Rrrreaktionen

Rrrreaktionen

Gysi schließt Lafontaine „für Notsituationen nicht aus“
Lötzsch findet Gysi als Pressesprecher „völlig ungeeignet“
Modrow wollte die Comeback-Nachricht erst gar nicht glauben
Gallert sieht die Linke „definitiv nicht in einer Notsituation“
Wagenknecht meint, „dahinter steckt eine bestimmte Strömung“
Movassat hofft auf einen „großen Gewinn“
Ernst sagt, das „hilft uns auch jetzt nicht“
Zimmermann hat es schon „immer gesagt“
Sohn findet die aktuelle Doppelspitze “richtig gut”
Bartsch nennt Gysi „ein Widerspruch in sich“
Bockhahn hält Lafontaine nicht für „die Lösung des Problems“
Sharma sieht niemandem geholfen
Liebich will erst „nach den” Berlin-Wahlen“ über Namen reden
Wawzyniak will lieber über Inhalte diskutieren
Ramelow sagt, „wir sind eine fröhliche Partei“
Lafontaine sieht keinen Anlass, sich „nochmals dazu zu äußern“

Der Lausitzer Rundschau ist trotzdem „nicht bange“
Die Mitteldeutschekann es nicht anders sagen“
Der Frankfurter Rundschau klafft eine „große Leere“
N-TV will „Kipping gegen Rösler“ sehen
Die Tageszeitung hat eine bessere Führung „nicht in Sicht“
Die Berliner wartet nicht auf die „alte Elefantenrunde“

(Foto: James Steakley, CC BY-SA 3.0)

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7 Kommentare zu “Rrrreaktionen”

  1. ml sagt:

    fast schon lyrik, feinfein :)

  2. Michael (Niedworok) sagt:

    Der engste Führungszirkel sollte dringend den Sprachgebrauch dahingehend koordinieren, daß man den Medien genau eine Botschaft mitgibt und sich so die scheinbaren Widersprüche spart… Der SPD ist das zeitweilig ja auch gelungen, könnte man meinen – wären die noch attraktiv für den Wähler, wäre das fast schon ein Erfolgsrezept.

    Ab und an hat ein einziges Wort politisch hohe Bedeutung. Haben wir auch schon erlebt. Aber in der Medienlandschaft wird in Abwesenheit irgendeiner Story übertrieben: Jetzt wird angebliche Kritik an Gysi zu einem solchen Popanz aufgeblasen, als wollte man damit an Macy’s Thanksgiving Day Parade in New York teilnehmen. Dabei war es doch mutmaßlich bloß eine Korrektur an einer sympathischen Plauderei im Gysi-Stil…

  3. Dominik sagt:

    Eines verstehe ich bei Sarahs Interview überhaupt nicht.
    Wie sollte eine Rückkehr von Oskar als BV bitte dem FdS helfen???
    Verschwörungstheorien haben alle eines gemeinsam.
    Wenn man mal hinter die Fassade der Behauptung schielt brechen sie alle wie Kartenhäuser, nach einem kleinen Lufhauch, zusammen.

  4. Dirk sagt:

    @ Dominik:

    Man kann allerdings auch Verschwöhrungstheorien hineininterpretieren… Lies Dir das Interview doch bitte nochmal genauer durch, dann wirst Du feststellen, dass Sarah etwas ganz anderes gemeint hat, als Du ihr unterstellst.

  5. Dominik sagt:

    Ich unterstelle hier gar nichts.
    Ich finde es nur entlarvend das hier Flügelkämpfe vorangestellt werden, wenn stattdessen etwas anderes zur Debatte stehen sollte.

    Zum Beispiel:
    Welche Fehler wurden in den Wahlkämpfen in Bawü und RLP gemacht?
    Ist die Performance der Partei nach aussen zielführend wenn wir wirkliche “eine neue soziale Idee” propagieren wollen?
    Ist es nicht ein bisschen billig, den Misserfolg bei den Wahlen in Bawü und RLP der Atomkatastrophe in Japan in die Schuhe zu schieben wie von Klaus Ernst am Wahlabend geschehen?

    Mir fehlen immer noch die Konzepte und die Vorschläge wie wir uns wirklich unersetzlich machen in der BRD.
    Das werden wir nicht tun wenn wir für die anderen Parteien “koalitionsfähiger” werden.
    Sondern wenn wir eine wirkliche alternative zu den anderen 4 Parteien sind.

    Eine bessere SPD zu sein reicht eben nicht aus.

  6. micha sagt:

    Beim Artikel fehlt noch: grins
    Ansonsten ein schöner typisch linker Abzählreim

  7. Ignaz sagt:

    Habe mir gerade mal das Interview mit Gesine Lötzsch angesehen und naja; ich hätte es mir auch sparen können, waren doch diese Fragen allein schon wieder perfekter Beleg für postdemokratische Verhältnisse. Mich wundert, mit welcher Contenance Gesine hier die unausgesetzten und irrationalen Vorhaltungen dieser…tja nun…”Journalistin”…erträgt und ordentlich die Antworten gibt, die man gerade nicht von jedem Vorsitzenden einer Partei erwarten würde: a) die Widerlegung der unhaltbaren These, dass die Partei durch die Diskussion über einen Sozialismus im 21. Jh. nachhaltig diskreditiert sei (Verweise auf HH und SA), als auch b) die defätistische Verkürzung aller aktuellen Problemlagen auf ein sog. “Führungsproblem”. Hier ist es immer wieder notwendig, auch in der Debatte hier, Personalisierungen als solche zu kritisieren und konkrete Maßnahmen und stichhaltige Argumente zum Beleg bzw. für und wider des “Führungsstils” – der in Wahrheit ja nie ein irgendwie gearteter “Stil” ist, sondern die Reaktion zweier Individuen auf kollektive Erwartungshaltungen im Rahmen der systemischen Grundlagen der politischen Herrschaftsstruktur.

    Mir fehlt hier tatsächlich auch das Verständnis für diese Eigendynamik innerhalb der Massenmedien: dass aus Kolportationen und Lancierungen, reinen Spekulationen regelrechte “Informationen” werden, die wiederum andernorts eingespeist und dann auch offensichtlich noch kommentiert werden. Calvados hat zwar andernorts recht, wenn er darauf abstellt, dass die LINKE sich der politischen Realität nicht verschließen darf, um handlungs- und gestaltungsfähig zu sein. Hier haben wir es aber gar nicht mit einem durch die LINKE als solche selbst steuerbaren Prozess zu tun, sondern mit der Eigengesetzlichkeit der Massenmedien im Zeitalter der Mediokratie (Thomas Meyer): http://de.wikipedia.org/wiki/Mediokratie

    Prozessen der Realitätskonstruktion, die eher deskriptiv als pathologischer Gesellschaftszustand zu registrieren wären, die nur durch politisches Handeln und normative Grundlagen wieder begrifflich “eingefangen” werden können: Gesellschaftstherapie durch politische Kritik.

    Wenn man nun aber schon auf youtube ist, dann kann man sich gleich diesen Kurzfilm über die Frankfurter Schule anschauen und ein paar Sachaussagen tanken:

    http://www.youtube.com/watch?v=p1VoSly68GQ&feature=related

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