Im Umbruch
Zum Jubiläum gibt es wieder dieses Wetter: Vor 20 Jahren wurde in
der Berliner Dieckmannstraße, die heute Taubenstraße heißt, im zweiten Anlauf der PDS-nahe Verein Gesellschaftsanalyse und politische Bildung gegründet – an einem trüben Herbsttag wie heute. Man habe, erinnert sich Jochen Weichold, seinerzeit „nichts Geringeres als die Schaffung einer politischen Stiftung“ zum Ziel gehabt, „die auf Augenhöhe mit der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD agieren sollte“. Es wurde noch ein langer Weg, und wo die Rosa-Luxemburg-Stiftung heute in der Rangliste der parteinahen Thinktanks steht, darüber mag man verschiedene Meinungen haben. „Hoffnungslos unterlegen“ sei sie, sagt die Linkenvorsitzende Gesine Lötzsch mit Blick auf die unterschiedlichen Ressourcen – und könne trotzdem besser sein. Vorstandschef Heinz Vietze sieht die Stiftung „im Umbruch“ und hält es für normal, dass es auf der Suche nach „einer optimalen Struktur“ auch einmal „knirscht“. Und der Vorsitzende der CSU-nahen Seidel-Stiftung wünscht „Gottes Segen zum Geburtstag“.
Hoffnungslos unterlegen
Grußwort von Linkenchefin Gesine Lötzsch
Ein sozialistischer Think Tank
Grußwort von Kerstin Kaiser
Radikale Realpolitik von links
Interview mit RLS-Vorstand Heinz Vietze
Autonomie in Solidarität
Wilfried Telkämper über die internationale Arbeit
Wahlen und Hauptlinien
Von der Mitgliederversammlung der Stiftung
Politik braucht Wissen
Sonderausgabe der RosaLux zum Jubiläum
Wir waren das Volk
Plakatausstellung der Luxemburg-Stiftung
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