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	<title>Kommentare zu: Bayerische Eskalation</title>
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		<title>Von: Fünf Abwahlanträge &#124; Lafontaines Linke</title>
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		<dc:creator>Fünf Abwahlanträge &#124; Lafontaines Linke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 08:35:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] tut. Ob aber die bayerische Linke, von der zuletzt allenfalls ein schwer nachvollziehbarer Konflikt um die Schatzmeisterei, um Mitgliederzahlen und das Sagen im Landesverband außen drang, einen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] tut. Ob aber die bayerische Linke, von der zuletzt allenfalls ein schwer nachvollziehbarer Konflikt um die Schatzmeisterei, um Mitgliederzahlen und das Sagen im Landesverband außen drang, einen [...]</p>
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		<title>Von: Chris Sedlmair</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1614</link>
		<dc:creator>Chris Sedlmair</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 03:19:07 +0000</pubDate>
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		<description>Schaut euch doch mal die alten Videos vom SED-Gründungsparteitag an. Wenn mir jemand Sowjet-Soldaten zeigen kann, die Delegierte zur Zustimmung zwingen, kriegt er einen Lutscher und ich glaube an die &quot;Zwangsverinigung&quot;. DIe SED wurde zuerst in WEstdetuschland gegründet und dann  von den Westbesatzungmächten gleich verboten. Die Bestrebungen eine Arbeierpartei zu Gründen kam von unten. Auch bei uns in Dachau gab es enge Kooperation von SPD und KPD. Was auch immer mit der Ulbricht-Gruppe sonst noch los war: Das war nicht ihr wWrk, sondern das von zigtausenden antifaschistischen Arbeitern in beiden Parteien. Dem Gegenüber war die verinigung von WASG und PDS eine von oben. Oskar hat den Funktionären gesagt, daß wenn er mitspielen soll, die Parteien sich vereinigen müssen. Die Funktionäre und auch die Basis waren größtenteils dazu bereit. Nur weil eine Idee von &quot;oben&quot; kommt ist sie noch lange nicht schlecht und nur weil eine gute Idee von &quot;unten&quot; kommt muß sie noch lange nicht &quot;oben&quot; auch gut umgesetzt werden</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut euch doch mal die alten Videos vom SED-Gründungsparteitag an. Wenn mir jemand Sowjet-Soldaten zeigen kann, die Delegierte zur Zustimmung zwingen, kriegt er einen Lutscher und ich glaube an die &#8220;Zwangsverinigung&#8221;. DIe SED wurde zuerst in WEstdetuschland gegründet und dann  von den Westbesatzungmächten gleich verboten. Die Bestrebungen eine Arbeierpartei zu Gründen kam von unten. Auch bei uns in Dachau gab es enge Kooperation von SPD und KPD. Was auch immer mit der Ulbricht-Gruppe sonst noch los war: Das war nicht ihr wWrk, sondern das von zigtausenden antifaschistischen Arbeitern in beiden Parteien. Dem Gegenüber war die verinigung von WASG und PDS eine von oben. Oskar hat den Funktionären gesagt, daß wenn er mitspielen soll, die Parteien sich vereinigen müssen. Die Funktionäre und auch die Basis waren größtenteils dazu bereit. Nur weil eine Idee von &#8220;oben&#8221; kommt ist sie noch lange nicht schlecht und nur weil eine gute Idee von &#8220;unten&#8221; kommt muß sie noch lange nicht &#8220;oben&#8221; auch gut umgesetzt werden</p>
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	<item>
		<title>Von: rolf breuker</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1604</link>
		<dc:creator>rolf breuker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 23:03:06 +0000</pubDate>
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		<description>Man hat das Gefühl das man bei den Linken in Bayern den Landesvorsitzenden im Abo wählen kann, also alle 3 Monate ein Neuer. Das nennt man dann wohl Abwechslung. Wer Mitglied einer solchen Partei ist braucht keine politischen Feinde mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man hat das Gefühl das man bei den Linken in Bayern den Landesvorsitzenden im Abo wählen kann, also alle 3 Monate ein Neuer. Das nennt man dann wohl Abwechslung. Wer Mitglied einer solchen Partei ist braucht keine politischen Feinde mehr.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wendl tritt zurück &#124; Lafontaines Linke</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1599</link>
