Stichwahlbündnis
Vor der zweiten Runde der Kommunalwahlen in Thüringen haben SPD und Linke dazu aufgerufen, vor Ort gegenseitig Kandidaten zu unterstützen. „Wir wissen, dass eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene neben inhaltlichen Gemeinsamkeiten, auch von der politischen Kultur vor Ort, von den handelnden Personen und nicht zuletzt von den Kandidaten abhängt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Sozialdemokraten und Linken. „Dort wo sich regionale Gliederungen unserer Parteien zu einer Zusammenarbeit für die in der Stichwahl stehende Kandidatin oder den Kandidaten entscheiden, unterstützen wir diese Zusammenarbeit.“ Man fordere die Gebietsverbände auf, Gespräche aufzunehmen. Stichwahlen gibt es am 6. Mai in über 25 Städten und sechs Landkreisen. Die Linke kann sich Hoffnungen unter anderem in Eisenach und drei Landkreisen machen. Mit der rot-roten Erklärung wollen SPD und Linke einer Politik für „starke und selbstbewusste Kommunen“ den Weg ebnen. Die CDU reagierte allerdings empört und sprach von einem „Kartell gegen Bürgernähe“. (vk)
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Prima.
In “meiner” Stadt kommen wir auch ganz gut klar mit der SPD, die im Kreis ist schon fürchterlich und über die auf Landesebene schweigt des Sängers Höflichkeit.
Die SPD würd’s nicht machen, wenn sie ohne uns Chancen hätte.
@ Toni
Darauf wäre hier bestimmt niemand gekommen.
Irrweg.
Sich als brave Taschenuhr der SPD zu präsentieren, befördert die Politikverdrossenheit. Als Oppositionspartei mit einem der beiden Koalitionspartner zu kungeln, suggeriert die Austauschbarkeit zwischen CDU/SPD-Regierung und “linker” Opposition.
So kriegt man die NPD endlich auch in den Thüringer Landtag…
@Linksmann:
Die Tiefgründigkeit deiner Analyse beeindruckt mich mal wieder zutiefst…
Alle tummeln sich bei “Wagenknechts Wahrheit und Klarheit” gefordert,
Thüringen, wen interessiert es da schon, wer in thüringschen Landkreisen Landrat wird und genau da fangen sie an unsere Fehler, das war früher mal anders-Daumendrücken für Eisenach und die drei Landkreise aus MV!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hallo Torsten Löser,
1994: Beginn des Magdeburger Modells (u.a. Kita-Kürzungen).
1998: 12,9 % DVU in Sachsen-Anhalt.
1998: Erste rotrote Koalition in MV (u.a. Ja zur Riester-Rente).
2006: Nach acht Jahren Rotrot: 7,3 % NPD (PDS: minus 7,5 %).
@Linksman: Platter und ahistorischer gehts ja nicht mehr. Wie passt übrigens in Ihre Theorie der Einzug seinerzeit der NPD in Sachsen, der DVU in Brandenburg, der DVU in Bremen und der Republikaner in Berlin und Baden-Württemberg? Und wo bleiben die Parlamentsnazis nach zwei Wahlperioden Rot-Rot in Berlin?
Hallo snooker,
die Berliner NPD leidet – zum Glück – unter der Konkurrenz von Pro und FREIHEIT. Alle drei Parteien erreichten 2011 aber über vier Prozent – höchster Anteil der Rechten seit dem 7,5 %-Coup der REP in Westberlin anno ’89. Seit 2006 (erstes Wählerurteil über Wowis little Helper) treibt die NPD v.a. in den BVVen vormaliger PDS-Hochburgen ihr Unwesen.