Erlöser, Provinzpolitiker
Die Linken-Spitze hat sich, heißt es in Meldungen, am Samstag „in großer Einmütigkeit“ darauf verständigt, „alle Kraft auf die anstehenden Wahlkämpfe zu setzen“. Das gilt aber offenbar nur eingeschränkt, jedenfalls geht die Debatte weiter. Die Nachrichtenagentur dapd schreibt: „Dennoch beharkten sich am Wochenende führende Linke-Politiker über die Medien.“ In der Süddeutschen heißt es nüchterner, „vor allem Landespolitiker wehrten sich“ gegen eine Verschiebung der anstehenden Personalentscheidungen. „Sie versprechen sich davon mehr Erfolg bei den anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.“ Die Junge Welt hat die Meldung auf ihre Weise aufgepimpt: „Nichtsdestoweniger bemühten sich einige Provinzpolitiker, sich am Wochenende mit personalpolitischen Bemerkungen in Zeitungsinterviews zu profilieren.“ Was wiederum andere Politiker der Linken zu spitzen Bemerkungen veranlasst – womit die Debatte immer schön am Laufen gehalten wird. Mecklenburg-Vorpommerns Landeschef Steffen Bockhahn etwa hatte mit Blick auf Oskar Lafontaine erklärt, die Linke müsse „dafür sorgen, dass sie eigenständig agiert und nicht darauf wartet, was einer sagt“. Die Partei brauche „keinen Erlöser“ und solle „jetzt schon an übermorgen denken“, das heißt, sich „auf etwas jüngere Leute konzentrieren“. Fraktionvize Ulrich Maurer antwortete prompt in der Ostsee-Zeitung: Bockhahn, zitiert ihn das Blatt, „sollte sich auf seine Aufgaben als Verwaltungsrat der Ostseesparkasse konzentrieren“. (vk)
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Es wäre der reine Knüller, würden jene Politiker sich zur jeweiligen Landespolitik äußern, sofern sie schon an keinem Mikro vorbeigehen können, ohne die Kauleiste aufzureißen. Wen “führt” Bockhahn eigentlich? Mich nicht.
Der Herr Maurer soll das Gezicke nicht mit anheizen.
Die Aktionen von Herrn Bockhahn, seine Äußerungen, sind wirklich unter aller Sau. Es sind solche solche wie Bochhahn, die dem Wahlkampf in SH und NRW schaden. Denn er führt ja nicht nur die Personaldebatte, er wertet jemanden wie Lafontaine ständig ab. Dabei wäre auch seine MV LINKE nicht so stark, wenn Lafontaine nicht wäre. Ohne Lafontaine gebe es keine deutsche Linke mehr. Ob nun jung oder alt. Aber Leute wie Bockhahn nutzen die Gunst der Stunde ihre Machtansprüche durchzusetzen. Herr Bockhahn sollte sich in der Tat um seinen Job im Verwaltungsrat seiner Sparkasse kümmern, dass entspricht seiner Qualifikation. Bundestagsmandat und Landesvorsitz sollte er anderen, die professioneller Politik machen, überlassen.
Maurer teilt aus: http://bovalentin.wordpress.com/2012/04/15/schweigen-oder-offene-debatte/
Bisher war es noch eine Personaldebatte, jetzt sucht Maurer öffentlich Streit und fängt an herumzupöbeln. Toll. Genau so geben wir ein richtig tolles Bild ab, das können die Wahlkämpfer gerade richtig gut gebrauchen.
Kein Wunder, dass Maurer als Aufbau-West-Beauftragter gescheitert ist.
Ach, Lisa, Sprechverbot für Landespolitiker? Sag mal, sonst läuft es noch, oder? Als Vorsitzender von MV repräsentiert Bockhahn den Landesverband, gibt also im Zweifelsfall die Position des Landesverbandes in einer Frage der Gesamtpartei an. Dass er mit seiner Äußerung aus meiner Sicht recht hat, keine Frage, wem das nicht passt, soll aber die Maulkörbe eingepackt lassen.
