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Hunderte eingekesselt

Die Polizei hat am Samstag in Frankfurt zahlreiche Linke eingekesselt und festgenommen. Beim antikapitalistischen Protesttag waren zuvor auch Steine geflogen – die Demo wurde vorzeitig aufgelöst und kam nicht bis zur EZB, geschweige denn zur Abschlusskundgebung am Ostbahnhof. Hinter der Losung „Kapitalismus ist die Krise“ auf dem Leittransparent hatten sich mehrere Tausend Menschen an der Aktion beteiligt, die Behörden sprachen von 3.000, das M31-Bündnis von 5.000 bis 6.000 Teilnehmern. Damit ist der „Frühjahrsputz“ vom Samstag, der nicht zuletzt als „antikapitalistisches Warmlaufen für die rebellischen Maifestspiele“ verstanden werden wollte, zumindest auf der Mobilisierungsebene kein Reinfall.

„Der Kapitalismus hat als Weltwirtschaftssystem versagt“, wird Jutta Ditfurth von Ökolinx in den Nachrichtenagenturen zitiert. Auch ein Basisgewerkschafter der FAU kommt da zu Wort: „Wir wollen den Kapitalismus nicht retten, sondern überwinden.“ In den Zeitungen dominiert am Sonntagmorgen jedoch die Nachricht von einem schwer verletzten Polizisten, der nach einem Steinwurf auf der Intensivstation liegen soll. An anderer Stelle heißt es, der Polizist sei “so heftig verprügelt” worden. Überprüfen lässt sich das wie so oft nur schwer. Die Behörden sprachen von „schweren Straftaten“, offenbar waren Polizisten auch mit Fäkalienbeuteln beworfen worden. Daraufhin kam es „Einkesselungen und Störmanövern“, wie die Organisatoren des Protestes erklärten. Mehr als 200 Demonstranten seien über sechs Stunden lang auf offener Straße eingekesselt worden.

Außer in Frankfurt gingen am Samstag auch in New York, Athen und Madrid, Utrecht und Kiew linke Gruppen gegen die herrschende Krisenpolitik auf die Straße. In Zagreb und Wien kamen dabei mehrere hundert Menschen zusammen, in Mailand rund 10.000. Ob der Aktionstag, der vor allem von Gruppen aus dem autonomen, anarchosyndikalistischen und linksradikalen Spektrum getragen wurde, tatsächlich „an die Erfolge der Occupy-Bewegung anknüpfen“ wollte, wie man im Vorfeld in der Tageszeitung lesen konnte, sei einmal dahingestellt. Denn so erfolgreich stehen die Proteste inzwischen nicht mehr da, was selbst in den Medien mit einigem Wohlwollen aufgenommen worden war, scheint inzwischen weitgehend vergessen.

Einmal abgesehen von den inhaltlichen Differenzen: Das Frankfurter Occupy-Camp zum Beispiel wollte sich am Aktionstag bei aller Solidaritätsbekundung lieber nicht beteiligen – man sei „nicht antikapitalistisch. Occupy kritisert den Kapitalismus und weist auf die Missstände hin“. In der linken und Bewegungsszene mag die Frankfurter Demonstration nicht überall auf euphorischen Beifall gestoßen sein, mitunter wurde die geringe Anschlussfähigkeit in politische Milieus jenseits der linken Szene beklagt. Mit Spannung war der Termin trotzdem erwartet worden, nicht zuletzt, weil er als ein kleiner Gradmesser für die Aktionstage Mitte Mai dienen kann: Dann will man sich wieder in Frankfurt sehen, „um ein deutliches Zeichen gegen die Verwüstung Griechenlands und anderer Länder, gegen die Verarmung und Entrechtung von Millionen und die faktische Abschaffung demokratischer Verfahren zu setzen“, wie es bei Attac heißt. Kurz nach dem europäischen Aktionstag am 12. Mai wird der Krisenprotest dann abermals auf den Straßen der Bankenmetropole zu sehen sein. (tos)

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50 Kommentare zu “Hunderte eingekesselt”

  1. Clara sagt:

    http://krz.ch/NAO5

    Das finde ich extrem ärgerlich.
    Vielleicht könnte Jutta Dittfurth ja das nächste Mal, wenn sie bei solchen Veranstaltungen eine Rede hält um Gewaltfreiheit bitten, einige würde das bestimmt von menschenverachtenden Handlungen abhalten.
    Wieso die jedem kleinen Bäcker das Backen verbieten wollen werde ich auch nie verstehen, aber egal wie man was sieht, das wichtigste ist Gewaltfreiheit.
    Ist uns das Leben der Polizisten überhaupt nichts wert, sehen wir sie als minderwertige Wesen, als geringe unter uns an, die ruhig vom Mob erschlagen werden dürfen?
    Haben wir für sie überhaupt kein Mitgefühl übrig?
    Das wird in Europa/Deutschland alles nicht besser, wo soll es hinführen, wenn jetzt schon ein Polizist auf der Intensivstation liegt?
    Deswegen noch mal mein Appell an Frau Dittfurth, bitte auch Energie in Gewaltlosigkeit stecken, nicht nur wachrütteln.

