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„Eine echte Alternative“

„Mir wurde gerade berichtet, dass die Nominierung einstimmig war; das ist wunderbar, das war mir sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich jetzt auch bei der CDU und der CSU einige Stimmen bekommen kann.“ Beate Klarsfeld, Kandidatin der Linken für die Bundesversammlung am 18. März 2012, unmittelbar nach ihrer Nominierung

“Wir haben uns im Parteivorstand (…) in einer sehr kritischen, selbstkritischen Diskussion gegeneinander, miteinander gesagt, dass bestimmte Dinge ein bisschen besser hätten laufen können. Aber wir sind letztendlich einstimmig zu einer Entscheidung gekommen, und zwar zu der Entscheidung, dass wir Beate Klarsfeld bitten, auf unseren Vorschlag für das Amt der Bundespräsidentin zu kandidieren.“ Linken-Chefin Gesine Lötzsch am Montag auf einer Pressekonferenz

“Die Tatsache, dass der Beschluss zu ihrer Nominierung im Parteivorstand einstimmig gefasst wurde, hat mich sehr gefreut.” Knut Korschewsky, Landesvorsitzender der Linken in Thüringen in einer Erklärung

„Beate Klarsfeld steht für eine Staatsräson, die aus Verantwortung vor der deutschen Geschichte handelt. Sie hat im Gegensatz zu anderen niemals einen Zweifel an der Einmaligkeit und Unvergleichbarkeit der deutschen Verbrechen gelassen. Sie hat ohne zu zögern daran erinnert, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für Israel und die Verteidigung des Existenzrechts des jüdischen Staates hat – übrigens genau so, wie es im Parteiprogramm der Linken formuliert ist, um da jedem Zweifel sofort zu begegnen.“ Linken-Vorsitzender Klaus Ernst auf derselben Pressekonferenz

“Eine Linkskandidatin ist die Links-Kandidatin nicht. Sie steht für den Kampf gegen alte und neue Nazis. Ihre Haltung zu Israel wird bei Teilen der Linken Widerspruch auslösen. (…) Die Garantie der staatlichen Existenz Israels ist laut Bundeskanzlerin Angela Merkel Staatsräson. Die Linke hat sich mit ihrer Entscheidung ein kleines bisschen regierungsfähiger gemacht, und ihre Kandidatin ein ganz schönes bisschen wählbarer auch für Nicht-Linke.” Aus einem Kommentar von Manfred Bleskin auf ntv.de

„Ohne seriöse Gegenkandidatur wäre die Bundesversammlung zu einer Farce geworden. Deshalb ist es richtig, dass die Linkspartei, die mal wieder demonstrativ außen vor gelassen wurde, sich durchgerungen hat, trotzdem mitzuspielen. Es gibt auch im rot-grünen Lager manche, die an dem designierten Bundespräsidenten zweifeln. Sie haben nun die Möglichkeit, abzuwägen und sich zu entscheiden. Es wäre ein Zeichen von Souveränität und der oft beschworenen Überparteilichkeit, wenn auch Sozialdemokraten und Grüne Klarsfeld nicht als bloße Agitpropkandidatin der Linkspartei sehen würden. So weit das Positive. Andererseits wirkt Klarsfeld als Kandidatin etwas retro. Produktiver für die Debatte wäre eine Kandidatur gewesen, die mehr für die Kritik am sozialen Auseinanderdriften steht.“ Aus einem Kommentar von Stefan Reinecke in der Tageszeitung

„Diese Kandidatur ist ein starkes Zeichen für Freiheit und Demokratie, sie ist ein authentisches Zeichen gegen Neonazismus und Geschichtsrelativismus.“ Matthias Höhn, Landesvorsitzender der Linken in Sachsen-Anhalt in einer Erklärung

“Ich freue mich außerordentlich, dass Frau Klarsfeld ihre Bereitschaft zur Kandidatur bekundet und die Linke sie als ihre Kandidatin nominiert hat. Es würde mich freuen, wenn sie auch aus den Reihen anderer Parteien Zuspruch findet.” Berlins Linkenchef Klaus Lederer laut einer Nachrichtenagentur

“Mir imponiert ihre Haltung, dass man nie aufgeben dürfe.” Kerstin Kaiser, Vorsitzende der Linksfraktion in brandenburg laut Nachrichtenagentur

“Ich hoffe auf ein gutes Ergebnis in der Bundesversammlung für sie.” Stefan Ludwig, Linkenchef in Brandenburg laut dpa

“Ich sehe in der Nominierung dieser mutigen Frau vor allem auch ein Signal gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements. Vertreter von Grünen und Sozialdemokraten, mit denen ich gemeinsam nicht nur auf der Straße gegen Neonazis aktiv bin, haben jetzt in der Bundesversammlung eine Wahl. (…) Wenn ich die Thüringer Programme von SPD und Bündnis 90/ Grüne richtig in Erinnerung habe, dürften Frau Klarsfeld die Stimmen der SPD und Grünen Vertreter, neben den Unseren, in der Bundesversammlung sicher sein.” Sandro Witt, stellvertretender Landeschef der Linken in Thüringen in einer Erklärung

