerische-rhetorik-iran-syrien-aufurf-kritik/">unterschrieben</a> haben, setzten Union und FDP am Donnerstag eine Aktuelle Stunde dazu auf die Tagesordnung des Parlaments. Es wurde eine Lehrstunde in platter Frontalagitation. Wie Schwarz-Gelb die Linken als Freunde von Diktatoren vorführen wollte – ein <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/216103.unterkomplexe-debatte.html">Beitrag</a> auf nd-online.de. (wh)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24882&amp;md5=4294bffd4ca0f3d2da1056cfa299395b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zu viel Berlin?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nordrhein-westfälische Linke hat sich für mehr Macht für die Landesverbände ausgesprochen. NRW-Parteichef Hubertus Zdebel: „Unsere Führungsgremien sind bislang zu Berlin-lastig, da sitzen zu viele Bundestagsabgeordnete drin.“ Ähliche Kritik ist zuletzt häufiger zu hören gewesen. Vor einigen Tagen hatte Thüringens Fraktionschef Bodo Ramelow erklärt, die Fraktion habe sich „innerhalb der Partei leider einen viel zu großen Status freigeräumt"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nordrhein-westfälische Linke hat sich für mehr Macht für die Landesverbände ausgesprochen. NRW-Parteichef Hubertus Zdebel wird von einer Nachrichtenagentur <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/94451/news/NRW-Linke-will-mehr-Macht-der-Landesverbaende" target="_blank">mit den Worten zitiert</a>: „Unsere Führungsgremien sind bislang zu Berlin-lastig, da sitzen zu viele Bundestagsabgeordnete drin.“ Die Kritik ist zuletzt häufiger zu hören gewesen und zielt vor allem auf die Rolle der Fraktion im Gesamtgefüge der Linken – im geschäftsführenden Vorstand zum Beispiel gehören nur drei von zwölf Linken nicht dem Bundestag an. Vor einigen Tagen hatte Thüringens Fraktionschef <a href="http://www.fr-online.de/politik/linke-politiker-bodo-ramelow--wir-haben-klamauk-geliefert-,1472596,11347224.html" target="_blank">Bodo Ramelow erklärt</a>, die Fraktion habe sich „innerhalb der Partei leider einen viel zu großen Status freigeräumt. Die Führung der Partei, die Richtlinienkompetenz muss wieder ins politische Zentrum zurück, unter kraftvoller Beteiligung der Landesverbände.“ Die Partei , so Ramelow, sei „nicht der Schwanz und die Bundestagsfraktion nicht der Hund“. (vk)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24763&amp;md5=a92cc9b7d7978abd863456c1bb63ecf1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nach der Klausur</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[8. März]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Abschluss der Klausur der Linksfraktion hat deren Vorsitzender Gregor Gysi eine Art Moratorium gefordert: „Wir wollen gerne, dass die Personaldebatte verschoben wird bis vier Wochen vor dem Parteitag.“ Nach dem Ende des zweitägigen Treffens der linken Abgeordneten in Berlin, mahnte er an, wieder in die Erfolgsspur zu kommen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich nicht nur aus sich selbst, sondern auch aus dem Agieren der Konkurrenz im „Mitte-linken Lager“. Auf der Klausur hatten die linken Abgeordneten zuvor unter anderem Vorträge von Stephan Schulmeister und Richard Detje zur Krise sowie von Hans-Ulrich Jörges über die Wahrnehmung der Partei in der Öffentlichkeit gehört]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss der Klausur der Linksfraktion hat deren Vorsitzender Gregor Gysi eine Art Moratorium gefordert: „Wir wollen gerne, dass die Personaldebatte verschoben wird bis vier Wochen vor dem Parteitag.“ Das klang vor ein paar Tagen noch <a href="http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/gewisser-kreis-gysi-personal-entscheidung-mitglieder-doppelspitze/" target="_blank">ein wenig anders</a>, allerdings hat sich mit dem Beschluss des Vorstandes, den Antrag auf Mitgliederbefragung zurückzuweisen, auch die Lage verändert. Nach der parteiinternen Diskussion über das Verfahren zur Beteiligung der Basis bei der Wahl der neuen Parteispitze hat Gysi nun auch eine Überarbeitung des Parteiengesetzes <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/94109/news/Gysi-bringt-Gesetzesaenderung-wegen-Mitgliederentscheids-ins-Spiel" target="_blank">angeregt</a>. Nach