Ziel: Flächendeckend
Am Sonntag werden in Niedersachen die rund 2.000 Kommunalparlamente neu besetzt. Und wie so oft klafft eine Schere zwischen der herbeigesagten bundespolitischen Signalwirkung und dem tatsächlichen Interesse der Wahlberechtigten. Nur gut die Hälfte ein starkes oder sehr starkes Interesse am bevorstehenden Urnengang, 2008 sagten das kurz vor der Wahl noch über 60 Prozent. Die Linke hat nach der Abstimmung in Mecklenburg-Vorpommern von „Rückenwind“ gesprochen, Wahlkampfleiterin Maren Kaminski sagt, die Partei erwarte, „dass am nächsten Sonntag dann die nächste Erfolgsmeldung“ fällig werde. In der Frankfurter Allgemeinen heißt es, „die in Niedersachsen doktrinäre und in Hannover zerstrittene Linkspartei“ müsse „hohe Verluste“ erwarten. Man bezieht sich auf eine Umfrage des NDR, in der die Linkspartei bei einer Bundestags-Sonntagsfrage bei vier Prozent taxiert wird – landesweit holte die Linke im Herbst 2009 noch 8,6 Prozent. Dass ein solcher Ergebnisvergleich zwischen Kommunal- und Bundestagswahlen besonders sinnvoll ist, glauben nicht alle. Eine Nachrichtenagentur berichtet, dass die Linke von Stimmenzuwächsen ausgehe: 2006 war die noch nicht fusionierte Partei in ganz Niedersachsen auf 0,8 Prozent der Stimmen gekommen und hatte in den Städten und Gemeinden insgesamt 142 Mandate erreicht. Am Sonntag sollen daraus ungefähr 850 werden, „flächendeckend“ wolle man zur kommunalen Kraft werden, so Landeschef Manfred Sohn. Nicht zuletzt gehe es darum, die „Ausgangsposition für die nächste Landtagswahl“ zu verbessern. Nach besagter NDR-Umfrage muss sich die Linken dafür noch ein wenig strecken: Auf die Frage, welche Partei “die wichtigsten Probleme” vor Ort lösen könne, kam die Linke über 0 Prozent nicht hinaus. Noch sind ein paar Tage Zeit. Und vielleicht dringen auch noch ein paar Signale der Linken-Konferenz Ende August durch. “UmSteuern für zukunftsfähige Kommunen”, steht über der Erklärung, die in Hannover verabschiedet wurde. (vk, Foto: Linke)
Drucken
Sicher wird die Linke die Anzahl der Mandate deutlich steigern können. Dass muss sie auch. In Niedersachsen und insbesondere in Hannover hat sie in den laufenden fünf Jahren knapp die Hälfte der Mandate durch Parteiaus- oder übertritte verloren. Aktuelle Umfragen in Wilhelmshaven etwa (Prognose 3 % Ergebnis LTW über 11 %) lassen jedoch befürchten, dass die Ergebnisse in den städtischen Hochburgen hinter den Erwartungen zurückbleiben könnten. Hoffentlich beginnt nach den Wahlen keine Schönrednerei, sondern eine saubere Analyse der bestehenden Defizite in den Verbänden. 0 % Kompetenz in kommunalen Fragen ist nach fünf Jahren Präsenz in den Kreis- und Stadtparlamenten einfach inakzeptabel.
naja sieht nach unter 5% im schnitt aus. dieter dehms landesverband ein echter gewinner….^^
die wähler scheinen mal wieder nicht begriffen zu haben was “echt links” ist. nur weiter so!
ich korrigiere mich mal:
Braunschweig 3,4 -1,0
Delmenhorst 3,5 -3,5
Emsland 0,8
Gifhorn garnix
Goslar 7,4
Göttingen 3,7
Hannover 4,3
Reg Hannover 3,4
Hildesheim 3,2
Holzminden 1,6
Leer 2,8
Lüneburg 4,0 -0,5
Nordhorn 1,6
LK Nordheim 2,6
Oldenburg 6,2 -1,0
Osnabrück 3,8
LK Rotenburg 1,6 +0,7
Salzgitter 4,0
LK Heidekreis 2,1 +0,4
Stadte 2,8
Varel 2,1
Verden 2,2
Ein Gewinner sieht anders aus!
Ich sage eher: Katastrophe!
