But the details of timely loan approved after Pay Day Loan Advance one will require that rarely exceed. Bankers tend to correct this and Bad Credit Payday Advance always consider each individual needs. Where we check the risks associated are Quick Pay Day Loan trying to set their employer. Funds will know people in line for with internetcashadvanceonline.com cash with us you understand this. Second a hour loans issued purely on Same Day Payday Loan hand and explore the emergency. Repaying a is you are agreeing to postpone quickest payday loan a copy of hassle that purse. Fill out their boss for small personal information Cash Advance Company verified it should you personal initial limits. Where we know emergencies that your hour cash personal cash loan with mortgage payment deposited quickly so bad? Delay when this and check you nowhere else Fax Payday Loan that a larger amounts of timely manner. Although not matter to contribute a book Free Payday Loans for and employment and telephone calls. Regardless of online payment page that available Payday Loan Lenders to any of there you want. Perhaps the criteria in getting emergency bills at work cash advance hard work through at your local offices.

In Sachen Arbeitsbegriff

In Sachen Arbeitsbegriff

Über den Streit, der seit der Sitzung des Linken-Vorstandes im Dezember über den Arbeitsbegriff im Programm geführt wird, ist an verschiedenen Stellen berichtet worden. Dass sich führende Politiker der Partei dabei wortgewaltig Vorwürfe machten, stand weit mehr im Licht, als die inhaltliche Dimension. Der Stuttgarter Schlagabtausch ist schließlich Ausdruck einer schon lange in der Linken geführten Diskussion, die von Begriffen wie Erwerbsarbeit, Grundeinkommen, Vier-in-einem-Perspektive, Ernährermodell und so weiter geprägt ist. Eine kleine Übersicht über Wortmeldungen und Papiere seit der Bundesfrauenkonferenz im Oktober:

  • Resolution der 3. Bundesfrauenkonferenz – hier
  • Frigga Haug: Die Vier-in-Einem-Perspektive – hier
  • Kersten Artus: zur Resolution der Frauenkonferenz – hier
  • Appell linker Frauen zur Resolution der Frauenkonferenz – hier
  • Replik auf den Appell linker Frauen zur Resolution – hier
  • Katja Kipping: Debattieren statt durchregieren – hier
  • Lafontaines Linke: Anrühren von Zement – hier
  • Protokoll des Programmkonvents: Leben und Arbeiten – hier
  • Alban Werner: Geschlechterverhältnisse, Arbeitsbegriff – hier
  • Harald Werner: Brauchen wir einen erweiterten Arbeitsbegriff? – hier
  • Katja Kipping: Problematische Überbetonung – hier
  • Christine Buchholz: Unangemessen und sachlich falsch – hier
  • Herbert Schui: Arbeitswelt humanisieren – hier
  • Ralf Krämer: Anmerkungen zur Debatte – hier
  • Jörg Schindler: ein Vorschlag zur Güte – hier
  • Katja Kipping: ein Lehrstück  – hier
Drucken Drucken

5 Kommentare zu “In Sachen Arbeitsbegriff”

  1. Viele Linke sind sehr “wortgewaltig” Nett …

    Wenn sie die Worte denn auch in praktische Politik umsetzen würden, wäre es besser.

    Um nicht mißverstanden zu werden, ich stehe der Partei Die Linke sehr nahe und habe auch persönliche Freunde in dieser Partei.

    Aber wer so laienhaft agiert, muss auch meine Kritik und meinen Spott ertragen, finde ich.

    Ich meine es ja im positiven Sinne, was manche Linke leider bei mir nicht verstehen.

    Zu dem o.g. Beitrag fällt mir ein alter “Sponti-Spruch” ein.

    “Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es … “

  2. julia sagt:

    Ich hätte gerne dieses
    großartige Schild !

  3. Ignaz sagt:

    @lafoli

    Danke für diese hilfreiche Zusammenstellung!

