Spenden vom WASG-Verein

Wird die Linkspartei von einem alten Spendenproblem eingeholt? Mit einer entsprechenden Geschichte kommt der Focus am Montag: Danach prüft die Bundestagsverwaltung, ob möglicherweise Zahlungen des WASG-Vereins an die Anfang 2005 gegründete Partei Wahlalternative nicht ordnungsgemäß im Rechenschaftsbericht verbucht worden sind. Es gehe um mehr als 170.000 Euro, die von dem Verein als Wahlkampfspende beziehungsweise für den Aufbau von Parteistrukturen gezahlt worden seien. Der WASG-Verein wurde 2004 gegründet, bestand aber fort, als die WASG zur Partei wurde. Das Vermögen ging nicht auf die WASG über. Der WASG-Verein existiert heute mit veränderter Satzung unter dem Namen Wolfgang-Abendroth-Stiftungsgesellschaft fort. Aus der Linkspartei gab es zu den Vorwürfen bisher keine Äußerungen. Wegen einer ncht ordnungsgemäß verbuchten PDS-Spende an die WASG für den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz 2006 musste die Linke schon einmal knapp 300.000 Euro zahlen. (vk)

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