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Absehbare Entwicklung

„Schrumpfende Mitgliederzahlen und wachsende Finanzprobleme“, das berichtet der Spiegel, würden „für Unruhe“ in der Linken sorgen. Das Magazin beruft sich auf „interne Daten“ und das Protokoll der Kreisvorsitzendenberatung im Juni (über dessen Existenz hier unterrichtet wurde). Richtig falsch ist das natürlich nicht – in der Partei wird bereits seit geraumer Zeit über organisationspolitische Probleme und mögliche Lösungen diskutiert. Nicht zuletzt, weil immer mal wieder Pleitegerüchte die Runde machten. Allerdings hieß es auch schon im vergangenen Oktober in einem Vorstandsbeschluss, „die Entwicklung der Mitgliederstruktur und der damit verbunden Beitragseinnahmen“ sei ein Thema, das „uns zu mittelfristigen Maßnahmen zwingt“. Besonders hingewiesen wurde seinerzeit auf die „absehbare demografische Entwicklung“ in den Ost-Landesverbänden, „die bereits kurzfristigen Handlungsbedarf erfordern wird“. Die daraufhin eingerichtete Projektgruppe LINKE 2020 bestätigte, „dass die Mitgliederzahl zurzeit zurückgeht und dass die Einnahmen durch rückläufige Durchschnittsbeiträge geringer werden“ Es sei aber „auch zu erkennen, dass es viele einzelne Initiativen und Pilotprojekte gibt, diesen Trends entgegenzuwirken und Veränderungen herbeizuführen“. Der Spiegel schreibt, „dass das Durchschnittsalter der mitglieder- und finanzstarken Landesverbände im Osten fast durchweg 65 Jahre überschreitet“. Finanziell sei die Linke „bis heute auf die Altmitglieder angewiesen, die weitgehend aus der SED stammen“. In der Tat wohnen von den aktuell rund 71.000 Mitgliedern etwa zwei Drittel im Osten. Die letzte offizielle Mitgliederzahl hatte die Linke im März mit 73.658 beziffert und von einer „positiven Entwicklung“ gesprochen – was zum Teil mit Verwunderung aufgenommen wurde, da die Basis im Vergleich zum Vorjahr deutlich geschrumpft war. Der Rückgang habe, hieß es seinerzeit, „vor allem demografische Ursachen. Ein weiterer Grund ist die Bereinigung der Mitgliederdateien, die 2010 abgeschlossen wurde“. Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus und der Leiter des Büros Kampagnen und Parteientwicklung im Karl-Liebknecht-Haus, Pascal Meiser, haben im April „eine ehrliche Bestandsaufnahme“ angemahnt: „Zu nennen sind hier hauptsächlich das hohe Durchschnittsalter und der damit verbundene Rückgang der Mitgliederzahlen in den ostdeutschen Landesverbänden sowie die Tatsache, dass insbesondere im Westen die Zahl der Mitglieder noch immer weit unter dem Notwendigen und Möglichen liegt“, der „Blick der gesamten Partei“ müsse „verstärkt auf die Gewinnung neuer Mitglieder und eine Erhöhung des Beitrags- und Spendenaufkommens“ gerichtet werden. Dem Thema „Finanzen und Strukturen“ werde vor dem Hintergrund unterschiedlicher Szenarien der Mitgliederentwicklung „eine besondere Bedeutung zukommen“. Im September trifft sich die Projektgruppe LINKE 2020 zu einer zweiten Klausur, bis Ende des Jahres sollen dann die „Schlussfolgerungen und Ergebnisse in den Beschlussgremien zur Diskussion gestellt“ werden. (tos)

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26 Kommentare zu “Absehbare Entwicklung”

  1. Aries sagt:

    Lustig! Da werden es altersbedingt weniger Mitglieder im Osten. Da kommt weniger Geld in die Kasse. Es herrscht eine Stimmung des Mobbings, der Zensur und eines gnadenlosen Flügelkampfes. Da werden Mitgliederechte ignoriert oder wie im oberdemokratischen Saarland ein ganzer Landesverband nach Gutsherrnart regiert. (… moderiert) Der Entwurf des Programms wird kaum ernst genommen (außer als Kriegsmittel gegen andere Flügel). Das Programm selbst ist eine schwer lesbare, langweilige und platte Bleiwüste der Kompromisse.