Insofern verstehen sich die Einlassungen dieses angeblich parteinahen Wisches und die Äußerungen Maurers als die eigentlichen Grenzverletzungen: Wenn Maurer was nicht passt, wird schnell weggebügelt. Gebhardt empfahl er, die Klappe zu halten, bis die sächischen Ergebnisse den Thüringern entsprechen, Bockhahn will er auf den Verwaltungsrat reduzieren. Jetzt mal im Ernst: Wenn ein einzelner Politiker unserer Partei so wenig Erfolge, sowohl landes- als auch bundespolitisch, auf der Habenseite hat, dann sollte er sich mit öffentlichen Maulkörben vielleicht doch mal zurückhalten. Als Parteineubildungsbeauftragter ist er in jedem Fall eine Fehlbesetzung.
Mehr Gelassenheit in der Frage der Parteiführung bitte. Die Welt geht nicht unter, wenn eine Position zwei Monate vakant ist und Kandidat/Innen sich in einer von ihnen gewünschten Art zu Wort melden.
@Thomas
Wer hat hier was von Maulkorb geschrieben? Vermutlich IST Bockhahn
sein Landesverband, er alleine, niemand sonst, weil sein Bart so knuffig ist. Mir schnurz, schon alleine, weil er meint, 8 EUR Mindestlohn wären auch okay.
Ab nächste Woche, dann wieder das Lamentieren über das Durcheinandergegackere und die zerrüttende Personaldebatte.
Dann Absturz bei den Wahlen und Ernst ist schuld, haha. Dann wird Bartsch Kaiser von der LINKEN und alles ist geritzt.
Oskar Lafontaine ist kein Erlöser. Diese falsche und zugleich überzogene Bemerkung richtet sich selbst.
O. L. verhält sich richtig im Gegensatz zu Steffen Bockhahn.
In Wahlkämpfen stehen Sachthemen im Vordergrund und keine Personen-Diskusionen.
Landespoitiker sollte ihre Möglichkeiten nicht überschätzen.
Der Unterschied zwischen mehreren Funkitionären sowie Mandatsträgern und der Basis, ist auf Grund von gesteigerten Machtanspruchen leider immer größer geworden
Steffen Bockhahn sollte sich öffentlich korrigieren, damit eine Schadensbegrenzung ermöglicht wird.
Der Herr Maurer sollte mal darüber nachdenken, die wohl verdiente Rente anzutreten. Es ist schon unfassbar, wie hier einige so genannte Spitzenfunktionäre auftreten und meinen, als alter Herrenclub über alle und jeden in dieser Partei entscheiden zu können.
Schon irgendwie lustig, wenn Gen. Bockhahn nun schreibt, “…Diese Kultur ist nicht meine…” Als ich ihn damals per Mail wegen seiner unflätigen Äußerung via Twitter gegenüber Sarah Wagenknecht kritisierte, fand er genau diese “Kultur” noch toll…
Mir erschließt sich auch nicht, über was denn Gen. Bockhahn überhaupt debattieren möchte. Die neuen Parteivorsitzenden werden in Göttingen gewählt und es ist das gute Recht eines jeden Mitglieds unserer Partei, den Zeitpunkt der Ankündigung einer Kandidatur selbst zu bestimmen.
Ein kultureller Beitrag wäre es gewesen, hätte Gen. Bockhahn das Gespräch mit Oskar Lafontaine und Uli ein solches mit Steffen gesucht. So ist es wieder einmal nur ein kleinkarierter Streit ohne Sinn geworden.
@friedhelm:
“Ohne Lafontaine gebe es keine deutsche Linke mehr.”
den satz solltest du dir mal genau überlegen und was dies aussagt überr a. die linke in d b. uns oskar und c. vor allem über dich.
Hallo Linker MV,
lass mal Deinen Altersrassismus stecken.
Vermeintliche Jugend ist kein Verdienst.
Maurer war schon im Arbeiter-und-Bauern-AStA der Universität Tübingen (Maurer und Fetzer vom SPD-SHB, Leo Haid von CDU-RCDS) im Jahr 1970 nicht von Schaffhausen und ist als letzte aufgestanden.
War gerade mal auf der Homepage der NRW Genossen
Da hat sich was getan. Gefällt mir schon besser als noch vor ein paar Wochen.
Kandidatenfotos okay (Spitzenkandidatin kommt sehr sympathisch rüber), bei manchen hätte ich mir dann doch etwas mehr Information gewünscht.
Das Foto mit dem goldenen Wasserhahn habe ich nicht ganz verstanden. Was ist das da in dem Becken?
Ich hoffe ihr packt es!