dem Ende des zweitägigen Treffens der linken Abgeordneten in Berlin, mahnte er an, wieder in die Erfolgsspur zu kommen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich nicht nur aus sich selbst, sondern auch aus dem Agieren der Konkurrenz im „Mitte-linken Lager“: Die Berichte von den Klausuren von SPD und Grünen jedenfalls zeigen, dass sich Themen wie Soziale Gerechtigkeit zumindest rhetorisch auch andere wieder stärker zu eigen machen. Und dass sie, wie die SPD, auch neue Beteiligungsverfahren propagieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Tageszeitung: Kollektive Selbstbeschwörung &#8211; <a href="https://www.taz.de/Fraktionsklausur-der-Gruenen/!85612/" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>FTD: Grüne entdecken soziale Gerechtigkeit &#8211; <a href="https://www.ftd.de/politik/deutschland/:neu-entdecktes-thema-gruene-entdecken-die-soziale-gerechtigkeit/60151573.html" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Welt: Wer &#8220;Wulff&#8221; sagt, muss 5 Euro spenden &#8211; <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13813916/Wer-Wulff-oder-FDP-sagt-muss-5-Euro-spenden.html" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Freie Presse: Grüne sehen rot &#8211; <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Gruene-sehen-rot-artikel7875626.php" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>Handelsblatt: Grüne setzen auf Wirtschaft und Werte &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a>Weimarer Erklärung der Grünen &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a>Erklärung zur Zukunft der Europäischen Union &#8211; <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gruene-setzen-auf-wirtschaft-und-werte/6065200.html" target="_blank">hier<br />
</a> </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>SPD-Fraktion: Zwischenbericht Projekt Zukunft &#8211; <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,15589,00.pdf" target="_blank">hier</a><br />
Vorwärts: SPD-Fraktion startet „Zukunftsdialog“ &#8211; <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/spd-fraktion-startet-ae-zukunftsdialog-online-ae" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>dapd: SPD-Fraktion bereitet sich aufs Regieren vor &#8211; <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/93891/news/SPD-Fraktion-bereitet-sich-aufs-Regieren-vor" target="_blank">hier</a></em><br />
<em>ARD.de: Zum Kanzleramt links ab? &#8211; <a href="http://www.tagesschau.de/inland/spdfraktionsklausur100.html" target="_blank">hier</a></em></p>
<p>Agenturberichten zufolge will die Linke 2012 &#8220;Politik für die Menschen&#8221; machen, wobei zu den zentralen Thema die Rentenpolitik und die Altersarmut zählten. Darüber hinaus soll der Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse fortgesetzt werden. Gysi kündigte zudem einen Antrag &#8220;zur sozialen Stellung der Selbstständigen&#8221; an. Ein weiteres, das Profil der Linken schärfende Thema, soll die Bildungspolitik sein. Ihre Positionen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode hat die Linksfraktion in einem <a href="http://www.linksfraktion.de/folder/uns-frieden-soziale-gerechtigkeit-demokratie/" target="_blank">Werbeheftchen</a> zusammengefasst, das auf der Website mit einem Zitat von Gregor Gysi beworben wird: &#8220;Ich verspreche Ihnen: Links wirkt weiter.&#8221; Auf der Klausur hatten die Abgeordneten am Freitag und Samstag unter anderem Vorträge von Stephan Schulmeister und Richard Detje zur Krise, ihres möglichen Weiterverlaufs sowie ihre unmittelbare Bearbeitung etwa durch Beschäftigte. Zur Diskussion lag ein Papier von Harald Pätzolt und Olaf Miemiec vor, von dem ein Teil die Frage der Commons betrifft, der <a href="http://lukrezia-jochimsen.de/images/2012/01/KapitelII.pdf" target="_blank">hier eingesehen</a> werden kann. Wie man hört sorgte vor allem der Auftritt Hans-Ulrich Jörges vom <em>Stern</em> für eine gewisse Begeisterung – obgleich er nicht mit Kritik an der Linken sparte und ihr unter anderem vorwarf, einen unsolidarischen Umgang untereinander zu pflegen, was ganz im Gegensatz zu dem von ihr vertretenen Anspruch stehe, der den Wert Solidarität