		<dc:creator>Wendl tritt zurück &#124; Lafontaines Linke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 14:02:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wochenlanger Debatte (mehr dazu hier) ist Michael Wendl als Chef der Bayerischen Linken zurückgetreten. Die Süddeutsche berichtet, der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wochenlanger Debatte (mehr dazu hier) ist Michael Wendl als Chef der Bayerischen Linken zurückgetreten. Die Süddeutsche berichtet, der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Irmler</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1524</link>
		<dc:creator>Bernd Irmler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 09:23:55 +0000</pubDate>
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		<description>In der KPD und SPD in der sowjetischen Besatzungszone gab es nach den Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus und im Widerstand Bestrebungen, eine gemeinsame Arbeiterpartei zu schaffen. Nachdem die KPD im Juni 1945 eine entsprechende Forderung der SPD abgelehnt hatte, wurde von Beauftragten Stalins (Ulbricht, Pieck, Grotewohl, diese hatten bereits im geheimen mit Unterstützung Stalins in Moskau die SED gegründet) die SPD und KPD durch massiven Druck, Bestechung ihrer Führungspersönlichkeiten und Täuschung über die wahren Ziele 1946 zu einer Zwangsvereinigung zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) genötigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der KPD und SPD in der sowjetischen Besatzungszone gab es nach den Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus und im Widerstand Bestrebungen, eine gemeinsame Arbeiterpartei zu schaffen. Nachdem die KPD im Juni 1945 eine entsprechende Forderung der SPD abgelehnt hatte, wurde von Beauftragten Stalins (Ulbricht, Pieck, Grotewohl, diese hatten bereits im geheimen mit Unterstützung Stalins in Moskau die SED gegründet) die SPD und KPD durch massiven Druck, Bestechung ihrer Führungspersönlichkeiten und Täuschung über die wahren Ziele 1946 zu einer Zwangsvereinigung zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) genötigt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: snooker</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1522</link>
		<dc:creator>snooker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:35:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Bernd Irmler: &quot;Die KPD wurde in der DDR von der SED aufgelöst und mit der SPD zwangsvereinigt.&quot; - Selten solchen Quatsch gelesen. Guck mal ins Geschichtsbuch. Die SED gab es erst als Ergebnis von der Fusion KPD und SPD, sie konnte also die KPD nicht zwangsvereinigen. Wenn überhaupt jemand zwangsvereinigt wurde, dann die SPD Ost.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd Irmler: &#8220;Die KPD wurde in der DDR von der SED aufgelöst und mit der SPD zwangsvereinigt.&#8221; &#8211; Selten solchen Quatsch gelesen. Guck mal ins Geschichtsbuch. Die SED gab es erst als Ergebnis von der Fusion KPD und SPD, sie konnte also die KPD nicht zwangsvereinigen. Wenn überhaupt jemand zwangsvereinigt wurde, dann die SPD Ost.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Genosse</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1521</link>
		<dc:creator>Genosse</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:20:33 +0000</pubDate>
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		<description>Leute wie Wendl untergraben meine Identifikation mit der Partei. Die Sozialdemokraten sind gescheitert. Die Grünen sind gescheitert. Eine Sozialdemokratisierung der LINKEN werde ich nicht mitmachen. Ich hab ja noch andere Hobbies. Es gibt keinen Grund, seine Zeit an eine dann überflüsige Partei zu verschwenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute wie Wendl untergraben meine Identifikation mit der Partei. Die Sozialdemokraten sind gescheitert. Die Grünen sind gescheitert. Eine Sozialdemokratisierung der LINKEN werde ich nicht mitmachen. Ich hab ja noch andere Hobbies. Es gibt keinen Grund, seine Zeit an eine dann überflüsige Partei zu verschwenden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernd Irmler</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1520</link>
		<dc:creator>Bernd Irmler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 07:20:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Genosse Ulf,
da bist Du aber einem schönen Irrtum aufgesessen. Die KPD wurde in der DDR von der SED aufgelöst und mit der SPD zwangsvereinigt. Die SED hat das gesamte Vermögen der KPD beschlagnahmt.
