ND ohne Elsässer
Für seine Idee einer „Volksinitiative” (mehr hier und hier) hatte sich Jürgen Elsässer von links einiges an Kritik (etwa hier) und von rechts jede Menge Beifall eingehandelt (etwa hier und hier). Da halfen auch Erklärungen über eine „Feuerwand der Abgrenzung” gegenüber Nazis wenig – auf einer Veranstaltung in Berlin tauchten vor ein paar Tagen trotzdem welche auf und wurden später von Antifas mit handfesten Argumenten konfrontiert. Elsässer spricht von einem „Schlägerüberfall” und kündigte an, die Initiative werde ihre Arbeit nun noch verstärken. „Ein Spektrum von Lafontaine bis Gauweiler ist das, was wir wollen” (mehr hier). In der Ankündigung zur Veranstaltung war von einer „Volksfront” die Rede, „die das national bzw. ‚alt-europäisch‘ orientierte Industriekapital einschließt”. In den Berichten über Elsässers umstrittene Initiative war immer wieder dessen Tätigkeit für das Neue Deutschland angesprochen worden (etwa hier und hier). Nun ist in Redaktionskreisen zu erfahren, dass sich das Blatt von seinem Autor trennen werde.
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Ein Kommentar zu “ND ohne Elsässer”