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Keine null Prozent

Ulrich Maurer ist ein Anhänger deutlicher Worte. Und da er diese gern auch einmal in Richtung der eigenen Reihen adressiert, liegen ein paar offene Rechnungen auf dem Feld innerparteilicher Konflikte. Als unlängst Ergebnisse eine Umfrage veröffentlicht wurden, derzufolge die Linke in Baden-Württemberg gar keine messbare Zustimmung mehr findet, wurde der aus dem Ländle stammende Fraktionsvize schnell zum „Mister Null Prozent“. Ein Landesverband der fusionierten Linken, der beim Wähler derart durchfällt, das hatte es bis dato noch nicht gegeben. Und da Maurer gerade erklärt hatte, dass die Linke bei Fortsetzung ihrer öffentlichen Personaldebatten „in den Keller“ rauschen werde, lag auch der polemische Hinweis nahe, dass man dessen Bodenlatte im Südwesten offenbar schon nach unten durchbrochen sei.

Die Zahlen sind inzwischen allerdings zurückgezogen worden: Die Befragung war Teil einer Studie, in der es um Stuttgart 21 ging, deren Methoden aber von den für eine Sonntagsfrage sonst üblichen abwichen. Man wolle nicht „den Eindruck einer Vergleichbarkeit“ wecken, „die tatsächlich nicht gegeben ist“, heißt es bei wahlrecht.de. Infratest dimap wies darauf hin, dass es sich hierbei nicht um eine sonst übliche Projektion handelt. Und die Bertelsmann-Stiftung, die neben der Universität Stuttgart die Untersuchung in Auftrag gegeben hatte, teilte auf Anfrage mit, es handele sich um keine repräsentative Querschnittsbefragung im Sinne der bekannten Wahlumfragen.

„Die Studie ist eine Wiederholungsbefragungen, die die Aufgabe hatte, individuelle Veränderungen nachzuverfolgen“, so Alexander Kopp von der Stiftung. „Anders als bei den üblichen Querschnittsbefragungen handelt es sich bei Panels nicht um reine Zufallsauswahlen, die man benötigt, um Ergebnisse einer (kleinen) Stichprobe mit genau berechenbarer Fehlermarge auf die (große) Grundgesamtheit der Wähler zu übertragen. Zudem werden die von den Instituten publizierten Ergebnisse zur Sonntagsfrage politisch gewichtet, was bei einer Panelbefragung nicht möglich ist.“ Mit anderen Worten: Die Studie sei sowohl von der Anlage als auch vom Ergebnis her „technisch/wissenschaftlich korrekt, jedoch nicht mit der eigentlichen Sonntagsfrage vergleichbar und nicht als solche interpretierbar“. Kopp wies darauf hin, dass die Stiftung die Zahlen der „vermeintlichen Sonntagsfrage“ aus der Studie entfernen werde, „damit es nicht weiterhin zu Missverständnissen kommt“.

Fehldeutungen und Kritik gehören nicht selten zu den Echos, welche die Demoskopen mit ihren Zahlen erzeugen. Gelegentlich wird die Meinungsforschung als samt und sondere Manipulationsveranstaltung abgetan, und gern wird auch der Schweizer Mathematiker und Statistik-Professor Fritz Ulmer bemüht, der meint: “Wahlprognosen sind keine Orientierungshilfe, sondern bewusste Täuschung.“ Kritik an Demoskopen wird in Parteien naturgemäß geübt, wenn der schlechte Werte attestiert wurden, zeigt die Kurve nach oben, sehen sich Politiker gern als „erfolgreich“ bestätigt. Über Abweichungen zwischen Prognosen und tatsächlichem Ergebnis ist viel diskutiert worden, ebenso über die möglichen Effekte, die Umfragen auf das Wahlverhalten haben. Mal kann das eine mobilisierende Wirkung sein, mal Lethargie auslösen, mal zur taktischen Stimmabgabe führen.

In Baden-Württemberg, um darauf zurückzukommen, stand die Linkspartei (als WASG) 2006 vor der Landtagswahl mit zwei bis drei Prozent etwa so hoch im Umfragekurs, wie dann auch das Ergebnis ausfiel (3,1 Prozent). Bei den Wahlen im März 2011 hatten die Demoskopen die Partei im Vorfeld mit vier bis fünf Prozent bewertet – es wurden dann aber nur 2,8 Prozent. In diesem Bereich liegt die Südwest-Linke auch seither – und an diesem, für den Selbstanspruch der Partei wohl kaum befriedigenden Zustand, ändert auch die Rücknahme eines angeblichen Null-Prozent-Ergebnisses nichts. (tos)

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4 Kommentare zu “Keine null Prozent”

  1. Linksman sagt:

    Keine Überraschung.
    Auf den fragwürdigen Auftraggeber und den entsprechend zweifelhaften Charakter solcher Zahlenlotterien wies meine Wenigkeit schon hin: http://www.lafontaines-linke.de/2011/11/nach-der-niederlage-stuttgart-21-volksabstimmung-leidig-stamm/comment-page-1/#comment-23342
    Generell sollten wir solches Malen nach Zahlen etwas gelassener sehen: Vielleicht wie die aktuelle Wettervorhersage.

  2. tos sagt:

    @Linksmann: Mal abgesehen von der Frage, ob der Auftraggeber in diesem Fall nun besonders fragwürdig ist oder nicht, ist es zweifellos angebracht, sich nicht zu sehr an die Lippen der Demoskopen zu hängen. Aber die “Lotterie” sagt in vielen Fällen nun einmal recht genau spätere Ergebnisse voraus, ist daher eine wichtige Orientierung für Parteien, zu deren Wesen die parlamentarische Konkurrenz um Stimmen nun einma ganz entscheidend gehört, auch wenn man das politisch falsch findet. Eine allzu große “Gelassenheit” gegenüber solchen Zahlen wäre aber auch deshalb falsch, weil es tatsächlich einen Effekt von Umfragen auf das Wahlverhalten gibt und die Omnipräsenz einer demoskopisch getriebenen Politikberichterstattung eine, eben auch wirksame Realität ist.

  3. Roland sagt:

    Ein Appel an die Herausgeber dieses blogs:

    Nachdem der Parteivorstand am Montag zum Ende der Personaldebatte aufgerufen hatte, verhallte dieser Appel wie erwartet schon wenige Stunden später.

    Am Dienstag forderte Dr. Bartsch unseren Oskar Lafontaine im Südwest-Rundfunk auf, sich jetzt zu seiner möglichen Kandidatur zu äußern.
    Aus der Partei sprang zum Glück niemand auf diesen neuen Diskussions-Zug auf.

    Da Sie Dr. Bartsch doch nahestehen, könnten Sie ihm nicht mal “unter Freunden” sagen, er solle endlich mal seine Klappe halten ?

    Sonst schafft er es, die Umfragewerte weiter nach unten zu drücken.

  4. Muemmel Treitinger sagt:

    Also doch Neuwahlen (ich bin darüber tatsächlich überrascht). Dann wird das ja dieses ja mehr als nur die Landtagswahln in Schlesweig-Holstein. Spannend auch wann die Saarwahl stattfinden wird – ein Termin nach Schleswig-Holstein würde der LINKEN eher schaden, einer davor eher nutzen.

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