Maurer teilt aus und das Hähnchen bockt zurück.
http://www.bockhahn.de/nc/aktuell/detail/zurueck/aktuell-55fb3caeca/artikel/maurers-art-der-debatte-ist-der-grund-fuer-vertrauensverlust/
Die Partei zerlegt sich immer schneller. Auf “Hilfe” von außen ist sie schon lange nicht mehr angewiesen.
Vielleicht sollte die Partei statt Ost-West- und Frauenquote eine Mindestquote für intelligente Menschen einführen.
ein Nachtrag: Bockhahn schlug zurück: Im Gegensatz zu Maurer habe er 2009 ein Direktmandat für den Bundestag gewonnen. Maurer müsse ihm also nichts über erfolgreiche Wahlkämpfe und Strategien erzählen. Bockhahn sagte: “Sollte Genosse Maurer sachlich über die aktuellen Fragen in der Partei diskutieren wollen, stehe ich dafür gern zur Verfügung. Seine Art der Auseinandersetzung ist es aber, die Die Linke unglaubwürdig macht, wenn wir über Solidarität sprechen. Diese Kultur ist nicht meine.” An die Adresse von Bockhahn sagte Helmut Holter: “Wir sollten nicht Öl ins Feuer gießen, sondern den Menschen zeigen, wofür die Linke steht. Diese Selbstbeschäftigung ist nicht wahlfördernd.” http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/dielinke119.html
bockhahn hat immer noch nicht kapiert das er im osten lebt! sich da für “erfolgreiche” wahlkämpfe selbst zu feiern zeugt von wenig verstand.
@Dr. No
ja, da hat sich was getan. Zum Beispiel die üblen Kommentare wurden gelöscht:
http://www.dielinke-nrw.de/wahl_2012/newsblog/post/2012/04/12/krieg-gegen-hartz-iv-betroffene-beenden/
Hat die Berichterstattung der Ruhrbarone zu meiner Anzeige schon mal was gebracht.
„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“.
(Bertolt Brecht). Und dann auch noch eine Bank bzw. Sparkasse zu verwalten! Überleg mal, Genosse Maurer…
Die sollen sich in der Öffentlichkeit nicht so anzicken, vorbildlich ist was anderes.
Erst einmal finde ich, dass Helmut Holter recht hat. Ich finde auch, dass man nicht alle ostdeutschen Spitzenpolitiker in einen Topf werfen sollte. Es besteht noch immer ein deutlicher Unterschied zwischen Leuten wie Helmut Holter, die zwar umstrittene Positionen vertreten, die aber zu konstruktiver Arbeit fähig sind, und Leuten wie Steffen Bockhahn, die um jeden Preis in die Schlagzeilen kommen wollen. Die einen kann Die Linke aushalten, die anderen nicht.
Jetzt stellt sich nur die Frage, wer künftig den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern führen soll. Mein Vorschlag wäre Wolfgang Methling. Methling ist einerseits in der Lage, unterschiedliche Strömungen zu integrieren. Andererseits genießt er auch Ansehen übrer die Grenzen der Linken hinaus.
Und täglich grüßt das Murmeltier. Sie begreifen aus auch nicht beim zehnten Mal. Menemene, menemene! Vielleicht haben ja ein paar Wahlniederlagen für die LINKE eine reinigende Wirkung, also nicht so wie in Berlin. Die mediale Inkompetenz vieler linker Politiker aus der zweiten Reihe ist schon tragisch, würde die Basis nicht überwiegend aus Scheintoten bestehen, wären viele dieser aufgeblasenen Egozentriker wohl schon lange abgesägt. Intelligente Leute wenden sich stattdessen in Scharen ab. Sollen sie ihr albernes scheindemokratisches Schmierentheater doch alleine abziehen.
Weder Bockhahn noch Maurer repräsentiert mich.
Den zweifellos interessantesten Beitrag zur Personaldebatte lieferte Ulf Poschardt in der “Welt” vom 14.4. mit seinem Beitrag “Katja statt Sahra”. Er empfiehlt uns, dass wir Katja Kipping zur Vorsitzenden wählen sollten:
“Im Führungspersonal der Linken gibt es nur eine Figur, die zumindest für einen Hauch mehr Aufregung und Neugier für die Partei sorgen könnte: Katja Kipping. Die 34-jährige Dresdnerin gehört zu den wenigen in der Partei, denen “Freiheit” als zentraler Begriff bei ihrer Bestimmung linker Politikkoordinaten gilt.”
