Nummer drei
Erst Saarbrücken, dann Lübeck, nun Duisburg: Die dritte rot-grün-rote Kommunalkoalition in den alten Bundesländern ist perfekt. Nach Vorgesprächen und nach gemeinsamen Aktionen der drei Fraktionen haben am Donnerstag die Fraktionschefs von SPD, Grünen und Linkspartei ihre Vereinbarung vorgestellt. Am Abend zuvor hatten Versammlungen von Grünen und Linken dem Kompromiss zugestimmt – die SPD hatte zuvor als erster der Partner ihr Okay gegeben. Das Dreier-Bündnis, das es mit CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland zu tun bekommt, hat sich zunächst auf einvernehmliche Punkte geeinigt, wie die WAZ-Mediengruppe berichtet. Umstrittene Themen, beispielsweise Personaleinsparungen, wurden zunächst aufgeschoben; hartnäckiges Verhandeln und Vermitteln werden auf der Tagesordnung stehen. Dennoch gibt es Optimisten: Ein Grüner aus Duisburg spricht von einem Testfall für derartige Bündnisse auf Landes und sogar Bundesebene. Und Duisburgs SPD-Vizechefin empfindet die Einigung als historischen Tag. (wh, Foto: Oceancetaceen Alice Chodura)
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