  2. i.k. sagt:

    Pressemitteilung: M31-Demonstration in Frankfurt

    “Leo Schneider, Sprecher des M31-Bündnis, erklärte zur Demonstration: “In Frankfurt wurde ein deutliches Zeichen gegen die aktuelle deutsche und europäische Krisenpolitik gesetzt. Diese Krisenpolitik soll die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Kapitals auf dem Rücken der Lohnabhängigen sanieren. Wegen ein paar kaputter Scheiben hat die Polizei unsere Demonstration brutal angegriffen, dutzende Demonstrant_innen verletzt und über zweihundert Menschen stundenlang festgesetzt. Das ist angesichts der brutalen Auswirkungen der Sparpolitik für die Menschen in Europa und weltweit absurd. Die militanten Proteste richteten sich direkt gegen Institutionen, die für neoliberale Krisenregulierung und verschärfte Ausbeutung stehen. Der Angriff auf unsere Demonstration wird, wie die Reaktion vieler Demonstrant_Innen gezeigt hat, unseren Widerstand nicht brechen“, so Schneider abschließend.”
    http://march31.net/de/2012/news-de/pressemitteilung-m31-demonstration-in-frankfurt/

  3. Dirk sagt:

    Ob Genua, Heiligendamm, Athen oder Frankfurt/M., es funktioniert immer wieder. Sorge für kaputte Fensterscheiben, ein bisschen Feuer sowie den einen oder anderen verletzten Polizisten und schon redet kaum noch jemand über die Ursachen der Proteste und schon gar nicht über gesellschaftliche Alternativen. Und unsere Clara appelliert an Jutta Dittfurth, die Gewalt zu beenden und sorgt sich um die kleinen Bäcker, Ziel erreicht…

  4. Jens Raabe sagt:

    clara

    …heilige einfalt… :(

  5. Der Hetzer sagt:

    @clara,
    um es mal “klassenmäßig” zu sagen: leider hält die Bourgeoisie nicht so viel von Gewaltfreiheit wie Du…
    Aber trotzdem: Beste Grüße

  6. Linksman sagt:

    Die Wut wächst.

  7. Toni sagt:

    Genossen in Frankfurt waren sehr aufgebracht wegen den Steineschmeißern. Die Krawalltouristen sind einfach nur asozial und lassen die Ursachen natürlich in den Hintergrund treten. Diese Leute schaden der Sache. Gibt auch kein Rütteln daran. Ihr mögt es doof finden, aber die Massen haben kein Verständnis für kaputte Scheiben.

  8. Bronstein sagt:

    Die Strafe für die Opportunisten

    Wie schon der Meister sagte: Der Anarchismus ist oftmals die Strafe für die opportunistischen Fehler der Arbeiterbewegung.

    Gegen das Diktat Merkels und Sarkozy, gegen die europäischen Austeritätsprogramme gibt es: In England Streiks (die ihren Namen voll verdienen!) und das in dichter Folge, des weiteren Generalstreiks in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland, in Frankreich wächst die Bewegung Melenchon. Westeuropa ist in Bewegung, Deutschland schläft.

    Hierzulande stellt der DGB Proteste – IN AUSSICHT, für den Herbst. Man wartet wohl noch auf gutes Bratwurstwetter. Sommers alljährliche Lachnummer. “DGB-Chef droht mit heißem Herbst”.

    Die größte Sauerei im Moment ist aber Verdis Tarifabschluss. Die Forderung nach 200 Euro mehr für jeden wurde in den Verhandlungen nicht durchgesetzt! Das erzielte Tarifergebnis wird bei den niedrigen Tarifgruppen von der Inflation aufgefressen werden.

    Für die verbeamteten Verdi-Kollegen im öffentlichen Dienst gibt´s oben drauf aber noch dicken Nachschlag: Beamten-Boni.

    Wieder einmal hat die Gewerkschaftsbürokratie gezeigt für wen die Gewerkschaft in Deutschland da ist und für wen nicht.

    Die niedrig entlohnten Kollegen werden sich genau überlegen ob sie das nächste Mal überhaupt mitstreiken.

    Die Klasse wird also durch die Gewerkschaftspolitik gespalten..

    Und die Linkspartei hält der Gewerkschaftsbürokratie das Händchen und versorgt deren linken Flügel mit fetten Pfründen.

    Wundert sich da einer über die revolutionäre Gymnastik der Linksradikalen in Frankfurt und am 1. Mai in Berlin?

    “Parlamentarischer und außerparlamentarischer Kretinismus sind Zwillingsbrüder”.

  9. Bronstein sagt:

    PS. Umfrage: Melenchon holt weiter auf, nun bereits mit 15 % auf Platz drei klar vor Marie le Pen

  10. Ralf Henrichs sagt:

    @ Bronstein,

    ganz richtig ist das nicht. Der ver.di Tarifvertrag liegt bei 4,77% in zwei Jahren. Die Inflationsrate bei 3,5%. Insofern ist dies auch für die unteren Tarifgruppen eine Reallohnsteigerung.