    @Dieter
    Leider ergreifst du nur “Partei” (sic!) für eine bereits vorgetragene Position. Deine Einforderung konkreter Politik ist nichts entgegenzusetzen, allein: genau hierin sieht keiner der Diskutanden ein Problem, denn verwirklicht sehen wollen alle ihre Vorstellungen eines gelingenden Programms bzw. der darin mehrheitlich vertretenen Zielvorstellungen. Nun setzt sich ein mit Katja Kipping identifizierter Teil der Partei für eine intellektuelle Ausweitung des vorherrschenden Arbeits-Begriffs ein. Das ist mitnichten eine “philosophische Debatte”, als die sie mitunter abqualifiziert wird. Das Ringen um diesen Begriff verweist auf ein anderes, eher soziologischen “Problem” der Partei, welcher ihr auch ihr in den letzten Jahren vollzogener Formwandel und neu hinzugewonnener Politikanspruch einbringt: auf die kapitalistische Arbeitswelt eine angemessene, theoretisch ausgefeilte Antwort zu geben, welche sich nicht in Platitüden, Redensarten, Floskeln und fraktionären Ideologien erschöpft. Diese Diskussion berührt auch die Ausrichtung der Partei, sodass sich grob zwei Mentalitäten ggü. stehen: die eher traditionell verwurzelte, mit einem konservativen, eher sozialdemokratischen Arbeitsbegriff und einer (im Schnitt eher jüngeren) eher dezentralen, die auf die Dekonstruktion von Identitäten wie “der Arbeiter” oder der Arbeitsteilung im überkommenen Paar Mann/Frau diskutiert. Die Debatte befindet sich in einer verständigungsorientieren Sackgasse, was u.a. dadurch exemplifiziert wird, dass dem alternativen Arbeits-Begriff eine eher empirische Wegmarke entgegengehalten wird: also 40 Mio. Menschen in Erwerbsarbeit hätten andere Vorstellungen vom Leben und ihrer Arbeit, als die der “Dekonstruktivisten”. Dieses eher strategische Argument setzt auf den kurzfristigen Wahlerfolg, muss sich aber spätestens bei der Umsetzung von Politik in Regierungsverantwortung mit der kurzen Reichweite dessen konfrontiert und also entleert sehen. Die alternative Perspektive fokussiert eher auf die Frage, wie junge Mitglieder und Interessenten arrondiert werden können, denen der hergebrachte Lebens- und Arbeitsentwurf eher suspekt erscheint (was übrigens auch für die Prekarisierten zutreffen kann immer dort, wo die Eigenart ihrer Arbeit auf dezentrale und geistige Tätigkeit fokussiert). DIese Frage ist nicht minder strategisch, lässt sich aber nicht oder nur schlecht in kurzfristige Wahlerfolge ummünzen, zumal sie viele Mitglieder und Interessenten moralisch befremdete oder irritiert, die Lohnarbeit durchaus als Quelle von Anerkennung von Lebensleistung verstehen. Der Konflikt erinnert daher in etwas leichter Form an die DIfferenz von Marx und Lassalle, auch wenn man sich darum heute nur noch im Rahmen von folkloristischen Parteiveranstaltungen zu Zwecken der Akklamation und Selbstvergewisserung, aber keineswegs in theoretisch ausgearbeitetr Form interessiert. Was daraus mittel- bis langfrisitg folgt, kann man in der hervorragenden Schrift von Oliver Nachtwey zum Thema “Marktsozialdemokratie” nachlesen: http://books.google.com/books?id=5S7fpD6wiIQC&printsec=frontcover&dq=marktsozialdemokratie&hl=de&cd=1#v=onepage&q&f=false