    Und dann kommt man im Büro Dreibus mit dem Leiter des Büros Kampagnen und Parteientwicklung im Karl-Liebknecht-Haus, Obersympath Pascal Meiser, (das stinkt nach Marx 21 bzw. dessen Unterstützung) zur gloriosen Forderung “einer ehrliche Bestandsaufnahme”. Der Bock wird zum Gärtner!

    Erstens bezweifele ich die Mitgliederzahlen. Das erinnert stark an die geschönten Zahlen im Westen, deren Bereinigung bis heute mehr als zweifelhaft ist. Die Zahlen dienten den “Genossen” im Westen der Stärkung der eigenen Position im Verband. Abt.: Mogeln wo man nur kann.

    Zweitens: Die Frage warum die Leute entweder aus der Partei austreten oder in Massen in den letzten Jahren inaktiv geworden sind, wird hier nicht gestellt. Aus bestem Grund!

    Drittens: “Blick der gesamten Partei“ müsse „verstärkt auf die Gewinnung neuer Mitglieder und eine Erhöhung des Beitrags- und Spendenaufkommens“ gerichtet werden. ” Da lacht man sich doch blöd.

    Die Vertreter der Strömung die im Moment versucht die Partei zu säubern und eine Stimmung der Angst und Denunziation, des “Fair-Plays” zur Verunglimpfung anderer zu erzeugen, wollen neue Mitglieder gewinnen. Echt lächerlich! Ihr seit der erste Grund warum die Leute die Linke so ekelerregend finden, spätestens wenn sie ein paar mal bei den durchorganisierten Mitgliederversammlungen von euch als dummem Stimmvieh missbraucht wurden, dann rennen die angewidert weg!

    Und mehr Beitrag/Spenden? Da fangt mal bei den Mandatsträgern und dem Karrierenetzwerk 21 an!

    Warum soll Ottokack-Mitglied, wie ich, auch nur einen Cent mehr für eure Karriere ausgeben?

    Seht ihr? Wie man in den Wald ruft, so kommt es irgendwann doppelt und dreifach zurück.

    Keinen Cent für Leute wie euch!

  2. micha sagt:

    Naja, bisher sind da nur die Fragen gestellt worden, zwar überwiegend die Richtigen aber eben keine Antworten.
    Im Osten hat die Partei seit den letzten 15 Jahren in Sachen Mitgliederentwicklung geschlafen. Aber das hat auch etwas damit zu tun, woher die Quellen der Partei sich speisen.

    Staatsgläubigkeit und Unerfahrenheit mit demokratischen Strukturen hat im Osten zu einer Kümmererpartei geführt, bei denen mensch bei Wahlen seine Stimme -im wahrsten Sinne des Wortes – abgibt. Verdientermaßen, denn DIE LINKE kümmert sich im Osten hartnäckig und vorbildlich. Aber Aktivieren, Mitmachen, zur Demokratiebewegung für soziale Gerechtigkeit werden, da kenne ich O-Töne vom Brandenburger Landesparteitag, die nur noch mit dem heimlichen Betrieb einer Zeitmaschine a la 50ziger Jahre erklärlich sind. In wirklich harten Verhandlungen sind da gerade mal 5% eines 220 TEUR Etats “Die LINKE 2020″ in ein Angebot für junge Leute geflossen, damit die eigenständige Strukturen in Partei haben. Bei Frauen sind es kosmetische PC-Worthülsen ohne Inhalt und Angebot und in der Nachwuchsarbeit ein Pilot, das schon vor fünf Jahren ein Pilot war.

    Klar wird das nichts. Weil vorhandene Strukturen natürlich auch Machtbasis und Ressourcenaneignung darstellen. Diese radikalen Schritte sind von den oldschool-Funktionären weder durchführbar, noch werden diese von denen verstanden.