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article106183868/Katja-statt-Sahra.html
Da eröffnen sich ja tolle Perspektiven. Wir müssen nur noch Katja Kipping zur Parteivorsitzenden wählen, dann werden die Springer-Medien nur noch freundlich über Die Linke berichten, und dann werden wir auch ganz bestimmt tolle Wahlerfolge feiern.
genau sebald und dann wäre die linke genau dort, wo jetzt die grünen sind. einfach nur dem bashing von springer und co aus dem wege gehen, sich treiben lassen und alles ist geritzt. anpassen und machen was springer sagt.
noch ein grund sahra wagenknecht zu wählen. weil bei ihr werden die medien ein bashing veranstalten, wenn sie parteichefin wird, das uns allen kurz das lachen vergehen wird, aber man weiß dann auch, das man die richtige gewählt hat.
was schrieb albrecht müller sehr richig:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=12733
“…Die Linke ist zur Zeit die einzige Partei, die die Linie der Vernunft verfolgt. Dies alleine ist der Grund dafür, dass ich für die weitere Verbreitung dieser Rede eintrete …
… und zugleich die Nachdenkseitenleser in NRW und um NRW herum bitten möchte, mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass die Linkspartei dort wieder in den Landtag kommt. Leicht wird das nicht.
Wenn Sie herausfliegt dann fühlen sich jene Kräfte in der SPD gestärkt, die die Abgrenzung fortsetzen wollen und die unfähig und unwillig sind, uns eine Alternative zu Schwarzgelb und Angela Merkel zu bieten. Dann wird die neoliberale Ideologie durchmarschieren, trotz Scheiterns, trotz riesiger damit verbundener Gefahren.
Von einem Scheitern in NRW und Schleswig-Holstein werden sich auch jene Kräfte in der Linkspartei bestärkt fühlen, die einen Anpassungskurs betreiben, und Gysi und Lafontaine aus diesem Grund gerne los haben würden. Sie haben sich über die Verluste der Linkspartei an der Saar gefreut und sie setzen im innerparteilichen Kampf darauf, dass diese westdeutsche Linke auch bei den beiden anderen Landtagswahlen verliert. So geht das taktische Spielchen…. “
@ V
Zitat:
würde die Basis nicht überwiegend aus Scheintoten bestehen
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Danke für das Kompliment am Morgen….;/
@ Thomas
Auf das Medienbashing müssen wir dann reagieren, mir ist sowieso oft langweilig, deswegen ist es aber auch wichtig das wir hinter dem was sie sagt stehen können.
Du differenzierst glaube ich auch nicht zwischen tatsächlichen politischen Handlungen und der Art und Weise sich auszudrücken.
Mir zum Beispiel passt unsere Art und Weise wie wir uns ausdrücken oft genauso wenig wie die Politik der Linken in Berlin oder der Kohlekraftwerkebau, ich finde das alles kritikwürdig.
Wir sollten uns mehrheitsfähig ausdrücken und dürfen aber trotzdem keine einzige Sauerei!!! mitmachen, dann sind wir m.E. auf dem richtigen Weg.
Der Text in der Welt war flott geschrieben, aber Sahra wurde in einer unerträglichen Art und Weise abgekanzelt. Das war Tatsachenverdrehung der übelsten Sorte. Übrigens auch bei Gesine, aber das ist man ja gewöhnt.
So sehr ich Sahra als brilliante Analytikerin schätze, es gibt da so einige Sachen, die mir nicht gefallen:
- Auf Linksfraktion.de habe ich schon viele Diskussionsbeiträge unserer Fraktion gesehen, aber Sahra habe ich nie unter den Zuhörern gesehen. Man sieht sie nur, wenn sie selbst redet. Ist das unter ihrer Würde? Hat sie was besseres zu tun?
- Die Abgeordneten veröffentlichen ja teilweise was und wo sie spenden. Bei Sahra steht da nichts. Auch über Einkünfte schweigt sie. Man vergleiche das mal mit dem was Dagmar Enkelmann spendet.Es geht nicht nur um die absolute Summe, man sieht aus den Engagements auch, was den Leuten am Herzen liegt.