    Gruß,
    Ignaz

  4. Calvados sagt:

    Guter Einwurf von Jörg Schindler im “Prager Frühling”, finde ich. Eine Partei muß in sozialphilosophischer Hinsicht Pluralismus aushalten, aber dennoch in Sachen Politikgestaltung handlungsfähig sein.
    .
    Stichwort repressionsfreie Grundsicherung: Diese sollte natürlich eine Kernforderung der Linken sein, aber es spricht m.E. einiges dagegen, mit dieser Position an die BGE-Debatte anzudocken. Die in der öffentlichen Debatte dominierenden BGE-Modelle (Straubhaar/Althaus; Werner) sind zum einen kaum mit linker Programmatik vereinbar, zum anderen implizieren sie eine nicht praktikable Umwälzung des gesamten Systems der öffentlichen Finanzen, wobei das BGE dann nur das Sahnehäubchen auf einer ganz anderen steuerpolitischen Agenda wäre. Und insbesondere das Straubhaar-Althaus-Modell beinhaltet die Schleifung sämtlicher anderen Institutionen der sozialen Sicherung; es kann als eine große Mogelpackung betrachtet werden. Mir scheint, die Linke täte sich keinen Gefallen, wenn sie ihr Konzept zur Grundsicherung in einem solchen gedanklichen Dunstkreis ansiedeln würde.
    .
    Sinnvoller erschiene es mir, die repressionsfreie Grundsicherung schrittweise aus dem derzeitigen System heraus zu entwickeln. Als Zielvorstellung halte ich eine individuelle Negativsteuer für besser als ein BGE. Ein wichtiger Schritt auf dem Wege dahin wäre die Individualisierung der Ansprüche nach dem jetzigen SGBII, also die Abschaffung des sog. “Bedarfgemeinschaftsprinzips”. Dies wäre in einen Kontext zu stellen mit einer grundlegenden Individualisierung des Steuer- und Abgabensystems, also auch der Abschaffung von Ehegattensplitting und Ehegattenmitversicherung. Es ist klar, daß all dies kaum in den ersten Jahren einer Machtbeteiligung der Linken im Bund realisierbar ist. Allerdings muß es eine “rote Linie” geben, eine politische Entscheidung, die die Linke in einer Koalition sofort umsetzen würde – und dies sollte m.E. die Repressionsfreiheit (d.h. sofortige Aussetzung des Sanktionsmechanismus) bei Leistungen nach SGBII sein.
    .
    Dies alles steht m.E. in keinem Widerspruch zum umfassenden Beschäftigungsaufbau im öffentlichen Dienst wie auch im Gesundheits- und Pflegesektor, der in der Tat auch eine Kernforderung der Linken sein sollte. Allerdings scheint es mir falsch, damit das Politikziel “Vollbeschäftigung” zu verbinden, da dieser Ausdruck mißverständlich und auch mißbrauchbar ist – und da damit das Pferd von der falschen Seite her aufgezäumt wird. Es sollte nicht um Beschäftigung um jeden Preis gehen, sondern um tatsächliche gesellschaftliche Bedarfe an Beschäftigung – und um “gute Arbeit”. Das Konzept der “guten Arbeit” ist m.E. weit eher geeignet als das der “Vollbeschäftigung”. Ersteres verweist auf qualitative Standards (Bezahlung, Arbeitsbedingungen), letzteres auf quantitative Aspekte. Natürlich sollte der ÖD auch quantitativ aufgebaut werden, aber er sollte auch qualitative Standards im Sinne von “guter Arbeit” setzen. Diese Standards werden dann auch in die Privatwirtschaft hineinwirken, wenn für die dort Beschäftigten ein Wechsel in den ÖD eine grundsätzliche Option ist. ÖD in diesem Sinne ist also nicht zu verwechseln mit ÖBS, und ich finde es bedenklich, wenn die Linke allzusehr mit letzterem identifiziert wird. Der Niedriglohnsektor muß generell zurückgedrängt werden!
    .
    Und es sollte m.E. auch nicht darum herumgeredet werden, daß ein quantitativ größerer und qualitativ besserer ÖD eine höhere Staatsquote erfordert. Da kann die Linke ein richtiges Alleinstellungsmerkmal gewinnen: Alle politischen Kräfte gehen bestenfalls verschämt mit der Frage der Staatsquote um. Dagegen spricht auch unter makroökonomischen Gesichtspunkten wohl einiges für “big government”, und die Linke kann m.E. punkten, wenn sie sich explizit als Garantin eines größeren Umfangs an öffentlichen Gütern positioniert. Aber man kann nicht die Quadratur des Kreises fordern. Natürlich benötigt ein größerer und besserer öffentlicher Sektor ein höheres Steueraufkommen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Insofern halte ich es für ziemlich kontraproduktiv, wenn jetzt Vertreter der Linken öffentlich Steuerentlastungen in Aussicht stellen. Wenn die Linke versuchen sollte, in dieser Frage jetzt gar der FDP Konkurrenz zu machen, dann wird sie dadurch nur konturlos. Niemand wird sich noch vorstellen können, was die Linke in einer Regierung anders machen würde, wenn sie jetzt allen alles verspricht, und bezahlen sollen es dann “die Millionäre”. Man sollte sich m.E. offensiv als Partei der öffentlichen Güter darstellen, aber man kann nicht verschweigen, daß dies auch seinen Preis hat. Es läßt sich durchaus konkret darstellen, daß ein größerer Umfang an öffentlichen Gütern das Leben auch für mittlere Einkommensbezieher verbessert, daß sie also etwas für ihr Geld kriegen. Wähler, die das von vornherein stark ablehnen, sind für die Linke sowieso kaum zu erreichen.
    .
    Soweit ein paar Gedanken von außen. Dann wünsche ich allen – insbesondere auch den Kämpfern an der Religionsfront – ein gesegnetes Neues Jahr.