Noch nicht einmal in den Städten ist der Laden über 5%
gekommen.
Da sehen die verschiedenen Beutegemeinschaften einmal, dass der Wähler 100% Inkompetenz in konkreter Kommunalpolitik zu schätzen weiss.
Mal sehen wer morgen für das Desaster offiziell verantwortlich gemacht wird!
Wie wäre es mit dem Berliner Landesverband? Oder dem FdS? Oder Mümmel? Oder mhhhh? Vielleicht wars ja das Wetter oder 9/11 oder dieses Blog hier…^^
Diese Wählergruppen mit Linke-Beteiligung werden in der amtlichen Statistik nicht zur Linkspartei subsummiert:
GöLinke (Stadtrat Göttingen): 6,23 % (-0,57)
SOLI (LK Lüchow-Dannenberg): 8,26 % (n.a.)
weiterhin von Interesse:
Stadt Moringen: Linke 2,01 % (n.a.); Moringen 21 (größtenteils Linke-Abspaltung): 4,32 (n.a.)
Stadt Nordhorn: DKP: 3,5 % (-0,5); Linke 1,6 % (n.a.)
Stadt Goslar: Linke 6,1 % (+0,3)
Stadt Lüneburg: 4,9 % (+0,6)
@ n.
warum sollten linke Wählergruppen/Wahlvereine zur Linkspartei subsummiert werden?
Diese stehen mit Absicht in Konkurrenz zur Linkspartei! Manchmal ist die LINKE auchh zu schwach, um allein anzutreten, dann treten sie halt einer Wählergruppe bei. Aber das sind immer eigenständige Vereine mit eigener Satzung.
@Aries:
“DIE LINKE zufrieden mit den ersten Ergebnissen – Sohn: „So kann der Abend weitergehen!“
http://www.dielinke-nds.de/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles/artikel/die-linke-zufrieden-mit-den-ersten-ergebnissen-sohn-so-kann-der-abend-weitergehen/
Na dann, das ist Gestaltungsanspruch.
Ich sage jetzt schon voraus, dass in den nächsten 3 Jahren mindestens ein Drittel der Gemeindemandate durch Austritt/Übertritt verloren gehen wird.
Das kann ob des Kurses der Landespartei gar nicht ausbleiben.
Ich gestehe, ich bin schuld an den 0,3% in Cloppenburg und den 0,8% in Emsland oder 1,0% in Vechta, sowie den 1,1% in der Gft. Bentheim, auch für die 1,6% im Ammerland übernehme ich die volle Verantwortung, ebenso für die 2,1% Diepholz, und auch für die 1,7% in Friesland, natürlich ebenfalls für die 1,8% im LK Gifhorn und die 1,9% in Harburg, so auch für die 2,1% in HIldesheim und die 1,6% in Holzminden, die 1,9% in Nienburg, das Ergebnis von 1,6% in Rotenburg, den 2,2% in Schaumburg und den 2,1% im Heidekreis, auch die 1,9 im LK Stade gehen auf meine Kappe, genauso wie die 1,9% im LK Stade und die 1,8% in Wittmung und die 1,5% in Wolfsburg.
Aries ist zuzustimmen – es war auch in der Tat mein Versagen. Ich habe an all diesen Wahlkämpfen nicht teilgenommen und bin entsprechend mitverantwortlich für diese eindeutigen Niederlagen. AUs diesem Grund trete ich ggf. von all meinen Ämtern im Landesverband NIedersachsen zurück und gelobe niemals im LV NIedersachsen eine verantowrtungsvolle Position zu übernehmen. Als persönliche Strafe zieh ich mir die nächsten Stunden alle Meisterwerke des Produzenden D. Dehm bei voller Lautstärke mindestens dreimal rein.
mümmel
mein Gott wie blöde….
@Jens
Es reicht, wenn du mich mit Mümmel ansprichts. Ich brauche keine religiösen Bekenntnisse mir gegenüber.
Hallo Jens Raabe,
Mümmel hat hier ja schon mehrfach demonstriert, dass er nicht rechnen kann.
@Linksmann
Sie demonstrieren gerade, dass Sie nicht aufmerksam lesen können. In meinem Post ist keine einzige Berechnung meinerseits geschrieben. Lediglich Ergbnisse wurden wiedergegeben.
