Ein Trick, kein Trick
Noch eine kleine Anekdote zu Beate Klarsfeld. Aber eigentlich ist es eine Geschichte über die Grünen: Deren Parlamentarischer Geschäftsführer Volker Beck hat kritisiert, dass die Linksfraktion für ein Treffen mit der Kandidatin am Donnerstagmittag die Bundestagssitzung für eine Stunde unterbrechen ließ. Diese Möglichkeit sei eigentlich für eilige Beratungen über neu auftauchende, dringend abstimmungsbedürftige Sachfragen vorgesehen worden. „Für einen Protokolltermin ist das eigentlich nicht gedacht“, zitiert den Grünen die Frankfurter Allgemeine – der vermute, es handele sich um einen „Trick, um Aufmerksamkeit zu erzielen“. Allerdings: Ohne Becks Kritik wäre die donnerstägliche Unterbrechung – von 13.02 bis 14.06 Uhr, wie das Protokoll vermerkt – wohl einer breiteren Öffentlichkeit gar nicht bekannt geworden, der „Aufmerksamkeitstrick“ der Linken, will man ihn überhaupt so nennen, wäre ins Leere gelaufen. (vk)
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Volker Beck weiß, daß die Kandidatur von J. Gauck auch zunächst als “Trick” angelegt war. Was ich selber tue, traue ich natürlich auch anderen zu.
Ich habe die Bundestagssitzung live verfolgt und mitbekommen, warum um die Mittagszeit eine Pause eingelegt wurde. Der Plenarsaal war ohnedies fast leer, weil die anderen Fraktionen einschließlich Bündnisgrüne auch nur Beobachter zur Anwesenheit verpflichtet hatten.Im übrigen: Es ging um Soziales, z. B. mehr Rentengerechtigkeit, und da konnte der Zuschauer nur ob der Ahnungslosigjkeit der meisten Debattenredner staunen (auch der Bündnisgrünen!). Volker Beck hat also in seiner Fraktion selbst genug zu tun.
Früher dachte ich mal, Abgeordneter zu sein wäre was Besonderes und man müsste in irgendeiner Weise qualifiziert sein für irgendwas. Das denke ich schon lange nicht mehr.
Der arme Abgeordnete Beck schon in einer Woche den zweiten
Bo(e)ck geschossen. Möchte Mamas Liebling ein Taschetuch.
Beck, dieser Loser: http://www.metacafe.com/watch/1513185/beck_loser/
*SCNR*