    Dennoch stimme ich dir zu: Aufgrund des fehlenden Sockelbetrages ist der Tarifvertrag für Gutverdiener natürlich wertvoller als für den Niedriglohnsektor, den es ja auch im öffentlichen Dienst gibt.

  11. Clara sagt:

    http://krz.ch/NBtD

    Zitat:
    Dabei wurden nach Veranstalterangaben mehrere Menschen zum Teil erheblich verletzt.
    ——–

    Das sollte in der Berichterstattung von FR, Zeit und Süddeutsche auch erwähnt werden.
    Trotzdem ist das für uns keine Absolution.
    Ziel der vorherrschenden Politik scheint es zu sein uns alle Errungenschaften, die wir in den letzten 200 Jahren bei Arbeitskämpfen errungen haben wieder wegzunehmen, dass steht m.E. hinter dem Verweis das wir wettbewerbsfähig werden müssen.
    Erst erzählen sie uns jahrzehntelang das die Arbeitsplatzabwanderung keine negativen Auswirkungen haben wird und jetzt verlangen sie von uns das wir noch menschenunwürdiger leben wie die Näherin in Bangladesch, um wettbewerbsfähig zu sein um man nämlich den billigsten noch unterbieten, in Griechenland kann man genau sehen wohin das führt.

    http://krz.ch/NBCA

    Ich mag sie gerne, Fürstenkinder denen die ganze Welt offenstand und die sich stattdessen dazu entschieden haben sich auf die Seite von uns gebeutelten zu stellen beweisen damit eindrucksvoll ihre altruistische Einstellung.
    Ihre Ausdrucksweise ist in dieser Rede m.E. etwas zu ordinär, Staaten sind aber tatsächlich nicht mehr wie Verwaltungseinheiten, den einzelnen Ländern sollte tatsächlich kein niederer oder höherer Stellenwert zugeordnet werden, alle sollten gleichberechtigt sein.
    Nationalismus ist Egoismus und Egoismus schadet dem Ganzem, eigentlich wieder ganz simpel.

    Man kann von dieser Frau bestimmt sehr viel lernen, vor allem solche wie ich, aber auch sie verwechselt m.E. den Neoliberalismus mit dem Kapitalismus an sich.
    Es ist halt die Frage ob sie jedem kleinen Bäcker und Schuster den Besitz von Produktionsmitteln verbieten will, dann will sie tatsächlich den Kapitalismus überwinden.
    Das würde aber bedeuten das auch uns kleinen ein Grundrecht entzogen wird, nur weil die großen permanent Mist bauen.
    Ich will das Recht haben selber alleine etwas zu produzieren, z.B. ein Kunsthandwerk zu betreiben und verlange von der Politik das sie faire Wettbewerbsbedingungen schafft unter denen das auch möglich ist.

    Zitat:
    Aber die Ruinierung des Menschen und der Natur sind für den Kapitalismus profitabler als unser Glück, unsere Freiheit und unsere soziale Gleichheit
    —————

    Solange es erlaubt ist das sich einzelne an Sauereien bereichern, solange wird es auch welche geben die das ausnutzen.
    Deswegen braucht es dringend durchdachte Gesetze, außerdem sollte man sich nicht an allem bereichern dürfen, es gibt auch einige Bereiche die im Interesse der Allgemeinheit vergesellschaftet werden sollten.
    Durch die übermächtige Petrochemie kommen wir z.B. bei den E- Autos nicht voran, man stelle sich nur mal vor man könnte sich an der Petrochemie nicht mehr bereichern, es gäbe dann keinen Grund mehr die Forschung zu blockieren, die Meere zu vergiften und die Erderwärmung voranzutreiben.
    Viele Krankenhäuser klagen das sie hinten und vorne nicht mehr klarkommen, die Gewinne die sich einzelne in die Tasche stecken werden ja nicht extra von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt, sondern werden von den eh schon zu knappen Mitteln noch abgezogen, auch das schadet der Allgemeinheit.
    Usw. usw.

    Sie ist meines Erachtens etwas zu undifferenziert in ihrer Kritik, aber trotzdem beeindruckend.

  12. Eckernförder sagt:

    @Bronstein @Ralf Henrich

    Meine Einschätzung des ver.di-Abschlusses als einer, der einen Warnstreik vor Ort organisiert hat und an einer kämpferischen Demo in Kiel teilgenommen hat:

    Der Abschluß ist Mist!

    200.- Euro pro Monat mindestens war eine zentrale Forderung. Dafür hätten wir wirklich kämpfen sollen, mit unbefristetem Streik. Wir hätten viele neue Mitglieder gewinnen können, die gut rechnen können. Bei 200.- Euro mehr, kann man sich einen Gewerkschaftsbeitrag doch gut leisten
    So sind wir nun alle beschissen worden.

