20 Jahre danach

20 Jahre danach

Bild 3Die ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen am 2. Dezember 1990 wurden für die Opposition zur Enttäuschung. Die SPD erlebte mit dem Einheitsskeptiker Oskar Lafontaine eine Niederlage, die Westgrünen flogen aus dem Bundestag und der PDS musste klarwerden, dass der Westen der wenige Monate zuvor  vereinigten Republik noch für lange Zeit Ausland sein würde. Im Neuen Deutschland erinnert wh an die Wahlen, im Freitag hat tos zurückgeblickt. (Foto: Albrecht)

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5 Kommentare zu “20 Jahre danach”

  1. Die abwertende Behandlung der Person OL hier auf dem Sender korreliert mit der Bedeutungslosigkeit der behandelten Versuche die nur wenig mit politischer Bildung zu tun haben.

    Politische Vernunft zeichnete sich u.a. dadurch aus, dass sie weiß, Nebensächlichkeiten, Glossen, Vermischtes, Aufgeregtheiten von Wichtigem zu trennen, ernsthaft zu erörtern, abzuwägen und Personifizierungen von Politik als das zu behndeln was sie sind, Ablenkung von der Sache selbst. Schreiberlinge und Höflinge des sächsischen LV haben bereits vor vielen Jahren die Übersicht verloren und den Mut, die Sachen anzusprechen, die sie selbst in ihrer Existenz betreffen. Ostdeutsche Landesverbände sind ein Lehrstück der Hilflosigkeit und systemangepasstheit, deswegen waren sie von der Finanz-und Schuldenkrise ja auch so überrascht.

    Klaus Lederer, Rico Gebhardt, Liebich, Bartsch, bittet die Wähler und die Basis um Entschuldigung, tretet zurück und löst Eure Landesverbände auf und gründet sie neu!

  2. tos sagt:

    @Leipziger: “abwertende Behandlung”? wo? wer?

  3. Bella sagt:

    Sehen wir die Sache hart und realistisch.
    Außer regieren haben doch die ostdeutschen SED-Sozialisten nicht gelernt. Heutzutage möchte die ostdeutsche Regierungstruppe gerne zum neuen kapitalistischen System dazugehören und von der hiesigen herrschenden Klasse als erfahrene Regierungsleute anerkannt werden.. Außerdem fehlt den ostdeutschen Regierungssozialisten schlicht 40 Jahre harten linker Debatte. Bei vielen Dingen muß man bei Adem und Eva anfangen, siehe Keynesianismus oder bedingungsloses Grundeinkommen. Das sind Sachen die wir in Zeiten der Auseinandersetzung um die 35 Std. Woche in nächtelangen Debatten auf den Seminaren der IG Metall hitzig diskutiert haben…die Zeit als die SED Regierungssozialisten ihre Leute am liebsten 50 Std. arbeiten lassen wollten…freilich im DDR-Arbeitstempo, also langsam, Arbeitshetze war in der DDR umbekannt. Statt dessen hat man während der Arbeitszeit eingekauft und die volkseigenen Betriebe beklaut…

  4. snooker sagt:

    @bella: lange nicht mehr so eine geballte ladung (west)linker hochnäsigkeit gelesen

  5. Sissy Fuß sagt:

    Bella, mit diesem Bündel von Vorurteilen und Ressentiments ist man am besten bei der CSU aufgehoben. Wolf Biermann hat’s vorgemacht. Nur zu!

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