  3. Jens Raabe sagt:

    Aries

    wieder ein Wochenende schlechte Laune aufgestaut und der Marx 21 Allergie gefrönt? Na ja – als Zitat “Ottokack-Mitglied” betieteln Sie sich ja schon treffend selbst… :D

    Sorry @tos – aber wenn man andere, Zitat (…), einfach als Antisemiten bezeichnet – geht das scheinbar besser durch als wenn man sie einfach Nazis nennt? Sagt das der Anwalt?

    Aries
    Versuchen Sie es mal mit einer Beziehung…vielleicht ein wenig Sex…könnte helfen!

  4. vk sagt:

    @Aries und Raabe: Der Anwalt ist teuer und es ist Sonntag. Raabe hat in diesem Fall aber Recht, das freihändige Herumwerfen mit solchen Vorwürfen muss hier nicht wieder einreißen. Die Passage haben wir deshalb herausgenommen – hier wie dort.

  5. Aries sagt:

    @vk:

    ich akzeptiere eure Position. Dennoch sei angemerkt, dass andere Publikationen bzgl. der Unterwanderungstruppe in der Linken (Marx 21) kein Problem haben deren Position bzgl. Israel eindeutig zu kennzeichnen und zu bewerten. Die führenden Vertreter dieser Truppe nehmen ja diesbezüglich keinerlei Blatt vor den Mund.

    Ich finde es schon bedenklich, wenn ihr “Angst vor dem Anwalt” habt – sprich ihr vor den finanziellen Möglichkeiten dieser Truppe euch fürchtet. Dies sagt auch was aus über die zu erwartende, mögliche “Kultur” dieser Partei.

    Dennoch kann ich es euch nicht verübeln, da ihr dies freiwillig und unbezahlt macht.

  6. Bettina sagt:

    - Analyse der vorhandenen Austrittsschreiben
    - Ausgetretene nach ihren Beweggründen für ihren Austritt befragen.
    Dann Rückschlüsse ziehen.

    Jetzt ist die Zeit für Analyse und nicht der Augen-zu-und-durch-Werkelei.

  7. Lisa sagt:

    Es stimmt, “Oldsschool-Funktionäre” sind ein Problem. Zu viele Rentner merken nicht, wann man sich mal auf einen Beraterposten zurückziehen müsste. Allerdings gibt es auch bei der Linken schon die eine oder andere karrieregeile junge Heissdüse ohne politische Überzeugungen, die die Partei auch nicht weiterbringen.

  8. Aries sagt:

    @Jens Raabe:

    Marx 21 – Allergie?

    Schau mal was in Hannover los ist:

    http://www.potemkin-zeitschrift.de/2011/07/24/hannovers-linke-und-die-unendliche-geschichte-des-organisationsversagens/

    Und wer ist – schon wieder mitten drin? Meine “Marx 21 – Allergie”!

    Solange die Zustände die sind, die sie sind, wird es weiter Berg ab gehen, und die finanzielle Stärkung der Partei eine Lachnummer bleiben. Wer will dafür was extra bezahlen? Wenn der Bock sich selbst zum Gärtner macht, dann gibt es eben nur noch leere Kassen und immer weniger Mitglieder.

  9. Michael (Niedworok) sagt:

    @Aries:

    Man wirft Dir vor, nur ein Thema zu haben. Und um das zu widerlegen, schickst Du einen Link zu einem Online-Medium, in dem jeder Autor seine Artikel mit immer dem selben “ceterum censeo” abschließt? Auch möglicherweise frei erfundene Probleme würden so stetig genannt werden: Das nennt sich Propaganda und belegt gar nichts. Probleme werden zu einer disproportionalen Größenordnung aufgeblasen, die jede Diskussion erübrigt.Der Beweis (aus dem Arikel):

    1.) Zitat Problem sei “ein unausgesprochener Waffenstillstand”. Unausgesprochen, also einfach unsichtbar und dies daher nur eine arbiträre, meinetwegen kontigente Interpretation, die zur absoluten Wahrheit hochgeschrieben wird.

