Zahlreicher, jünger, männlicher
Seit der Fusion von WASG und PDS hat die Linke rund 25.500 neue Mitglieder aufgenommen – fast ein Drittel ihrer Basis ist damit erst nach der Neugründung im Juni 2007 zur Partei gestoßen. Der Zuwachs in Ost und West entspricht dabei nach den Worten von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch recht genau den Bevölkerungsrelationen: in den alten Ländern zählte die Partei etwa 20.400 neue Genossen, in den neuen Ländern waren es rund 5.100. Das Gesicht der Partei wird allerdings nicht nur „westlicher“, sondern auch jünger – allerdings nicht weiblicher. Bei den Neuzugängen liegt der Frauenanteil nur bei 27 Prozent. Mit nun insgesamt etwa 78.700 Mitgliedern ist die Linke die viertgrößte Partei hinter CDU, SPD und CSU. (vk)
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Das ist auch gut so. Stillstand wäre wie immer Rückschritt.
Egon (in Bayern lebender, 74-jahriger, Österreicher)