Wieviel Repression?
Ein Begriff hat eher unauffällig das Licht der Politik erblickt, der neugierig macht: repressionsarme Mindestsicherung. Er findet sich in dem Positionspapier „Für einen Idealismus ohne Illusionen – das Leben ist bunter“, in dem sich die so genannte Oslo-Gruppe – meist junge Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei – Gedanken über Gemeinsamkeiten dieser Parteien als Grundlage einer linken Machtoption macht. In diesem Papier taucht die Idee der repressionsarmen Mindestsicherung, ohne näher ausgeführt zu werden, in der Aufzählung einer ganzen Reihe von Zielen auf, „bei denen große Einigkeit besteht“. Dass in linken Parteien und Organisationen in Gewerkschaften und auch weit über die Linke hinaus seit Jahren über das Problem einer Grundsicherung bzw. eines Bürgergeldes debattiert wird, ist bekannt. Ebenso, dass nicht zuletzt in der Linkspartei darüber gestritten wird, ob eine solche Grundsicherung bedingungslos oder bedarfsorientiert gewährt werden soll. So ziemlich alle an der Diskussion Beteiligten kritisieren Hartz IV und die darin enthaltenen, von der Bundesregierung nach und nach verschärften bzw. von Politikern immer neu ins Gespräch gebrachten Zwangselemente. Vor diesem Hintergrund darf man auf nähere Erläuterungen zum Begriff „repressionsarme Mindestsicherung“ gespannt sein. Vor allem auf die Beantwortung der Frage, wie viel Repression aus linker Sicht erlaubt sein soll bzw. was in diesem Zusammenhang unter dem zunächst abschreckenden Begriff zu verstehen ist. Der Internet-Suchdienst Google jedenfalls kannte die „repressionsarme Mindestsicherung“ bisher nicht; die wenigen Treffer beziehen sich alle auf das Papier der Oslo-Gruppe bzw. auf Berichte darüber. Google will, wenn man „repressionsarme Mindestsicherung“ als Suchbegriff eingibt, vorsichtshalber wissen: Meinten Sie: repressionsfreie Mindestsicherung? Man wird ja mal fragen dürfen. (wh)
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wenn du das wissen willst, warum fragst du dann nicht die autoren? dann könntest du neben dieser frage auch gleich eine antwort liefern. wäre irgendwie journalistischer….
Wieviel Repression stellen sich Linke denn als legitim vor, um ihre Ziele umzusetzen? Na, wenn man sich so umschaut, in der Geschichte und bei den Zeitgenossen: wohl letztlich unbegrenzt.
Daher auch völlig richtig beobachtet: Man sagt schon gar nicht mehr repressionsfrei, sondern man fängt gleich bei reppressionsARM an, da kann man sich dann schrittweise steigern.
Eine vollkommene Absurdität dieses Grundsicherung. Oder “Bürgergeld” sowieso (denn “Bürger” gibt es im realen Sozialismus gar nicht). Möchte wissen, was denen an Hartz-IV nicht gefällt. Das ist nämlich letztlich genau so eine Grundsicherung. Wenn man mal nachhakt, wird man sehen, dass diese Grundsicherung unserer lieben Sozialisten letztlich überhaupt nicht anders aussehen würde, als Hartz-IV. Wahrscheinlich sogar noch weniger/schlechter. Und Hartz-IV ist eh schon zu wenig.
ist doch ganz einfach: fuer repressionsarm gibt es einen Konsens bei r2g; die LINKE ist in ihrer Mehrheit fuer repressionsfrei (hoffe ich) und streitet noch ob das oder bedingungsloses grundeinkommen.
ist es nicht ein unterschied, ob man sich auf einen kompromiss einlässt, bei dem man abstriche von den eigenen vorstellungen machen muss, oder ob man (siehe papier) mitteilt, es bestehe “große einigkeit”?
kann man/frau durchaus drüber streiten, aber dass fuer diese formulierung “große Einigkeit” herrscht stimmt, nur das manche drüber hinaus wollen
….
by the way: hat die linke repressionsfrei definiert oder ist das auch nur ein Schlagwort? was ist der Unterschied zwischen repressionsfreier Mindestsicherung und bedingungslosem grundeinkommen?
Repressionsarm – repressionsfrei.
Welche Repressionen sind wohl gemeint? Wo soll das “Grundeinkommen” herkommen? Das nehmen wir einfach von den Reichen (geht natürlich nur solange, bis die auch arm sind).
Möchte ich mal sehen, wie repressionsarm das ablaufen wird, wenn ich (Leistungsträger und Besserverdiener) mich weigere, für andere ein Grundeinkommen zu bezahlen.
@jaix:
Och, das ist aber nett, daß Du Dich gleich selbst als Troll outest, und das auch noch doppelt. Du willst bei einer Debatte um Hartz IV und Grundsicherung mittun und hast keine Vorstellung, was in diesem Zusammenhang das Wort „repressionsfrei“ bedeuten könnte? -> Troll. Halt Dich aus Elektrikerdebatten heraus, wenn Dir das Wort „Blindwiderstand“ nichts sagt!
Und wer sich selbst als Leistungsträger und Besserverdiener bezeichnet, ist normalerweise keiner Antwort würdig. Aber wenn der Betreffende dies in einem kleinen Internetforum tut, darf laut gelacht werden. Ein Leistungsträger, der nichts besseres zu tun hat, als hier rumzumotzen! Wo nimmst Du bloß die Zeit her? Ich denke, Du mußt Leistung tragen? Oder hattest Du gerade Deinen leistungsträgen Tag?
Und jetzt die konstruktive Wendung: Es steht Dir frei, Dich an einen linken (oder grünen oder SPD-)Politiker Deiner Wahl zu wenden oder ein Online-Nachschlagewerk zu bemühen, wenn Du Dich tatsächlich mit den Themen „Existenzsicherung“ und „Grundeinkommen“ vertraut machen willst. Du kannst dabei nur gewinnen.
@Halina: Was bitte ist “r2g”?
@Sissy Fuß: Dürfen hier nur Erwerbslose mitdiskutieren? Vielleicht gibts ja ne Antwort ohne Einkommensnachweis?
@Mario:
„r2g“ ist ein (IMHO überflüssiges) Kürzel für „rot-rosa-grün“. Und ich bin nicht erwerbslos. Ich finde auch nicht, daß mein Beitrag diese Deutung nahelegt.
@Sissy Fuß: Was ist den nun “IMHO”? Ansonsten: Ich weiß auch nicht was “Toll” und “Blindwiderstand” ist. Halt mich halt jetzt raus…
IMHO = In my honest opinion. Das heisst in etwa: “Glaube ich wirklich zu wissen”
IMHO = In my humble opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)
Was ein Troll ist, erfährt man nach wenigen Wochen Teilnahme an Internetforen schmerzhaft am eigenen Leibe.
(Kannst aber auch in der Wikipedia nachgucken.)
Und was ein Blindwiderstand ist, muß man ja nicht wissen, wenn man nicht mit Elektrikern herumstreiten will.
(Aber eigentlich hat man es in der Schule gehabt.)
Boaahhh eyy, was ihr alles wißt…
) Ich wollt halt auch mal!
Warum immer diese Sprachverhunzungen?
IbbdnSwddwjv*
*)
Ich bleib bei der normalen Sprache weil die dann wenigstens jede/r versteht