“Nein, Beate Klarsfeld ist keine Kandidatin mit Parteibuch. Und auch wenn sie sich heute sehr positiv über die Bedeutung sozialer Themen und des Antifaschismus in der LINKEN geäußert hat, dürfte sie für meine Partei nicht immer nur bequem sein. Aber darum geht es auch gar nicht, das brauchen wir gar nicht. Beate Klarsfeld steht mit ihrem ganzen Leben für ein anderes, besseres, antifaschistisches, aufklärerisches Deutschland.” Aus einer Erklärung von Michael Leutert, Bundestagsabgeordneter der Linken

„Wir stehen an der Seite der Wählerinnen und Wähler, die sich eine Politik wünschen, die sich an den Sorgen der Menschen orientiert und nicht nach den Bedürfnissen von Unternehmen richtet. Deswegen war es für uns auch eine logische Folge, eine eigene Kandidatin zu nominieren, die gegen die neoliberale Allianz für eine soziale Politik steht.“ Ulrich Maurer, Vizechef der Linksfraktion im Bundestag in einem Interview

„Wir stellen Beate Klarsfeld nicht als eine Kandidatin der Linkspartei, der Linken auf. Wir stellen Beate Klarsfeld als eine Kandidatin auf, die von uns vorgeschlagen wird, die nicht in jedem Punkt mit uns übereinstimmt, aber die mit ihrer Persönlichkeit eine echte Alternative zu Herrn Gauck darstellt.“ Klaus Ernst auf besagter Pressekonferenz des Linken-Vorstandes

„Ob Klarsfeld nun regelrecht Wahlkampf machen will, ließ sie vorerst offen. Sie wolle sich erst mit der Linken in Berlin abstimmen, sagte sie. Zugleich hob sie aber hervor, dass sie als ,moralische Person‘ und als ,Nicht-Politikerin‘ antrete. Sie wolle sich auch nicht zu Themen wie der Euro-Krise äußern, denn sie sei keine Wirtschaftsfachfrau.“ Aus einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP vom Montag

„Frau Klarsfeld steht in überzeugender Weise für die Menschenrechte ein, sie setzte und setzt immer wieder klare und unmissverständliche Zeichen gegen eine Renaissance des Faschismus in Europa. Schließlich – und auch das ist gegenwärtig von großer Bedeutung – ist Beate Klarsfeld eine überzeugte Europäerin.“ Wulff Gallert, Vorsitzender der Linksfraktion in Sachsen-Anhalt, in einer Erklärung

„Sie ist eine Kandidatin aus Versehen. Eine Kandidatin des Zufalls, der Verlegenheit.“ Timo Stein in einem Kommentar auf Cicero online

„Die Linken, die sich von den anderen Parteien bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten ausgegrenzt fühlten, haben die Chance, sich eindrucksvoll in Szene zu setzen, nicht genutzt. (…)Es wurde bei allem Hickhack eine sehr präsentable Kandidatin gefunden. Beate Klarsfeld, eine Frau, die schon gegen Nazis gekämpft hat, als dies noch keinen gesellschaftlichen Beifall fand, hätte jedoch ein würdigeres Verfahren verdient gehabt.“ Aus einem Kommentar der Märkischen Oderzeitung

“Offensichtlich hat die Linkspartei nicht die Kraft gefunden, über ihren Schatten zu springen und mit einer Unterstützung von Joachim Gauck ihre Fehler aus 2010 zu korrigieren.” SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann laut einer Nachrichtenagentur

“Die SPD scheint über ihren Ärger, dass sie nun mit einem Präsidentenkandidaten leben muss, den sie nie wirklich wollte, demokratische Tugenden vergessen und die Grundrechenarten verlernt zu haben.” Linksfraktionsvize Ulrich Maurer in einer Reaktion auf Oppermann

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90 Kommentare zu “„Eine echte Alternative“”

  1. Jens Raabe sagt:

    bella

    das war doch klar wie klosbrühe! mümmel hat nur leider keine ahnung von kunkludentem handeln. (bzw. dies einzugestehen)
    auch das vorher sich von sarkozy feiern lassen, nette fotos, null gegenteilige komentare… alles schon eindeutige zeichen.

    bin mal gespannt ob uns die dame noch auf die füße fällt! man kann nur hoffen dat die wahl schnell vorbei ist und in der zwischenzeit nicht irgend etwas gravierendes passiert!

  2. Solange man noch herzhaft streiten darf, hier noch ein Beitrag. Auch wenn einige Linke gerne eine diplomatischere Sprache hätten.

    In Frankreich tobt einer der schutzigsten Wahlkämpfe der letzten Jahrzehnte. Dem rechten Sarkozy steht das Wasser bis zum Hals, im Herbst haben die Linken sogar erstmals seit 1958 eine Senatsmehrheit erreicht. Da wird jetzt geholzt dass es kracht. Und in diesem Moment stellt die deutsche Linke eine der schillernsten Wahlkämpferinnen von Sarkozy auf und fällt den Linken in Frankreich in den Rücken. Beate Klarsfeld ist auch noch so rotzfrech, dass sie heute in Berlin erklärt hat, sie stünden voll hinter Sarkozy. Sie, das heißt sie selbst, ihr Mann Serge und ihr Sohn Arnaud. Zwischen ihren Ansichten und denen von Arnaud und Serge sieht sie keinen Unterschied.

