Ulrich und die FDP
Als die Saar-Grünen noch mit SPD und Linken sondierten, hat der Landeschef der Ökopartei, Hubert Ulrich, mehrfach die Ex-Grünen und heutigen Linken Barbara Spaniol und Ralf Georgi bezichtigt: Diese seien wegen privater und beruflicher Kontakte zu einem weiteren Ex-Grünen „fremdgesteuert“, eine Koalition mit solchen Leuten daher nicht verantwortbar. Der Vorwurf könnte Ulrich nun einholen, ganz nach Art der anstehenden Jamaika-Koalition. Wie der Stern (hier) und der Spiegel (hier) berichten, war der Grüne als Marketingchef der IT-Beratungsfirma Think & Solve tätig, zu deren Gesellschaftern der Unternehmer, Multimillionär und FDP-Kreisvorsitzende Hartmut Ostermann zählt, der wiederholt als Vermittler in den Sondierungsgesprächen zugegen war und dort auf Ulrich traf. Dieser erklärt nun, seine „berufliche Tätigkeit hatte zu keiner Zeit einen Einfluss auf meine politische Arbeit“, auch sei er seit Oktober „ganz aus dem Unternehmen ausgeschieden“ (Spiegel) bzw. lasse dort eine geringfügige Teilzeitstelle ruhen (Stern). (tos)
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Ein Kommentar zu “Ulrich und die FDP”