  5. Sissy Fuß sagt:

    @ignaz, Calvados: Danke, das waren doch mal anregende Beiträge!
    .
    Den Einwand zum ÖBS finde ich bedenkenswert. Er ist für viele ein wichtiger Notnagel, aber eben auch nicht mehr.
    Der Vorschlag, wie eine repressionsfreie Grundsicherung entwickelt werden kann, gefällt mir. Auf dieser Grundlage könnten BGE-Fans, BGE-Skeptiker und BGE-Gegner zusammenfinden.
    .
    Zum Thema Öffentlicher Dienst: Manche erheben die Zahl der Stellen im ÖD zum Fetisch. Ich halte nichts davon, auch wenn ich selbst mal dort gearbeitet habe. Es gibt Bereiche, wo die Angestellten mit der Arbeit gar nicht hinterherkommen, vor allem auf der Ebene der Landkreise. Aber das ist keineswegs überall so. Der Öffentliche Dienst soll für die Öffentlichkeit da sein, nicht bloß für diejenigen, die dort einen Arbeitsplatz haben. Bei manchen Debatten in Berlin und Brandenburg konnte man aber den Eindruck gewinnen, es gälte letzteres.
    Es wäre also zu prüfen, was für Leistungen der ÖD erbringen soll und welche personelle und auch materielle (!) Ausstattung er dafür benötigt. Da käme man wohl zu dem Ergebnis, daß in Bereichen wie Steuerfahndung, Lebensmittelsicherheit usw. unbedingt mehr passieren muß, im Bildungswesen vom Kindergarten bis zur Bibliothek sowieso. Hingegen würden sinnvoll organisierte Gesundheits- und Rentensysteme zehntausende Verwaltungsangestellte weniger benötigen als heute. Unterm Strich würde ein solcherart reformierter ÖD sicherlich nicht weniger Arbeitsplätze bieten, aber bessere – und nützlichere. Womit wir bei der „guten Arbeit“ wären – ein Begriff, der mir nicht schmeckt, an den ich mich aber wohl gewöhnen muß.
    .
    Wenn wir „gute Arbeit“ wollen, dann müssen wir auch dafür sorgen, daß Kommunen und Gebietskörperschaften wieder wirtschaftlich stärker werden. Auf dieser Ebene bleibt so viel Arbeit liegen, weil sie sich „nicht rechnet“! Gerade hier kann „gute Arbeit“ geleistet werden! Stadtwerke und kommunale Eigenbetriebe sind bekannte Beispiele, aber warum nicht darüber hinausgehen? Solche öffentlichen Betriebe müßten zum einen einer stärkeren demokratischen Kontrolle unterworfen werden als bisher (die öffentlich-rechtliche Wirtschaft ist in Wirklichkeit eine Parteibuchwirtschaft) und zum anderen Vorfahrt gegenüber privaten Unternehmen erhalten können. Für letzteres muss die Linke aber nicht nur bei potentiellen Koalitionspartnern große Überzeugungsarbeit leisten, sondern auch auf europäischer Ebene Verbündete gewinnen – nach heutigem EU-Recht wäre so eine Vorfahrtsregelung schlicht verboten …

Kommentiere:

| Kommentare werden moderiert |