    Arnaud ist Sarkozys beauftragter für Immigration. Er verhöhnt die anzuschiebenden Roma, sie kämen ja nicht ins KZ. Mit dem Ansehen der Nazi-Jäger-Familie sagt er, in Zeiten von Arbeitslosigkeit können man sich keine Asylanten leisten, vor allem nicht aus Nordafrika, die hätten zudem eine Kultur, die mit der französischen oder englischen nicht vereinbar wäre. Das ist für Beate Klarsfeld vielleicht die “Übereinstimmung” in der “sozialen Frage”. Das nennt die Neue Rechte um Benoist kulturelle Differenz. Der Kulturalismus ist die modernisierte Form des Rassismus. Damit begründet Arnaud Klarsfeld sogar die Segnungen des französischen Kolonialismus. So dreist sind nicht einmal die Rechtspopulisten in Holland und Norwegen.

    Es geht nicht um die Linke und Israel. Obwohl sich unsere Parteivorsitzenden bemühen, die Übereinstimmung in der Frage der Solidarität mit Israel mit Beate Klarsfeld zu betonen (das stünde so auch im Programm der Linken), trompetet Beate Klarsfeld in Frankreich herum, sie würde mit der Linken politisch in nichts übereinstimmen, schon gar nicht in der Israel-Frage. Sie höhnt über ihre “einstimmige Nominierung” und haut den Linken gleich noch eine rein.

    Dieser Tage verteidigte Serge Klarsfeld auch noch den übelsten Rechtsausleger in Frankreich, den Homosexuellen-Jäger Vanneste (wikipedia: Vanneste ist ein Verfechter der Todesstrafe für Terroristen, im April 2004 war er Mitunterzeichner eines entsprechenden Gesetzentwurfes. Im November 2007 legte er einen Vorschlag zur Senkung der Rundfunkgebühren vor. Weiterhin vertritt er den Standpunkt, dass auch „Arbeiten im öffentlichen Interesse“ verstärkt als Strafen ausgesprochen werden sollten. Er ist ein Gegner von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und spricht diesen die Fähigkeit zur Elternschaft ab. In einer Äußerung bezeichnete er Homosexualität als „eine Art von Rassismus“)

    Seit zwei Jahren beschäftige ich mich als katholischer Religionslehrer auch mit der Pius-Bruderschaft, dem rechtsradikalen Ausläufer des Katholizismus. Als Hauptzeuge für die Seligsprechung von Papst Pius XII. gilt nicht nur im klerikalfaschistischen Netzwerk “kreuznet” Serge Klarsfeld, der dem Papst seinen Einsatz gegen Nationalsozialismus und Kommunismus bescheinigt. Mit Interviews im Osservatore Romano. Die ganze Familie Klarsfeld hetzt gleichermaßen gegen Kommunisten und Nationalsozialisten. Das ist die Sprache der Geschichtsrevisionisten. Deshalb lobt Beate Klarsfeld auch den Gauck, wo sie kann, und setzt dessen angeblichen Kampf in der DDR mit ihrem Kampf gegen alte Nazis gleich.

    Wir sollten an die französischen Linken schreiben und ihnen mitteilen, dass wir uns für die einstimmige Nominierung Beate Klarsfeld und für diesen üblen Beitrag zu Sarkozys schmutzigem Wahlkampf schämen. Auch wenn der Beschluss aus purer Dummheit und Ignoranz zustande gekommen ist.

    Hier kannst Du einige Belege nachlesen, wenn sie von Heike Hänsels Bürohansel nicht schon gelöscht worden sind.

    http://tuelpds.twoday.net/stories/75219382/

  3. Frankfurter Rundschau 1.3.2012:

    Deutsche Innenpolitik mit ihrer Kleinteiligkeit und Aufgeregtheit interessiert Klarsfeld nicht sonderlich

    Vor 52 Jahren verließ sie ihre Geburtsstadt Berlin. Sie ist Deutsch-Französin und Hausfrau, wie sie sagt. „Ehemann Serge, die Kinder, Enkel, zwei Hunde, zwei Katzen.“ Deutsche Innenpolitik mit ihrer Kleinteiligkeit und Aufgeregtheit interessiert sie nicht sonderlich. … Dass ihr Sohn Arno für den konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy arbeitet, macht der Linken-Kandidatin noch weniger Probleme. „Wir sind alle für Sarkozy.“

    Aus der Facebook-Seite der LINKEN (HIER IST DIE LINKE):

    Julien Aubrée On aimerait bien comprendre! Pourquoi votre candidate soutient Sarkozy?
    Nun, würden wir gerne verstehen! Warum unterstützt Ihr Kandidat Sarkozy? (Von Bing übersetzt)

    Julien Aubrée Sarkozy n’a rien fait contre les nazis. Et certains membres de son gouvernement sont racistes! Claude Guéand, Gérard Longuet……
    vor 5 Stunden · Gefällt mir

    Julien Aubrée On pensait que Die Linke soutiendrait le Front de Gauche.