ins Zentrum ihres Zielkatalogs stellt. Einen konkreten Plan gibt es für den 8. März: Dann wollen sich die Männer der Linksfraktion in Betrieben an „typischer Frauenarbeit“ versuchen, im Bundestag sollen dann zugleich alle Reden von den Frauen der Linksfraktion gehalten werden. Die Aktion wurde bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung beschlossen: Aussuchen sollen sich die männlichen Abgeordneten die Jobs nicht, sie werden von den Frauen zugeteilt, hieß es. (tos, Foto: Linksfraktion)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24711&amp;md5=dfba514b330ce158aa38aade0358a2b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Programm missachtet</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2012/01/programm-missachtet-kindergrundsicherung-antrag-linksfraktion-bundestag/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Linksfraktion wird derzeit ein Antrag vorbereitet, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werde soll, Alleinerziehende künftig „gebührend“ zu unterstützen. Es geht um ein ganzes Paket von sozialpolitischen Forderungen - darunter auch eine Kindergrundischerung. Doch die Formulierung im bisherigen Entwurf stößt auf Kritik in den eigenen Reihen. Nicht zuletzt, weil die betreffende Passage dem Programm zuwiderläuft. Es könnte die erste Bewährungsprobe für den Erfurter Kompromiss werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Linksfraktion wird derzeit ein Antrag vorbereitet, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werde soll, Alleinerziehende künftig „gebührend“ zu unterstützen. Es geht um ein ganzes Paket von sozialpolitischen Forderungen, mit denen „Armut und Stigmatisierung von Alleinerziehenden sowie eine daraus resultierende strukturelle Benachteiligung von Kindern in Einelternfamilien“ bekämpft werden sollen – im Sinne einer, wie es im Antragsentwurf heißt, „modernen und zukunftsweisenden Familienpolitik“. Doch der bisherige Stand hat an mindestens einem Punkt deutliche Kritik hervorgerufen: In Sachen Kindergrundsicherung haben die Bundestagsabgeordneten Cornelia Möhring und Katja Kipping sowie deren Mitarbeiter Sonja Kiesbauer und Ronald Blaschke dem zuständigen familienpolitischen Sprecher Jörn Wunderlich  <a href="http://www.katja-kipping.de/serveDocument.php?id=171&amp;file=2/8/16e.pdf" target="_blank">Änderungsvorschläge</a> übermittelt. Ablehnung die Antragsformulierung zur  Kindergrundsicherung betreffend kommt zudem von Werner Schulten, der im Linkenvorstand für Sozialpolitik zuständig ist. Es geht darum, wie es in einem <a href="http://www.katja-kipping.de/serveDocument.php?id=172&amp;file=d/9/2f4.pdf" target="_blank">Schreiben Schultens</a> heißt, dass der Antragsentwurf Beschlüsse des Programmparteitags in Erfurt missachte. Karina Ossendorff, die im Landesvorstand der NRW-Linken sitzt, schreibt, die &#8220;genannten grundsätzlichen Kritiken an der Passage zur Kindergrundsicherung im Alleinerziehenden-Antrag waren dem antragführenden Abgeordneten bekannt, führten aber nicht zu einer Änderung seiner Position. Im Gegenteil: Leider stimmte auch ein Großteil der Abgeordneten im Fraktionsarbeitskreis im Dezember 2011 dem Antrag inklusive der kritisierten Passage zu.&#8221; Die Fraktion wird offenbar im Januar über den Amntrag beraten. &#8220;Bei einer Zustimmung wäre der Konsens des Parteitags zum Programm bereits nach einem Vierteljahr aufgekündigt&#8221;, meint Ossendorff. &#8220;Die möglichen parteipolitischen Folgen&#8221; seien &#8220;unabsehbar.&#8221; (vk, Foto: Odi kož, CC BY 2.0)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24570&amp;md5=cfb35c77240e9ba2e00467df5ffef59b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Drei nach neun</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/drei-nach-neun-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Welt diskutieren Angela Marquardt, Anton Hofreiter und Jan Korte über Rot-Rot-Grün und Oskar Lafontaine. Dem Deutschlandradio hat Petra Pau erklärt, warum sie die Demokratie für massiv bedroht hält. Und in der Zeit spricht Heinz Dieterich über Lateinamerika und den Stand eines Sozialismus' des 