So hässlich

So hässlich

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Etwa 100 Menschen haben am Samstag vor der Berliner Volksbühne „gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas“ protestiert. Vor dem Hintergrund der Debatte um die Gaza-Hilfsflotte, die Beteiligung mehrerer Linkspolitiker und die Kritik an der tödlichen Attacke israelischer Streitkräfte hatte dazu ein Bündnis aus jenem Spektrum, das man früher „antideutsch“ genannt hätte, aufgerufen. Zitat: „Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln.“ Wer trotzdem noch mehr über diesen Auflauf erfahren will, findet Berichte sowie Fotos hier und hier. Die Polizei teilt mit: “Eine Teilnehmerin der Demonstration versuchte, sich ihrer Unterwäsche zu entledigen, was durch Polizeibeamte verhindert wurde.” (Dank an Anne für den Hinweis.) Übrigens: Eines der in Sichtweite zum Karl-Liebknecht-Haus verteilten Flugblätter beginnt mit dem Satz: „Alles, was Deutschland so hässlich macht, sammelt, konzentriert und findet sich in der Linkspartei.“ Auch der LAK Shalom der Hamburger Linksjugend hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

Pro-Israel und Anti-Linke: Bericht im ND
Das Misstrauen wächst: Interview mit Benjamin Krüger
Aufschlussreiches Gespräch: Kommentar der Jungen Welt
Free Gaza from Hamas: Erklärung des BAK Shalom
Raus aus der Linken! Hamburger Kritik an BAK Shalom
Keine Rechtfertigung: Erklärung der Linksjugend
Schärfe aus dem Diskurs nehmen: Brief vom FdS NRW

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Ein Kommentar zu “So hässlich”

  1. Ob die “Antideutschen” in Ihrer emotionalen Wut Israel mehr nutzen als schaden, sollte sehr kritisch hinterfragt werden!

    Und in den Linken sich stärker zu isolieren schadet erst Recht den Interessen Israels, oder nicht?

    Das Interesse Israels dürfte meines Erachtens nicht in den Händen Netanjahus und seiner Anhänger liegen. Fanatismus, egal wo, macht blind. Und selbst dem schlimmsten Feind – z. B. im Gaza (!?!)- stehen Menschenrechte zu.

    Warum bloß lassen sich Menschen so von dummer Propaganda instrumentalisieren?

    Beste Grüße aus Bankfurt
    Bernhard

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