Rhetorikkurs, Teil 1

Der Sachverhalt: Der Landesvorsitzende der Linkspartei in Rheinland-Pfalz, Alexander Ulrich, hat seinen “großen Respekt” vor der Entscheidung von Dietmar Bartsch bekundet, auf dem Parteitag der Linken im Mai nicht erneut als Bundesgeschäftsführer zu kandidieren. Der Politiker, der zugleich Bundestagsabgeordneter und einer der Parlamentarischen Geschäftsführer seiner Partei ist, bezeichnete Bartschs Rückzug darüber hinaus als “richtig und konsequent”. Ulrich gehörte zuvor zu jenen, die Gregor Gysi “mitzuhelfen” baten, “dass das Berliner Karl-Liebknecht-Haus loyal mit dem Parteivorsitzenden zusammenarbeiten muss”. Gegenüber der Rheinpfalz hatte er Bartsch Ambitionen auf den Parteivorsitz nachgesagt und gemeint: “Die Schuhe von Oskar Lafontaine sind so groß. Ich würde Bartsch nicht raten, sich diese anzuziehen.”
Die Fragestellung:
Wo eigentlich liegt Rheinland-Pfalz?


Die komplizierte Antwort:
Rheinland Pfalz ist die geografische Umgebung des früheren Landesverbands der WASG, der für seinen Landtagswahlkampf 2006 unter seinem damaligen Landesvorsitzenden Alexander Ulrich eine unterstützende Spende der Linkspartei (PDS) unter ihrem damaligen Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch in Höhe von 146.000 Euro erhielt, diese Spende aber im Gegensatz zum Spender Linkspartei (PDS) nicht ordnungsgemäß verbuchte, weshalb die Partei Die Linke als Nachfolgeorganisation auch der WASG jetzt 292.000 Euro Strafe zahlen soll.
Die unkomplizierte Antwort: Herkunftsland eines deutschen Politikers, der über “Bimbes” nicht ordnungsgemäß Buch führte bzw. führen ließ und davon später nichts mehr wissen wollte. (gbj)

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