Viele aufrichtige Kommunisten wurden von den SED-Leuten entmachtet. Das Gebäude, in dem der Parteivorstand der Linken sitzt, hat die SED sich widerrechtlich angeeignet.
Die KPD ist in der BRD unter Adenauer verboten worden. Das gesamte KPD-Vermögen in der BRD wurde vom westdeutschen Staat beschlagnahmt.
Zehntausende Kommunisten wurden in der BRD in Gefängnisse gesteckt.
Die KPD ist heute noch verboten.
Warum wohl unternimmt DIE LINKE nichts, dass dieses Verbot beseitigt wird?
Dann müsste sie nämlich das Karl-Liebknecht-Haus abgeben und möglicherweise noch anderes Vermögen. Lieber Ulf, die KPD hatte anfangs der DDR dafür gesorgt, dass &quot;Junkerland&quot; in &quot;Bauernhand&quot; kam. Die SED hat das rückgängig gemacht und den Bauern das Land weggenommen. Das ging Zug im Zug mit der Entmachtung der KPD durch die SED-Bonzen. Es stimmt natürlich, dass die WASG der PDS beigetreten ist, das war, wie Du richtig schreibst, formaljuristisch vorgeschrieben. Trotzdem ist dadurch eine neue Partei entstanden. So war es jedenfalls geplant. Auch wenn sich viele ehemalige SED-Mitglieder erhofft hatten, dadurch die alte SED unter neuem Namen zu restaurieren. Das aber, lieber Ulf, war keineswegs das Ziel der allermeisten Genossen der WASG, wozu ich auch gehörte. Wir wollten und wollen eine durch und durch demokratische Partei schaffen, eine wirklich sozialistische, in der nicht, wie in der SED die oberen Bonzen die Politik bestimmen, sondern die Basis der Partei, die einfachen Mitglieder nämlich.
Demokratie gibt es nur, wenn das Volk das Sagen hat.
Deswegen gibt es jetzt ja auch heftige Diskussionen über das geplante Parteiprogramm. Ich will mithelfen, dass DIE LINKE nicht eine Neuauflage einer SED aber auch nicht die einer SPD wird.
Niemand ist fehlerfrei, aber wir sollten schon aus der Geschichte lernen.
Unter Zwang wie in der DDR wird es niemals eine demokratisch sozialistische Gesellschaft geben können. Wir brauchen keine Zuchthäuser und keine Stasi. Was wir brauchen, ist ein gutes Programm, damit wir die Menschen überzeugen können. DIE LINKE hat bei den letzten Bundestagswahlen bundesweit über 12 Prozent bekommen. das ist so viel, wie die KPD in der Weimarer Republik hatte. Mit einem guten Parteiprogramm werden wir die SPD überholen. Ganz ohne Zwang auf irgendjemanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Genosse Ulf,<br />
da bist Du aber einem schönen Irrtum aufgesessen. Die KPD wurde in der DDR von der SED aufgelöst und mit der SPD zwangsvereinigt. Die SED hat das gesamte Vermögen der KPD beschlagnahmt.<br />
Viele aufrichtige Kommunisten wurden von den SED-Leuten entmachtet. Das Gebäude, in dem der Parteivorstand der Linken sitzt, hat die SED sich widerrechtlich angeeignet.<br />
Die KPD ist in der BRD unter Adenauer verboten worden. Das gesamte KPD-Vermögen in der BRD wurde vom westdeutschen Staat beschlagnahmt.<br />
Zehntausende Kommunisten wurden in der BRD in Gefängnisse gesteckt.<br />
Die KPD ist heute noch verboten.<br />
Warum wohl unternimmt DIE LINKE nichts, dass dieses Verbot beseitigt wird?<br />