    Peter Christian Schott was soll das ? euch wähle ich nicht mehr !!!
    vor 3 Stunden · Gefällt mir

    (Passage von der Moderation zur Vermeidung juristischer Auseinandersetzungen gelöscht)

    Ulrich Vom Hagen Pro Apartheid und pro Sarkozy?! Na bravo.
    vor 2 Stunden · Gefällt mir · 2

    Polo Apanam Votre candidate soutient SARKOZY? C’est scandaleux!
    Unterstützt Ihre Kandidaten SARKOZY? Das ist doch empörend! (Von Bing übersetzt)

  4. ralf henrichs sagt:

    Ein wirklich schöner Bericht der FAZ, der uns nur helfen kann.

    Ob Klarsfeld Sarkozy unterstützt, interessiert mich in etwa so wie der berühmte Sack Reis in China. Weder ist dies für unsere Wähler von irgendwelcher Bedeutung, noch interessiert die französische Wähler, wen die deutsche Linke aufstellt (oder – zum Vergleich – hat unsere Wähler die Frage Hollande oder Royal irgendwie interessiert?).

  5. ralf henrichs sagt:

    @ Anton Brenner,

    Klarsfeld muss deutsche Innenpolitik auch nicht interessieren. Das ist nicht ihre Aufgabe.

    Und die französischen Facebook-Kommentare sind wirklich megapeinlich. Oder ist französische Innenpolitik wirklich so langweilig?

  6. MichaelH. sagt:

    @ Anton Brenner

    Jetzt haben Sie mich überzeugt.

    2 Franzosen auf facebook, die sich empört fragen: “Warum unterstützt ihr Sarkozy?

    Meine Fragen an “die französische Linke” haben dort auch niemanden interessiert.

    “Warum unterstützt Ihr Sarkozy bei seinem Libyen-Krieg? Wo war Eure Empörung?”

    “Warum war der Schmierlappen Strauss-Kahn, der von Sarkozy zum IWF geschickt wurde, bis zu seiner Verhaftung Euer inoffizieller Präsidentschaftskandidat?”

    Sie schreiben:

    “….trompetet Beate Klarsfeld in Frankreich herum, sie würde mit der Linken politisch in nichts übereinstimmen, schon gar nicht in der Israel-Frage. Sie höhnt über ihre “einstimmige Nominierung” und haut den Linken gleich noch eine rein.”

    Bitte belegen Sie einfach mal, wo Beate Klarsfeld behauptet, mit der LINKEN in NICHTS übereinzustimmen und wo sie HÖHNT.
    Ihre großes Interesse für die Familie Klarsfeld in allen Ehren, aber Ihr Umgang mit Zitaten nervt.
    Arno sagt, Serge sagt, also muss Beate auch.
    Ich kenn Leute, die mussten wegen kleinerer Verdrehungen kostenpflichtige Unterlassungserklärungen abgeben.

  7. Roland sagt:

    @ Anton Brenner

    Was Beate Klarsfeld bis heute zum Glück nicht fertig gebracht hat, ist uns eine fiktive Geschichte eines 3-geteilten Gottes als Tatsache zu verkaufen, wie Sie das tun.
    Da ist ja der Islam ein historischer Fortschritt, der hat wenigstens einen klaren Monotheismus.

    Und so lange Sie sich nicht vom blutrünstigen alten Testament distanzieren, sind Sie noch nicht einmal bei der Charta der Menschenrechte angekommen.

  8. Clara sagt:

    @ Anton Brenner
    Wir kommen da jetzt kaum noch raus.
    Wenn wir das nächste Mal nicht gründlich nachdenken wollen, sondern lieber emotional reagieren, dann sind Hintergrundinformationen vielleicht ein Gegenmittel.
    Ich finde die Politik von Herrn Sarkozy menschenfeindlich und die Wahlen in Frankreich sind tatsächlich sehr wichtig für Europa.
    Hätte ich gewußt das Frau Klarsfeld Nikolas Sargozy im Wahlkampf unterstützt, hätte ich auf den Vorschlag sie für uns aufzustellen höchstwahrscheinlich anders reagiert.
    Das bedeutet aber auch das wir von dem Gedanken Abschied nehmen müssen jemals gemeinsam mit den anderen Parteien einen Bundespräsidenten zu wählen, weil alle die sie akzeptieren werden die neoliberale Politik teilweise unterstützen.
    Ich wollte Rita Süssmuth, aber auch die unterstützt Frau Merkel, somit war mein ganzer Gedankengang im Grunde unlogisch, auch wenn man ihr für ihren Einsatz für Aidskranke dankbar sein kann.
    Man könnte die Gründe wieso man bereit gewesen wäre eine konservativen Kandidaten zu unterstützen analysieren, da wird der Wunsch nach gesellschaftlichen Konsens der allen Demokraten eigentlich wichtig sein sollte eine Rolle spielen.
    Außerdem, wenn man 95% der Menschen ob ihrer Einstellung verachtet, dann macht das ja etwas mit einem, die Welt mit liebevollen Augen sehen wie Käthe Kollwitz das anstrebte ist dann kaum noch möglich.
    Alles wieder sehr schwierig, ich hoffe nur das unsere Entscheidung keine negativen Auswirkungen für Frankreich hat.