21. Jahrhundert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <em>Welt</em> <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13776134/Das-Wort-Experiment-missfaellt-mir.html" target="_blank">diskutieren Angela Marquardt, Anton Hofreiter und Jan Korte</a> über die Option Rot-Rot-Grün und geraten nicht nur über Oskar Lafontaine richtig in Streit. Dem <em>Deutschlandradio</em> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1631799/" target="_blank">hat Petra Pau erklärt</a>, warum sie die Demokratie für massiv bedroht hält und was eine Querschnittsarbeitsgruppe in der Linksfraktion und eine Enquetekommission im Bundestag dagegen tun könnten. Und in der <em>Zeit</em> <a href="http://www.zeit.de/2011/51/Interview-Dieterich/komplettansicht?print=true" target="_blank">spricht Heinz Dieterich</a> über Lateinamerika und den Stand eines Sozialismus&#8217; des 21. Jahrhundert. (vk)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24196&amp;md5=58668ea52926a51284fd437f904067ad" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mittel, nicht Ziel</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/mittel-nicht-ziel-frauen-quote-bundestag-bundnis-berliner-erklaerun/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Erklärung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
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		<description><![CDATA[Was haben Friede Springer, Bascha Mika und Gesine Lötzsch gemeinsam? Sie gehören zur Liste der Erstunterstützerinnen einer „Berliner Erklärung“, in der eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten großer Firmen gefordert wird. Linken-Fraktionsvize Cornelia Möhring spricht angesichts des parteiübergreifenden Bündnisses von einem „kleinen politischen Erdbeben“. Die Forderung selbst ist kein großer Wurf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Friede Springer, Bascha Mika und Gesine Lötzsch gemeinsam? Sie gehören zur Liste der <a href="http://www.berlinererklaerung.de/erstunterzeichnerinnen-und-unterstuetzer/" target="_blank">Erstunterstützerinnen</a> einer „<a href="http://www.berlinererklaerung.de/" target="_blank">Berliner Erklärung</a>“, die fraktionsübergreifend von Abgeordneten des Bundestags initiiert wurde und in der eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten großer Firmen gefordert wird. „Alle bisherigen Versuche, dieses Ziel mit freiwilligen Vereinbarungen zu erreichen, sind gescheitert“, heißt es weiter. „Deshalb haben wir uns in einem überparteilichen und gesellschaftlichen Bündnis zusammen geschlossen, um im Konsens gemeinsam der Gleichstellung zum Durchbruch zu verhelfen.“</p>
<p>Linken-Fraktionsvize Cornelia Möhring <a href="http://www.linksfraktion.de/nachrichten/zeit-gemeinsames-handeln/" target="_blank">spricht von einem</a> „kleinen politischen Erdbeben“. Das trifft für den überparteiliche Charakter der Aktion sicher zu, die nicht nur Frauen aus allen Fraktionen zusammenführt, sondern auch Vertreterinnen von Verbänden, von Konzernen und so weiter. Auch dass sich Politikerinnen der Regierungsparteien an der offen gegen Familienministerin Kristina Schröder gerichteten Aktion beteiligen, wird man in Erinnerung behalten. Schröder werde sich „noch warm anziehen müssen“, <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,59577,00.html" target="_blank">heißt es</a> aus der SPD-Fraktion. Ebenso fällt auf, dass es unter Frauen offenbar politischer zugeht – jedenfalls was die Beteiligung anderer, nicht zuletzt der Linken, an einer gemeinsamen Initiative angeht, etwas, das auf den ebenso männerdominierten wie machttaktisch beschränkten Parlamentsetagen sonst eher selten ist.</p>
<p>Die Forderung selbst hingegen ist kein großer Wurf. Eine gesetzliche Quote von 30 Prozent für die Chefetagen von ein paar großen Unternehmen ist nicht nur wenig, sondern auch für die gleichstellungspolitische Wirklichkeit der Mehrheit der Frauen kaum von Belang. Allerdings soll es sich ja auch nur um ein „erstes Ziel“ handeln. „Das klingt zunächst nicht sensationell“, <a href="http://www.linksfraktion.de/nachrichten/zeit-gemeinsames-handeln/" target="_blank">findet auch Möhring</a>, „aber es ist ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte des Deutschen Bundestages, dass sich Frauen aus allen Fraktionen verbünden, um Fraueninteressen durchzusetzen!“ Die Quote sei ein symbolisch wichtiger Schritt, die Debatte werde „im Feld der Werte“ geführt, „es geht um die sozialen Konstruktionen von Mann und Frau, um Leistung, um Arbeit und ihre Verteilung, um Demokratie, um unser Miteinander“. Für die Linkspartei sei „die Quote auf diesem Weg ein notwendiges Mittel und nicht das Ziel“. (Die praktische Durchsetzung einer geschlechtergerechten Doppelspitze in der eigenen Fraktionsspitze ist der Linken übrigens bisher nicht gelungen.)</p>