Dann müsste sie nämlich das Karl-Liebknecht-Haus abgeben und möglicherweise noch anderes Vermögen. Lieber Ulf, die KPD hatte anfangs der DDR dafür gesorgt, dass &#8220;Junkerland&#8221; in &#8220;Bauernhand&#8221; kam. Die SED hat das rückgängig gemacht und den Bauern das Land weggenommen. Das ging Zug im Zug mit der Entmachtung der KPD durch die SED-Bonzen. Es stimmt natürlich, dass die WASG der PDS beigetreten ist, das war, wie Du richtig schreibst, formaljuristisch vorgeschrieben. Trotzdem ist dadurch eine neue Partei entstanden. So war es jedenfalls geplant. Auch wenn sich viele ehemalige SED-Mitglieder erhofft hatten, dadurch die alte SED unter neuem Namen zu restaurieren. Das aber, lieber Ulf, war keineswegs das Ziel der allermeisten Genossen der WASG, wozu ich auch gehörte. Wir wollten und wollen eine durch und durch demokratische Partei schaffen, eine wirklich sozialistische, in der nicht, wie in der SED die oberen Bonzen die Politik bestimmen, sondern die Basis der Partei, die einfachen Mitglieder nämlich.<br />
Demokratie gibt es nur, wenn das Volk das Sagen hat.<br />
Deswegen gibt es jetzt ja auch heftige Diskussionen über das geplante Parteiprogramm. Ich will mithelfen, dass DIE LINKE nicht eine Neuauflage einer SED aber auch nicht die einer SPD wird.<br />
Niemand ist fehlerfrei, aber wir sollten schon aus der Geschichte lernen.<br />
Unter Zwang wie in der DDR wird es niemals eine demokratisch sozialistische Gesellschaft geben können. Wir brauchen keine Zuchthäuser und keine Stasi. Was wir brauchen, ist ein gutes Programm, damit wir die Menschen überzeugen können. DIE LINKE hat bei den letzten Bundestagswahlen bundesweit über 12 Prozent bekommen. das ist so viel, wie die KPD in der Weimarer Republik hatte. Mit einem guten Parteiprogramm werden wir die SPD überholen. Ganz ohne Zwang auf irgendjemanden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulf Jacob</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1511</link>
		<dc:creator>Ulf Jacob</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 14:53:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Bernd Irmler: &quot;Unsere Partei gibt es erst seit drei Jahren. Nehme das bitte zur Kenntnis. Was die SED früher an Schandtaten gemacht hat, ist DEIN Problem, nicht meines. Wir sind keine SED und wollen mit dieser Unterdrückerorganisation nichts zu tun haben.&quot;

Lieber Bernd Irmler, ein kleiner Exkurs in die Geschichte: Ich bin 1982 in eine Partei eingetreten, die nannte sich damals SED. Ich habe die Partei seit dem nie gewechselt, aber immer mal ein neues Mitgliedsbuch bekommen. Die Partei hatte für eine kurzen Zeitraum den Namen SED-PDS, für eine lange Zeit nannte sie sich dann PDS, später die LINKE.PDS. Rein rechtlich ist vor 3 Jahren die WASG der PDS beigetreten, da im Parteiengesetz keine Fusionen vorgesehen sind. Und wenn man noch weiter in die Geschichte gehen will, so ist die heutige Linke der direkte Nachfolger der Vorkriegs-KPD (der Parteivorstand der Linken sitzt im selben Gebäude wie der KPD-Vorstand bis 1933 und die PDS hat dieses Gebäude nur deshalb aus dem SED-Parteivermögen bekommen, weil sie der Rechtsnachfolger der Kommunistischen Partei Deutschlands ist). Wäre die Linke eine Neugründung vor 3 Jahren gewesen, hätten wir alle dieser neuen Partei beitreten müssen. Das war nicht der Fall. Alle, die aus der WASG zur Linken gekommen sind oder nach 1990 in die PDS eingetreten sind sollten sich der langen Vorgeschichte dieser Partei bewusst sein und falls sie dazu in der Lage sind, auch die Lehren und Erfahrungen aus der Vergangenheit in ihr Handeln in der Gegenwart mit einbeziehen. Ein Leugnen der Geschichte hilft hier nicht weiter. Ich empfehle aus der Geschichte zu lernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bernd Irmler: &#8220;Unsere Partei gibt es erst seit drei Jahren. Nehme das bitte zur Kenntnis. Was die SED früher an Schandtaten gemacht hat, ist DEIN Problem, nicht meines. Wir sind keine SED und wollen mit dieser Unterdrückerorganisation nichts zu tun haben.&#8221;</p>