  9. Ralf Henrichs sagt:

    @ Clara,

    “Ich wollte Rita Süssmuth, aber auch die unterstützt Frau Merkel, ”

    Und ich gehe davon aus, dass auch Klaus Töpfer – den ja hier viele wollten – am Ende noch Merkel unterstützt. Jedenfalls ist er immer noch Mitglied der CDU.

    Also – so what?

  10. Bella sagt:

    @all

    Dass Klarsfeld Sarkozy untersützt war von Anfang an klar. Insofern war es ein schwerer Fehler der Parteiführung, diese Frau zu nominieren, dies wird den Ruf der Linken im Inland – aber vor allem auch in Frankreich – schwer schädigen.

    Erst Gehirn einschalten, dann reden Frau Lötzsch…..

    Die Wahlen in Frankreich sind für Europa sehr wichtig. Wenn der Klarfeld-Freund Sarkozy abgewählt wird, wird es der Neoliberalismus schwerer haben. Ihr solltet wissen, dass Hollande 75% Reichensteuer fordert.
    Sarkozy führt einen schmutzingen Wahlkampf. Themen wie “es gibt in der Ill-de-France mehr geschächtetes Fleisch als Muslime – eßt wieder französisch….” sind Wahlkampf. Oder das Schador-Verbot oder die Ausweisung von Magreb-Migranten um französische Arbeitsplätze zu sichern.
    Ich kam am Sonntag aus Frankreich zurück und lese hier diese unsäglichen Dingen von den deutschen Linken
    Ich bin entsetzt, schämt Euch, ich tue mich fremdschämen

    Ich hatte also recht:
    Wer Klarfeld wählt – wählt Sarkozy

    Übrigents, es gibtg in Frankreich eine sehr starke Anti-Sarkozy-Stimmunhg, der Mann ist den Franzosen einfach zu peinlich. Und nun holt sich die deutschle Linke eine Sarkozy-Frau an Bord und manchen Linken ist das egal
    Feine internationale Solidarität von Euch deutschen Linken

  11. Bella sagt:

    @Clara

    Gysi sollte sich bei den französischen Linken entschuldigen und sehr klar machen, das Sarkozy für die Menschen Unglück bringt.
    Meiner französische Freunde sind einfach nur entsetzt. Gysi ist untendurch.
    Mein Sohn – ein deutscher Linker der in Paris lebt – wird aus der Linken austreten und ich werde bei Euch niemals Mitglied werden können. Ihr kennt keine Solidarität

  12. Ralf Henrichs sagt:

    Ach Bella,

    wenn du wirklich glaubst, dass es auch nur irgendeinen französischen Wähler bei der französischen Präsidentschaftswahlen interessiert, wen die deutsche Linke bei der deutschen Präsidentschaftswahlen aufstellt – sorry, dann kann ich dir diesen Unsinn sicherlich auch nicht ausreden.

    Ich hingegen bin mir sicher, dass – völlig unabhängig von unserem Kandidaten – dies noch nicht einmal Auswirkungen auf die Landtagswahl im Saarland oder Schleswig-Holstein hat.

    So hat z.B. die FDP Gauck durchgesetzt. Der Effekt bei den Wahlumfragen ist praktisch Null.

    Ich stelle hier fest, dass niemand bislang auch nur ein Argument gegen Klarsfeld vorgebracht hat, was auch nur einen Hauch von Relevanz hat. Obwohl wirklich sich einige hier bemühen, an den Haaren herbeigezogene Argumente vorzubringen.

  13. Bella sagt:

    Ach Ralf

    so wichtig wie Eure Kanzlerin glaubt seit ihr Deutschen nun wirklich nicht, da haben sie recht.
    Aber die politische Gegnerin der franzöischen Linken als deutsche Präsidentenkanditatin aufzustellen, das ist Unverfrorenheit oder Dummheit.
    Mit Solidarität – ein linker Grundwert – hat das nichts zu tun.
    Und im übrigen sollten auch Sie bemerkt haben, dass die alte Dame besser in Paris aufhoben wäre. Sie versteht nämlich nichts von Politik, den den Widrigkeiten der deutschen Politik schon gar nichts. Sie versteht nichts mal die Journalistenfragen richtig

  14. Dirk sagt:

    @ Bella

    “…und ich werde bei Euch niemals Mitglied werden können.”

    Als ob Du jemals vorhattest, Mitglied zu werden.

    Hier wird übrigens andauernd von einer obskuren französischen Linken gesprochen, kann mich vielleicht mal jemand aufklären???

    Die “Argumente” in diesem Thread nehmen wirklich abenteuerliche Züge an…

  15. Linksman sagt:

    Hallo Bella,
    der französische Linkskandidat Mélenchon soll die Libyen-Invasion unterstützt haben. Die PCF ist Atomkraft-Befürworterin. Man könnte also mit gleicher Münze heimzahlen.
    Aber:
    Ein solches Böse-Pickelhaube-blöder-Froschfresser-Gekläff unter den Linken beider Länder ist wenig hilfreich.