    Zweitens: durchschnittlich 4,77% mehr, bezogen auf das Februar-Gehalt 2012, klingt gar nicht so schlecht. Aber für jedes dieser zwei Jahre sind die Inflationsraten abzuziehen; da bleibt fast nichts. Und in den letzten 10 Jahren haben wir rund 8 % Reallohnverlust gehabt.
    Etwas genauer: im ersten Jahr gibt es durchschnittlich ca. 3,74 % mehr. Abzüglich ca. 2 % Inflationsrate sind dies ca. 1,74 %. Das soll eine “satte Gehaltserhöhung” sein?! Und es kommt noch toller: im zweiten Jahr sind es durchschnittlich nur noch 2 % mehr – also gerade mal Inflationsausgleich oder knapp darunter.
    Das Gefasel von 6,3 % ist schlicht Verdummung.

  13. Eckernförder sagt:

    Zum ver.di-Tarifabschluß ein Artikel aus der JW:

    http://bit.ly/HJqYCY

  14. Jens Raabe sagt:

    zitat

    “Es ist halt die Frage ob sie jedem kleinen Bäcker und Schuster den Besitz von Produktionsmitteln verbieten will, dann will sie tatsächlich den Kapitalismus überwinden.
    Das würde aber bedeuten das auch uns kleinen ein Grundrecht entzogen wird, nur weil die großen permanent Mist bauen.”

    clara wieder bei ihrem lieblingsthema!!! dabei schiebt sie anderen immer sachen unter die NUR in IHREM kopf rumspuken!!!

  15. Clara sagt:

    Ich will mich hier mal für mein Geschreibsel entschuldigen.
    Und zwar hab ich letztlich den Stefan Reinecke von der Taz zu sehr angegriffen, nur weil der m.E. unlogisches Zeugs geschrieben hat.
    Es gab ja in letzter Zeit auch Artikel von ihm denen man zustimmen konnte, ich hätte ruhig was freundlicher sein können.
    Außerdem hab ich Marietta Slomka mal als Sprachrohr der FDP bezeichnet, dass ist zwar schon länger her, aber es tut mir trotzdem leid, wollt ich nur mal sagen.

    @ Jens Raabe

    Mir ist ein logisches Fundament wichtig.

    @ Eckernförder

    Es hätten ruhig 100 Euro mehr für jede/n werden können.

  16. Der Hetzer sagt:

    @Clara,
    “Mir ist ein logisches Fundament wichtig” – also manchmal finde ich Deine Äußerungen ja schon fast “süß”. Nicht dass ich mich für Unlogisches aussprechen würde. Aber ist es nicht wichtiger,dass die Dinge, die man sagt, einigermaßen richtig sind, politisch voranbringen, Konflikte aufhellen können usw. anstatt einfach nur “logisch” zu sein? Mir fällt da ein: die Vulkanier sind immer sehr logisch.

  17. Jens Raabe sagt:

    clara

    zitat:

    “Mir ist ein logisches Fundament wichtig.”

    danke für die ungewollte kostenlose satire!

    :D

  18. Linksman sagt:

    Das Fundament ist die Basis für jede Grundlage.

  19. Ralf Henrichs sagt:

    @ Clara,

    es gibt einen Unterschied zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft. Kurz gesagt: Im Kapitalismus werden die großen Kapitalien betont, in einer Marktwirtschaft der Markt. Für eine Marktwirtschaft kann man auch als Linker sein, für den Kapitalismus nicht.

    @ Eckernförde,

    das Tarifergebnisse hat positive, aber auch negative Punkte. Dass es sich dabei um eine Lohnerhöhung von 6,3% handelt, ist Verdummung. Richtig. Das Problem aber: hätte ver.di abgelehnt, hätten nicht nur die Arbeitgeber sondern auch die Medien gesagt: ver.di hat 6,5& gefordert und 6,3% angeboten bekommen. Ein Streik wäre so schwer vermittelbar gewesen.

    Schon zuvor wurde ja oft selbst in “seriösen” Nachrichtensendungen wie Tagesschau berichtet: ver.di forderte 6,5% und die Arbeitgeber boten 3,5% an. Auf die unterschiedliche Laufzeiten wurde oft gar nicht hingewiesen. Dass es sich um 6,5% und 1,77% handelte, wurde nicht erwähnt.

    Und in einen Arbeitskampf gehen, der der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln ist, ist natürlich schwierig. In einen Arbeitskampf gehen, heißt ja nicht zwingend, dass man ihn auch gewinnt.

  20. Clara sagt:

    Ihr wollt nach wie vor den Kapitalismus überwinden ohne dabei Privatbesitz an Produktionsmitteln zu verbieten und ich halte euch nach wie vor für … deswegen, eigentlich alles beim Alten.

    @ Der Hetzer

    Dieses unlogische Gerede hindert viele Menschen daran uns zu wählen, weil sie denken das wir konsequenterweise unseren Aussagen zufolge alle Betriebe enteignen wollen und ihr merkt noch nicht mal das.
    Außerdem bereitet es denen den Weg die Privatbesitz an Produktionsmitteln tatsächlich komplett verbieten wollen, davon gibt es ja auch ein paar, die müssen sich dann nur auf eure Aussagen berufen, dass ist allerdings angesichts der Mehrheitsverhältnisse eher nebensächlich.