    2.) Ja warum hat denn der Großteil des politischen Aktivs kein Interesse an Aufklärung (bei 150 Leuten müßte das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit doch schon drinnen sein)? Warum hört man immer nur eine Seite, deren Vorwürfe zun einem großen Teil aus der Ecke Ehrabschneidung stammen.

    3.) Der Pöstchenvorwurf kommt immer und an jeden, der irgendwas in der Partei zu tun hat. Nur weil jemand dort oder für die Fraktionen und ihre Mitglieder arbeitet, ist es noch lange nicht gerechtfertigt, sofort einen unterschiedslosen Angriff zu fahren und einfach mal den billigsten Verdacht unterzuschieben. Zudem: Menschen in Erwerbsarbeit verhalten sich alle in etwa ähnlich und müssen Rücksichten nehmen. Der Beweis: Auch Du postest als brüllender linker Löwe nur pseudonym.

    4.) Außerdem: Warum sollte mir das im Artikel propagierte Vorhaben eigentlich sympathisch sein: “die streitenden Kommunalpolitiker an die Parteikette zu legen” und ” Vorbereitungen dafür zu treffen, dass in der nächsten Wahlperiode die Partei die Fraktionen führt und nicht die Fraktionen die Partei in einen neuen Strudel aus Streitereien und Inkompetenz hineinreißen”. Streitereien und Inkompetenzen, die abermals nicht belegt werden…

    Das alles sieht ja so aus, als ob eine kleine Gruppe Realos mithilfe eines wohl fingierten Finanzsskandals lästige linke Konkurrenz kaltstellen möchte, um so “ein Signal für einen Aufbruch der Mitte” zu setzen. Darüberhinaus scheint noch das Demokratieverständnis dieser Gruppe bemerkenswert: Es richtet sich direkt gegen die in unserer Rechtsordnung festgeschriebene Freiheit des Mandats, die ein paar Voständler offenbar als Provokation begreifen.

    Wie kann man sich eigentlich ernsthaft mit einer solchen Sache (so wie sie sich mir bisher darstellt) gemein machen?

  10. Michael (Niedworok) sagt:

    @Aries:

    PS. Es gb hier auch schon einmal Kritik an m21, die ich nachvollziehen konnte. Wenn aber nur undifferenziert draufgeschlagen werden soll, warum sollte ich es glauben?

  11. tos sagt:

    Um hier noch einmal zum Thema zurückzukommen eine Ergänzung: Unter der Überschrift: “Linke räumt Finanzprobleme ein”, schreibt dapd, die Linke habve “einen Bericht über finanzielle Probleme der Partei zum Teil bestätigt. Die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch sagte am Montag in Berlin, es sei zutreffend, dass vor allem ältere Mitglieder im Osten des Landes mehr Beiträge zahlten als neuere Mitglieder im Westen. Ein Verlust eines solchen gut zahlenden Mitglieds sei ‘nicht nur menschlich, sondern auch in der Parteikasse schmerzlich’. Lötzsch gab zu: ‘Wir brauchen mehr Mitglieder.’” http://bit.ly/qk5few

  12. Manuel sagt:

    Auch wenn es im Grunde nicht wirklich zum Thema des Artikels passt, aber wenn hier auch über unseren Text diskutiert wird, schalte ich mich gerne kurz ein.

    @Michael: Du schreibst “Das alles sieht ja so aus, als ob eine kleine Gruppe Realos mithilfe eines wohl fingierten Finanzsskandals lästige linke Konkurrenz kaltstellen möchte, um so “ein Signal für einen Aufbruch der Mitte” zu setzen.” und hast damit das wohl typische Lagerdenken gut zum Ausdruck gebracht. Die kritisierten Mitglieder der Partei sind gerade nicht “linke Konkurrenz” sondern führende Vertreter des FDS in Hannover. Es geht eben gerade nicht darum an den gedachten oder tatsächlichen Blöcken entlang Propaganda zu betreiben, sondern die Zustände aufzudecken, die die positive Entwicklung von Partei und Politik und damit auch der Mitgliederzahlen (hier schliesst sich dann doch der Kreis zum Thema des LafoLi-Artikels) behindern.

