Beziehungsfragen
Als unlängst in der Zeit vom politischen „Mix dieses Sommers“ die Rede war, erschien der rot-rot-grüne Crossover als schickes, junges Ding mit „Coolness-Faktor“. Vor der „Lounge“ stand die Wirklichkeit und wunderte sich: Hatte nicht gerade das taktische Holzen um die Präsidentenwahl stattgefunden? Auch die Erinnerung an das Scheitern der Sondierung in NRW war noch frisch. Und aus der Zeitung erfuhr man längst, dass die Farbe dieses Sommer doch viel eher eine andere ist: Rot-Grün. Wie steht es also wirklich um die rot-rot-grünen Annäherungsversuche? Hier findet sich ein Text aus dem Freitag. Ende vergangener Woche fand ein gut besuchtes Auftaktsymposium des Projekts Linksreformismus in Berlin statt. Dort zeigten sich Halina Wawzyniak, Marco Bülow und Sven Giegold optimistischer, was die Frage des gemeinsamen Redens über linksreformerische Politik angeht. Die Einführungsrede zur Veranstaltung von Rainer Land kann ebenfalls nachgelesen werden. (tos)
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Der Tagesspiegel hat den Freitag gelesen und Angela Marquardt gefragt: Die einstige PDS-Vizechefin und heutige Geschäftsführerin der „Denkfabrik“ in der SPD-Bundestagsfraktion sagt, die Sache entwickele sich schwierig. Zum einen, weil auf Hinterbänkler-Ebene so viel parallel laufe, zum anderen, weil sich das Verhältnis auf der Ebene der Parteiführungen nicht entspanne. Mit Blick auf das Jahr 2011 mit sechs Landtagswahlen sagt sie: „Dafür ist die Zeit nicht da, dafür ist die Stimmung nicht da.“ Mehr hier: http://www.tagesspiegel.de/politik/gespaltene-opposition/1939206.html