  21. Clara sagt:

    @ Ralf Heinrichs

    http://krz.ch/BWa2

    Zitat:
    Allgemein begreift man Kapitalismus als eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht

    Eure Denkweise ist meines Erachtens zu sehr daran orientiert wie der Kapitalismus seit der industriellen Revolution funktioniert, dass war und ist natürlich oft unvertretbar, keine Frage.
    Reiche errichten riesige Fabriken und werden durch ihre Monopolstellung zur alles entscheidenden Wirtschaftsmacht, je schlechter es uns Kleinen geht, desto schneller steigt der Besitz der Unternehmer, so ist der Kapitalismus natürlich unerträglich.
    Bald wird noch die Luft privatisiert, wenn sie mit dem Wasser durch sind.
    Aber, solange man Privateigentum an Produktionsmitteln nicht verbietet, solange wird es viele Menschen geben die lieber alleine vor sich hinwurtscheln, für die Gründung von Kollektiven braucht es nämlich erheblich mehr soziale Kompetenz, dass ist viel schwieriger und oft nicht so lukrativ.

  22. Eckernförder sagt:

    @Ralf Henrichs

    In “meinem” ver.di-Ortsvorstand haben wir gestern den Tarifabschluß diskutiert und alle Anwesenden fanden den schlecht, vor allem wegen des fehlenden Mindestbetrages als soziale Komponente.
    Also: bei der Mitgliederbefragung wird es viele Gegenstimmen geben, u.a. meine.

  23. Dirk sagt:

    @ Ralf Henrichs

    Das von Ver.di ausgehandelte Ergebnis zeigt nur eins, nämlich die Schwäche der Gewerkschaften bzw. den aktuellen Zustand ihrer Führung. An wirklichem Kampf um höhere Löhne und Gehälter sind Bsirske und Co. doch schon lange nicht mehr interessiert. Der Bsirske ist übrigens Mitglied von Bündnis90/Die Grünen, das sagt nicht alles, aber doch viel über dessen “Denke”.
    Ein Streik wird in dieser Gesellschaft und unter den Bedingungen der Medienhoheit der Besitzenden der Öffentlichkeit immer schwer zu vermitteln sein, das kann doch aber nicht die Begründung dafür sein, den Kampf gar nicht erst zu führen. DIE LINKE müsste ja nach dieser Logik ebenfalls einpacken mit vielen ihrer Forderungen. Die sind nämlich genauso schwer “vermittelbar”, wie Du ja wohl wissen dürftest…

  24. Ralf Henrichs sagt:

    @ Clara,

    lies einfach einen Satz weiter: “Als weitere Merkmale werden genannt: die Akkumulation[2] und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.[3]”

    @ Dirk,

    es ist richtig, dass die Gewerkschaften schwach sind. Und es ist auch richtig, dass die Führung der Gewerkschaften nicht kämpferisch sind. Es ist auch richtig, dass das Tarifergebnis nicht klare Mängel aufweist.

    Aber ich bin mir recht sicher, dass die Gewerkschaften einen Streik nicht gewonnen hätten. Und eine Niederlage nach einem langen Arbeitskampf hätte die Gewerkschaft meines Erachtens noch stärker geschwächt.

  25. Clara sagt:

    @ Ralf Henrich

    So gut wie keiner gründet ein Unternehmen wenn er damit nicht auch Geld verdienen kann, der Planet wird nicht nur von Heiligen bewohnt.

  26. Ralf Henrichs sagt:

    @ Clara,

    das ist richtig. Der Hauptunterschied ist jedoch: Im Kapitalismus können sich große Kapitalien herausbilden (bis hin zu weltweiten Monopolen), in einer Marktwirtschaft (wie sie einige Linke durchaus noch bevorzugen) nicht. Entweder aufgrund des Steuersystems, einer Monopolkommission o.ä.

    Übrigens betont auch Sahra ja immer wieder, dass es im Sozialismus – zumindest in dem, wie sie ihn sich vorstellt – durchaus auch Klein- oder Mittelbetriebe gibt. Nur halt keine großen Monopole und die öffentlichen Güter sind nicht privatisiert.

  27. Clara sagt:

    Marktwirtschaft haben wir aktuell schon würde ich sagen, die Produktion wird ja nicht im Vorfeld geplant.
    Kapitalismus und Marktwirtschaft sind m.E. voneinander abhängig, solange die Menschen nicht alle erleuchtet sind.
    Ohne Anreiz macht sich keiner selbständig, dann muß der Staat die komplette Produktion planen.
    In der Kapitalismusdefinition steht nicht das er nur in einer Oligopolie bestehen kann, ganz im Gegenteil, Walter Eucken hat z.B. deutlich darauf hingewiesen wie schädlich sich diese auf die Volkswirtschaft auswirkt, Adam Smith hat zumindest davor doch glaube ich auch schon gewarnt.