    Weitere Diskussionen darüber dann aber bitte, wenn gewünscht, in der Kommentarfunktion der betreffenden Seite. Sonst driften wir hier zu sehr ab.

  13. Kurz und knapp: Wessis und auch immer mehr Ossis brauchen keine zweite SPD, die die deutsche Staatsräson durchsetzen will. Wenn überhaupt, muß man mit den Menschen eine Systemwechselstrategie durchsetzen. Politikwechsel alleine ist nichts anderes als politische Modenschau ohne Relevanz. Die Merhehit des Deutschen, die den Sozialismus als Idee gut finden, muß man erreichen und mit ihnen diksutieren, wie der übergang zu diesem zu bewerkstelligen ist.

  14. Manuel sagt:

    Es gibt eine tatsächliche Mehrheit der Deutschen, die den Sozialismus einführen und das derzeitige System abschaffen wollen? Wieso spiegelt sich das dann nicht in den Wahlergebnissen der Linken oder einer der anderen systemablehnenden linken Parteien?

  15. Es gibt eine MEhrheit, die die Idee gut findet. (Quelle Junge Welt Umfrage alle paar JAhre). Nur an deren Verwirklichung glaubt wohl niemand so recht. Und wie weiß man wohl auch nicht. Wie üblich kommt noch die deutsche Politpassivität dem entgegen. Aber der Acker ist da, die Linken stellen sich nur zu dumm an beim bestellen des Feldes. Außerdem heißt das noch nicht, daß die Menschen deshalb bereit sind die Notwendigen Schritte zu unternehmen zum Sozialismus. Die Schwachstelle am ganzen ist der sog. Subjektive Faktor. Also die organisatorische und außerparlamentarische Schwäche der Linken. DIE LINKE als Partei sollte schnellstmöglich wieder zum Lafontainschen erfolgsmodelll zurückkehren, tabus der politischen Kultur brechen. Themen selbst setzen auf Populisitsche Weise. Die Bedenkenträger auf die Hinterbank schicken und asich nicht mit SPD und Grünen einlassen und sich korrumpieren lassen. Nur mit dem Aufbau eines dritten politischen, und zwar antagonistischen Pols jenseits von Rot-Grün und Schwarz-Gelb kommen wir wieder auf die Erfolgsspur. Diejenigen, die über die bürgerlichen Leitmedien Parteigenossen angreifen, weil sie in der PArtei ohne Mehrheit sind, müssen auf die Strafbank. Diejenigen die sich als konsequente Sozialisten erwiesen haben müssen nach vorne Rücken. Außerdem braucchen wir wieder eine Identifikationsfigur, die neue Leute in die PArtei bringt, vor allem im Westen. Es ist alles andere als einfach. Aber machbar.

  16. Manuel sagt:

    Die JW ist natürlich eine extrem neutrale Quelle für solch eine Umfrage. Und ob das Modell einer populistischen Identifikationsfigur im Zusammenspiel mit der Strafbank für Querulanten und der konsequenten Ablehnung jeder Zusammenarbeit mit den anderen politischen Kräften wirklich zum Erfolg führt, darf wohl bezweifelt werden. Wenn ich schon von der Unterscheidung zwischen “konsequenten Sozialisten” und dem Rest lese, wurd mir Angst und Bange, welches Modell einer sozialistischen Umgestaltung der Gesellschaft darin mitschwingt. Sicher kein demokratisches und mehrheitsfähiges. Und das ist auch gut so.

  17. Manuel sagt:

    “Und das ist auch gut so” bezieht sich natürlich auf die augenfällige Erfolglosigkeit des von Sedlmair ersehnten Politikentwurfes der Linken.

  18. Wolfgang Bauer sagt:

    Tatsache ist, daß viele Parteimitglieder oder besser gesagt -nichtmitglieder ihre Parteibeitragszahlungen nicht mehr bezahlen oder noch nie bezahlt haben. Die Parteien erhalten doch ihre Gelder anhand der Mitgliedszahlen. Also ist es logisch, daß Parteiaustritte aufgrund eines finanziellen Verlustes erst gar nicht oder erst verspätet datiert werden… Übrigens: falsche offizielle Mitgliederzahlen sind in allen Parteien vorhanden, nicht nur in der Linken. Aber was soll’s… Die Parteimüdigkeit der Bundesbürger war abzusehen.