  16. Clara sagt:

    @ Bella
    Das war ein Fehler der vor allem durch Unwissenheit und unreflektierter Emotionalität entstanden ist. Ich als Deutsche bin Frau Klarsfeld nach wie vor halt wirklich dankbar dafür das sie Schlächter vor Gericht gebracht hat, dieses Gefühl war bei mir vorherrschend.

    @ Dirk + Linksmann
    Bella hat doch Recht, wir helfen indirekt Sarkozy, dabei wäre ein Regierungswechsel in Frankreich sehr gut. Man muß Fehler die man gemacht hat einsehen können. Die Frage ist wie wir uns einerseits deutlich von der Politik des Herrn Sarkozy distanzieren können und anderseits Frau Klarsfeld dabei nicht verletzten, die ja das Recht auf ihre politische Eistellung hat.

  17. MichaelH sagt:

    @ Clara u. a.
    Die Nominierung Beate Klarsfelds nützt Sarkozy und schadet der PDL?
    Das ist doch völlig konstruiert.
    Worin soll Sarkozys Nutzen liegen, wenn ihn die PDL-Kandidatin unterstützt, die gegen den Kandidaten seiner Freundin Merkel antritt?
    Die Antithese: Klarsfelds Nominierung schadet Sarkozy und nützt der PDL ist m. E. nicht weniger logisch.
    Ich stimme Ralf Henrichs zu: Die Bundespräsidentenwahl und der französische Wahlkampf haben nichts miteinander zu tun.

  18. Sebald sagt:

    Ich fand die Aussagen von Beate Klarsfeld zu Sarkozy auch extrem ärgerlich, vor allem weil Hollande mit seiner Forderung nach einem Steuersatz von 75 Prozent für Grossverdiener auch bei vielen deutschen Linken Hoffnungen geweckt hat. Das Frau Klarsfeld jetzt solch einen Schwachsinn redet zeigt doch nur, dass sie überhaupt keinen politischen Instinkt hat.

    Ich hoffe, dass es der Parteiführung gelingt, Frau Klarsfeld entsprechend zu briefen, ansonsten erklärt sie demnächst noch, dass die Rente mit 67 eigentlich ganz gut wäre. Jedenfalls steckt jetzt die Karre im Dreck, und wir können eigentlich nur hoffen, dass Frau Klarsfeld mit ihren bizarren Positionen in der Öffentlichkeit nicht weiter wahrgenommen wird. Es ist jedenfalls trostlos, dass Die Linke eine Steilvorlage in ein Eigentor verwandelt hat.

  19. Bronstein sagt:

    “Und was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz.” Jesus Sirach

    Also, wenn die Positionen von Arno Klarsfeld und seinen Eltern tatsächlich so neoliberal und neocon sind, wie von einigen hier vorgetragen wird (und wenn das auch belegbar ist) dann seh ich dadurch trotzdem keinen Schaden für die Linke. Es beleuchtet doch nur, dass ein Teil des Antifaschismus, des Pro-Israel camps und auch der Jewish community dabei sind nach rechts abzudriften.

    Die no-border campagnen, die Flüchtlingsräte, oder Institutionen wie die RAA und Anetta Kahane zum Beispiel hätten doch viel eher Anlaß sich über Arno Klarsfeld aufzuregen.

  20. Bronstein sagt:

    lustiger Blogartikel über die neue Querfront Broder-Junge Welt:

    http://www.publikative.org/2012/02/28/abteilung-dreamteam-broder-und-pirker-gegen-klarsfeld/

  21. Linksman sagt:

    Hallo Sebald,
    niedriger hängen.
    Vor einem Jahr hat der verdienstvolle Uri Avnery die Libyen-Invasion unterstützt. Das ändert nichts daran, dass er weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner für die internationale Linke ist.
    Auch höchst-honorige Personen können eben bei einzelne Themen unerfreuliche Schlagseite haben, ohne dass sie dadurch komplett disqualifiziert werden.

  22. Dirk sagt:

    @ Clara

    Was soll ich dazu sagen? Ich habe eben VORHER gründlich über das Für und Wider einer Kandidatur von Frau Klarsfeld nachgedacht und mich dann entschieden. Dass es bei Dir anscheinend mal wieder andersrum war, ist nicht mein Problem. Mal abgesehen davon, dass Du Dich hier von Bella einlullen lässt, die hier bisher kaum in Erscheinung getreten ist. Vielleicht lernst Du ja was draus…
    Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir niemanden finden werden, der die Ziele der LINKEN zu 100 Prozent teilt, nicht mal in der eigenen Partei. Von daher kann ich nach wie vor ruhig schlafen…

  23. Dirk sagt:

    Wer im Übrigen glaubt, dass eine Kanddatur von Herrn Buttewegge, Luc Jochimsen oder wem auch immer hier oder anderswo zu keinen Diskussionen geführt hätte, der ist nun wahrlich mit dem Klammerbeutel gepudert…

  24. Bella sagt:

    @all

    Die seltsamen außenpolitischen Positionen einiger französischer Linker sind bekannt und sind eine französische Merkwürdigkeit.