  28. Clara sagt:

    @ Mods

    Hier ist kein Beitrag über Israel/Palästina/Iran, dass ist doch auch total aktuell, darüber sollten wir m.E. auch reden.
    Ich wollte was zu Günther Grass sagen, aber das ungerne wieder irgendwo quer rein setzen.

  29. Jens Raabe sagt:

    bitte nicht clara… kein kommentar von DIR zu G.Grass… ich hab heute schon so viel unfung über ihn gehört! du nicht auch noch.

  30. Karl Sorgen sagt:

    Clara
    mit deinen Definitionen zu Kapitalismus, Planung und Marktwirtschaft habe ich die bekannten alten Probleme-meinst du übrigens wirklich das in Unternehmen im Vorfeld die Produktion nicht geplant wird ?????

  31. Sebald sagt:

    Ich war nicht immer einer Meinung mit Günther Grass. Aber in dieser Situation, wo ein Krieg droht, sollten wir froh über jede Stimme sein, die sich gegen den Krieg erhebt.

    Bedenklich ist allerdings das Verhalten der SPD, die etwas gründlicher über die Worte ihres langjährigen Mitgliedes nachdenken sollte.

  32. Jens Raabe sagt:

    sebald

    nicht nur das verhalten der spd! ich war heute leider den ganzen tag mit dem auto unterwegs und hörte dabei alle “inforadios” der republik. wenn man sich das was die so an propaganda und diffamierung bringen so anhört…. na dann heiliges blechle

  33. Linksman sagt:

    Als vor zwei Wochen der SPD-Erzengel die Verhältnisse in Gaza überraschend ehrlich kommentierte, musste er auf Druck von Nennjournalisten und dem Parteipolitbüro rasch zurückrudern.
    Mein Kontakt mit normalen Menschen, auch mit SPD-Mitgliedern, zeigt: Das (Partei-) Volk ist da schon weiter.

  34. Linksman sagt:

    Aus der Abteilung Zeichen & Wunder:
    Thomas Nehls (WDR): Friedensnobelpreis statt Schelte für Günter Grass
    http://www.tagesschau.de/kommentar/grass106.html

  35. Clara sagt:

    @ Karl Sorgen

    In der Markwirtschaft planen die Unternehmen, in der Planwirtschaft der Staat.
    Wir sollten die Diskussion an anderer Stelle weiterführen.

    @ Jens Raabe

    Einfach den Mist den ich absondere nicht lesen, wenn er dich so nervt.

  36. Clara sagt:

    http://krz.ch/NNEQ

    Israel stellt wegen seiner Atomwaffen zwar die größere Bedrohung dar, aber den Iran muß man mittlerweile auch als Aggressor bezeichnen, alles andere wäre ungerecht.
    Die Holocaustleugung Ahmadinedschads ist absolut widerlich und wer Israel als Krebsgeschwür sieht der scheint an einer Verhandlungslösung auch nicht besonders interessiert zu sein.

    Die israelische Regierung hat allerdings keinerlei Beweise dafür das der Iran an Atomwaffen baut, sie will den Iran aber trotzdem vorsorglich angreifen.
    Man muß sich das mal umgekehrt vorstellen, der Iran würde unsere Atomkraftwerke bombardieren und unsere Wissenschaftler ermorden lassen, nur weil er vermutet das wir Atomwaffen bauen.
    Wir Westler benehmen uns permanent so als ob wir über dem Völkerrecht stehen würden, so als ob das nur für niedere Wesen entworfen wurde, zu denen wir uns scheinbar nicht zählen.
    Man muß Israel gar nicht gesondert kritisieren, sondern darf uns alle m.E. ruhig in einen Topf werfen, einmal umrühren und dann beschimpfen.
    Im Iran herrschen religiös Konservative, weil der Westen dort vorher den Schah installiert hatte, dass macht die iranische Regierung trotzdem keinen Deut besser, gehört aber zur Wahrheit.
    Jeder denkende Menschen kann verstehen das die israelische Bevölkerung ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat, dem gerecht wird man aber nicht mit noch mehr Krieg, sondern nur mit Frieden.
    Zügig eine faire Zweistaatenlösung umsetzen und den modernsten Raketenschild der Welt installieren, dann die eigenen Atomwaffen abbauen, damit man selber nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen wird und man könnte endlich zur Ruhe kommen.
    Nach der Umsetzung einer fairen Zweistaatenlösung könnte Israel mit seinem Know How sehr viel Gutes bewirken und nach wie vor eine Bereicherung für sämtliche Menschen in der Region sein, auch wenn das momentan viele für undenkbar halten, dieser Weg den Israel schon vor Jahrzehnten hätte einschlagen sollen steht noch immer offen.
    Ein Angriff auf iranische Atomanlagen würde den Hass auf Israel stattdessen nur vertiefen, von militärischen Erwägungen ganz abgesehen.

  37. Ralf Henrichs sagt:

    Interessant finde ich, wie SPON in acht Punkten unter der Überschrift “So falsch liegt Günter Grass” Günter Grass auseinander nehmen will.

