Abgelehnte Anzeige
Weil sich mit dem neuen Schuljahr in der Berliner Bildungslandschaft einiges ändert, haben Bildungsexperten der beiden Senatsparteien SPD und Linke in dieser Woche auf einer Info-Hotline Fragen zur Schulreform beantwortet. Es ging um alle Veränderungen, die mit der integrierten Sekundarschule (Zusammenführung von Haupt-, Real- und Gesamtschule) und der Abiturstufe zu tun haben. Um das Abgebot publik zu machen, schalteten die beiden Parteien Anzeigen. Die Berliner Morgenpost weigerte sich, die Anzeige zu drucken. Wie das Neue Deutschland berichtet, beruft sich die Morgenpost aus dem Springer-Konzern bei der Ablehnung auf einen Unternehmenskonsens, demzufolge es “ein Verstoß gegen die eigenen Grundsätze” wäre, “wenn bezahlte Werbung von Absendern angenommen würde, die politisch gegen fundamentale Grundsätze eines funktionierenden Gemeinwesens eintreten”. So steht es in einem Springer-Brief an den Parlametarischen Geschäftsführer der Berliner SPD-Fraktion, Christian Gaebler. Zu den genannten Grundsätzen gehören laut Springer “das Eintreten für die Marktwirtschaft und die Aussöhnung mit dem jüdischen Volk”. Die sieht Springer durch Parteien der extremen Rechten und Linken gefährdet. (wh)
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alle berliner zeitungen des springer-konzernes verweigern die annahme von anzeigen der linkspartei bzw. der pds, schon immer! dies tun sie seit jahren ohne prüfung der inhalte (wogegen gar nichts einzuwenden wäre) sondern lehnen pauschal alles ab, was von der linkspartei kommt.