    Kurze Info zur Front de Gauche, der 10% im ersten Wahlgang zugetraut werden, siehe hier:

    http://de-de.facebook.com/pages/Front-de-gauche/106019442761742

    Für Linke muß immer das Soziale im Mittelpunkt stehen. Da habe ich mit der französischen Linken keine Probleme, sehr wohl aber mit Sarkozy, der das “deutsche Modell” in Frankreich einführen will.

    Wenn Sarkozy im zweiten Wahlgang abgewählt wird, bricht ein wichtiges Kettenglied des europäischen Neoliberalismus. Griechenland darf dann wieder hoffen,denn Hollande wird keine Spardiktate wie Merkel-Sarkozy mitmachen.

    Sarkozy ist in Frankreich z. Z. so unbeliebt, dass er auch ohne die Unterstützung von Frau Klarsfeld abgewählt werden wird. Aber als deutsche Linke in dieser Situation eine Sarkozy-Anhängerin aufzustellen, ist einfach nur peinlich, zum fremdschämen.

  25. Jens Raabe sagt:

    dirk

    das wass du bezüglich clara schreibst – zustimmung… keine frage

    ansonsten
    ist doch alles zweckoptimismus!
    erst argumentiert ihr – es wäre nur der sohn der auf abwegen ist, wenn dann die dame nachlegt und das allzu offensichtliche auch noch in die welt posaunt – dass sie sarkozy unterstützt (und zwar ohne wenn und aber) – biegt ihr euch das auch noch zurecht.

    auch ihr antifaschismus – so löblich der ist – scheint sich ja in einem rachefeldzug gegen die alten nazis zu erschöpfen und ausschließlich mit ihrer jüdischen abstammung beründet. an den jetzigen machthabern in israel – findet sie nichts zu kritisieren. ich werde da keine freudensprünge machen und halte es auch sehr vermessen mit dem “argument” zu kommen – eine hundertprozentige übereinstimmung mit den positionen der linken wird kein kandidat erbringen. klarsfeld ist ja von weit bescheideneren 50% noch meilenweit entfernt.

    jetzt ist das kind in den brunnen gefallen und ich würde dazu auch kein ton mehr verlieren wollen… wenn – ja wenn hier nicht einige immer so großspurig frohlocken würden und offensichtliche probleme komplett verleugnen!

  26. Bella sagt:

    ….ich meinte natürlich oben… auch die Unterstützung von Beate Klarfeld wird Sarkozy auch nicht retten (sorry)

    und noch was hab ich vergessen:

    Sarkozy setzt in zweiten Wahlgang voll auf die Untersützung des rechtsradikalen Front National:

    http://www.stern.de/politik/ausland/kandidatur-zur-praesidentschaftswahl-in-frankreich-rechtsradikaler-le-pen-fehlen-noch-48-unterschriften-1794420.html

    Wie geht das mit dem antifaschistischen Heiligenschein von Frau Klarsfeld zusammen?
    In Frankreich ist es auch für Konservative normal gegen Hitler gewesen zu sein, sonst wäre man ein schlechter Franzose.

    schönes Wochende

  27. Jens Raabe sagt:

    bornstein

    was soll man zu dem quark den du da verlinkst schon schreiben? so ein dämlicher murks -da erübrigt sich doch jeder kommentar.

  28. Sebald sagt:

    Sicher wird uns jetzt kaum etwas anders übrig bleiben, als das Thema Beate Klarsfeld niedrig zu hängen. Ich bin ja nur froh, wenn der 18. März endlich vorbei ist.

    Sehr wichtig finde ich dagegen die Überlegungen von Hollande zum Steuersatz für Großverdiener. Wenn Hollande mit dieser Forderung erfolgreich sein sollte, dann könnte das auch Rückenwind für die linken Kräfte in Deutschland geben, und zwar sowohl in der Partei Die Linke als auch in der SPD. Schließlich wird die SPD Mühe haben zu erklären, warum ein solcher Steuersatz nicht auch in Deutschland möglich sein sollte. Ich würde daher dafür plädieren, Frau Klarsfeld zu ignorieren und die SPD mit den Forderungen Hollandes unter Druck zu setzen.

  29. sfr sagt:

    @ Raabe (17:19): Beate Klarsfeld ist nicht “jüdischer Abstammung”. Nicht jede, die was gegen Nazis oder Antisemiten hat, ist Jüdin. Auch geht sie nicht allein gegen “alte Nazis” an, sondern auch NPD & Co.

  30. Jens Raabe sagt:

    sfr

    ihr mann ist einer! ich hab ja auch gar nichts gegen ihre nazi hatz nur etwas gegen ihre bedingungslose israel unterstützung. bedingungslos kann die vernünftiger weise NICHT sein!

    der rest – war wohl nichts! wenn co. dann müsste sie auch was gegen israels aktuelle regierung haben!

