Perspektivensuche
Gibt es rot-rot-grüne Perspektiven, radikalreformerische Spielräume,
sind neue gesellschaftliche Mehrheiten erreichbar? Allein an diesem Mittwoch gehen drei Podiumsrunden auf die Suche nach Antworten: In Berlin wird über „Strategien für einen Richtungswechsel“ nachgedacht, es geht um die Möglichkeit politischer Aufbrüche, die Lehren aus Rot-Grün und das rot-rote Regieren auf Landesebene. Organisiert hat die Veranstaltung die Rosa-Luxemburg-Stiftung, mit dabei sind unter anderem Ottmar Schreiner und Michael Schlecht. Ein paar Straßen weiter kommen jüngere Politiker aus SPD, Grünen und Linkspartei zusammen, um über „gesellschaftliche Mehrheiten jenseits von Schwarz-Gelb“ zu reden. Man kann sagen: eine Art öffentliches Treffen der “Oslo-Gruppe”, die sich Ende Januar mit einem Papier zu Wort gemeldet hatte. Eine weitere Runde findet in Frankfurt (Main) statt, wo der keineswegs auf die politische Arithmetik beschränkten Frage nachgegangen werden soll, ob „Rot-Rot-Grün eine tragfähige Perspektive“ ist: Hier diskutiert Tom Strohschneider mit Klaus-Dieter Stork vom Institut Solidarische Moderne über sozial-ökologische Politik, Hegemonie und die Schwierigkeiten der Crossover-Debatte. (vk)
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