<p>Die neue frauenpolitische Sprecherin der Linken, Yvonne Ploetz, <a href="http://www.linksfraktion.de/nachrichten/ueberparteilicher-aufbruch-richtung-gleichstellung/" target="_blank">verwies</a> „trotz der heterogenen Zusammensetzung der Erstunterzeichnerinnen“ auf den breiten Konsens, der gefunden werden konnte. Die Erklärung müsse „gleichzeitig das Ende der Basta-Politik“ Schröders sein, „eine rote Karte für ihre rückschrittliche und kontraproduktive Flexiquote“. Ploetz erwarte nun „die Hinwendung zu einer Gleichstellungspolitik, die Frauen sowohl in den Chefetagen, als auch in den Erdgeschossen zu ihren Rechten verhilft“. Wenn man ehrlich ist: Ein weiter Weg, auf dem wohl auch ein Großteil der Erstunterzeichnerinnen der Berliner Erklärung nicht mitgehen würden. Und Gehaltsunterschiede sowie die Gender-Realität in den Betrieben lassen sich mit einer Wunschquote ohnehin nicht ändern. Die Berliner Erklärung immerhin fand schon nach einem Tag über 2.000 weitere Befüworter – nicht nur Frauen. (tos)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24107&amp;md5=e4317ba8272007d5e1afac47eaf9fb08" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksfraktion plus 6</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/linksfraktion-plus-6-spd-antrag-rente-67-entschliesung-bundestag-grose-anfrage/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Linksfraktion ist im Bundestag mit ihrem Vorstoß zur Aussetzung und schnellstmöglichen Rücknahme der Rente mit 67. Bei der Abstimmung über den Entschließungsantrag zu einer Großen Anfrage über Stand und Zukunft der Altersvorsorge, der Beschäftigungslage Älterer und ihrer sozialen Situation fand die Linke lediglich sechs Unterstützer bei der SPD. 16 Enthaltungen bei SPD und Grünen lassen eine gewisse Sympathie mit der Kritik an der Heraufsetzung des Eintrittsalters und der damit einhergehenden, faktischen Rentenkürzung erkennen. Mehr aber auch nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linksfraktion ist im Bundestag mit ihrem Vorstoß zur Aussetzung und schnellstmöglichen Rücknahme der Rente mit 67. Bei der Abstimmung über den <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/081/1708151.pdf" target="_blank">Entschließungsantrag</a> zu einer <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/079/1707966.pdf" target="_blank">Großen Anfrage</a> über Stand und Zukunft der Altersvorsorge, der Beschäftigungslage Älterer und ihrer sozialen Situation fand die Linke lediglich sechs Unterstützer bei der SPD. 16 Enthaltungen bei den Sozialdemokraten und den Grünen lassen eine gewisse Sympathie mit der grundlegenden Kritik an der Heraufsetzung des Renteneintrittsalters und der damit einhergehenden, faktischen Kürzung der Altersvorsorge erkennen. Mehr aber auch nicht. (Zwischen der <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/37044819_kw50_angenommen_abgelehnt/index.html" target="_blank">Ergebnisnachricht</a> auf bundestag.de und der schriftlichen <a href="http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/namabst151211-1-1.pdf" target="_blank">Ergebnisliste</a> gibt es eine kleine, letzten Endes politisch aber unerhebliche Differenz.) Keine Mehrheit fand auch der <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/081/1708150.pdf" target="_blank">Antrag</a> der Sozialdemokraten, den für 2012 vorgesehene Einstieg in die Erhöhung auszusetzen, weil die Voraussetzungen dafür nicht gegeben seien. (tos, Foto: DGB)</p>
 <p><a href="http://www.lafontaines-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=24076&amp;md5=e7aede154950a8c8327fe5c0d5f2f51d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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