<p>Lieber Bernd Irmler, ein kleiner Exkurs in die Geschichte: Ich bin 1982 in eine Partei eingetreten, die nannte sich damals SED. Ich habe die Partei seit dem nie gewechselt, aber immer mal ein neues Mitgliedsbuch bekommen. Die Partei hatte für eine kurzen Zeitraum den Namen SED-PDS, für eine lange Zeit nannte sie sich dann PDS, später die LINKE.PDS. Rein rechtlich ist vor 3 Jahren die WASG der PDS beigetreten, da im Parteiengesetz keine Fusionen vorgesehen sind. Und wenn man noch weiter in die Geschichte gehen will, so ist die heutige Linke der direkte Nachfolger der Vorkriegs-KPD (der Parteivorstand der Linken sitzt im selben Gebäude wie der KPD-Vorstand bis 1933 und die PDS hat dieses Gebäude nur deshalb aus dem SED-Parteivermögen bekommen, weil sie der Rechtsnachfolger der Kommunistischen Partei Deutschlands ist). Wäre die Linke eine Neugründung vor 3 Jahren gewesen, hätten wir alle dieser neuen Partei beitreten müssen. Das war nicht der Fall. Alle, die aus der WASG zur Linken gekommen sind oder nach 1990 in die PDS eingetreten sind sollten sich der langen Vorgeschichte dieser Partei bewusst sein und falls sie dazu in der Lage sind, auch die Lehren und Erfahrungen aus der Vergangenheit in ihr Handeln in der Gegenwart mit einbeziehen. Ein Leugnen der Geschichte hilft hier nicht weiter. Ich empfehle aus der Geschichte zu lernen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mario Gesiarz</title>
		<link>http://www.lafontaines-linke.de/2010/06/eine-eskalation-bayern-linke-wendl-akl/comment-page-1/#comment-1509</link>
		<dc:creator>Mario Gesiarz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:28:57 +0000</pubDate>
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		<description>Bernd Irmler@
Ich sprach von &quot;inhaltlichem Klärungsprozess&quot; nicht von Meinungsbildung. Diese inhaltlichen Klärungen gehören sehr wohl auf Parteitage. Z. Zt, gibt es mir zu viele dunkle Hinterzimmer.
Du scheinst mit deiner Rausschmeiseritis allerdings andere Vorstellungen zu haben.
Und wenn wir schon von Basis reden: dann sollte diese auch ernst genommen werden. Mir fehlen in der Partei glaubwürdige VertreterInnen und Initiativen für diejenigen Mitglieder, die keine Strömung, kein Netzwerk oder Hinterzimmer wollen und brauchen.
Deine Äüßerung, jeder solle seine Meinung haben, aber dann die Partei verlassen hat übrigens satirische Tiefe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Irmler@<br />
Ich sprach von &#8220;inhaltlichem Klärungsprozess&#8221; nicht von Meinungsbildung. Diese inhaltlichen Klärungen gehören sehr wohl auf Parteitage. Z. Zt, gibt es mir zu viele dunkle Hinterzimmer.<br />
Du scheinst mit deiner Rausschmeiseritis allerdings andere Vorstellungen zu haben.<br />
Und wenn wir schon von Basis reden: dann sollte diese auch ernst genommen werden. Mir fehlen in der Partei glaubwürdige VertreterInnen und Initiativen für diejenigen Mitglieder, die keine Strömung, kein Netzwerk oder Hinterzimmer wollen und brauchen.<br />
Deine Äüßerung, jeder solle seine Meinung haben, aber dann die Partei verlassen hat übrigens satirische Tiefe.</p>
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