  19. Mümmel Treitinger sagt:

    @Wolfgang
    Parteien erhalten gar kein Geld entsprechend ihrer Mitgliederzahlen (siehe hier: http://bundesrecht.juris.de/partg/__18.html ).
    “Karteileichen” sind nur innerparteilich für Kreis- und Landesverbände bzgl. der Delegiertenvergabe interessant, ansonsten sind sie meist einfach eine finanzielle Belastung (ausgenommen sind hier aktive Mtiglieder, die sich vom Beitrag haben befreien lassen). Deswegen kommt sowas in Parteien vor – das lässt sich aber strukturell auch massiv verringern. mehr dazu in einem anderen Thread zu dem Thema ( http://www.lafontaines-linke.de/2011/07/verlust-und-wandel/#comment-11526 ).

  20. Ach Manuel, Das Gegenkonzept dazu haben wir doch seit 1 Jahr und es geht sichtbar bergab. In Berlin wird man eine Niederlage einfahren, ebenso wie in MeckPomm, wie in BaWü und Sachsen schon geschehen. Neimand braucht eine neue Grüne Partei oder eine neue SPD. Wir duürfen den Themen nicht nachlaufen, sondern die Themen uns. Seit über einem Jahr zerfleischt sich die Partei in den bürgerlichen Leitmedien, und einige “Genossen” legen immer wieder nach. Wie zum Teufel kommen die Zahlen und Papiere denn schon wieder in die SPIEGEL Redaktion? Ich finde diese Presse-IMs asozial und unsolidarisch. Und nur mal so zur Information. In den Wahlbezirken in denen die Leute mich kennen bzw kennengelernt haben, ist der Zuwachs von 2005-2009 bei ca. 120%, im Wahlkreis sonst bei 70-90%. Und keine angst, ich strebe keine Parteikarriere an und für Duckmäusertum gegenüber der PArteiführung bin ich auch nicht bekannt. Aber es ist ein unterschied, ob ich inhaltlich (auch öffetnlich) Streite, oder ob ich über die bürgerlichen Leitmedien Genossinnen und Genossen denunziere, die Hetze gegn die Partei in der Presse sogar noch unterstütze oder gar interne Daten an Redaktionen weitergebe. Wer da für sich keine Unterschiede mehr macht und in der Auseinadersetzung keine Grenzen mehr kennt, ist einfach nicht in der Lage zur solidarischen Zusammenarbeit. wäre mal schön wenn die Leute zuerst mal miteinader reden, statt mit irgendwelchen Politpaparazzis.

  21. Wolfgang Bauer sagt:

    @ Mümmel

    In Sachen Parteienfinanzierung magst Du recht haben. Die Frage der Moral bleibt.

  22. Wolfgang Bauer sagt:

    @ Mümmel Treitinger

    In Frage Parteienfinanzierung magst Du Recht haben. Die Frage der Parteiaustritte bleibt bestehen.

  23. Daß nach der Anfangseuprhorie, die ja ziemlich lange gedauert hat eine gewisse Resignation einkehrt ist normal. Einige erwarten auch zuviel und zuviel von einer PArtei. Die PArtei kann außerparlamentarische Kämpfe fördern, sie aber nicht ersetzen. Die Leute müssen sich selbst auf die Hinterbeine stellen. Wenn man austritt, blos weil was nicht so läuft, wie man es sich wünscht, dann kan nich auch nix machen. Und wen Katerstimmung herrrscht in der Partei (fehlende Wahlerfolge, Programm- und Strategiestreits, weggang von Oskar, Ärger über Führungspersonal usw) dann sucht man natürlich schuldige und der umgangston wird rauer. Das sollte man wegstecken können. Liebe Genossinnen, schaut nicht immer nach Berlin, schaut was ihr vor Ort tun könnt um wenigstens dort den Trend aufzuhalten und umzukehren. Seid nicht Teil des Problems, seid die Lösung.

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