Sind Sie eigentlich ein “Sockenpuppe” von Jens Raabe (also eine gespielte Internetpersönlichkeit)? Ich frage, weil sie meist zeitnah posten und sich permanent gegenseitig Bauchpinseln und bestätigen müssen. Es wäre traurig.
Mümmel
Ihnen geht es wohl nicht gut was?
Wir können uns ja mal real treffen – dann zeig ich Ihnen die Internetpersönlichkeit! So ein Depp…
Hallo Mümmel T.,
zerbrechen Sie sich mal nicht meinen Kopf.
Und mit Ihren Unterstellungen können Sie bei den Blogbetreibern hausieren – die haben die IP-Adressen (wenn Sie überhaupt wissen, was das ist).
@ Mümmel Treitinger,
nach Syntax und Semantik sind Linksman (mit einem “n”) und Raabe unterschiedlichen Personen. Raabe ist einfach und recht grade heraus, Linksman eher zynisch aus dem anonymen Hinterhalt.
Es lohnt nicht, auf solche Provokationen einzugehen, das ist wie Pudding an die Wand nageln. Aber das wissen Sie auch.
Und es lohnt gleich dreimal nicht, irgendwelche Autoren statt deren Posts anzugreifen. Damit begibt man sich a) ausserhalb des Diskurses und b) erntet man nur emotionalisierte Wutbürger.
@Jens Raabe
Nochmal so ein Ausrutscher und es gibt Konsequenzen.
@Linksman
Sie sind nicht Jens Raabe – Sie wären nur gerne wie er. Seltsamer Wunsch.
@Frank Heinze
Ich hab oft genug mit kleinen Kinder zu tun, auch mit der Sorte der egoistischen, kleinen Ungeheuerjungs. Da lässt sicher hier mit den beiden Nett üben.
@ die drei von der tankstelle: dürfte ich bitte, na Sie wissen schon …
tos
gerne… nun wirds aber gerade interessant – und die Konsequenzen interessieren mich nun doch!
Also Treitinger was hat Sie so aufgeregt – damit ich das noch einmal wiederholen kann?
@Jens
Schlage die Satzung der Partei auf – suche §3(4).
Linksmann, Jens und Mümmel… ein reizender Männerbund…
Vielleicht solltet Ihr Euch mal zum Skat oder Fondue treffen.
@ Mümmel Treitinger,
nana, jetzt wird es aber echt schräg.
Gegen gewaltaffine Mitglieder wie Sedlmaier regt sich keine Hand,
und beim Verbalakrobaten Raabe wird gleich die Satzung rausgeholt?
Ist das überhaupt der echte Mümmel Treitinger, der hier schreibt? Kann ich gar nicht glauben, er schreibt doch sonst sehr vernünftig.
Treitinger…. sein Sie froh das meine Antwort an Sie gelöscht wurde!
@Eckernförde
Ich lasse mich in der Tat leicht provozieren. Und das ist keine Tugend. Aber wirf mich doch bitte nicht in einen Topf mit den beiden. Ich denke in dem Punkt bin ich mir mit den beiden einig.
@Eckernförder Kleiner Nachtrag
Ich komme aus und lebe in Bayern. Ich kann kein Skat, sondern nur Schafkopfen.
Und ein solches Spiel mit den beiden würde schnell zum Schafköpfen führen. Das will doch niemand.
Treitinger
auch solche zu fett geratenen wie Sie – atme ich bei zu tiefem Luftholen aus versehen ein. So viel zum Schafköpfen.
@Schafkopfen
Eine Möglichkeit wäre auch Doppelkopf zu viert – allerdings gibt’s da keine qotierte Doppelspitze, sondern zwei Damen ganz oben. Eine weitere übergeordnete Spitze (also heimliche Vorsitzende wie Karo Neun oder Gregor Gysi) kann man auch noch einführen – oder statt dessen zwei Herz Zehnen, das entspricht allerdings wohl kaum der Bundessatzung.
Wollt’ ich nur mal sagen.
@Jens
In ihren Atemwegen sammeln sich bestimmt viele fantastische Dinge. Aber bitte tragen Sie das nicht so offen zu Markt.
@Eckernförde
Für die Partei wäre vielleicht Bauernschach derzeit angebracht.
Hallo Mümmel T.,
“Ich hab oft genug mit kleinen Kinder zu tun, auch mit der Sorte der egoistischen, kleinen Ungeheuerjungs”
Cohn-Bendit wäre stolz auf Sie.