Parteitag gucken

Gesine Lötzsch: Wir sind hier, um Geschichte zu schreiben

 

Die zentralen Kritikpunkte am Leitantrag sind nicht aufgehoben: Halina Wawzyniak

 

Klaus Lederer: Hören wir zu, was in der Gesellschaft diskutiert wird

 

Gregor Gysi: Euch ist gesagt worden, dass ihr nach dem Statut verpflichtet seid, meiner Rede zuzuhören

 

Klaus Ernst: Das Programm ist ein Meilenstein in unserer Geschichte

 

Alexis Tsipras: Wir sind an eurer Seite, so wie ihr an unserer Seite seid

 

Oskar Lafontaine: Was versteht ihr denn unter Demokratie?

 

Ein müder Uli Maurer, das Schlusswort von Werner Dreibus und die Internationale

 

PS. Falls ihr noch weitere Videos entdeckt, bitte verlinken. Danke.

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14 Kommentare zu “Parteitag gucken”

  1. Vielen Dank an die BLOG-betreiber, sehr praktisch!

    Halina hat ja eine prima Bewerbungsrede als neue FDP-Generalsekretärin gehalten. Auch in ihrem Alter könnte man doch aber eigentlich schon einmal etwas Geschichte zur Kenntnis genommen haben. Eine klarere Absage an die (zumeist sehr unangenehmen) Erfahrungen und Lernprozesse von Arbeitern und anderen Lohnabhängigen kann man ja kaum noch präziser formulieren.

  2. Jens Raabe sagt:

    ich suche in diesem Zusammenhang seit gestern die Rede von K.Kaiser… Wenn die jemand findet?!

  3. V sagt:

    Auf die Mitschnitte von Sahra und Oskar wird noch gewartet…

  4. Eckernförder sagt:

    @Jens Raabe

    Da der Livestream zwischendurch auch mal funktionierte, kam ich in den zweifelhaften Genuß der Rede von KK. Das Ganze gipfelte in der Aussage, rote Haltelinien ins Programm einzubauen sei sinnlos, denn darüber entschieden sowieso die GenossInnen in den Ländern vor Ort auf ihren Parteitagen. Mit anderen Worten: “Beschließt doch hier was Ihr wollt, wir machen eh was wir wollen…” So machen sie es ja in Brandenburg auch.

  5. Mathis Oberhof sagt:

    soeben eingetroffen.
    rede von o. lafontaine:http://www.youtube.com/watch?v=Shk_N4mIBk8&feature=feedu

  6. Mats sagt:

    Zur Ergänzung von Joachim Voigts Anmerkung ein Auszug aus der Rede von Halina Wawzyniak:

    Sie kritisiert die Formulierung:

    “individuelle Freiheit und Entfaltung der Persönlichkeit für jede und jeden durch sozial gleiche Teilhabe an den Bedingungen eines selbstbestimmten Lebens und Solidarität” als “erste Leitidee einer sozialen Gesellschaft”.

    Denn – Achtung! – das sei “Order,Vorgabe und Parole”, behaftet mit einem “autoritären Impetus, eindimensional gedacht und nicht gut”.

    Die Forderung nach gleicher Teilhabe ist also irgendwie autoritär, letztlich vermutlich “stalinistisch”!

    Ferner:

    “Freiheit und Sozialismus, besser: soziale Gerechtigkeit” sollen zusammen gehören, aber sich nicht gegenseitig bedingen.

    Nicht einmal den Begriff Sozialismus will sie im Programm haben, und wenn’s die Freiheit alleine tut (vermutlich die Freiheit des individuellen Wolkenkuckucksheims), soll’s ihr auch recht sein.

    Was für ein Armutszeugnis.

  7. Mümmel Treitinger sagt:

    Freiheit durch Sozialismus? Nicht durchdacht – heißt es doch erst Sozialismus dann Freiheit.
    Freiheit und Sozialismus? Nicht durchdacht – heißt es doch die beidne hätten miteinander erstmal ncihts zu tun und müssten zusammengebracht werden.
    Sozialismus durch Freiheit? Nicht durchdacht – denn die Freiheit der verschieden starken führt zur Unterdrückung nicht zu Sozialismus

    Freiheit ist Sozialismus, Sozialismus ist Freiheit! (Nur so funktioniert Dialektik). Denn Freiheit gibt es nur unter Gleichwürdigen und Gleichwürdigkeit gibt es nur in Freiheit.

  8. Jens Raabe sagt:

    Eckernförder

    Hatte ich mich also doch nicht verhört! Sieht der Dame ähnlich!

  9. Wir sind mit den Ergebnissen des Bundesparteitages in Erfurt sehr
    zufrieden.
    Oskar, Gregor, Sahra, Gesine und Klaus haben einen sehr guten und bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor allen Dingen freut es uns für Klaus und Gesine die im Grunde genommen für alles herhalten mußten und sehr unsolidarisch behandelt wurden.

  10. Antikapitalist sagt:

    @Halina: Freiheit und Sozialimus stehen also nicht in einem Bedingungsverhältnis zueinander? was für ein quatsch. Damit übernimmst du einen bürgerlich-liberaleln Freiheitsbegriff. Dieser blendet die Wirkung der Eigentumsverhältnisse auf die Freiheit völlig aus. Freiheit und Sozialismus stehen also definitiv immer in einem dialektischen Verhältnis zueinander. Deswegen: Freiheit durch Sozialismus.

  11. V sagt:

    Auf das Video von Sahras Rede warten wir immernoch.
    Ob das wohl damit zu tun hat, dass der Bug Shalom
    seine Finger am Youtube-Kanal der Linken hat?

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