Redler muss weiter warten
Der Streit um den Eintritt von Lucy Redler in die Linkspartei (mehr hier und hier und hier) findet kein Ende. Die Landesschiedskommission in Berlin, bei der ihr Mitgliedsantrag nach dem Einspruch von früheren Spitzenleuten der Wahlalternative anhängig ist, hat sich am Freitag vertagt. Auch wenn der Fall eigentlich für Wohl und Wehe der Linken kaum noch eine Rolle spielt, zieht das Gerangel weiter reges mediales Interesse auf sich. Das ist gut für Redler, die ihre Meinung unter die Leute bringen kann (etwa hier und hier). Und schlecht für heutige Linkspartei-Funktionäre wie den Vizevorsitzenden Klaus Ernst, dem es immer schwerer fallen dürfte, seinen Einspruch als sinnvolle Schutzmaßnahme für die Partei darzustellen. Günter Frech, der mal für die Linksfraktion tätig war und allzu großer Redler-Begeisterung unverdächtig ist, hat im Neuen Deutschland für ein Ende des „Rosenkrieges” plädiert. Der geht nun erst einmal weiter: Am 8. Januar sitzt die Landesschiedskommission erneut über Redlers Mitgliedswunsch zu Gericht.
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