    Bei zwei Punkten stimmt SPON Grass sogar zu:
    “1. These: In Planspielen wird ein Erstschlag gegen Iran geübt.
    Richtig.”

    “6. These: Die Existenz einer Atombombe in Iran ist unbewiesen.
    Richtig.”

    “3. These: In Israel ist ein wachsendes nukleares Potential verfügbar, das sich außer Kontrolle befindet.”
    Hier schreibt SPON es nicht deutlich, aber im Grunde stimmt SPON dieser These zu. SPON schreibt, dass Israel Atomwaffen hat, die von der IAEA nicht überprüft werden. Zwar – laut SPON – nur zur Abschreckung, aber das widerspricht dieser These ja nicht.

    “5. These: Deutschland liefert Israel U-Boote, die Sprengköpfe für einen Angriff auf Iran tragen können.”
    Auch dieser These stimmt SPON im Grunde zu. Zwar – laut SPON – dienen diese Sprengköpfe nur als Gegenschlag nach einem möglichen iranischen Erstschlag, aber selbst wenn man dieser Behauptung zustimmt, widerspricht dies ja nicht dieser These.

    In drei Thesen versucht SPON Grass tatsächlich zu widerlegen, aber diese Widerlegungen kann man sicherlich auch anders sehen.

    “4. These: Wer diese Sachverhalte benennt, gerät unter Antisemitismusverdacht.
    Falsch.”
    Wie mit Gehrcke und anderen Israelkritikern umgegangen wird, ist uns ja allen bekannt.

    “7. These: Israel gefährdet den Weltfrieden.”
    SPON macht Iran verantwortlich. Man kann Grass’ These widersprechen, weil zu einseitig, aber eine ähnlich heftige Kritik, wenn jemand ähnliches über Iran behauptet, gibt es nicht.

    “8. These: Deutschland könnte “Zulieferer eines Verbrechens” werden.”
    Hier argumentiert SPON, dass ein Angriff Israels nicht zwingend gegen das Völkerrecht verstoßen müsste. Aber auch SPON geht nur soweit zu behaupten, dass dies umstritten ist, ob und in welchem Umfang nach Uno-Charta und Gewohnheitsrecht eine sogenannte präventive Selbstverteidigung möglich ist. Umstritten heißt aber, dass es offensichtlich (wie wir ja alle auch wissen) Völkerrechtler gibt, die dies so sehen wie Grass.

    Bleibt nur eine These, in der eine Behauptung von Grass wirklich widerlegt wird:
    “2. These: Ein Erstschlag könnte “das iranische Volk auslöschen”.”
    Natürlich wird das iranische Volk nicht ausgelöscht werden. Und gerade aufgrund der deutschen Vergangenheit ist diese Behauptung von Grass in Bezug auf Israel wirklich ungeheuerlich.
    Dennoch auch SPON springt hier zu kurz, denn hier wird nur spekuliert, wie viel Tote der israelische Erstschlag haben könnte. Das dürften tatsächlich “nur” einige Mitarbeiter in der Anlage sein. Nur dass dies aller Wahrscheinlichkeit eine Antwort des Iran und dann eine erneute Antwort Israels und wohl auch der USA, also einen großen Krieg, bedeuten würde und dies zu vielen iranischen (aber nicht nur iranischen) Toten führen würde, darauf geht SPON nicht ein. Was nicht ganz falsch ist, weil Grass selbst nur von dem israelischen Erstschlag spricht. Und natürlich auch deshalb nicht falsch, weil selbst ein großer Krieg natürlich nicht das gesamte iranische Volk auslöschen würde.

    Fazit: Wenn selbst SPON in acht Thesen nur eine Behauptung von Grass findet, die eindeutig falsch, weil eine ungeheuerliche Übertreibung ist, zeigt dies nur, dass Grass mit seinem Gedicht inhaltlich nicht ganz falsch liegt. Er hiermit zumindest eine Position bezieht, die man beziehen kann. Die wilde Verurteilung von Grass zeigt wieder nur, wie ungeheuerlich schlecht die politischen Diskussionen in Deutschland sind.

    Meine Hauptkritik an dem Gedicht ist daher, dass ich mir von einem Literaturnobelpreisträger ein künstlerischeres Gedicht gewünscht hätte.

  38. Eckernförder sagt:

    Grass, dem recht spät eingefallen ist, daß er Mitglied der Waffen-SS war, ist aus meiner Sicht nicht mehr ernst zu nehmen. Daß sein Reimwerk ein Gedicht von hohem Rang sei – daran habe ich im übrigen meine Zweifel.

  39. Clara sagt:

    Trotzdem könnten einige mit ihm ruhig milder umgehen, er wendet sich ja nur dagegen das Israel den Iran angreift, was richtig ist.
    Er spricht fälschlicherweise von einer Auslöschung der iranischen Volkes, da hat er sich zu undifferenziert ausgedrückt, dass könnte er zugeben.
    Der Iran müsste halt wie Israel auch dringend kompromissbereiter sein.