  31. Dirk sagt:

    @ Jens Raabe

    Ich biege mir hier gar nix zurecht, im Gegensatz zu einigen anderen Diskutanten habe ich mich einfach nur entschieden und das nicht nur aus einer Laune heraus. Wie oft denn nun noch, mir war von Anfang an klar, dass wir niemanden finden werden, der es allen recht machen kann. Um es mal auf die Spitze zu treiben, ist es bei Frau Klarsfeld die mir auch nicht gerade besonders genehme Haltung zu Sarkozy, wäre es bei Butterwegge vielleicht die Enkeltochter gewesen, die in einem Schulaufsatz irgendwann mal dem Merkel gehuldigt hat. Der einzige Unterschied hätte darin bestanden, dass es nur andere Leute gewesen wären, die hier das Treiben verrückt gemacht hätten.
    Für mich stand seit dem Rücktritt von Wulff fest, dass es für uns nur darum gehen kann, einen Kandidaten zu finden, der möglichst viel Verunsicherung in die geschlossenen Reihen der neuen Einheitsparteiaus tragen und auch den dafür notwendigen Medienrummel erzeugen kann. Beide Aufgaben erfüllt Beate Klarsfeld bisher vortrefflich, Punkt.

    Bei der ziemlich schrägen Diskussion würde es mich nicht mal mehr wundern, wenn ich demnächst hier den Satz, “Butterwegge hat aber gar keine Enkelin” lesen müsste…

  32. Solaris Post sagt:

    Wer ist denn eigentlich personell verantwortlich für diese Kandidatur?
    In welchem Gremium und von wem wurde das entschieden?

  33. Jens Raabe sagt:

    dirk

    ich habe mit “ihr” nicht “nur” dich gemeint! bei anderen macht diskussion nur weniger sinn! interessant ist – du hast das thema bedingungslose israelunterstützung gar nicht berührt. berührt dich da gar nichts? das mit der möglichen butterwege enkelin überlese ich jetzt mal. ich seh da schon einen unterschied. im übrigen wird da ja auch schon wieder nachträglich rumgeeiert. frau klarsfeld sagte eindeutig “wir unterstützen sarkozy” – und auf nachfrage. “wir” bedeutet “ihr mann serge, ihr sohn und sie”.
    ich lass mich von dieser dame NICHT vertreten. damit das schon mal klar ist. ich hätte gerne einen boykott von waren die in widerrechlich durch israel besetzten gebieten hergestellt werden! punkt

  34. Eckernförder sagt:

    „Eine Nominierung bedeutet nicht, dass es nicht an anderen Stellen auch unterschiedliche Ansichten geben kann. Frau Klarsfeld kandidiert schließlich nicht für ein Parteiamt der Linken, sondern für das Amt der Bundespräsidentin.“ – so die Aussage von Sahra Wagenknecht laut “Tagesspiegel”.
    Sahra hat die Sache hier sehr gut auf den Punkt gebracht.

  35. Dirk sagt:

    @ Jens Raabe

    Wir setzen in dieser Frage einfach die Prioritäten unterschiedlich. Du hättest gern eine “parteiliche” Kandidatin, mit der DU Dich selbst möglichst zu 100 Prozent identifizieren kannst, ich sehe das aus den schon oft genug genannten Gründen eben anders. Wir werden wohl mal wieder damit leben müssen, dass wir keinen gemeinsamen Nenner finden…

  36. Jens Raabe sagt:

    dirk

    einhundert prozent wünsche ich gar nicht! ich wäre schon mit annähernd fünfzig prozent zufrieden. aber selbst die sind nicht zu finden!

    ihren kampf gegen faschisten schätze ich hoch ein…. das wars dann aber auch schon! ich hab ja kein problem damit das dir das reicht – nur nehme ich für mich in anspruch auf das fehlen des restes hinzuweisen. ihr geeiere bei pressekonferenzen finde ich für uns peinlich! “deutschland als vorreiter in der sozialen frage in europa” junge… junge…

  37. Clara sagt:

    @ Dirk + Jens Raabe

    Ich gratuliere euch zu eurer Unfehlbarkeit, dass ist bestimmt ein erhebendes Gefühl.
    Ganz viel läuft in die falsche Richtung weil die Menschen nicht bereit dazu sind ihre Fehler einzusehen, im Kleinen wie im Großen.
    Mir ist der Antifaschismus nun mal total wichtig, dass hat meinen Blick für anderes vernebelt.

  38. Clara sagt:

    Nur Dummköpfe ändern ihre Meinung nicht.
    (Albert Einstein)

  39. KLH sagt:

    Aufschlussreiche Infos :

    Erklärung der Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Antikapitalistische Linke. Hamburg zur Nominierung von Beate Klarsfeld durch den Parteivorstand :

    http://www.akl-hamburg.de/

  40. Ralf Henrichs sagt:

    Interessant finde ich dabei zwei Sachen:
    1. Die AKL ist nun auch in Hamburg eine LAG. Das finde ich gut.
    2. Als ersten Diskussionsbeitrag bietet die AKL in Hamburg ein Thema an, das schon einen Tag später von gestern ist. Wir wissen nun, dass Klarsfelds Kandidatur ein Erfolg für unsere Partei war. Dies jetzt im Nachhinein noch zerreden zu wollen, ist sicherlich nicht hilfreich.

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