- Als sie mal bei uns aufgetreten ist, hat der Lokalreporter in seinem (durchaus freundlichen) Kommentar ihren Auftritt mit dem eines präzisen Uhrwerks verglichen. Da ist was dran. Sie wäre eine sehr gute Finanzministerin, aber als Parteichefin fehlt ihr die Wärme. Ein Duo Bartsch-Wagenknecht käme als Duo “der kalten Herzen” rüber.
Katja engagiert sich ja auch beim Institut Solidarische Moderne und ist da mit Andrea Ypsilanti und Sven Giegold u.a. im Vorstand. Auch wenn sie beim Bedingungslosen Grundeinkommen für meine Begriffe aufs falsche Pferd setzt, ist sie jemand, über den man nachdenken könnte. Wir suchen nicht den Oberschlauberger, wir suchen eine/n Parteivorsitzende/n
Ich muss mich korrigieren. War gerade noch mal auf Wagenknechts Seite. Sie spendet neben ihren Pflichtbeiträgen, die alle zahlen, auch monatlich bedeutende Summen an den Landesverband. Aber bei den Einzelprojekten, da gibt sie nichts, und das ist Schade. Man hat bei nicht das Gefühl: Da ist jetzt eine Sache, die halte ich für wichtig und die unterstütze ich jetzt mal.
Das erstaunlich forsche Auftreten von Stefan Bockhahn hat für mich einen etwas faden Beigeschmack …wie war es doch gleich ?-der frische Politikstudiumabsolvent Bockhahn war ab 2007 politischer Mitarbeiter von Dietmar Bartsch MdB…und es liegt ja wohl in der Natur der Sache, dass jeder seinem Arbeitgeber und Förderer besonders ergeben ist….und seine Karierre ist ja nun wirklich erstaunlich.
Mit manchen Bauchschmerzen und als bekennender Kritiker von Dietmar Bartsch könnte ich mich unter bestimmten Umständen doch mit einer führenden Rolle von Bartsch abfinden, und seine relativ besonnene Zurückhaltung in der letzten Zeit hat dazu beigetragen, sollten jetzt aber schon wieder merkwürdige Stellvertreterintrigen und Geheimstrategien bzw. im Spiel sein, ist zumindest für mich das Thema endgültig abgeschlossen…
Schließe mich Sebald an:
Der LV Mecklenburg-Vorpommern sollte die Nachfolge des offensichtlich heillos überforderten Bockhahn rasch regeln, bevor der Schaden für den Landesverband noch größer wird.
Der Herr Bockhahn macht doch eigentlich eine gute Figur bei Interviews, ihr seid m.E. schon wieder viel zu streng. Und die Sahra hat bestimmt viel um die Ohren, außerdem braucht der Landesverband das Geld bestimmt auch.
Da Bockhahn-Geblökke klingt wie ein Pfeifen im Walde: Dietmar der Kandidat allein auf weiter Flur.
Offensichtlich scheinen die anderen Strömungen mit Bartsch nicht vorab kungeln zu wollen. Das wäre -neben Fairwohnen- endlich mal eine gute Nachricht.
Ich wollte mal wieder was zur Personaldebatte die wir nicht führen sollen sagen, sry.
Gestern hatte ich Besuch von einer Freundin und die sagte das sie dieses Mal in NRW die Grünen wählen wird (narf…) weil sie nicht weiß wofür die Linke eigentlich steht und kein Fan vom gesetzlich verordneten Kommunismus ist.
Dem Oskar Lafontaine würde sie vertrauen, den kennt sie schon seit Jahrzehnten und hält ihn für sehr ehrlich., wenn der Parteichef werden würde, dann würde sie bei der Bundestagswahl wieder die Linke wählen.
Vielleicht wäre es für unsere Stellung im Westen tatsächlich am hilfreichsten, wenn der Oskar den Job noch mal machen würde, dann braucht er aber eine durchsetzungsfähige Frau die dem FDS nahesteht an seiner Seite, Caren Lay wäre vielleicht auch sehr geeignet, oder halt Diana Golze.
Meine beste Freundin, die öfter mal radikaler wie ich ist hingegen sagt, dass es in der deutschen Politik kaum eine glaubwürdigere als Sahra Wagenknecht gibt.
Nur mal so, um zumindest 2 Stimmen aus der Bevölkerung einzufangen und etwas Verwirrung zu stiften.