  40. Zbig sagt:

    @ Eckernförder

    “Grass, dem recht spät eingefallen ist, daß er Mitglied der Waffen-SS war, ist aus meiner Sicht nicht mehr ernst zu nehmen.”

    Wenn er also bei strahlendem Sonnenschein sagt: schönes Wetter heute, sollten wir ihm das nicht glauben.Denn er war in der Waffen-SS

    In einem Alter übrigens, in dem man im Strafrecht nicht als Erwachsener behandelt wird. Was wohl Eckernförder so mit 17 alles angestellt haben mag? Disqualifiziert ihn das, hier auf der Liste zu schreiben? Eher nicht, dat I sogn

  41. Eckernförder sagt:

    @Zbig

    Mit 17 habe ich zum ersten Mal am Ostermarsch teilgenommen.

    Und nun zu Grass: Nicht die Tatsache, daß er mit 17 Mitglied der Waffen-SS wurde, ist ihm heute anzukreiden. Es ist die peinliche Inszenierung, daß er sich dessen angeblich erst ca. 65 Jahre später bewußt geworden ist. Von jemandem, der in so einer Lebenslüge gelebt hat, will ich nicht hören, daß er in Bezug auf eine angebliche Bedrohung des “Weltfriedens” durch Israel nunmehr sein Schweigen brechen müsse, weil ihm was klar geworden ist. Mir wird schlicht übel und ich hege den vergeblichen Wunsch, er möge den Mund halten.

  42. Mephisto sagt:

    @Zbig,

    wenn man Dialekte imitieren will, sollte man das richtig tun.
    Im bairischen und auch fränkischen wird das “t” idR durch das “d” ersetzt. Es heisst also nicht “dat I sogn”, sondern “dad i sogn”

    Lesetip:

    “Die Mundart der Stadt Suhl im Thüringer Wald”
    Band 63 von Deutsche Dialektgeographie
    Die Mundart der Stadt Suhl im Thüringer Wald
    Autor Julius Kober
    Verlag N. G. Elwert, 1962
    Original von Pennsylvania State University

  43. Zbig sagt:

    @ Mephisto

    Dange für den frängischen Dibb

  44. Jens Raabe sagt:

    eckernförder

    zitat: “Mit 17 habe ich zum ersten Mal am Ostermarsch teilgenommen.”

    was für ein vergleich! schon mal was von gleichschaltung von presse, erziehung, bildung i´m ns staat gehört? welche möglichkeiten hatte ein minderjähriger 1944 dem auszuweichen?

    wenn die kritiker nur wenigstens mal eine sekunde nachdenken würden bevor sie ihren schmutzkübel aulehren und solche primitiven vergleiche ziehen. (oder flogen ihnen mit 17 etwa granaten und bomben um die ohren?)

  45. Muemmel Treitinger sagt:

    @Jens
    Man konnte damals den Weg in die priesterliche Ausbildung beschreiten und musste da dann nicht mitmachen. Es gab auch andere Möglichkeiten sich rechtskonform dem ganzen zu entziehen (arbeiten in unabkömmlichen Bereichen). Aber von 17 jährigen ist das wohl tatsächlich zuvel verlangt. Das Problem ist doch damit auch nciht dass Grass das tat, sondern dass er es später verschwieg. Und zu letzterem hat ihm niemand gezwungen.

  46. Jens Raabe sagt:

    treitinger

    doch… solche experten wie sie haben ihn und andere gezwungen. man sieht ja wie sich heute darum das maul zerrissen wird das er eingezogen wurde wie millionen andere.

    ihr tipp mit den priestern, ist in etwa so clever wie einem säuferkind – dessen eltern sich um ihr kind nicht kümmern – zu raten doch etwas aus seinem leben zu machen. das machen cdu/csu und fdp sowie grüne auch immer gerne. wie sollte das kind welches es nicht besser wissen kann? clever ist anders herr treitinger… aber wem sag ich das.

  47. Muemmel Treitinger sagt:

    @Jens
    Kannst du wirklihc lesen? Nicht nur die Buchstaben, sondern die Sätze verstehen? Ich schrieb doch, dass man einem 17jährigen das nciht vorwerfen kann, aber dass man das Verschweigen eines 20-70jährigen durchaus verurteilen kann.
    Wenn du dieses Hauptargumetn nciht verstehst, zweifle ich an deiner Einsichtsfähigkeit. Zumal du schon, dass von mir verworfene Argument mir zu unrecht wieder andichtest, obowll ich es explizit fallengelassen hab – das zeigt schon dass du entweder nicht willens oder nicht in der Lage bist, Geschriebenes nciht zu verstehen.

    Und nun verteidige weiter den Antikommunisten Grass, den NAtionalisten Grass, den NS-Relativierer Grass – ist natürlich superlinks von dir.

  48. Jens Raabe sagt:

    treitinger

    zitat: “das zeigt schon dass du entweder nicht willens oder nicht in der Lage bist, Geschriebenes nciht zu verstehen.”

    absolut richtig! aber selbst den wirste nich verstehen… :D

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